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webbies

RAID Performance sehr schlecht

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

auf einem Server mit einem RAID 10 bestehend aus 6 SAS Platten (4 * 10K, 1* 12K, 1* 15K) und einem RAID 1 bestehend aus 2 10K SAS Platten habe ich arge Performance Probleme. DiskSpeed liefert mir folgende Ergebnisse:

 

Block size: 8K

Operation: Random

Read / Write: 70% Read / 30% Write

Outstanding IO: 8

Threads: 1

IOPS: 391.24

MB/sec: 3.06

Latency: 17.888

CPU %: 0.39%

 

Block size:4K

Operation:Random

Read / Write:60% Read / 40% Write

Outstanding IO:8

Threads:1

IOPS:433.40

MB/sec:1.69

Latency:16.147

CPU %: 0.42%

 

Block size:64K

Operation:Sequential

Read / Write:90% Read / 10% Write

Outstanding IO:8

Threads:1

IOPS:18566.21

MB/sec:1160.39

Latency:0.376

CPU %: 1.40%

 

Block size:5120K

Operation:Random

Read / Write:80% Read / 20% Write

Outstanding IO:8

Threads:1

IOPS:270.87

MB/sec:1354.34

Latency:25.861

CPU %: 1.68%

 

Block size:4K

Operation:Random

Read / Write:20% Read / 80% Write

Outstanding IO:8

Threads:1

IOPS:1460.86

MB/sec:5.71

Latency:4.789

CPU %: 0.34%

 

 

Der HP Smart Storage Administrator sagt, dass alle Platten ok sind (zuvor wurden mal zwei getauscht). Wie kann ich das Problem weiter eingrenzen? Die Messung wurde durchgeführt, als alle relevanten Dienste gestoppt waren.

 

Vielen Dank und Grüße

 

webbies

bearbeitet von webbies

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Was hast Du denn für Probleme? Die Benchmarks vermag ich nicht zu beurteilen.

Was ist es für ein Controller, hat er Cache mit Batterie und sind die HDDs alle von HPE und "supported"?

Was läuft da für ein Workload?

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die Schreibzugriffe sind extrem schlecht. Der Controller ist ein P410, den Write Cache habe ich testweise aktivirt und deaktiviert ohne jegliche Änderung. Zwei HDDs sind von Seagate, der Rest ist von HP (daher auch die Vermutung, dass es was mit dem RAID zu tun hat). Auf dem Server läuft Datev und das ist so nicht wirklich nutzbar.

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habe nun festgestellt, dass die Seagate Platten eine Blockgröße von 4k haben, während die HPE Platten 512 Byte haben. Seagate emuliert zwar 512 Byte, aber könnte das ein Problem sein?

 

Datev läuft in zwei VMs ... so wollte es Datev haben. Wir haben also eine "Daten VM" und einen RDS.

 

Jedes der beiden RAID Arrays besteht aus einem Volume mit einer Partition.Die Systempartition hat eine Blockgröße von 4kb, die Partition für die vhdx Dateien 64kb

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Also ich bin immer davon ausgegangen das man in einem (HW) raid die gleichen Platten verwenden muss. Du hast aber 3x unterschiedliche Festplattentypen, wusste gar nicht das das überhaupt geht, aber vielleicht liegt ja auch genau dort das Problem ???

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ja, das ist meine Befürchtung ... nur weiß ich nicht wie ich das verifizieren kann. Die HPE Platten gibt es nicht mehr und ich kann schlecht 8 neue SAS Platten auf Verdacht kaufen :)

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Nur unterstützte (!) HDDs von HPE verwenden. Alles Andere ist nicht supported. Unterschiedliche Geschwindigkeiten kann man schon mischen. Aber wie gesagt: Die müssen von HPE mit deren Firmware kommen.

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Also ich bin immer davon ausgegangen das man in einem (HW) raid die gleichen Platten verwenden muss. Du hast aber 3x unterschiedliche Festplattentypen, wusste gar nicht das das überhaupt geht, aber vielleicht liegt ja auch genau dort das Problem ???

Wenn man das selber "bastelt" gibt es durchaus Gründe unterschiedliche HDs zu nehmen. Serienfehler bei einem Modell z.B.

In einer Enterpriseumgebung nutzt man die Platten die vom Serverhersteller freigegeben sind. Das sind durchaus auch unterschiedliche Hersteller und Modelle. Nur auf einen HD-Hersteller zu setzen ist für viele zu riskant. Bei ein paar Storageherstellern weiss ich das die z.B. neue Kapazitäten erst ins Programm aufnehmen wenns es mindestens zwei Hersteller am Markt dafür gibt. Vor ein paar Jahren waren es noch mindestens drei.

 

 

Ist der cache Batteriegepuffert? Bei unseren alten Servern lies der sich nur aktivieren wenn die Batterie drann und voll waren. Ohne Batterien war es ein reiner Lesecache.

bearbeitet von magheinz

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Hi,

 

wie alt ist denn der Server bzw. welche CPUs und wieviel RAM hast du?

Firmware / Treiber aktuell?

Was ergibt denn der "Leistungsindex" unter LW:\DATEV\PROGRAMM\RWApplic?

Was läuft neben dem DATEV SQL und RDS sonst noch auf dem Virtualisierungshost?

Wie viele User arbeiten auf dem RDS?

Was für einen Hypervisor nutzt ihr?

Wie sind die Performance Einstellungen im BIOS / Hypervisor / VM?

 

Gruß

Jan

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Hallo,

also ich würde im Raid keine unterschiedlichen Platten verwenden. Im Notfall vielleicht mal ein anderer Hersteller, aber ganz gewiss nicht verschiedene Blockgrößen oder Geschwindigkeiten. Am besten noch SSD, SAS und SATA in einem RAID. ;-D Ich hatte schon mehrfach, das Seagate und Westerndigital nicht so wirklich miteinander in einem RAID verbaut sein wollten.

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Was sagt das hier:

 

"C:\Program Files (x86)\DATEV\PROGRAMM\RWAPPLIC\Leistungsindex.cmd"

 

Bei älteren Instasllationen ist das Verzeichnis c:\datev\programm\...

 

Bitte auf dem TS ausführen und die Ergebnisse hier posten. Von da aus geht es weiter.

bearbeitet von muenster

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danke für euer Feedback. Also es sind keine 12K, sondern 10K. Der Server ist ein HP Proliant DL580 G7 mit 128GB RAM und 4 Xeon X7560 Prozessoren. Firmware ist nicht aktuell, da wir sie ohne Vertrag bei HP scheinbar nicht herunterladen können. Der Datev RDS wird von nur 4 Personen genutzt. Neben den beiden Datev VMs gibt es eine für den DC, eine für den Fileserver, eine für den AntiVirserver und eine für eine Primärsoftware. Beide Datev VMs haben 4 virtuelle Prozessoren und 32GB RAM zugeordnet bekommen.

Der Leistungsindex von Datev ergibt folgendes:

 

[Common]
NativeImages=True
Version=1.1
Date=14.12.2017, 09:20:40
DerivatComponent=IRW20011, 10
DerivatVersion=V.6.02, BV8
DerivatInstallDate=28.11.2017
IrwBasisVersion=V.6.0, BV15
IrwBasisInstallDate=28.11.2017

[startScore]
Name=Start
Duration=9,499 Sekunden
Index=5.0
Severity=1

[DataAccessScore]
Name=DataAccess
Duration=1,952 Sekunden
Index=4.0
Severity=1

[ProcessorScore]
Name=Processor
Duration=4,015 Sekunden
Index=4.0
Severity=1

[HardDiskScore]
Name=HardDisk
Duration=2,015 Sekunden
Index=6.0
Severity=1

[GuiScore]
Name=Gui
Duration=10,312 Sekunden
Index=6.0
Severity=1

[OverallScore]
Name=Overall
Duration=27,796 Sekunden
Index=5.0
Severity=1
AdditionalInfo=5.0

[AssesmentInfo]
CPUScore=0
D3DScore=0
DiskScore=0
GraphicsScore=0
MemoryScore=0
WinSPRLevel=0

[ProcessorInfo]
Processor=Intel® Xeon® CPU           X7560  @ 2.27GHz
Description=Intel64 Family 6 Model 46 Stepping 6
MaxClockSpeed=2264
NumberOfCores=2
NumberOfLogicalProcessors=2
L2CacheSize=
L2CacheSpeed=
L3CacheSize=
L3CacheSpeed =
LoadPercentage=7

[ComputerInfo]
Name=xxx
Model=Virtual Machine
Description=AT/AT COMPATIBLE
Manufacturer=Microsoft Corporation
SystemType=x64-based PC
TotalPhysicalMemory=32.765 MB

[OperatingSystemInfo]
Caption=Microsoft Windows Server 2016 Standard
Version=10.0.14393
CSDVersion=
BuildNumber=14393
Architecture=64-Bit
CountryCode=49
CurrentCulture=de-DE
CurrentUICulture=de-DE
InstalledUICulture=de-DE
SystemDir=C:\Windows\system32
WindowsDir=C:\Windows

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Der Server ist sehr alt und  Windows 2016-Support ist vermutlich  nicht gegeben.

 

Du hast 4 CPUs und nur 128 GB RAM? wie ist der RAM physikalisch verteilt?

Bedenke: Das ist ein  NUMA-System. Du solltest auch nicht mehr RAM  einer VM zuweisen als einer CPU zur Verfügung steht, und en RAM korrekt installieren.

 

https://support.hpe.com/hpsc/doc/public/display?docId=emr_na-c02283239

https://support.hpe.com/hpsc/doc/public/display?docId=emr_na-c02142071

 

Das neuste  BIOS  ist wohl von 2015 und muss aktuell sein, so wie die übrige Firmware.

 

EDIT: Ist der Server eigentlich korrekt lizenziert?

Bei 32 Cores und 4 VM muss man schon Einiges bezahlen. 

bearbeitet von zahni

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