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Hallo zusammen,

 

welche Möglichkeiten gibt es, Internetseiten zu sperren?

Die Lösung über den Router (Content-Filter) kommt leider aus Kostengründen nicht zum Einsatz da es nur ein oder zwei Rechner betreffen soll.

Einzelne Seiten eingeben ist auch nicht so der Hit...

 

Ich hätte gerne eine einfache Software dafür verwendet (z.B. http://www.jugendschutzprogramm.de/download-2) aber in einer Domäne scheinbar nicht

wirklich anwendbar, da die Benutzerkonten nicht erkannt werden.

 

Hätte hier jemand vielleicht einen Tip?

 

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Am 20.7.2018 um 14:22 schrieb TuxedoDings:
 

Die Lösung über den Router (Content-Filter) kommt leider aus Kostengründen nicht zum Einsatz da es nur ein oder zwei Rechner betreffen soll.Sorry, 

Sorry,

aber Kosten wird es auf jedem Fall etwas. Und wenn es einfach nur (Deine) Zeit ist!

Wie die Kollegen schon geschrieben haben, wäre ein Proxy (z.B. squid) eine Lösungsmöglichkeit. Nur 2 - 3 Seiten sperren ist aber keine Lösung. Dann geht der User halt über einen der zahlreichen Proxy-Dienstleister und ruft die gesperrten Seiten auf! 

Ohne echte und regelmäßig aktualisierte Sperrlisten (i.d.R. kostenpflichtig) macht ein Proxy m.E. nur wenig Sinn.

 

Gruß

Dirk

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"Etwas" kosten wäre ja ok. Aber wir wollten jetzt nicht direkt hunderte Euro ausgeben nur damit die ein oder andere Seite nicht aufrufbar ist.

Vermutlich läuft es dann darauf hinaus, dass es an den paar wenigen Plätzen, die da in Frage kommen, gar kein Internet geben wird...

 

Danke soweit für Eure Antworten - kann ich bestimmt an anderer Stelle noch gebrauchen :-)

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Was soll denn gesperrt werden? Für eine dynamische Sperre von "bösen" Seiten kommst Du um einen Proxy mit regelmässig aktualisierter Filterliste nicht herum.

 

Soll alles bis auf einzelne Seiten gesperrt werden, ginge es über Gruppenrichtlinien: 127.0.0.1 als Proxy eintragen und die erlaubten Seite als Ausnahme. Dann natürlich die Proxy-Einstellungen für die Benutzer sperren und dafür sorgen, dass sie nicht einfach einen Portable Firefox auf dem USB-Stick mitbringen.

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Hi,

 

z.B. pfSense mit Squid-Guard. Ich könnte mir aber vorstellen, das ein Content-Filter für den evtl. vorhandenen Router unterm Strich günstiger wird wie sich in pfSense mit Squid-Guard einzuarbeiten.

 

Gruß

Jan

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vor 5 Stunden schrieb mwiederkehr:

Was soll denn gesperrt werden? Für eine dynamische Sperre von "bösen" Seiten kommst Du um einen Proxy mit regelmässig aktualisierter Filterliste nicht herum.

 

Soll alles bis auf einzelne Seiten gesperrt werden, ginge es über Gruppenrichtlinien: 127.0.0.1 als Proxy eintragen und die erlaubten Seite als Ausnahme. Dann natürlich die Proxy-Einstellungen für die Benutzer sperren und dafür sorgen, dass sie nicht einfach einen Portable Firefox auf dem USB-Stick mitbringen.

Ja, eigentlich die Kategorie "Online Spiele" o.ä. Aber wenn sich die Herrschaften nicht daran halten wird's einfach ganz gesperrt. Mal sehen wie die verantwortlichen letztenendes entscheiden.

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vor 17 Minuten schrieb TuxedoDings:

Ja, eigentlich die Kategorie "Online Spiele" o.ä. Aber wenn sich die Herrschaften nicht daran halten wird's einfach ganz gesperrt. Mal sehen wie die verantwortlichen letztenendes entscheiden.

Dazu passt der Spruch "soziale Probleme lassen sich nicht mit Technik lösen". Sprich: wenn es Leute gibt, die während der Arbeitszeit spielen, bringt ein Filter nicht viel. Die kommen dann mit einem portablen Browser oder kopieren die Flash-Games direkt auf den Stick. Oder machen lange WC-Pausen mit dem Smartphone... Wir hatten das mal mit einem Lehrling. Der hat alle technischen Sperren jeweils als Herausforderung gesehen. Geholfen hat dann ein Gespräch mit seinen Eltern über Konsequenzen, Abschlussprüfung etc.

 

Filter sehe ich eher als Schutzmassnahme gegen Schadsoftware oder um zu verhindern, dass Kinder auf ungeeignete Seiten kommen, aber nicht als Schutz gegen Surfen während der Arbeitszeit.

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vor 5 Stunden schrieb mwiederkehr:

Filter sehe ich eher als Schutzmassnahme gegen Schadsoftware oder um zu verhindern, dass Kinder auf ungeeignete Seiten kommen, aber nicht als Schutz gegen Surfen während der Arbeitszeit.

Exakt.

Und Rechner mit besonderen Funktionen haben prinzipiell keinen Internetzugang.

Dazu eine passende Betriebs-Vereinbarung und ggf. ab und an eine schriftliche Ermahnung wirken Wunder. :grins2:

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Erst hatten wir Time for Kids, da fielen aber jährlich Lizenzkosten an. Dann kamen wir auf den kostenlosen IPCop.

 

IPCop ist in erster Linie eine Firewall und benötigt eine eigene Hardware.

 

IPCop hat einen transparenten Proxy.

 

Das Contentfilter hat neben Kategorien eine Blacklist und eine Whitelist.

 

Bei Interesse schaue bei ipcop.org, da gibt es auch ein Forum.

 

Mir war der IPCop sehr hilfreich.

bearbeitet von lefg

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vor 10 Stunden schrieb lefg:

Mir war der IPCop sehr hilfreich.

Ja,

aber gerade IPCop wäre so ziemlich das letzte was ich mir heutzutage noch antun würde! Da findet eigentlich seit Jahren keine Entwicklung mehr statt. Wenn es denn unbedingt Linux und kostenlos sein muss, würde ich eher in Richtung IPfire schauen. Bei IPFire findet zumindest ein gewisse Weiterentwicklung statt.

Wenn man es aber etwas professioneller und ebenfalls kostenlos möchte, würde ich mir gleich OPNsense/pfsense ansehen. Die *senses stehen inzwischen vielen kommerziellen FW-Produkten kaum mehr nach.

 

Aber Vorsicht. Sowohl bei IPCop, IPFire und den *sensen ist die eigentliche Software zwar kostenlos. Das gilt aber nicht unbedingt für genutzte/gepflegte (Web)filterlisten. Hier gilt es unbedingt die Lizenzbedingungen des jeweiligen Listenanbieters zu prüfen. So gibt es Anbieter, die zwar eine kostenfreie private Nutzung bzw. NonProfit-Nutzung Ihrer Listen erlauben, aber für kommerzielle Nutzer u.U. durchaus eine Lizenz einfordern.

 

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