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mwiederkehr

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  1. In die RAID-Konfiguration kommst Du mit F8. Beim G7 kommt man noch nicht vom BIOS in die RAID-Konfiguration. Wenn Du zu früh drückst, landest Du im iLO, das ist auch F8... Aber wie schon erwähnt wurde, lohnt sich der Aufwand nicht. Der Server zieht im Leerlauf um die 350W. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir den Bauvorschlag von Heise "13W-PC" empfehlen. Mit zwei SSDs und 128 GB RAM ist das ein guter Testserver und Windows Server 2022 inkl. Hyper-V läuft tadellos.
  2. Ich verwende das (endlich intelligente) IntelliSense im Visual Studio und habe mit GitHub Copilot und neuerdings ChatGPT schon Code generieren lassen. Wobei die KI natürlich nicht selbst mitdenkt, sondern einfach ein passendes Beispiel aus GitHub, StackOverflow oder einer anderen Website rezitiert. Das ist aber, wie auch Deine Beispiele zeigen, manchmal schneller, als selbst die Dokumentation aufzuschlagen. Ein Kunde hat mir kürzlich erzählt, er brauche mich künftig nicht mehr; ChatGPT habe ihm ein Script erstellt, welches HTML-Tags aus einer Datei entferne. Mache mir aber noch keine grossen Sorgen. Unterhaltsam ist es allemal, besonders auch zum Vergleich von verschiedenen Programmiersprachen. "Calculate the median value of a list of numbers, give code in C#" und dann "C#" durch "PHP", "Ruby", "Rust" etc. ersetzen und schon sieht man, wie die Sprachen mit Arrays und Sortierung umgehen. Wenn ich sehe, wie gut der neue Microsoft Designer mittels KI Designvorschläge und Bilder generiert, gehe ich davon aus, dass es für Webdesigner bald gute Tools geben wird, die mit Kommandos wie "mach die linke Spalte etwas breiter" etc. umgehen können. Und das Thema Low-Code wird wohl noch prominenter, wenn man SQL-Abfragen in natürlicher Sprache formulieren kann (das ist teilweise bereits jetzt möglich).
  3. Dass Drittentwickler Blödsinn machen, ist wohl nicht zu vermeiden (ausser mit einem Store-Modell wie bei Apple), aber ich hätte nie gedacht, dass solche Sachen bei Microsoft durchkommen. Ich ging davon aus, dass solchen Leuten vom Qualitätsmanagement der Kopf gewaschen wird.
  4. Die Installation pro Benutzer können sie ja noch mit den häufig erforderlichen Updates einigermassen begründen. Aber ich würde gerne die Erklärung eines Entwicklers hören, weshalb Teams den Cache im Roaming-Teil des Profils speichert. Konnte kaum glauben, dass eine Software aus dem Hause Microsoft so gegen die eigenen Prinzipien verstösst. Sonst macht nur Apple solchen Unsinn (iPhone-Backups liegen im Roaming-AppData), aber die kennen Windows halt nicht so gut.
  5. Es gibt eine Datei "sconfig.cmd" unter "\windows\system32". Diese schaut in der Registry nach, welche Sprache eingestellt ist und nimmt "en-us", wenn sie nichts findet. Dann startet sie "sconfig.vbs" im Verzeichnis "\windows\system32\$sprache\sconfig.vbs". Bei einem deutschen Windows ist die sconfig.vbs nicht unter "en-us", sondern unter "de-de" zu finden. Evtl. fehlen die zwei ausgelesenen Registry-Keys im Profil des Administrators oder es ist ein Problem mit UAC. Lösung: Keine Built-In Admins und wenn es bei anderen Admins nicht geht, einfach direkt die VBS-Datei starten.
  6. Ja, die Single-Core-Performance wird oft vernachlässigt, leider auch von den Herstellern. Ich würde mal sagen, die meisten Anwendungen auf einem Terminalserver laufen nur auf einem Core. Deshalb sind bei zehn Benutzern vier schnelle Cores besser als zwölf langsame. Denn die Benutzer erzeugen ja nicht dauernd Last wie ein Webserver mit vielen Anfragen, sondern es gibt viele einzelne kurze Spitzen. Von Anwendern auf Servern mit niedrigem (Turbo-)Takt hört man dann öfter "die Anwendung läuft auf meinem fünf Jahre alten Rechner schneller". Leider bekommt man immer weniger CPUs mit weniger, dafür schnelleren Cores. Ich rate den Kunden jeweils, lieber einen Xeon Gold zu nehmen als zwei Xeon Silver, ist auch lizenztechnisch günstiger.
  7. Shortcuts (*.lnk) sind Dateien, die vom Betriebssystem interpretiert werden und nicht direkt auf eine Anwendung zeigen wie Symlinks. Sie funktionieren auch auf Dateisystemen ohne Symlink-Unterstützung. Und wichtiger: Sie können ein Icon definieren oder Einstellungen für den Kompatibilitätsmodus, die DPI-Einstellungen, "als Administrator ausführen" etc.
  8. Seit Windows 2012 R2 habe ich keine Probleme mit vielen Benutzern mehr gesehen. Das skaliert gut, so wie man es von einem Betriebssystem erwartet. Es "verhaspelt" sich nicht, auch nicht bei vielen Cores und viel RAM. Ab ca. 20 Benutzern würde ich aber trotzdem mehrere Server einrichten, um bei einem Problem nicht einen totalen Stillstand zu haben.
  9. Das ist, wie Nils schon erklärt hat, ein organisatorisches Problem. Die IT stellt die Arbeitsmittel zur Verfügung. Wenn diese nicht genutzt werden, ist es nicht ihr Problem. Ein Kunde, bei dem die Leute viel unterwegs (im Betrieb und extern) sind und wo deswegen viel telefoniert wird, hat die Telefonanlage mit Exchange Online gekoppelt. Ruft man Fritz Müller an und der ist nicht da, klingelt es nicht ins Leere, sondern man erhält direkt die Nachricht "abwesend bis $Ende_des_Termins". Das ist in dem Fall eine gute Lösung. Aber Mitarbeiter, die am Rechner sitzen, können gut im Outlook nachschauen. Zumal man dort auch eintragen kann, ob man abwesend und erreichbar (Arbeit von zu Hause, geschäftliche Reise) oder abwesend und nicht erreichbar ist. Das lässt sich gut über Farben lösen.
  10. Bei den meisten Kunden sind die Kalender unter den Mitarbeitern freigegeben (lesend, für Sekretariat auch schreibend). Abwesenheiten bespricht man, falls nötig, mit dem Vorgesetzten und trägt sie dann in seinen eigenen Kalender ein. Will jemand wissen, wann XY wieder ins Büro kommt, schaut er in dessen Kalender. Bei Abwesenheiten von über einem Tag aktiviert man den Abwesenheitsassistenten mit einer Nachricht gemäss Vorlage.
  11. Das habe ich noch gefunden: https://lingvanex.com/de/anwendungen/windows-uebersetzer/. Die Anwendung soll offline funktionieren und das Layout von Dokumenten erhalten. Wäre einen Versuch mit der Testversion wert.
  12. Deepl kann Dokumente übersetzen und das sogar ausgezeichnet. Das Layout bleibt so gut wie möglich erhalten, auch bei Formularen mit Ankreuzfeldern etc. Aber: Selbst wenn man die Windows-Anwendung verwendet, werden die Dokumente bei ihnen auf dem Server übersetzt. Sie versprechen jedoch, diese sofort nach dem Übersetzen zu löschen und bei Pro-Kunden die Inhalte nicht für das Training der Engine zu verwenden.
  13. Das kann ich so bestätigen. Im Test mag es gut aussehen, aber später werden Sachen auftreten, die nicht funktionieren. Gehäuft, wenn noch andere Add-ins in Outlook laufen. Wenn ihr von Exchange und Outlook weg, aber weiterhin eine Groupware wollt, würde ich mir eine Web-Groupware anschauen: eGroupware, Horde, SOGo, Zimbra... Wenn es gehostet sein darf, Google Workspace. Damit könnte man Office auch gleich ablösen. (Wobei eine solche Entscheidung natürlich gut überlegt sein will, denn Briefe schreiben kann man mit vielen Anwendungen, aber an Microsoft Office ist man häufig wegen Drittsoftware gebunden. Ich kenne nur wenige Firmen, die ohne Office arbeiten.)
  14. Langsam nicht, aber nicht so schnell wie mit Cache. Trotz vieler Diskussionen finden etwa die Hälfte der Benutzer das Arbeiten ohne Cache "mühsam". Es kommt wohl ganz auf die Arbeitsweise an: Wer E-Mails über die Suche aufruft, hat nicht viel Vorteil durch den Cache. Wer aber mit den Pfeiltasten navigiert und per Auge "sucht", merkt den Unterschied deutlich. Ein akzeptierter Kompromiss ist meist "Cache für einen Monat".
  15. Eine Übersicht über alles ist mir nicht bekannt. Aber ich würde unterscheiden zwischen Installation und Konfiguration (wobei die Wortwahl nicht so passend ist). Installation ist neue Rolle hinzufügen, Netzwerkkonfiguration, Hostname setzen etc. Das geht in neueren Windows-Versionen eigentlich alles per Powershell und man kann die entsprechende Doku zurate ziehen. Konfiguration ist Passwortkomplexität einstellen, Energiesparmodus konfigurieren, Hintergrund setzen etc. Da würde ich so viel wie möglich per GPO machen. Dort sind die Einstellungen geordnet und erklärt. Diese Sachen lassen sich häufig nicht per Powershell machen bzw. es läuft dann auf Setzen von Registry-Keys hinaus, was mittels GPO viel einfacher geht.
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