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mwiederkehr

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Everything posted by mwiederkehr

  1. Das sind schon produktive Umgebungen, aber zehn Mitarbeiter sind da eher das Maximum. Wobei ich bei so kleinen Umgebungen lieber in die Cloud gehe, weil mittlerweile auch kleine Kunden auf eine verfügbare IT angewiesen sind, aber kein Geld für Hardware-Supportverträge etc. haben.
  2. Ergänzend: in kleinen Umgebungen mit nur einem DC ist dessen Erreichbarkeit wichtig. Solange der DC nicht läuft "geht Internet nicht". Wenn also der Anbieter vom ERP nach einem Update den "Alles-in-Einem"-Server neu startet, gehen in dieser Zeit auch Exchange Online, OneDrive etc. nicht, ebenso die Anruferkennung vom CTI-Client. Da werden dann auch in kleinen Umgebungen die Leute schnell unruhig. Und nein, auf den Clients als zweiten DNS den vom Provider eintragen ist keine Lösung. Bei mir ist der DC deshalb immer separat. In ganz kleinen Umgebungen ist es ein physischer Server mit einer VM als DC und einer VM für alles andere. Da gehe ich dann schon Kompromisse ein und trenne nicht Datei- und Druckserver etc. Praktischerweise darf man mit einer Server-Lizenz ja zwei VMs ausführen, so dass man nicht mal mehr bezahlt für den DC.
  3. Ja, Outlook priorisiert leider nicht. Es lädt in aller Ruhe E-Mails aus diversen Unterordner in den Cache und ignoriert in dieser Zeit neue Nachrichten im Posteingang. Ich lasse heikle Kunden deshalb bei Umstellungen parallel über OWA arbeiten. Wenn man den Cache-Zeitraum auf einen vernünftigen Wert stellt, sollte die Synchronisierung aber nicht ewig dauern, schon gar nicht mit einem lokalen Exchange. Notfalls schaltest Du den Cache jetzt ab und heute Abend wieder ein und lässt den Rechner über Nacht laufen.
  4. Kann ich leider nicht sagen, da ich es nicht einsetze. Aber die Aufgabe ist ja nicht übermässig komplex, von daher bin ich zuversichtlich.
  5. In der Druckbranche nennt man solche überwachten Verzeichnisse "Hot Folders". Es gibt Tools, die neben dem Drucken auch umbenennen können, zum Beispiel FolderMill. CopyJoe läuft ebenfalls als Dienst. Bei DropIt bin ich mir nicht sicher. Wenn es nicht auf sekundengenaue Verarbeitung ankommt und es nicht zu viele Dateien sind, käme auch ein regelmässig gestartetes Script in Frage. Mit PowerShell lassen sich auch FileSystemWatcher registrieren, so dass man recht einfach ein Script schreiben könnte, welches permanent im Hintergrund die Ordner überwacht. Hier ist zu beachten, dass das Script eine gute Fehlerbehandlung aufweist und nicht abstürzt.
  6. Ich sehe das recht pragmatisch und zähle mich weder zur "alle Updates sofort installieren, sonst ist man so gut wie gehackt"- noch zur "nicht anfassen, solange es läuft"-Fraktion. Ich informiere mich zeitnah über behobene Sicherheitsprobleme. Behebt ein Update ein kritisches Problem im Browser oder der Bildvorschau, wird es auf den Terminalservern sofort installiert. Nicht aber auf den Hyper-V-Hosts, denn auf denen surft niemand im Internet. Für Linux habe ich den Debian-Security-Newsletter abonniert. Wenn dort steht, dass ein Apache-Patch ein Problem in einem Modul behebt, welches ich nicht aktiviert habe, schreckt mich das nicht auf. Selbstverständlich installiere ich die Updates auch auf nicht direkt gefährdeten Servern, aber da zum Beispiel nicht auf allen Hyper-V im Cluster am gleichen Tag. Zum Thema "keine Probleme": auf Servern, auf denen nur Windows-Dienste laufen, gab es die letzten Jahre tatsächlich so gut wie keine Probleme. Citrix ist aber ein Spezialfall und beim Exchange ist man auch froh, wenn nicht eines Morgens ein neues .NET Framework installiert ist...
  7. Hatte mal die gleiche Frage, siehe https://www.mcseboard.de/topic/214449-spla-mehrere-lizenzmodelle-im-gleichen-cluster/ und die Antwort von @lizenzdoc darin. Kurzfassung: lizenziert wird kein Konjunktiv, sondern nur, was tatsächlich läuft. Es sollte also reichen, im Systemhandbuch das Verschieben von Windows-VMs auf Linux-Hosts zu verbieten.
  8. Wenn nur nach Dateinamen gesucht werden soll, würde ich mir mal Everything anschauen.
  9. Steht unten im Fenster nicht noch ein Grund ("Editionen nicht kompatibel") oder so? Ist das Installationsmedium von einer Eval-Version? Stimmen die Sprachen überein?
  10. Mir hat in solchen Fällen jeweils Borderlinx geholfen. Ohne die hätte ich in meinen jungen Jahren nicht halb so viele Shirts gehabt.
  11. Laut https://httpd.apache.org/docs/2.4/platform/windows.html wird ein Konto mit den Berechtigungen "Anmelden als Dienst" sowie "als Teil des Betriebssystems agieren" benötigt. Ich denke aber, "Anmelden als Dienst" sollte genügen. Da Windows keine privilegierten Ports kennt, reicht ein normaler Domänen-Benutzer mit diesem Recht. Aber muss es Apache sein? Wenn möglich würde ich es mit dem IIS machen.
  12. Jein. MSI macht den Installer, aber es verteilt ihn nicht. Die Hersteller müssten bei Microsoft das MSI hinterlegen können und es würde dann über Windows Update oder einen Paketmanager verteilt. Wobei: dafür gäbe es ja den Store, wenn ich es mir recht überlege... Ja, MSI ist nicht ganz einfach und in vielen Fällen überdimensioniert. Ich verwende deshalb immer noch Inno Setup. Das reicht, um die Dateien zu entpacken und eine Verknüpfung auf den Desktop zu legen. Aber meine Anwendungen haben auch keine komplexen Installationsoptionen oder Key-Abfragen.
  13. Ich mag die PowerShell auch, aber in diesem Fall sehe ich keine Vorteile. Scripts mache ich gerne dort, wo es Anpassungen durch den Admin/Benutzer braucht. Den Code des Paketmanagers werden wohl wenige anpassen, deshalb hat eine kleine, schnelle EXE schon ihre Berechtigung. Habe schon sehr komplexe Scripts gesehen, die mittels WinForms Fenster und Dialoge erzeugt haben. Da habe ich mich dann schon gefragt, weshalb man das nicht direkt in Visual Studio macht. Aber ist sicher eine Frage der eigenen Vorlieben. Stimmt, das ginge natürlich. Man kann ja eigene Repositories anhängen mit eigenen Paketdefinitionen. Updates werden wohl noch länger nur über "alte Version deinstallieren, neue Version installieren" gehen. Unter Linux kopiert man einfach die Dateien des neuen Pakets über die der alten Version, aber unter Windows kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen bezüglich Installer. Wobei, wenn Microsoft ein Installer/Updater-Framework anbieten würde, sei es in Form dieses Paketmanagers oder indem sich Drittanwendungen in Windows Update einklinken dürfen, könnte sich das ändern. Man wird ja wohl noch träumen dürfen!
  14. Nach genauerer Lektüre ist die Euphorie etwas verflogen: aktuell lädt das Tool einfach Installer herunter und startet sie (mit Silent-Parametern). Es gibt (noch) keine Update-Funktion. Der Adobe Reader und Chrome installieren also weiterhin einen Update-Task, Firefox installiert seinen Update-Service und Notepad++ informiert beim Start über neue Versionen. Ein Tool zur Erleichterung der Installation ist gut, aber wirklich hilfreich wäre es, wenn es die Anwendungen auch updaten könnte. Aber mal abwarten, die Entwicklung geht ja weiter! Das stimmt auch wieder... Eigentlich stört mich nicht die Registry an sich, sondern wie (besonders Microsoft-)Programme ihre Konfiguration dort ablegen. Extrembeispiel: Outlook. Versuch mal, dessen Konfiguration (Konten, Signatur etc.) auf einen anderen PC zu übertragen (ohne Domäne, sondern beim Nachbarn). Und dann versuch es mit Thunderbird: Profilordner kopieren und fertig. Ebenso IE vs. Firefox etc. Bei "sauber" abgelegten Sachen hat die Registry schon ihre Vorteile. Eine GPO zu setzen ist komfortabler als Suchen/Ersetzen-Scripts für INI-Dateien zu schreiben...
  15. Danke für den Link! Das Highlight des Tages! Jetzt müssen sie nur noch die Registry abschaffen und ich bin im Paradies.
  16. Diesbezüglich würde ich vorgängig noch abklären, ob Geräte, die Scan2SMB machen, nur SMB 1 unterstützen. Allenfalls muss deren Firmware aktualisiert werden, denn bei Server 2019 ist Schluss mit SMB 1.
  17. Mittels Makro lassen sich die Events "neue E-Mail" und "neues Element im Posteingang" abfangen und verarbeiten: https://docs.microsoft.com/en-us/office/vba/api/outlook.application.newmail https://www.tachytelic.net/2017/10/how-to-run-a-vba-macro-when-new-mail-is-received-in-outlook/
  18. Es soll mit einem Registry-Key gehen: https://support.microsoft.com/en-us/help/3191893/how-to-control-the-rule-actions-to-start-an-application-or-run-a-macro Da man dieses Feature per Registry freischalten muss, ist davon auszugehen, dass es in kommenden Versionen ganz abgeschafft wird.
  19. Das war beim NUC5 auch so. So einer ist seit 2015 bei mir als Heimserver im Einsatz. Man muss die Signaturprüfung der Treiber temporär deaktivieren und die INF-Datei anpassen. Hatte nie Netzwerk-Probleme. Aktuell gibt es den NUC8. Bei dem hat Server 2019 den Netzwerktreiber dabei.
  20. Ich verwende für solche Zwecke gerne Intel NUCs. Für deren aktuelle Generation bringt Windows 2019 fast alle Treiber mit. Es fehlen nur Bluetooth und WLAN. Nachteil: das Ding hat nur zwei RAM-Steckplätze und unterstützt maximal 32 GB. (Laut Berichten gehen auch 64 GB, aber 32GB-Module sind teuer.) Mit 32 GB kommt man aber weit, wenn man auf Exchange und Java verzichten kann.
  21. Es soll mit einer Policy funktionieren, welche den direkten Zugriff erlaubt: https://gilsmethod.com/solution-burn-dvd-cd-remote-desktop Falls die Windows-Brennfunktion den Brenner so nicht erkennt, wird es schwierig. Brennsoftware von Drittherstellern benötigt Adminrechte zum Brennen. Nero installiert einen Dienst, um das auch Benutzern zu ermöglichen. Ob man das auf einem Server haben will, ist aber fraglich.
  22. Nur wenn Du danach mehr Cores hast. Die Lizenz bleibt bei Hardware-Tausch gültig.
  23. Soweit ich weiss ja. Dazu müsste der Hoster ja die Disks umbauen und das wird er kaum tun ohne Dich zu informieren. Du kannst selbst SPLA-Lizenzen kaufen (bzw. mieten). Das geht heutzutage reht einfach über Reseller (CSP).
  24. Ihr müsst immer alle Cores des Hosts lizenzieren. Unabhängig davon, wie viele davon ihr der VM zuweist und auch unabhängig vom verwendeten Hypervisor. Wenn ihr einen ganzen Server mietet, dürft ihr eure eigenen Lizenzen verwenden. Aber aufpassen: falls ihr auf dem Server Dienste für Dritte (Terminalserver etc.) bereitstellt, müsst ihr anders lizenzieren.
  25. Richtig. Remote Wipe löscht bei Verwendung der Outlook-App nur deren Daten, nicht das gesamte Smartphone. Die App hat zudem den Vorteil, dass die Leute ihre privaten und geschäftlichen Accounts gut trennen können. Man kann zum Beispiel das Synchronisieren der Kontakte mit dem Smartphone deaktivieren, so dass die geschäftlichen Kontakte nur in der Outlook-App angezeigt werden.
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