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Guten Tag zusammen,
ich habe eine grundsätzliche Frage zum Clustering mit SAN. Bei der Umsetzung hängt es noch ein wenig vom Verständnis bei mir.
Mein Vorhaben:
2 Server 2012 R2 (4 x NIC, 1x DualPort FC) als Failovercluster es sollen zwei VM´s mit Server 2012 R2 und SQL 2008R2 darauf laufen. Der SQL Server hat seine Datenbank auf eine zweite Partition ausgelagert. Es geht leider von der Datenbankprogrammierung nicht anders.
Ich verstehe es mit dem CSV nicht so ganz richtig. Wie muss ich die Luns´s zuweisen? Die Datenträger der VM´s sollen auf der SAN liegen.

Soll ich da eine große LUN erstellen auf die, an beider Server zuweisen und dann in den CSV Verschieben und da die *.vhdx drauf legen? oder soll ich kleinere LUN´s erstellen, sie als Systemplatten für die VM´s zuweisen und die 2. virtuelle Festplatte der VM direkt über einen virtuelle SAN die LUN zuweisen. Irgendwie hänge ich da gerade mit meinen Gedanken. :confused:

 

 

Vielen Dank und einen Guß

 

 

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Moin,

 

naja, ebensogut hättest du jetzt auch www.microsoft.com angeben können ...

 

Also: Vom Grundsatz her würdest du dem Cluster eine "große" LUN zuweisen, die du nach dem Einbinden im Cluster als CSV einrichtest. Auf dieses CSV legst du dann die VHDX-Dateien der VMs. Ob in denen das VM-Betriebssystem oder die Applikationsdaten liegen, ist auf dieser Ebene egal.

 

Gruß, Nils

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wie immer: es kommt drauf an. Es gint SAN-Backup-Kombinationen bei denen VMs bestimmte Disks zwingend als RDM einbinden müssen. In anderen Umgebungen ist das nicht notwendig oder funktioniert gar nicht.

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Grundlagen anlesen kann man sich sehr gut hiermit: https://www.amazon.de/Microsoft-Hyper-V-Handbuch-Administratoren-Aktuell/dp/383624327X/

 

Danach waren bei mir einige Knoten im Kopf entwirrt.

 

Ansonsten:

 

LUN an einen Host anbinden, in den Cluster aufnehmen und zur CSV machen. LUN an zweiten Server anbinden. Cluster weiter zusamenschrauben, Speicherpfad für neue VMs ist dann C:\ClusterStorage\xxx. Wir haben größere LUNs von mehreren TB. Das ist ja gerade das tolle an einem CSV, man muss nicht mehr für jede VM eine LUN anlegen.

bearbeitet von Doso
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wie immer: es kommt drauf an. Es gint SAN-Backup-Kombinationen bei denen VMs bestimmte Disks zwingend als RDM einbinden müssen. In anderen Umgebungen ist das nicht notwendig oder funktioniert gar nicht.

Da fällt mir nur NetApp ein.

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Erstmal vielen Dank für die schnelle Hilfe. Daran habe ich auch gedacht. Aber andersrum dachte ich mir dass es evtl. effektiver wäre die Datenträger für die Applikation direkt an die VM's via FC und virtuelle SAN anzubinden. Aber wie verhält es sich Dann bei einem Ausfall eines Nodes

Moin,

 

weil ich keine Lust habe, was zu schreiben, was wo steht:

https://www.hyper-v-server.de/

 

Im Blog wirst du fündig, es gibt auch diverse Best-Practice Anleitungen.

 

;)

An sich ist die Seite nicht schlecht. Habe in dem Blog herum gestöbert aber für meinen Fall nichts gefunden. Für Server 2016 Ist da ein guter Beitrag was Cluster und Hypervisor betrifft.

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Aber andersrum dachte ich mir dass es evtl. effektiver wäre die Datenträger für die Applikation direkt an die VM's via FC und virtuelle SAN anzubinden.

Das denkst du aber auch nur jetzt, dass das effektiver wäre. In der Praxis dürfte es in nahezu allen Fällen sinnvoller sein, die disks nicht als passthrough/raw zu konfigurieren.

 

Bye

Norbert

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Es hält sich das Gerücht das (zumindest unter VMware) per RDM (iSCSI) Datenbanken deutlich performanter sind als per virtueller Disk im vmfs. Ist aber nur ein Gerücht . . . . :-) 

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Moin,

 

eine direkte Einbindung der Virtual FC kann natürlich performanter sein. In geschätzt 99 Prozent aller Umgebungen kommt es auf diesen kaum messbaren Unterschied aber gar nicht an. Dafür ist eine vFC-Anbindung dann auch sehr komplex und erfordert spezielle Features in der FC-Infrastruktur. Das ist prinzipiell in vSphere und Hyper-V identisch.

 

Leg die virtuellen Disks auf das CSV, dann macht der Cluster alles, was du brauchst. Die Performance reicht aus, sofern das Storage leistungsfähig genug ist. Sollte es das nicht sein, dann würde es auch mit vFC nicht reichen.

 

Gruß, Nils

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Ich habe hier einen physikalischen  Server der FC LUN angebunden und VmWare via  PVSCSI. Gleiche Konfig der LUN  und  gleich konfigurierte Volumes auf  der Netapp.

 

Mit ein paar  unprofessionellen Benchmark-Tools (z.B. AS-SSD)  komme ich auch ziemlich genau die gleichen  Werte (besonders beim 4K-Test) . RDM  sollte man vermeiden.

Bei der Netapp  braucht man RDM wohl für irgendwelches Snapmanager-Gedöns:  http://www.netapp.com/us/media/tr-4597.pdf Da wir  hier kein Exchange betreiben und auch keinen Microsoft-Cluster unter VMWare, ist  RDM nicht im Einsatz.

Fast alle VM laufen übrigens Thin provisioned. Ab 2012(R2 ?) verkleinert Windows die Laufwerke  (=VMDKs)  automatisch.

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