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RealUnreal

Upgrade von Office 2010 auf 2016 oder 2019?

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vor 15 Stunden schrieb NorbertFe:

wird die frühere Version in den meisten Fällen entfernt.

Dann warst du nicht einer der meisten Fälle. ;) aber du hast es ja auch erst hinterher deinstalliert das alte Office, oder?

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Zitat

Klick & Los wird u.U. wirklich parallel zu einem installiertem MSI-Office installiert.

Das habe ich mal auf einem Notebook geschafft. Der Installer legt eben einfach los ohne irgendwas wissen zu wollen.

 

Ja, irgendwo habe ich beim recherchieren gelesen, dass es ev. der bessere Weg ist, vorher das Office zu deinstallieren. Da die Einstellungen von Outlook erhalten bleiben, ist das für mich auch kein Problem.

 

Was mir eher Kopfzerbrechen bereitet ist die Sache mit dem Access.

 

Lt. Microsoft kann man grundsätzlich mehrere Office Versionen parallel laufen lassen:

https://support.office.com/de-de/article/installieren-und-verwenden-verschiedener-office-versionen-auf-demselben-pc-6ebb44ce-18a3-43f9-a187-b78c513788bf

 

Auch Access wird hier genannt.

 

Eine VM extra für die Access Runtime fände ich recht aufwendig und unpraktisch.

 

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Wenn Du keine Cloud willst, gibts eigentlich nur eine sinnvolle Variante. Die Lizenzen als Open License oder Open Value zu kaufen. Gibts unter Umständen auch gebraucht, ist aber eher selten. Dann abwarten was MS fabriziert. Ich hoffe immer noch, MS setzt ihre Pläne nicht in Tat um. Würde aber eher auf das Gegenteil wetten.

 

Bezüglich Access: Kann ich nicht empfehlen da mehrere Versionen vorzuhalten. Der Ärger ist fast vorprogrammiert. Insbesondere nicht Runtime und normale. Evtl. geht das mit App-Virtualisierung, habe ich noch nie versucht. Wenn es normale Warenwirtschaft ist, würde ich mich nach einer Alternative umsehen. Wenn sie hoch angepasst an das Unternehmen inkl. Produktion ist, wird das nicht so einfach gehen. Schon gar nicht ohne massive Komfortverluste. Ansonsten wird es sofort unerschwinglich teuer weil es eben nur SAP und Konsorten solche Anpassungen anbieten.

Edited by Weingeist

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Die Warenwirtschaft ist neu und ist angepasst an das Unternehmen...

Arbeitet aber halt noch auf Access 2010 Basis.

Ein Upgrade wird noch eine Weile auf sich warten lassen.

 

Wie hoch schätzt ihr das Risiko ein Access 2010 nach Supportende weiter zu nutzen?

Es wird nur offline für Datenbanken und die Warenwirtschaft eingesetzt.

Den Rest des Office Pakets würde ich dann neu kaufen...

 

Du hast die OpenLicence wegen des Downgrade Rechts empfohlen?

 

Viele Grüße

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vor 9 Minuten schrieb RealUnreal:

Die Warenwirtschaft ist neu und ist angepasst an das Unternehmen...

Arbeitet aber halt noch auf Access 2010 Basis.

Welche Software setzt ihr da ein?

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Ist die Lösung denn direkt in Access programmiert?

Ansonsten verwenden andere Anwendungen ADO/DAO für Access im Backend, was kein installiertes Office benötigt.

Edited by zahni

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vor 4 Minuten schrieb Dr.Melzer:

Welche Software setzt ihr da ein?

Das ist ein Programmierer den ich persönlich kenne.

Er hat die Software geschrieben.

 

@zahni: Ich brauche das Access noch aus anderen Gründen auf ein paar PCs; ansonsten würde ich einfach nur die Runtime installieren...

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Brauchst du Access 2019 (auf allen Maschinen)?

Du kannst Office 2019 ohne Access installieren und Office 2010 nur Access.

 

Wegen der Wawi würde ich mir aber auch Gedanken machen. "Er"? Ist das eine Person? Das kann kritisch sein. Es gibt viele Fälle, bei denen ein einzelner Programmierer einer essentiellen Lösung ausgefallen ist und die Software nicht mehr gewartet werden kann.

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Zitat

Brauchst du Access 2019 (auf allen Maschinen)?

Du kannst Office 2019 ohne Access installieren und Office 2010 nur Access.

Also es sind insgesamt 8 Arbeitsplätze.

- 2 brauchen Office 2019 und kein Access

- 4 brauchen Office 2019 und mindestens Access 2010

- 2 brauchen Office 2019 und die Access Runtime (Reicht hier)

 

Ich denke so werde ich es auch machen. Ich denke das Risiko bezüglich Malware bei einer reinen offline Nutzung von Access 2010 ist überschaubar, solange der Rest des Office Pakets aktuell ist.

 

Zitat

Wegen der Wawi würde ich mir aber auch Gedanken machen. "Er"? Ist das eine Person? Das kann kritisch sein. Es gibt viele Fälle, bei denen ein einzelner Programmierer einer essentiellen Lösung ausgefallen ist und die Software nicht mehr gewartet werden kann.

 

Ja, das Problem ist mir bewußt. Ich habe auch lange überlegt ob wir das mit dem Programmierer machen, aber am Ende konnte er halt genau das machen was wir wollten.

Die Entscheidung ist jetzt auch getroffen; wir haben 100te von Stunden in die Anpassung investiert...

 

Edited by RealUnreal

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6 minutes ago, RealUnreal said:

Ich denke so werde ich es auch machen. Ich denke das Risiko bezüglich Malware bei einer reinen offline Nutzung von Access 2010 ist überschaubar, solange der Rest des Office Pakets aktuell ist. 

Solange sich ein altes Produkt auf dem Rechner befindet und nicht mehr gepatcht wird kann es Sicherheitslücken geben und Maleware einfallen, egal wie aktuell der Rest ist!

Auch wenn Access Offline genutzt wird, der Recher auf dem Access läuft hat Internetzugriff und das reicht unter Umständen.

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Zitat

Solange sich ein altes Produkt auf dem Rechner befindet und nicht mehr gepatcht wird kann es Sicherheitslücken geben und Maleware einfallen, egal wie aktuell der Rest ist!

Auch wenn Access Offline genutzt wird, der Recher auf dem Access läuft hat Internetzugriff und das reicht unter Umständen.

Das es ein Restrisiko gibt ist mir bewußt...

Die Frage ist wie hoch ist es und wie wahrscheinlich...

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vor 10 Minuten schrieb RealUnreal:

Die Frage ist wie hoch ist es und wie wahrscheinlich...

Als ein kleiner Tipp. Schaue Dir mal die Security Vulnerabilities in den CVEs von Access an. Die sind fast alle sehr hoch über die letzten Versionen bewertet. Also i.d.R. "Code Exec".

 

Kurzer Zusatz zur Wahrscheinlichkeit:

Von einem Kunden wurden die Daten durch einen Trojaner verschlüsselt. Danach wurde die Polizei informiert und als Antwort kam, dass ca. 10 Firmen sich täglich mit dem gleichen Fall melden. Bei einer Stadt von ca. 55.000 Einwohnern.

 

Meiner Meinung nach sollte die Wahrscheinlichkeit nicht der Admin, sondern ein Chef beurteilen. Denn die dadurch entstandenen Kosten trägt auch der Chef, nicht der Admin. 

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vor 2 Stunden schrieb RealUnreal:

Das ist ein Programmierer den ich persönlich kenne.

Er hat die Software geschrieben.

Das ist dann ein echter Pluspunkt... ;-)

 

Lass mich mal zusammenfassen was ich da lese;

 

Ihr habt gerade erst eine Software gekauft, die auf einer Basis (Access 2010) läuft, die in etwas über einem Jahr nicht mehr mit Sicherheitspatches versorgt wird. EIn Update wird es (warum eigentlich nicht) so schnell nicht geben. Die Software hat ein Kumpel von dir als OneMan Show programmiert.

 

Klingt alles nicht so recht nach einem durchdachten Plan...

 

Ich hoffe deinen Chef ist bewusst, dass er Geld in eine im Prinzip schon veraltete Technik gesteckt hat?

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Also ich habe nochmal mit dem Entwickler gesprochen.

Die Basis ist tatsächlich Access 2007, aber das Programm sollte mit ALLEN aktuellen Access Version einschl. 2019 laufen...

Problem wohl gelöst.

 

 

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Access Datenbanken können immer dekompiliert und weiterentwickelt werden. Zumindest wenn keine Verschleierungssoftware eingesetzt wurde (wer macht das schon in Access). In der Regel finden sich auch Leute welche eine Frontend weiterentwickeln können. Der Quellcode ist schnell aus MDE/ACCDE"extrahiert". Eine "richtige" Software wo man den Quellcode nicht hat ist da eine ganz andere Liga.

--> Würde das einfach vertraglich regeln, dass man den Source-Code bekommt beim allfälligen ableben des Entwicklers, dann brauchts keine prinzipiell illegale Dekompilierung. Für Betriebsspezifische Anwendungen würde ich als Kleinfirma eh immer darauf bestehen das der Source dein Eigentum ist und der Entwickler damit arbeiten darf. Das verhindert unter Umständen sehr viel Ärger. Egal ob man einfach nur Ärger mit dem Entwickler hat oder er nicht mehr unter den Lebenden weilt.

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