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Der Autobereich im MCSEboard


kamikatze

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7 minutes ago, NilsK said:

eben - was herauskommt. Und das ist notwendigerweise bei einem schweren Auto mehr als bei einem leichten. Einen Vergleich kann man dann zwar mit einem "vergleichbaren" Fahrzeug anstellen, das auch zu schwer ist. Aber damit bleibt man doch sehr auf seinem Suppenteller und sieht das Restaurant drumrum gar nicht.

Ich vergleiche gerne einen Hyundai i30 (leergewicht 1,2-1,5T; 7.5l/100km) mit meinem Ioniq (leergewicht 1,4 - 1,6T; 5l/100km), da die Größe, Leistung und Ausstattung ähnlich sind.

Oder wenn es von einem Auto ein Verbrenner und (Plugin) Hybrid gibt.

 

Ich kann ja schlecht einen "Hybrid-Golf" mit einem "Verbrenner-Polo" vergleichen. Wenn man durch einen eigenen Wunsch oder die eigenen Anforderungen ein Golf benötigt, hilft einem kein Polo, der viel leichter ist.

Edited by Dukel
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vor 31 Minuten schrieb NilsK:

Moin,

 

bewegen müssen die überlegenen Motoren die enorme Masse ja trotzdem. Siehe "ineffizient". Da sind Hybride noch schlimmer, die müssen immer zwei Motoren mit allem Drumrum transportieren. Das ganze Konzept ist ... aber ich wiederhole mich. Vielleicht nicht so mein Thread. :lol3:

 

Gruß, Ni"bei Autofragen bin ich der Troll"ls

PS. was ich meine, ist in c't 20/2020 auf Seite 145 mit einer Grafik illustriert. Wobei der eigentliche Artikel auch am Problem vorbeigeht - wie dieselbe Grafik auch hübsch zeigt.

Der Unterschied der viel bessere Wirkungsgrad der Elektromotoren. Das was der E-Motor zusätzlich schieben muss,  wird beim Verbrenner als Abwärme in die Umwelt abgegeben. Auch beim Hybrid läuft i.d.R. der Motor für die Heizung und ist auf kurzen Strecken (10km) nicht wirklich effizient. Und man merkt es an der "Zapfsäule". Am heimischen Zähler bin ich im Durchschnitt im 1. Monat inkl. Standzeiten, Vorklimatisieren und Ladeverluste auf rund 22 Kwh auf 100 km gekommen. Macht bei meinem aktuellen Tarif 5,50 EUR. Dafür bekomme ich aktuell 4,3 Liter Super E5.

Edited by zahni
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vor 4 Minuten schrieb NilsK:

für (meist vermeidbaren) Individualverkehr

Moin

Sorry - das ist leider nicht richtig. Man darf bitte als Stadtbewohner nicht davon ausgehen dass es überall und immer ÖNV gibt. 

Wenn ich Nachmittags losfahren muss um morgens um 7 im Büro zu sein kann man wohl nicht von vermeidbaren Individualverkehr sprechen.

Und bitte keine Anmerkungen: das bist du selber schuld - noch besteht freie Wohnortwahl ;-)

In der Stadt mag das ja wirklich stimmen. Aber schon wenn ich einen Großeinkauf tätige, komme ich mit dem ÖNV nicht wirklich weit. Und vom Einkäufen bei IKEA etc möchte ich nicht sprechen. 

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Gerade eben schrieb kamikatze:

Moin

Sorry - das ist leider nicht richtig. Man darf bitte als Stadtbewohner nicht davon ausgehen dass es überall und immer ÖNV gibt. 

Wenn ich Nachmittags losfahren muss um morgens um 7 im Büro zu sein kann man wohl nicht von vermeidbaren Individualverkehr sprechen.

Und bitte keine Anmerkungen: das bist du selber schuld - noch besteht freie Wohnortwahl ;-)

In der Stadt mag das ja wirklich stimmen. Aber schon wenn ich einen Großeinkauf tätige, komme ich mit dem ÖNV nicht wirklich weit. Und vom Einkäufen bei IKEA etc möchte ich nicht sprechen. 

Ja, ich wohne auch ehr am Stadtrand. Ich muss den Bus abpassen, der 3x in der Stunde fährt und dann in die StraBa umsteigen... Und bei der Strecke im Bus muss man sich gut festhalten, falls man keinen Sitzplatz bekommt.

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Moin,

 

mal langsam - bitte leg mir nichts in den Mund.

 

Denkbar wäre - wenn man es wollte - für Fernverkehr:

  • Individualverkehr von zuhause zum gemeinsam nutzbaren Verkehrsmittel
  • den Großteil der Strecke mit diesem zurücklegen
  • vom Zielort der gemeinsamen Fahrt Individualverkehr zum eigentlichen Ziel der Strecke

Damit wäre von einer Strecke, die derzeit als "notwendig individuell" über mehrere hundert Kilometer angesehen wird, nur noch ein Bruchteil mit Individualverkehr nötig. Das ist keine Lösung für Kurzstrecken, richtig. Und es erfordert Strukturen, die derzeit auch nicht überall vorhanden sind, auch richtig. Und genau da kommt meine Ansicht ins Spiel, dass die ganze Entwicklung in die falsche Richtung geht. Warum nicht genau an dieser Stelle entwickeln? Schiene mir intelligenter als mit Technik nach überholten Konzepten zu werfen.

 

Gruß, Nils

 

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Was ist Deiner Meinung nach eine "Kurzstrecke"? 

Sind 70km noch Kurzstrecke?

Wenn ich zB mit Auto + ÖNV zur Arbeit will, muss ich erst 25km in die entgegnete Richtung, dann 1mal den Zug wechseln und dann noch die Straßenbahn nutzen - evtl auch nochmal Umsteigen.

Macht mehrere Stunden - mit dem Auto 45 min. Da nehme ich es gerne in Kauf komplett das Auto zu nutzen.

Als ich in den 80er in Berlin, HH etc war bin ich mit dem Auto hin und habe mir vor Ort auch in Wochenticket geholt. Da macht das ja auch Sinn. Aber sobald eine tägliche Fahrt um die 50% länger dauert nutze ich das Auto

 

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Ich sehe die Vorteile in Nils Vorschlag. Es hilft, wenn man einen Schritt zurück geht und Lösungen für die Probleme sucht, statt einfach die bestehenden Transportmittel weiter zu entwickeln. In der IT ist es ja auch besser, wenn man nicht einfach bestehende Prozesse 1:1 digitalisiert... :-)

 

Die kombinierte Mobilität würde das Problem der fehlenden Zug-Anschlüsse auf dem Land lösen. Wenn ich den Bus an den Bahnhof nehme, warte ich im ungünstigsten Fall vierzig Minuten auf den Zug. Besonders für geschäftliche Reisen überlege ich mir dann zweimal, ob ich die Zeit dafür habe. Je nachdem nimmt man dann lieber für die ganze Strecke das Auto. Parkplätze am Bahnhof könnten die Situation verbessern. (Mehr Busse würden nicht helfen bzw. wären nicht finanzierbar, da man oft genug der einzige Fahrgast ist.)

 

Die Schweizer Bahn hat seit einigen Jahren ein Angebot für kombinierte Mobilität: dabei ist ein Elektroauto, ein Parkplatz an den Bahnhöfen, ein Generalabonnement und je nach Wunsch Abos für Mietautos, E-Bikes und -Scooter etc. Kostet umgerechnet jedoch um die 1000 Euro im Monat.

 

Die Kosten sind sowieso ein Problem bei der Bahn: geht man vom durchschnittlichen Landbewohner aus, hat der ein Auto. Ein zusätzlicher Kilometer kostet ihn nach seiner Berechnung mit dem Auto weniger als mit der Bahn. Das Auto hat er ja sowieso, deshalb rechnet er nur mit den Kosten für den Treibstoff. Um das zu lösen, müssten entweder Treibstoffe viel teurer werden oder es müsste eine Steuer pro Kilometer erhoben werden.

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vor 30 Minuten schrieb mwiederkehr:

müssten entweder Treibstoffe viel teurer werden oder es müsste eine Steuer pro Kilometer erhoben werden.

Das hat aber zur Folge dass Arbeit sich nicht mehr lohnt wenn ich viel mehr für die Fahrt aufbringen muss. Ich kann wohl im HO arbeiten - mache das auch seit 6 Monaten wegen Corona - aber in anderen Jobs ist das nicht möglich. Das sollte man auch bedenken 

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Moin,

 

um nach diesen grundsätzlich-systematischen Betrachtungen die Entführung des Threads (bekenne mich schuldig) mal zu beenden, hier was zum Thema: Dieses Auto stand die Tage hier in der Gegend rum. Dürfte ungefähr so alt sein wie ich. Das Web sagt, dass es das nie mit Klimaanlage gab, sonst wäre das emotional einen verbotenen Gedanken wert. ;-)

 

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Gruß, Nils

 

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@NilsK Da sieht man , dass sich die Verbrennertechnik seitdem nicht grundsätzlich weiterentwickelt hat. Ich kann persönlich mit Emotionen, die man ins Auto projiziert, nicht so viel anfangen. Wobei Spaß wichtig ist. Ist der Spaß mit einem H-Kennzeichen größer als mit einem E-Kennzeichen? Für mich ist Ove Kröger immer noch das beste Beispiel. In irgendeinem Video hat er der Öffentlichkeit mal gezeigt, welchen historischen Ami-Schlitten er für die Rente aufgehoben hat. Jetzt hat er sich wieder ein Model S gegönnt. Und zwar, weil er viel Langstrecke fährt und einen großen Kofferraum braucht. Ihr kommt schon noch dahinter, wenn Ihr mal ein richtiges E-Auto zur Probe fahrt. Ist sowieso irgendwann unausweichlich. Das mit dem Wasserstoff bei PKWs wird nichts, weil teuer und ineffizient. 

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so lange es Verbrenner gibt werde ich einen Verbrenner fahren - sorry. Ich bin damit aufgewachsen, habe daran herumgeschraubt und bin mit Anfang 20 Autorennen (Polo Cup) gefahren. 

Mir stellen sich die Nackenhaare auf wenn ich einen Lamborghini oder Aston Martin höre und nicht beim sssst eines eAutos. 

Und wir wollen nicht über die wirkliche Umweltfreundlichkeit der eAutos reden - die haben schon die Umwelt massiv verschmutzt bevor sie nur einen Meter gefahren sind - Stichwort Batterie. 

Für MICH sind Autos mit schönen Motoren Emotion pur

Btw: ich habe auch eine Ölheizung ;-) 

 

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Normalerweise werden beim Sparen in Sachen IT ja immer Autovergleiche hergezogen. Bei

vor 3 Minuten schrieb kamikatze:

so lange es Verbrenner gibt werde ich einen Verbrenner fahren - sorry. Ich bin damit aufgewachsen ...

, musste ich direkt mal den IT-Vergleich heranziehen: Solange es drehende Platten gibt, werde ich (nur) drehende Platten verbauen. :aetsch:

 

SCNR

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