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Der Autobereich im MCSEboard


kamikatze
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vor 10 Minuten schrieb mwiederkehr:

Ich erwarte (noch) kein autonomes Fahren in der Stadt, aber Sachen wie aus oder in die Garage fahren (während man daneben steht und einen Knopf gedrückt hält) wären schon schön.

 

Freue mich schon auf die Zeiten vollautonomen Fahrens. Dann muss man auch kein Fahrzeug mehr besitzen, sondern bestellt einfach eines in einer App und es fährt vor.

Ich hatte in Las Vegas leider noch kein Glück ein Aptiv-Lyft (https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ausprobiert-Unterwegs-im-Roboter-Taxi-Aptiv-faehrt-mit-30-autonomen-BMWs-4270321.html) zu erwischen. Auch ansonsten hatte in Vegas i.d.R. das Casino mehr Glück. ;-) 

Edited by testperson
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Moin,

 

ich halte das alles für komplette Fehlentwicklungen. Die Komplexität des Fahrens, wie sie in der Realität ist, irgendwie in Software und Sensorik abbilden zu wollen, nur damit der Verkehr so bleibt, wie er ist ... leuchtet mir überhaupt nicht ein. Es wird so unglaublich viel unnötig mit Autos gefahren, das muss man nicht erhalten und "in die Zukunft bringen". Da brauche ich auch gar keine Hinweise wie kürzlich in der c't, dass die automatische Schildererkennung sich mit simplen Störmustern komplett schachmatt setzen lässt - der ganze Ansatz ist falsch. Oder wie Frau Hoppenstedt zutreffend sagte: Da regt mich ja die Frage schon auf.

 

Auch die viel gepriesene E-Mobilität geht in die falsche Richtung. E-Autos sind unglaublich ineffizient, und der Strom, den sie verbrauchen, wird real vor allem aus Kohle und Atom erzeugt. In der Summe verursacht das derzeit mehr Schäden als herkömmliche Verbrenner, und schon die gehören umgehend abgeschafft. Da, wo ich wohne (innerstädtisches Wohngebiet mit Mehrparteienhäusern), geht das ganze Konzept schon deshalb nicht auf, weil hier niemand eine Ladeinfrastruktur hinstellen könnte.

 

Gruß, Nils

 

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vor einer Stunde schrieb kamikatze:

das ist auch das was mich stört - zu viel Software im Auto. Als ITler ist man sich ja bewusst wie anfällig Software sein kann. Dann noch die Probleme bei der Boeing. Ich mag es gerne einfach und simpel - früher habe ich zB bei meinem Bertone X1/9 noch den Vergaser gereinigt oder auch Zündkerzen gewechselt. Heute kann man noch nicht mal die Lampen der Scheinwerfer wechseln. Und wenn so ein Brenner mal eben 400,- pro Seite mit Einbau kostet ist das nicht angemessen. 

Vielleicht bin ich von Gestern - aber ich möchte begreifen wie was funktioniert und es ggf auch reparieren können - ohne Maschinenbaustudium 

Unabhängig von der Software musst Du in Zukunft eher Elektroingenieur sein. BTW: Seit kann können wir  noch selber am Computer etwas  reparieren? Wir tauschen Teile aus, das war es.

Damals, in der guten alten Zeit ;-), hat man noch zum Oszilloskop und zum Lötkolben gegriffen.

 

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Wenn einem das zu viel Elektrik / Software ist kann er immer noch einen Oldtimer oder Jungtimer fahren :)

Man gewöhnt sich aber auch an Dinge. Ich würde mir nie mehr ein neues Auto ohne Abstandstempomat kaufen und meine Frau würde nicht auf die Sitzkühlung verzichten wollen.

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vor 8 Minuten schrieb Dukel:

Wenn einem das zu viel Elektrik / Software ist kann er immer noch einen Oldtimer oder Jungtimer fahren

Das mache ich ja auch. Daher suche ich zur Zeit einen SLK280 Serie R171 - eine Mischung aus Technik aber noch nicht zu extrem und analogem. Viel machen kann man da zwar auch nicht mehr aber er ist noch recht analog. Und durch den Motor auch Emotionen :-) 

Edited by kamikatze
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vor 17 Minuten schrieb kamikatze:

Und durch den Motor auch Emotionen :-) 

Ich ich freue mich darüber, dass mein Hintermann seine Lüftung nicht auf Umluft stellen muss. Eine positive Emotion. Fahrt doch mal ein gute E-Auto zu Probe.  Ihr wollt dann nichts Anders mehr fahren. So geht es (leider?) Vielen.

Meine  Schwester ist  nach eine Probefahrt auch absolut begeistert gewesen und denkt nun darüber nach, wo sie  bei sich eine Wallbox anbringen lässt.

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Ich habe leider nicht die Möglichkeit zuhause oder in der Firma zu laden.

Daher kommt ein e-Auto noch nicht in Frage. Aber beim letzten Auto Kauf ist es ein Hybrid geworden und es sind bei mir ca. 20% weniger Verbrauch zu einem vergleichbaren Verbrenner.

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vor 9 Minuten schrieb kamikatze:

gibts ein Blechdachcabrio mit eMotor? Ich glaube nicht ;-) und das bitte unter 1,5t

2021/2022 wird es bei Tesla den neuen Roadster mit Raketenantrieb (oder so) geben. Wenn Du flüssig bist. Das Gewicht von 1.6-2t beim Model 3 merkst Du aber generell nicht. Dazu sind E-Motoren dem Verbrenner schon immer haushoch überlegen. Durch die Batterie haben die Fahrzeuge einen niedrigen Schwerpunkt und nageln dich quasi am Boden fest. Daher beschreiben es Tester gern mal als Gokart-Feeling.

@Dukel , ich hatte vorher einen Auris Hybrid. Im Nachfolger Corolla habe ich mal zur Probe gesessen. Ich bin mit dem Kopf immerzu an eine Mulde im Dachhimmel gestoßen. Auch der Lenkassistent und der Abstandstempomat waren deutlich schlechter. Der hat regelmäßig vergessen zu bremsen. 

 

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16 minutes ago, zahni said:

@Dukel , ich hatte vorher einen Auris Hybrid. Im Nachfolger Corolla habe ich mal zur Probe gesessen. Ich bin mit dem Kopf immerzu an eine Mulde im Dachhimmel gestoßen. Auch der Lenkassistent und der Abstandstempomat waren deutlich schlechter. Der hat regelmäßig vergessen zu bremsen.

Ich fahre einen Hyundai Ioniq.

Bei dem Abstandstempomaten ist das Problem (wohl generell), dass stehende Fahrzeuge (z.B. an einer Ampel) nicht erkannt werden (da müsste dann aber der Notbremsassi einspringen, was ich bisher noch nicht testen durfte). Ich bin mit meinem Lenk & Abstandstempomat zufrieden.

 

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vor 26 Minuten schrieb Dukel:

Bei dem Abstandstempomaten ist das Problem (wohl generell), dass stehende Fahrzeuge (z.B. an einer Ampel) nicht erkannt werden

Das klappt bei Tesla sehr gut. Der "sieht" auch schon Fußgänger, Radfahrer, Mülltonnen, Verkehrskegel usw. Er bremst auch, wenn Fahrzeuge hinter einer leichten  Kurve stehen. Die Erkennung ist noch nicht perfekt. Daher kommen dann auch die Phantom-Bremsungen. Da ist man er vorsichtig. Der Corolla hatte im Test in einer ähnlichen Situation nicht gebremst, zumindest zum Zeitpunkt, wo ich es für angebracht hilft.

 

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Moin,

 

vor 23 Stunden schrieb zahni:

Wenn Du flüssig bist. Das Gewicht von 1.6-2t beim Model 3 merkst Du aber generell nicht. Dazu sind E-Motoren dem Verbrenner schon immer haushoch überlegen.

bewegen müssen die überlegenen Motoren die enorme Masse ja trotzdem. Siehe "ineffizient". Da sind Hybride noch schlimmer, die müssen immer zwei Motoren mit allem Drumrum transportieren. Das ganze Konzept ist ... aber ich wiederhole mich. Vielleicht nicht so mein Thread. :lol3:

 

Gruß, Ni"bei Autofragen bin ich der Troll"ls

PS. was ich meine, ist in c't 20/2020 auf Seite 145 mit einer Grafik illustriert. Wobei der eigentliche Artikel auch am Problem vorbeigeht - wie dieselbe Grafik auch hübsch zeigt.

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8 minutes ago, NilsK said:

bewegen müssen die überlegenen Motoren die enorme Masse ja trotzdem. Siehe "ineffizient". Da sind Hybride noch schlimmer, die müssen immer zwei Motoren mit allem Drumrum transportieren. Das ganze Konzept ist ... aber ich wiederhole mich. Vielleicht nicht so mein Thread. :lol3:

Wichtig ist doch "nur" am Ende, was herauskommt (bzw. in den Tank geht).

Wenn ich mit meinem Hybrid 20% Benzin spare ist mir das egal, ob das Auto jetzt 1,5T oder 1T wiegt und ob man einen oder mehrere Motoren transportiert.

Bei einem Plugin Hybrid kommt es sehr darauf an, wie oft der Besitzer läd. Aber auch ohne extern laden wird man weniger als ein vergleichbarer Verbrenner brauchen.

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Moin,

 

vor 3 Minuten schrieb Dukel:

Wichtig ist doch "nur" am Ende, was herauskommt (bzw. in den Tank geht).

eben - was herauskommt. Und das ist notwendigerweise bei einem schweren Auto mehr als bei einem leichten. Einen Vergleich kann man dann zwar mit einem "vergleichbaren" Fahrzeug anstellen, das auch zu schwer ist. Aber damit bleibt man doch sehr auf seinem Suppenteller und sieht das Restaurant drumrum gar nicht.

 

Und, was mein wesentlicher Punkt hier ist: Wenn ich 20% oder auch 100% Sprit durch Strom ersetze, entscheidet die Stromerzeugung darüber, ob das ökologisch einen Sinn ergibt. Real tut es das heute eben fast nie. Und auch wer den Strom vollständig regenerativ erzeugte, könnte sich fragen, ob der so erzeugte Strom denn wirklich für (meist vermeidbaren) Individualverkehr genutzt werden soll. Regenerativ heißt auf absehbare Zeit ja auch nicht schadstofffrei. (Selbst dann käme die Effizienzfrage des Autos noch oben drauf.)

 

OK, bin still jetzt.

 

Gruß, Nils

 

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