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peterg

1:1 Datensicherung – welche Software

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Hallo,

wir hatten vor einiger Zeit einen Server-Totalausfall (Hardwaredefekt). Wir haben zwar ein entsprechendes Service Pack mit Wiederherstellung am nächsten Arbeitstag, aber da ist so einiges beim Hersteller schiefgelaufen und der Ausfall hat 3 Tage gedauert. Wir sichern alles mit Veeam auf eine NAS. Hier stehen die Daten aber natürlich nicht 1:1 zur Verfügung. Um an die Daten zu kommen müsste man den Backup&Replication Server wo anders installieren und die Konfiguration einspielen. Das dauert natürlich immer.

 

Wir würden nun gerne täglich auf eine zweite NAS z.B. nur das aktuelle Geschäftsjahr 1:1 sichern. Wenn so was wieder passiert, kann man schnell auf die Daten zugreifen und ohne Server weiterarbeiten.

 

Welche Software könnt Ihr dafür empfehlen? Die Software sollte auch immer nur die geänderten Daten kopieren. Eine Cloud-Lösung wollen wir nicht.

 

Gruß,

Peter

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Moin,

 

ein löbliches Ansinnen - aber wenn es einen Sinn ergeben wollt, dann geht auch den nächsten Schritt und erarbeitet ein Recovery-Konzept, das zu eurem Unternehmen passt. Das ist deutlich mehr als die - entschuldige den Ausdruck - naive Ansicht, man müsse nur technisch was tun und Daten kopieren.

 

Gruß, Nils

 

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vor 3 Minuten schrieb NilsK:

Moin,

 

ein löbliches Ansinnen - aber wenn es einen Sinn ergeben wollt, dann geht auch den nächsten Schritt und erarbeitet ein Recovery-Konzept, das zu eurem Unternehmen passt. Das ist deutlich mehr als die - entschuldige den Ausdruck - naive Ansicht, man müsse nur technisch was tun und Daten kopieren.

 

Gruß, Nils

 

Sicher. Faktisch muss ich aber bei einem Hardwareausfall trotzdem schnell an die Daten kommen. Bei uns sind das hauptsächlich CAD-Pläne und Excel-Tabellen. Redundante Systeme, etc. kommen finanziell leider nicht in Frage.

 

vor 7 Minuten schrieb tesso:

Robocopy?

 

Robocopy? Es geht aber um mehrere Verzeichnisse, evtl. auch 2-3 Wiederhertellungspunkte, ...

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Moin,

 

vor 26 Minuten schrieb peterg:

Sicher. Faktisch muss ich aber bei einem Hardwareausfall trotzdem schnell an die Daten kommen.

wieso "aber"? Wenn du dringend irgendwohin musst, fährst du dann auch einfach in irgendeine Richtung?

 

Zitat

Bei uns sind das hauptsächlich CAD-Pläne und Excel-Tabellen. Redundante Systeme, etc. kommen finanziell leider nicht in Frage.

[...]

Es geht aber um mehrere Verzeichnisse, evtl. auch 2-3 Wiederhertellungspunkte, ...

Siehst du, da geht es ja schon los.

 

Aber muss jeder selbst wissen. Ich werde trotzdem nicht müde, darauf hinzuweisen.

 

Gruß, Nils

 

  • Like 1

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vor einer Stunde schrieb NilsK:

Aber muss jeder selbst wissen. Ich werde trotzdem nicht müde, darauf hinzuweisen. 

 

 

 :-)

 

Eine Software brauche ich trotzdem......

 

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Du könntest Veeam auf einem unabhängigen Server laufen lassen. Je nach Budget und Anforderungen kann das notfalls auch ein Intel NUC sein.

 

Bei einem Ausfall des Hauptservers könntest Du dann das Backup in Veeam mounten und so auf die Dateien zugreifen oder (falls Ersatzhardware verfügbar) die VMs mit "Instant VM Restore" schon während dem Restore starten.

 

Trotzdem brauchst Du ein Konzept und musst den Restore testen. Mal kurz ein paar Server wieder herstellen, während Leute darauf arbeiten wollen, ist nicht so lustig, wenn das Backup auf einem langsamen NAS liegt...

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vor 2 Stunden schrieb peterg:

Die Software sollte auch immer nur die geänderten Daten kopieren.

 

Moin

 

Ich benutzte Robocopy

 

Vorhanden war eine Domäne mit zwei DCs und einem NAS. Beide DC waren auch Fileserver.

 

Gearbeitet wurde normal auf FS1. Nach Betriebsschluss über Nacht wurden die geänderten Daten mit Robocopy auf FS2 kopiert. FS2 kopierte am nächsten Tag die Daten auf das NAS. Die Freigaben auf FS1 und dem NAS waren den Benutzern im Normalfall nicht zugänglich.

 

Beim Ausfall von DC/FS1 wurden den Benutzern auf FS2 die Freigaben zugänglich gemacht. Sollte nur noch das NAS verfügbar sein, wären die Freigaben darauf zugänglich gemacht. Weiter wurden im Anmeldeskript für die Netzlaufwerke die Zielangabe von FS1 nach FS2 geändert.

 

Die Konstruktion hatte ein Manko, eine Zieländerung ging nicht automatisch, es musste also jemand zeitnah dafür verfügbar sein.

 

Normal hätte man (ich) das wohl mit DFS-R machen sollen. Aber mit Robocopy war das so schön einfach für mich. Und mein Kollege kannte das auch.

 

 

Edited by lefg

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Hi,

 

"Server Totalausfall" und Veeam würde ich zu "Virtualisierung" zusammenkombinieren. Je nach Hypervisor (und / oder Veeam Lizenz) könnte man einen zweiten evtl. kleiner dimensionierten Server daneben stellen und die wichtigsten / alle VMs dort hin replizieren.

 

Gruß

Jan

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Ich werfe mal noch DFS-R in den Raum... Ist kein Backup, aber ein wenig mehr Verfügbarkeit. Strategie wäre dann ähnlich der von Edgar:

DFS-Namespace mit einem aktiven und einem deaktivierten Target, Replikation per DFS-R. Fällt das aktive Target aus, wird das deaktivierte aktiviert. Zusätzlich noch nachts per Robocopy auf ein NAS/SAN/USB-Platte/xyz, das läßt sich dann auch immer irgendwie verfügbar machen. Zusätzlich, weil DFS-R halt auch (versehentliche) Löschungen repliziert... Den Robocopy würde ich daher auch ohne /mir betreiben.

Ist jetzt zwar nicht "enterprise style", aber mehr als nix :-)

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Wenn eh Veeam im Haus verwendet wird ... welche Edition/Programm - Du schreibst was von backup & replication? Sind die Server dann virtualisiert? 

Edited by Squire

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wo ist dann das Problem? Veeam kann doch das Backup der VM mounten und direkt vom Backup starten. Damit ist im Restore Fall das innerhalb weniger Minuten wieder verfügbar. Du brauchst halt eine Maschine, auf der Veeam die VM publishen kann (ich geh jetzt nicht davon aus, dass Du nur einen einzigen physikalischen Server hast)

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