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stefan_k

Nötige Hardware für virtuelle Windows Server "Laborumgebung" in einer Schule

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Hallo zusammen,

ich würde gerne in einer Berufsschule mit IT-Klassen den Schülern die Möglichkeit geben, eigenständig kleine Windows Server Umgebungen (DC, DNS, DHCP, ...) auf entsprechenden VMs installieren zu können. Zusätzlich sollte die VM dann mit den Schülerrechnern per LAN verbunden werden können, damit die Schüler ihre eigenen PCs z.B. der Domäne hinzufügen können, GPOs austesten können etc.

 

Leider kenne ich mich mit Virtualisierung und den dafür nötigen Hardware-Ressourcen bislang kaum aus. Meine Virtualisierungserfahrungen beschränken sich auf VirtualBox auf einem "normalen" Rechner. Die Schule hat grundsätzlich kein Geld - aber wenigstens ein Budget von ca. 500-1000 Euro habe ich nun in Aussicht gestellt bekommen. Lässt sich damit irgendetwas realisieren (natürlich mit gebrauchter Hardware...)?

 

Mein Ziel wäre, dass mind. 4 Schülergruppen eine VM auf dieser Hardware betreiben können, wo sie mind. eine Windows Server Instanz installieren können und diese dann per Netzwerk (evtl. per VLAN?) mit ihren PCs verbinden können.

 

Ließe sich da irgendetwas in der Art machen - mir fehlt die Vorstellung, welche Hardware Ressourcen hierzu nötig wären...

 

Danke für jegliche Tipps,

Stefan

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Moin,

 

mit dem Budget wirst du nicht weit kommen. Vielleicht lässt sich vorhandene Hardware damit aufrüsten, aber neue kaufen - eher nicht.

 

Die Rechnung ist eigentlich relativ simpel: In solchen Umgebungen ist nur das RAM der kritische Faktor. Schau dir an, wie viel RAM die geplanten VMs minimal brauchen, um ausreichend gut zu arbeiten. Bei einem DC wird man nicht unter 2 GB gehen wollen, das reicht für Spielen im Lab auch hin, aber 4 GB wären natürlich besser. So eine Betrachtung für jede VM, dann bildest du die Summe und schlägst 4-6 GB drauf, damit der Host ausreichend Luft hat. 

 

Gruß, Nils

 

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Moin Nils,

 

ohne gebrauchte Hardware wird das nicht gehen - aber ich bin froh, wenn ich wenigstens überhaupt etwas zum Arbeiten habe...

 

Das würde doch bedeuten, wenn ich eine gebrauchte Kiste mit 64 GB RAM dabei finde in meinem Budgetrahmen, dann könnten da 5 Gruppen sogar je 2 VMs betreiben und ich hab noch satt Puffer? 5*2*4= 40 GB RAM für 10 VMs sowie 24 GB für den Host - würde locker passen. Reicht so etwas wie 2 kleine Quad-Core XEONs wie z.B. E5620 oder besser 2 Hexa Core wie z.B. 5650?

Wie viel Plattenplatz muss ich pro VM mit Win Server rechnen? Als OS vermutlich W2k8 oder W2k12...

 

Danke,

Stefan

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Moin,

 

CPU ist kein Thema in dem Szenario. Nimm "irgendwas", auch ein Desktop-Prozessor reicht aus. Hauptsache er kann die Virtualisierungsfunktionen (Intel VT oder AMD-V und SLAT). Single-Cores wirst du ja nicht mehr kriegen, also 2-x Cores, aber das ist, wie gesagt, in dem Anwendungsfall mit Sicherheit nicht die Bremse.

 

Plattenplatz: tja, musst du genauso bewerten. Schau dir an, was eine VM braucht, rechne das zusammen. Was die Plattenperformance angeht: Bei dem Budget wirst du keine großen Sprünge machen können, also wirst du mit dem leben müssen, was du bezahlen kannst. Bei vier Gruppen à 1-2 VMs wird es mit einer einzelnen HDD funktionieren, aber man muss vermutlich öfter mal warten. Eine SSD beschleunigt da deutlich, ist aber auch teurer.

 

Ach, und wo wir dabei sind: In dem Szenario muss auch die Netzwerkkarte nichts Besonderes können, mit einer einzelnen Gigabit-Karte kann man loslegen. Auf Geschwindigkeitsrekorde wird es ja nicht ankommen.

 

Gruß, Nils

 

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Wärs da nicht evtl. schneller/billiger einfach entsprechende Anzahl halbwegs leistungsfähiger PCs bereitzustellen? Dürfte wahrscheinlich genauso "billig" zu haben sein, wie ein entsprechender "Server". Lizenzen dürften für Schulen ja eher weniger ins GEwicht fallen.

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Moin,

 

für das Budget wird man mit Glück einen Rechner kriegen. Mehrere PCs könnte man höchstens aufrüsten, wenn schon vorhanden, was aber evtl. die bessere Alternative wäre. Insofern unterstütze ich deinen Antrag. :smile2:

 

Gruß, Nils

 

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Naja leasingrückläufer sind entsprechend preisgünstig zu bekommen, und bei dem Budget ist es wahrscheinlich einfacher entsprechend leistungsfähige PCs zu bekommen (denn PCs braucht man ja sowieso), als einen halbwegs vernünftigen Server. Andererseits gibts auch genügend "Leute" die alte Hardware spenden könnten, muß man im Zweifel nur mal fragen.

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vor einer Stunde schrieb Ganzjahresgriller:

Ich bezweifel das die Schule einen Serverraum hat, geschweige denn einen 19"-Schrank.

Im Klassenraum selber ist der garantiert zu laut.

 

Gibt's nicht die Möglichkeit bei den örtlichen Unternehmern um Spenden zu bitten?

Ich sag's mal vorsichtigt: 1000€ sind nix.

Ich muss aber auch sagen: Eine Berufsschule die IT-Klassen hat, was auch immer das genau ist, und die quasi kein Geld für IT hat, die hat doch vermutlich noch ganz andere Probleme.

Was soll denn die IT-Klass genau lernen?

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vor 16 Minuten schrieb magheinz:

Ich bezweifel das die Schule einen Serverraum hat, geschweige denn einen 19"-Schrank.

Im Klassenraum selber ist der garantiert zu laut.

......

Ich muss aber auch sagen: Eine Berufsschule die IT-Klassen hat, was auch immer das genau ist, und die quasi kein Geld für IT hat, die hat doch vermutlich noch ganz andere Probleme.

Was soll denn die IT-Klass genau lernen?

 

Worauf begründet sich denn deine Annahme bzw. Vermutung mit den Problemen?

Kennst du die Gegebenheiten vor Ort, gar die Schule und Lehrer?

 

Ich kann dir sagen es gibt Schulen mit 19" Schränken und Servern darin.

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vor 2 Minuten schrieb XP-Fan:

Ich kann dir sagen es gibt Schulen mit 19" Schränken und Servern darin.

Die haben auch Budget von mehr als 500-1000€ ;)

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vor 9 Minuten schrieb XP-Fan:

Worauf begründet sich denn deine Annahme bzw. Vermutung mit den Problemen?

Kennst du die Gegebenheiten vor Ort, gar die Schule und Lehrer?

 

Ich kann dir sagen es gibt Schulen mit 19" Schränken und Servern darin.

Ich weiss. da aber ein Schrank schon mehr kostet als hier zur Verfügung steht wage ich zu bezweifeln das es sich hier um so eine Schule handelt.

Es ist auch egal ob 19" oder Tower, eine IT-Klasse mit 1000€ für Server auszustatten ist nicht mehr als ein schlechter Witz.

Deswegen auch die Frage: Was wird hier unter einer IT-Klasse verstanden? Das sind sicher keine FI-Azubis.

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Wäre Azure (Lab Services) eine Möglichkeit? Da die Server nicht 24/7 benötigt werden, könnte man da preislich gut wegkommen. Zudem könnten die Schüler auch von zuhause aus auf den Systemen arbeiten, ohne dass man das Schulnetzwerk öffnet.

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