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Microsoft und die Cloud


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Hallo,

 

ich wollte mal fragen wie ihr über das Thema Cloud denkt. Microsoft trumpft ja gerade mit einer großen Lösung auf. Sogar Exchange gibt es als Cloud Lösung.

 

Denkt ihr es wird in Zukunft keine lokale Exchange Lösung mehr von MS geben und alles läuft dann über Cloud? Ich denke wenn sich die IT-Welt auf Cloud umstellt wird es auch viele Arbeitslose Admins geben da die Firmen sich denken es ist billiger mit einer Cloud Lösung. Man spart Hardware, teure Lizenzen, etc.. Ob es so kommen wird das bald alles übers das Internet läuft und es nur noch ein paar Unternehmen gibt die die Cloudlösungen betreuen und somit die IT Branche mächtig Stellen abbaut? Ich würde mich über eure Antworten und Denkanstöße zu diesem Themen sehr freuen. :)

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ich denke vielen Administratoren ist gar nicht bewusst was mit der Cloud los getreten wurde. Ich denke dadurch wird der Job als Administrator aussterben. es wird sehr viele Arbeitslose geben. Wirklich aufhalten wird man das ganze nicht mehr können da zu viel Geld dahinter steckt.

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wenn es nur noch an den Datenschutzrichtlinien liegt na dann sehe ich echte Gefahr. Die werden von heute auf morgen gekippt oder die Cloud Unternehmen versuchen sie halt umzusetzen. Ich denke die Gefahr durch Cloud ist der Allgemeinheit noch gar nicht bekannt. Viele Systemhäuser werden schließen. Wer braucht die ganzen Mitarbeiter noch wenn alles in die Cloud gepakt wird. Viele Firmen werden ihre Administratoren entlassen. Wer braucht sie noch wenn alles in die Cloud gepackt wird. Die großen Cloudbetreiber werden nicht mal ein viertel der Arbeitlosen durch ihren Schaden auffangen. Das Cloudspiel wird am ende von 2 - 3 Global Playern betrieben und der Job Administrator ist damit Geschichte.

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Eine Cloud installiert keine Netzwerkkomponenten in der Firma, damit es überhaupt eine Verbindung zu Cloud gibt. Eine Cloud muss auch eingerichtet werden und mit dem Lokalen LAN verbunden werden. Man wird auch nicht jeden Dienst (DHCP, DNS, AD, ...) in die Cloud nehmen. Wenn man ein ERP System in der Cloud statt im eigenen Serverraum hat muss man dieses genauso anpassen wie in der Firma. Man muss sich nur nicht mehr um die Infrastruktur kümmern.

 

Früher gabs auch schon Clouds, nur da hießen diese anderst (Hosting, Grid,...) und es wurde damals auch nicht alle Admins entlassen.

 

Und Cloud heißt nicht, dass Amazon und Google 90% der IT der ganzen Welt hosten und nirgends anderst mehr Server stehen.

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ja ok ich sehe das dann doch wohl etwas zu ernst. Obwohl ich im Hintergrund dieser Vermutung nichts gutes befürchte. Ich meine nicht nur wegen den Arbeitsplätzen sondern auch das mit diesen Lösungen irgendwann ganz viel Datenmissbrauch geschehen wird. Ich denke der eigentliche Hintergrund von Cloud ist nicht wie im Vordergrund dargestellt nur der finanzielle nutzen den ein Unternehmen hat sondern eher das damit wieder ein Schritt gemacht wird um die Menschheit zu kontrollieren.

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Soeben auf heise heise online - US-Behörden dürfen auf europäische Cloud-Daten zugreifen gelesen:

Cloud-Anbieter wie Microsoft müssen US-Strafverfolgungsbehörden Zugriff auf von Kunden gespeicherte Daten gewähren, berichtet der US-Branchendienst ZDNet. Das betrifft auch in der EU ansässige Firmen und in europäischen Rechenzentren liegende Daten, wie Microsofts britischer Direktor Gordon Frazer anlässlich der Markteinführung von Microsofts Office 365 in London erklärte. Er antwortete damit auf die Frage, ob Microsoft zusichern könne, dass in seinen EU-Rechenzentren gespeicherte Daten Europa niemals verlassen könnten...

 

Damit hat sich das Thema Cloud sowohl für personenbezogene Daten erledigt (Strafe bei verbringen ins Ausland 350000 Euronen), als auch für sensible Unternehmensdaten. Einzige Lösung, eigene Verschlüsselungsstrategie. Schränkt aber die Nutzung doch erheblich ein.

 

Die Befürchtungen zur Arbeitslosigkeit der Admins teile ich im übrigen nicht. Auch in der Cloud beheimatete Daten und Anwendungen müssen administriert und gepflegt werden.

 

Ciao

Pitti

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Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiss ich nicht. Dass es aber anders werden muss, wenn es besser werden soll, weiss ich.

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Ob die Unternehmen ihre Daten einfach einem Provider anvertrauen? MS z.B. muss den US-Sicherheitbehörden Zugriff gewähren. (Ich weis, man kann die Daten verschlüsseln). Was ist aber, falls es seitens des Providers zu einem Ausfall kommt? Der plötzlich den Zugriff verweigert.

 

Auch ein Speichern in der Cloud änderte doch nur wenig im Unternehmen. Es werden weiterhin benötigt Clients, Infrastruktur, Gateways, Firewalls, Sicherheit, Administration dafür.

 

Wie soll denn die Cloud strukturiert sein? Für den Kunden wäre es im einfachsten Fall Speicherplatz, den er selbst einrichten muss, genau wie einen Server, eine Domäne.

 

Weiter müssten die Server Farms doch auch eingerichtet, gewartet, betrieben werden. Ist Cloud nicht nur ein neuer Begriff für Serverfarms?

 

Oder habe ich etwas nicht verstanden?

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