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Hallo liebes Forum,

 

ich habe mal eine Frage an die Netzwerkspezialisten unter euch. Bei uns soll dieses Jahr die IT-Verkabelung erneuert werden. Das ganze soll so ausgeführt werden, dass eine Geschwindigkeit von 1 Gbit genutzt wird, mit der Option später (wenn benötigt) auf 10 Gbit upgraden zu können. Als Kabel sollen CAT 7A zum Einsatz kommen, an den Dosen und Patchpanel CAT6A RJ45 Buchsen.

Für mich stellt sich jetzt die Frage, was ich in die Angebotsabfrage schreiben muss, um auch tatsächlich das gewünschte zu bekommen... Da gibt's doch sicherlich Standards und Messwerte die eingehalten werden müssen?

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Moin,

10G über Kupfer hat eine Längenbeschränkung, meines Wissens irgendwas zwischen 7,5 und 10 Meter, also nicht für Gebäudeverkabelung geeignet.

 

Ich gehe mal nicht davon aus, das ihr das nicht selber machen wollt, also ist der Auftragnehmer in der Pflicht, unter anderem nur mit Prüf-Protokoll.

 

In welcher Ecke sitzt ihr denn? Könnte ggf. per PN eine Empfehlung geben... :D

 

PS: hast du ja schon geschrieben, man muss auch alles lesen...

bearbeitet von Nobbyaushb

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vor 15 Minuten schrieb Marco31:

Hmm, ok, vielleicht hatte ich mich da falsch ausgedrückt. Nach 10GBASE-T sollten aber doch 100m drin sein...?

Nein, das gilt nur bei Gigabit und auch nur im besten Fall - rechnerisch klaut die alleine der Stecker etwa 2 Meter.

 

Muss mal gucken, ob ich den link mit den Spec wiederfinde...

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Ich würde halt genau die Anforderungen reinschreiben.

10gbase-t hat noch einen Nachteil: kein POE. 

Ich würde bei mehreren Stockwerken die Etagenswitche mit glasfaser verbinden und in die Büros cat7 und auf multigigabit setzen. 

 

In die Ausschreibung wurde ich dann reinpacken, dass am Arbeitsplatz multigigabit möglich sein muß. 

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vor 12 Minuten schrieb mwiederkehr:

Laut https://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/1107311.htm sollen 10 Gbit/s über 100m möglich sein. Aber nur, wenn die gesamte Installation darauf abgestimmt ist: Kabel nicht zu nahe zusammen, keine zu engen Biegeradien... Im Einsatz gesehen habe ich das noch nirgends.

Ich entnehme dem Artikel, dass 10GBASE-T spezifiziert ist, aber wegen der hohen Anforderung der Installation eigentlich als Gebäudevernetzung nicht praktikabel ist. ;-) 

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Hi

 

Wurde schon in Erwägung gezogen, für die Gebäudeverkabelung gleich auf LWL aka "Glasfaser" zu setzen? Bei der Bandbreite seid ihr da auf der sicheren Seite.

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vor 10 Minuten schrieb Damian:

Hi

 

Wurde schon in Erwägung gezogen, für die Gebäudeverkabelung gleich auf LWL aka "Glasfaser" zu setzen? Bei der Bandbreite seid ihr da auf der sicheren Seite.

Aber nicht, zumindest nicht ausschließlich to the desk. POE wird immer wichtiger: accesspoint, Kameras, Telefone etc. 

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Also ich will es mal so ausdrücken: Ich halte LWL als Gebäudeverkabelung für unsere Zwecke für absolut rausgeschmissenes Geld. Für die Kommunikation Client-Server wird auch auf absehbare Zeit 1 GBit ausreichend sein, es gibt keine Anwendungen hier die von einer höheren Übertragung profitieren würden. 

Da dürfte die Variante Client CAT7 -> Etagenswitch -> LWL -> Switch -> Server schon eher im Rahmen sein.

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Denke es kommt auch darauf an, mit welchem Datenverkehr zu rechnen ist. Bei uns in der Buchaltung mit Elo Office, Outlook und sonstigen Programme liegen wir pro Rechner bei wenigen 100kb. Anders in unserer CAD Abteilung. Die schieben teilweise mehrere GBit durch die Leitung und es muß schnell gehen. Wir verwenden in den Stockwerkswitche nur LWL wegen der flexibilität und der Bandbreit für heute und zukünftige Anforderungen. Die PCs selbst, außer die Workstations, sind weiterhin über Kupfer angebunden.

bearbeitet von speer

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Ich habe nochmal eine Frage zu der Variante mit der Stockwerks-LWL-Unterverteilung. Ich gehe ja dann vom Client über Kupfer zum Stockwerks-Switch, und von da per LWL in den Netzwerkraum. Wie geht's dann weiter? Gehe ich dann direkt mit Glasfaser auf den Switch oder wird das ganze dann nochmal auf ein Patchpanel gelegt und dann zum Switch?

Sorry für die möglicherweise dummen Fragen...

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Bei den mir bekannten Installationen wurden die Glasfasern an beiden Enden auf ein Patchpanel gelegt. Die LWL-Kabel für die Hausinstallation sind dick ummantelt und unflexibel, damit will man nicht direkt auf den Switches hantieren.

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