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felkr

Hyper-V Server Core auf SD-Karte

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Hallo,

 

mich würden mal eure Erfahrungen von Hyper-V auf einer SD-Karte interessieren. Ich möchte eine Sophos XG Firewall virtualisieren und wollte das mit Hyper-v 2016 als Server-Core lösen.

Ich finde einen HP Microserver als Hardware dafür interessant. Der Server hat einen internen Micro-SD Karten Slot. Deshabl meine Frage kann ich dort auf eine 64GB SD Karte Hyper-V installieren und dann dort die Sophos als VM?

 

Danke schonmal :-)

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Also ich kann dir sagen, dass es mit einem VMware ESXI mit Micro sd gut läuft.

Denke das es dann auch via Hyper-V läuft aber Performance mäßig bin ich mir da nicht so sicher..

 

Nur die VM selber noch auf die SD hmmm..

Würde lieber die VM auf ne extra HDD in einem RAID betreiben als kleine Ausfallsicherheit der Platte.

 

Grüße

TC

Edited by TheCracked

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Moin,

 

wenn die SD-Karte über das Board wie eine normale Platte angesprochen wird, geht das. Wenn nicht, dann ist es nicht supported und dürfte mit 2016 auch nicht gehen. (Aus gutem Grund.)

Selbst wenn es ginge, würde ich aber nie ein produktiv genutztes System auf einer SD-Karte installieren. Das ist ein Speichergerät, das für Digitalkameras entworfen wurde.

 

Gruß, Nils

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NilsK du hast sicherlich recht was die SD Karte anbelangt. Die Herausforderung ist aber eine sehr günstige Hardware für eine XG Firewall für bis zu 10 Bürouser zu finden.

Die Sophos selbst braucht 800MB Festplattenplatz. Sagen wir mal mit Logs usw. 1GB

 

Und für den Microserver gibt es keine SSDs und HDD fangen bei 480GB an größe an.

Ein RAID ist sicherlich was toll, aber im Fehlerfall liegt einfach eine zweite SD-Karte mit identischem Inhalt parat.

 

Die Frage ist halt nur wie Windows (Hyper-V) das sieht. Klar VM auf SD klingt erstmal komisch aber es ist halt nur eine sehr kleine VM.

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Moin,

 

ich behaupte: Wird nicht gehen. Wenn doch, dann Gebastel übelster Kategorie.

 

Und wie groß ist jetzt der Preisunterschied zu einer Festplatte? Wie teuer ist die Arbeitszeit der 10 User?

 

Gruß, Nils

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Der Kartenleser wird intern wahrscheinlich über USB angesprochen. Darauf lässt sich Windows offiziell nicht installieren. Es gibt ganz üble Hacks, aber für ein Produktivsystem sind die keine Überlegung wert.

 

Wenn schon, würde ich ESXi oder allenfalls Nano Server nehmen, da die weniger aufs Bootmedium schreiben. Sonst ist die Lebensdauer einer SD-Karte relativ kurz.

 

Und dann vielleicht ein Leser mit "RAID" für USB: https://www.hpe.com/ch/de/product-catalog/servers/flash-media-devices.hits-12.html

 

Aber mal ganz grundsätzlich: wieso kaufst Du die Sophos nicht als Appliance? Einstecken und läuft, es gibt Support und Garantie und braucht auch weniger Strom...

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Auch die ESX-Datastores sind ohne Redundanz nicht supportet.

Ich würde, wenn die Kiste eh nix anderes machen soll, die Firewall direkt installieren.

Das senkt auch gleich mal die Komplexität und reduziert die Angriffsvektoren was bei Sicherheitskritischen Anwendungen nie verkehrt ist.

Die applianceidee ist sowieso die beste. Da kommen auch keine Fragen wegen performance, support etc auf.

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Der Grund weshalb ich die Sophos irgendwo installieren möchte ist, das Sophos nur die XG Firewall als Managed Service anbietet und das auch nur als VM. Sprich wenn ich dem Kunden die Firewall vermieten statt verkaufen will.

Dann muss es eine VM sein. Ärgerlich grad in so kleinen Umgebungen.

 

Und ja so richtig überzeugt bin ich auch noch nicht von der Variante Microserver und SD-Karte. Aber ich brauch nun mal eine möglichst günstige Hardware. Sprich irgendwas bis 300€.

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Zu viele schreibende Zugriffe auf die SD Card sind schlicht Gift, mir hat es auf einem MicroServer der 7. Gen einen USB Stick beim Testen zerlegt (Experimente mit FreeNAS). -> Umbau auf SSD und Ruhe war.

 

Dell bietet Server mit SD Card(s) für den Host an, bei VMWare geht bei der Einrichtung sofort eine Warnmeldung los das man doch die Logs auf das Storage legen möge. Den Hypervisor Job können die Karten ganz gut erledigen, alles Weitere verbietet sich.

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