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Hyper-V Server Core auf SD-Karte


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21 Antworten in diesem Thema

#1 felkr

felkr

    Member

  • 278 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 10:55

Hallo,

 

mich würden mal eure Erfahrungen von Hyper-V auf einer SD-Karte interessieren. Ich möchte eine Sophos XG Firewall virtualisieren und wollte das mit Hyper-v 2016 als Server-Core lösen.

Ich finde einen HP Microserver als Hardware dafür interessant. Der Server hat einen internen Micro-SD Karten Slot. Deshabl meine Frage kann ich dort auf eine 64GB SD Karte Hyper-V installieren und dann dort die Sophos als VM?

 

Danke schonmal :-)



#2 TheCracked

TheCracked

    Board Veteran

  • 788 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 11:10

Also ich kann dir sagen, dass es mit einem VMware ESXI mit Micro sd gut läuft.

Denke das es dann auch via Hyper-V läuft aber Performance mäßig bin ich mir da nicht so sicher..

 

Nur die VM selber noch auf die SD hmmm..

Würde lieber die VM auf ne extra HDD in einem RAID betreiben als kleine Ausfallsicherheit der Platte.

 

Grüße

TC


Bearbeitet von TheCracked, 22. Juni 2017 - 11:11.


#3 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.334 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 13:05

Moin,

 

wenn die SD-Karte über das Board wie eine normale Platte angesprochen wird, geht das. Wenn nicht, dann ist es nicht supported und dürfte mit 2016 auch nicht gehen. (Aus gutem Grund.)

Selbst wenn es ginge, würde ich aber nie ein produktiv genutztes System auf einer SD-Karte installieren. Das ist ein Speichergerät, das für Digitalkameras entworfen wurde.

 

Gruß, Nils


Nils Kaczenski

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#4 felkr

felkr

    Member

  • 278 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 13:37

NilsK du hast sicherlich recht was die SD Karte anbelangt. Die Herausforderung ist aber eine sehr günstige Hardware für eine XG Firewall für bis zu 10 Bürouser zu finden.

Die Sophos selbst braucht 800MB Festplattenplatz. Sagen wir mal mit Logs usw. 1GB

 

Und für den Microserver gibt es keine SSDs und HDD fangen bei 480GB an größe an.

Ein RAID ist sicherlich was toll, aber im Fehlerfall liegt einfach eine zweite SD-Karte mit identischem Inhalt parat.

 

Die Frage ist halt nur wie Windows (Hyper-V) das sieht. Klar VM auf SD klingt erstmal komisch aber es ist halt nur eine sehr kleine VM.



#5 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.334 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 13:40

Moin,

 

ich behaupte: Wird nicht gehen. Wenn doch, dann Gebastel übelster Kategorie.

 

Und wie groß ist jetzt der Preisunterschied zu einer Festplatte? Wie teuer ist die Arbeitszeit der 10 User?

 

Gruß, Nils


Nils Kaczenski

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#6 NorbertFe

NorbertFe

    Expert Member

  • 30.605 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 13:52

Wie teuer ist die Arbeitszeit der 10 User?


Das sind Eh-Da-Kosten. ;)

Make something i***-proof and they will build a better i***.


#7 mwiederkehr

mwiederkehr

    Junior Member

  • 128 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 13:53

Der Kartenleser wird intern wahrscheinlich über USB angesprochen. Darauf lässt sich Windows offiziell nicht installieren. Es gibt ganz üble Hacks, aber für ein Produktivsystem sind die keine Überlegung wert.

 

Wenn schon, würde ich ESXi oder allenfalls Nano Server nehmen, da die weniger aufs Bootmedium schreiben. Sonst ist die Lebensdauer einer SD-Karte relativ kurz.

 

Und dann vielleicht ein Leser mit "RAID" für USB: https://www.hpe.com/...es.hits-12.html

 

Aber mal ganz grundsätzlich: wieso kaufst Du die Sophos nicht als Appliance? Einstecken und läuft, es gibt Support und Garantie und braucht auch weniger Strom...



#8 magheinz

magheinz

    Newbie

  • 1.328 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 14:03

Auch die ESX-Datastores sind ohne Redundanz nicht supportet.

Ich würde, wenn die Kiste eh nix anderes machen soll, die Firewall direkt installieren.

Das senkt auch gleich mal die Komplexität und reduziert die Angriffsvektoren was bei Sicherheitskritischen Anwendungen nie verkehrt ist.

Die applianceidee ist sowieso die beste. Da kommen auch keine Fragen wegen performance, support etc auf.



#9 felkr

felkr

    Member

  • 278 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 14:13

Der Grund weshalb ich die Sophos irgendwo installieren möchte ist, das Sophos nur die XG Firewall als Managed Service anbietet und das auch nur als VM. Sprich wenn ich dem Kunden die Firewall vermieten statt verkaufen will.

Dann muss es eine VM sein. Ärgerlich grad in so kleinen Umgebungen.

 

Und ja so richtig überzeugt bin ich auch noch nicht von der Variante Microserver und SD-Karte. Aber ich brauch nun mal eine möglichst günstige Hardware. Sprich irgendwas bis 300€.



#10 testperson

testperson

    Board Veteran

  • 4.511 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 14:20

Vielleicht das falsche Produkt?

 

Möglichst günstige Hardware: Raspi + IPFire ;)


Good morning, that's a nice TNETENNBA!

#11 mwiederkehr

mwiederkehr

    Junior Member

  • 128 Beiträge

 

Geschrieben 22. Juni 2017 - 14:51

Möglichst günstige Hardware: Raspi + IPFire ;)

Oder die APU2 von pcengines.ch mit pfSense. Kostet etwas mehr als der RasPi, hat dafür aber 3 LAN-Ports. :)



#12 Daniel -MSFT-

Daniel -MSFT-

    Expert Member

  • 2.434 Beiträge

 

Geschrieben 23. Juni 2017 - 08:46

Nimm doch einfach ein SATA DOM (Disk on Module): https://www.supermic...nfo/SATADOM.cfm


.: Daniel Melanchthon :.

 

Ich arbeite für die Microsoft Deutschland GmbH.

Koinzidenz begründet keine Korrelation und ist kein Beweis für Kausalität.

 

Hinweis zur Rechtsverbindlichkeit dieser Informationen

Diese Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden.


#13 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.334 Beiträge

 

Geschrieben 23. Juni 2017 - 09:44

Moin,

 

Nimm doch einfach ein SATA DOM (Disk on Module): https://www.supermic...nfo/SATADOM.cfm

 

damit ist das System dann aber auch nicht mehr "supergünstig" ...

 

Gruß, Nils


Nils Kaczenski

MVP Cloud and Datacenter Management
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#14 Alith Anar

Alith Anar

    Board Veteran

  • 1.477 Beiträge

 

Geschrieben 23. Juni 2017 - 11:18

Ich würde eine kleine Consumer SSD in den Rechner einbauen.


“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense.” — Tom Clancy


#15 muenster

muenster

    Newbie

  • 41 Beiträge

 

Geschrieben 30. Juni 2017 - 13:00

Zu viele schreibende Zugriffe auf die SD Card sind schlicht Gift, mir hat es auf einem MicroServer der 7. Gen einen USB Stick beim Testen zerlegt (Experimente mit FreeNAS). -> Umbau auf SSD und Ruhe war.

 

Dell bietet Server mit SD Card(s) für den Host an, bei VMWare geht bei der Einrichtung sofort eine Warnmeldung los das man doch die Logs auf das Storage legen möge. Den Hypervisor Job können die Karten ganz gut erledigen, alles Weitere verbietet sich.