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Teams-Client "vernünftig" deployen?


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Hi,

 

gibt es einen weg den Teams-Client außerhalb des Benutzerprofiles zu deployen? Schon rein aus Sicherheitsgründen (Vorgabe: Wo ein User schreiben darf, ist der Start von Anwendungen nicht erlaubt)?

Auch die MSI-Version scheint nur einen Installer zu installieren, der Teams dann doch wieder ins Benutzerprofil installiert. 

 

Das es auch anders geht, zeigt Edge. Wobei Microsoft den Updater (läuft als Service) bei Google "geklaut" hat.

 

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Mit den Parametern "ALLUSER=1 ALLUSERS=1" sollte es gehen (ja, wirklich beide verwenden...).

 

Quelle: https://docs.microsoft.com/en-us/microsoftteams/teams-for-vdi#deploy-the-teams-desktop-app-to-the-vm

 

Updates gehen dann logischerweise nicht mehr und leider gibt es auch für Admins keinen Updater, sodass man bei Erscheinen neuer Versionen die alte Version deinstallieren und das aktuelle MSI installieren muss.

 

Teams wurde von der Hipster-Fraktion bei Microsoft entwickelt und ist im Grunde nur eine in eine EXE verpackte Webanwendung. An Details wie einen vernünftigen Installer denken Web-Entwickler leider nicht.

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vor 16 Minuten schrieb mwiederkehr:

Teams wurde von der Hipster-Fraktion bei Microsoft entwickelt und ist im Grunde nur eine in eine EXE verpackte Webanwendung. An Details wie einen vernünftigen Installer denken Web-Entwickler leider nicht.

 

Da sind sie aber nicht allein, weil auch andere namhafte Hersteller ähnlich vorgehen. :( Ist heutzutage halt alles egal, weil es offenbar keine "managed systems" mehr gibt.

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Danke. Eigentlich muss sich mein Kollege damit rumärgern. Der hat aber gerade Urlaub und wir sollen mal schnell Teams überall ausrollen. 

Teams ist wirklich speziell. Die haben für das Macbook M1 es immer noch nicht geschafft eine Universal Binary zu liefern. Läuft immer noch unter Rosetta.

Man fragt sich auch, wie man so den Schutz geben Malware vernünftig Implementieren soll. Immerhin steht im Dateinamen keine Versionsnummer. 

Man sollte auch meinen, dass es in einem Konzern wie Microsoft, entsprechende Richtlinien zur Softwareentwicklung gibt.

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  • 2 weeks later...

Alles super duper modern Workplace, unmanaged dafür möglichst viel Telemetrie zum Hersteller, alle 3 Monate neue Versionen, nen Haufen potentieller Sicherheitslücken... Nur das speditive Arbeiten kommt zu kurz. Quasi zurück ins Mittelalter mit neuen Kleidern.

Mich gurkt nur an, dass ich für den ganzen Mehraufwand den "moderne-super-duper" Software benötigt auch noch viel mehr Geld bezahlen muss, dafür als Dankeschön das Patchmanagment und die bequeme Verwaltbarkeit früherer Jahre auf der Strecke bleibt und als I-Tüpfelchen oft auch noch fast unerträglich langsam wird  ;)

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Ich sperre mich nicht gegen Neuerungen. Nur müssen die gegenüber der Kaiserzeit Vorteile haben. Nur weil Entwickler keinen Bock haben sich mit anderen vorhandenen Deployment-Methoden aus der Kaiserzeit zu beschäftigen, ist für mich kein Argument.

Sonst wären wir noch bei Telkos via Telefonanlage.

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vor 59 Minuten schrieb zahni:

Ich sperre mich nicht gegen Neuerungen. Nur müssen die gegenüber der Kaiserzeit Vorteile haben.

Du hast die Vorteile nur noch nicht erkannt! Das macht man jetzt so! Die anderen sind da schon lange! Dafür geht aber $Feature und es ist MODERN! :)

Edited by NorbertFe
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Teams ist ein schwieriger Fall. Der Service entwickelt sich feature-mäßig so rasant, dass selbst der Gedanke einer "LTSR-Edition" des Clients, die nicht alle Features hätte, dafür aber fix installierbar wäre, vermutlich häufigere Updates bedeuten würde als einem lieb ist. Ist halt "perpetual beta"-Software, auch bekannt als "agiles Development". Andererseits, nur so haben Office Apps & Services MVPs genug zum Bloggen ;-) 

 

Warum allerdings jeder andere Mist unbedingt über den Store und somit im User-Kontext verteilt werden muss, obwohl er alle Jubeljahre mal Updates erfährt, frage ich mich auch jedes mal. Windows Terminal, zum Beispiel. 

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vor 27 Minuten schrieb cj_berlin:

Warum allerdings jeder andere Mist unbedingt über den Store und somit im User-Kontext verteilt werden muss, obwohl er alle Jubeljahre mal Updates erfährt, frage ich mich auch jedes mal.

Das ist ist hip, schick, nice. Und ganz wichtig, das macht man heute so. 

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