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Moin,

 

vor 48 Minuten schrieb ASR:

Wer oder was hindert sie daran das weiterhin zu tun?

die Aussage des Herstellers?

 

Ein Kunde, der bislang sein Exchange 2013 oder 2016 mit, sagen wir, 32 GB betrieben hat, wird sich schon verwundert die Augen reiben, wenn Microsoft ein Minimum von 128 GB "empfiehlt" - noch dazu, ohne dass diese enorme Größe irgendwie stichhaltig begründet wird. Also fragt er seinen Dienstleister, und der kann nur die Schultern zucken und sagen: "Tja, wird bestimmt auch mit 32 GB super laufen, aber genauer kann ich es nicht sagen." Zumindest ich fühle mich in dieser erzwungenen Dienstleisterrolle nicht besonders wohl. Zumal zu erwarten ist, dass der Sizer ebenso die Empfehlung mit dem Minimum aussprechen wird ...

 

Gruß, Nils

 

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Prime? ;)

Auch die Cisco ISE will kräftig RAM, CPU und Storage. (small 12vCPUs, 16GB RAM und 200GB-2TB Plattenplatz). Irgendwie haben die alle andere Vorstellungen von "klein" als ich.

 

Aber wir schweifen ab und schließlich gehts ja um Enterprise Technologie. Eigentlich also eher Enterprize. :)

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Ne, nicht prime sondern die andere. APIC glaube ich. Ich konnte das damals nicht wirklich testen, da die Anforderungen der einen VM fast exakt der Ausstattung unserer Esxi-hosts entsprach.

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Moin,

 

vor 4 Minuten schrieb NorbertFe:

Eigentlich also eher Enterprize. :)

mein Reden: Das Wichtige an "Enterprise" ist die Silbe "Preis". Garantierter Lacher in jedem IT-Publikum.

 

Gruß, Nils

 

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Moin,

 

in diesem Ignite-Video sagt Microsoft ein paar aufschlussreiche Dinge:

https://youtu.be/XTAEmDoU5jU

  • Exchange 2019 ist als reines Enterprise-Produkt für die größten Unternehmen der Welt entworfen (Minute 19:55)
  • Wenn es auf Features für Anwender ankommt, dann ist Exchange Online/Office 365 die richtige Version
  • Exchange 2019 ist von der Office-365-Entwicklung abgetrennt und wird keine oder fast keine Funktionen mehr nachgereicht bekommen
  • Für unsere letzte Diskussion interessant: Der kleinste Server, mit dem Microsoft in der Entwcklung Exchange 2019 getestet hat, habe 28 GB RAM gehabt ("and even that was painful") - ca. Minute 28

Der letzte Punkt bringt mich zu der Spekulation, dass Microsoft in ein paar Wochen, wenn Kunden sie zu einer Aussage zwingen, 32 GB als Untergrenze für den Support angeben wird.

 

Gruß, Nils

 

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vor 6 Minuten schrieb NilsK:

Für unsere letzte Diskussion interessant: Der kleinste Server, mit dem Microsoft in der Entwcklung Exchange 2019 getestet hat, habe 28 GB RAM gehabt ("and even that was painful") - ca. Minute 28

Danke für den Link! Lustig finde ich ja, wie nonchalant er diese Aussage macht. :D Überhaupt keine Selbstzweifel, ob das wirklich nötig ist, oder ob .NET überhaupt die richtige Basis für solche Anwendungen ist. Diese Denkweise scheint leider etwas Mode zu sein, nicht nur bei Microsoft...

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Ja und da der Exchange 2019 Edge ja nichts mehr tut, braucht der natürlich auch mindestens 64GB RAM. Ganz ehrlich, entweder entwickeln die Software, welche sich architektonisch verschlechtert, oder das ist Absicht. ;) Mal abwarten wie es sich dann wirklich anfühlt, wenn man selbst vor der Nase hat.

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Am ‎10‎/‎26‎/‎2018 um 11:50 schrieb NilsK:
  • Für unsere letzte Diskussion interessant: Der kleinste Server, mit dem Microsoft in der Entwcklung Exchange 2019 getestet hat, habe 28 GB RAM gehabt ("and even that was painful") - ca. Minute 28

Der letzte Punkt bringt mich zu der Spekulation, dass Microsoft in ein paar Wochen, wenn Kunden sie zu einer Aussage zwingen, 32 GB als Untergrenze für den Support angeben wird.

And? Mein Laptop hat mehr als 28GB Memory.

 

Ich schröb das schon oben: Exchange, nicht erst seit 2019, ist dafür gemacht auf physischer Commodity Hardware installiert zu werden. Diese hat im Jahr 2018 sicherlich 128+ GB Memory eingebaut, wenn nicht kann man das für ein paar Hundert Euro anpassen. Bei einem Preis von 4.000-10.000Euro für einen Server nicht wirklich ein nennenswert, oder? 

 

Nicht fundiertes Spekulieren trägt nichts bei.

 

ASR

 

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vor 4 Minuten schrieb ASR:

Ich schröb das schon oben: Exchange, nicht erst seit 2019, ist dafür gemacht auf physischer Commodity Hardware installiert zu werden. Diese hat im Jahr 2018 sicherlich 128+ GB Memory eingebaut, wenn nicht kann man das für ein paar Hundert Euro anpassen. Bei einem Preis von 4.000-10.000Euro für einen Server nicht wirklich ein nennenswert, oder? 

Das ist alles vollkommen korrekt.

 

Unsere Durchschnittskunden z.B. haben den RAM (128-256GB) allerdings pro Hyper-V Host. Da ist es schwer vermittelbar noch weitere Hardware nur für Exchange hinzustellen. Ich bin da aber auch bei MS und würde unseren Durschnittskunden eher in O365 sehen. Alleine schon wenn ich mir ein- zwei Jahre später deren Exchangeserver ansehe und festelle, dass da aber auch gar nix gepatched wurde..

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Moin,

 

ich fürchte, wir reden hier aneinander vorbei. Dass Microsoft mit dem neuen Release Exchange nur noch als RZ-System positioniert, ist neu und für einen Großteil der Kunden überraschend. Das ist der Punkt, von dem ich rede. 

 

Bislang betreiben mittelständische Umgebungen Exchange-Server typischerweise als VMs und kommen mit deutlich unter 64 GB bestens klar. Dieses Konstrukt steht mit der neuen Version offenkundig in Frage - und das ohne nennenswerte funktionale Vorteile. Und für genau dieses Klientel bietet Microsoft derzeit keine deutliche Antwort zum Sizing lokaler Umgebungen. Sie werden auf die Cloud verwiesen, aber das kommt eben nicht für jeden Kunden in Frage. Genau diese Kommunikation kritisiere ich.

 

Gruß, Nils

 

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Ich sehe das genau wie Nils. Vor allem, weil das dann doch recht "übers Knie gebrochen" in die Masse kommuniziert wurde. Dass Cloud ein Thema für MS ist, ist schon lange klar, aber dass sie jetzt relativ rigoros auch ihre On-Premise Kunden leicht abfällig auf die Cloud verweisen (anders kann ich den Vortrag auf der Ignite ja gar nicht werten), ist schon ziemlich lästig.

 

Bye

Norbert

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Am 23.10.2018 um 14:03 schrieb NorbertFe:

https://support.microsoft.com/de-de/lifecycle/search/730

Interessant, dass Exchange 2019 "nur" eine 8 Jahre Lifecycle zu besitzen scheint. 

Tatsächlich erstaunlich:

 

Exchange 2013: erweiterter Support bis 11.04.2023

 

Exchange 2016: erweiterter Support bis 14.10.2025

 

Exchange 2019: erweiterter Support bis 14.10.2025

 

Lifecycle-technisch bringt das Upgrade von 2016 auf 2019 also nichts. Gegenüber 2013 gewinnt man weiterhin nur 2,5 Jahre. Ein Anreiz für einen Wechsel von 2013 sehe ich daher frühestens, wenn (voraussichtlich die nächste) Outlook-Version nicht mehr mit Exchange 2013 zusammenarbeitet.

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vor 4 Minuten schrieb Horstenberg:

Tatsächlich erstaunlich:

 

Exchange 2013: erweiterter Support bis 11.04.2023

 

Exchange 2016: erweiterter Support bis 14.10.2025

 

Exchange 2019: erweiterter Support bis 14.10.2025

 

Lifecycle-technisch bringt das Upgrade von 2016 auf 2019 also nichts. Gegenüber 2013 gewinnt man weiterhin nur 2,5 Jahre. Ein Anreiz für einen Wechsel von 2013 sehe ich daher frühestens, wenn (voraussichtlich die nächste) Outlook-Version nicht mehr mit Exchange 2013 zusammenarbeitet.

Das wird sich mit Sicherheit noch ändern - nach meiner Erfahrung, ggf. ein typischer Copy-Paste Error...:eye2:

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vor 3 Stunden schrieb Nobbyaushb:

Das wird sich mit Sicherheit noch ändern - nach meiner Erfahrung, ggf. ein typischer Copy-Paste Error...:eye2:

Nein wird es nicht, das ist kein Copy-Paste Fehler.

 

ASR

bearbeitet von ASR

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vor 30 Minuten schrieb ASR:

Nein wird es nicht, das ist kein Copy-Paste Fehler.

 

ASR

Und woher weißt Du das so sicher? Hast Du die Werte selbst auf Hinweis von MSFT eingetragen?

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