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Hallo zusammen,

 

habe zwar schon etwas recherchiert, finde aber nur unpräzise und auch widersprüchliche Aussagen zu folgender Situation:

 

Geplant ist:

- HP VSA SAN mit Hochverfügbarkeit (active-active Konzept über 2 Serverräume in 2 Brandabschnitten)

- pro Serverraum 1 ESX Server (entsprechend performant ausgelegt)

- 12 virt. Server (nur Windows) mit HA und vMotion

- Server 2016 Datacenter pro Serverraum

 

In welchen Fällen benötigt man für die Server CALS definitv eine SA?

 

Benötigt man alleine wegen der Hochverfügbarkeit eine SA bei den Server CALS?

 

P.S.

Mir ist klar das ich für einen Exchange 2016 oder SQL 2014 zwingend eine SA benötige.

Aber wie sieht es hier bei den CALS aus?

 

Gruß,

Markus

 

 

 

 

 

 

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Hallo  und willkommen im Forum.

 

Ich sehe nicht, wo das bei den CALs eine Rolle spielt. Die CAL greift ja trotzdem immer  auf den gleichen Server zu.

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Für die CAL's ist es unerheblich auf wieviele Server die User / Devices zugreifen.

 

Btw. eine CAL greift nirgends zu. Das ist eine Berechtigung, dass ein User / Device auf einen Service zugreifen darf.

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Ausnahme von der Regel ist afair der Zugriff auf Hotstandby Server, welche per SA lizenziert sind. Da müssen dann auch alle CALs SA besitzen. Zumindest erinnere ich mich da an eine Diskussion hier im Board.

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Moin,

 

da das hier aber nicht gegeben wäre, ist keine SA für die CALs nötig. Auch dann nicht, wenn die Hosts mit SA lizenziert sind (weil man etwa den Upgrade-Mechanismus der SA nutzen will), weil das HA-Konstrukt selbst hier kein SA-Feature ist.

 

Gruß, Nils

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Hallo zusammen,

 

OK... aus Euren Kommentaren entnehme ich, dass eine SA bei den Server CALS nicht notwendig scheint.

Auch ein Admin-Kollege aus einem anderen Unternehmen sagte mir, das die SA nicht zwingend ist bei Hochverfügbarkeit.

Dies alles bestätigt letztendlich meine eigenen Recherchen hierzu.

 

Hier die Hintergrundgeschichte dazu:

Habe mir von 2 Systemhäusern ein Konzept aufgrund von mir festgelegten Eckdaten erstellen lassen.

Das eine Systemhaus sagt, das in jedem Fall bei Hochverfügbarkeit die CALS mit SA gekauft werden müssen,

Der andere Anbieter sagt dazu "Quatsch - ihr benötigt nur dann die SA, wenn ihr von dem implizierten Upgrade Recht Gebrauch machen wollt". Was wir aber in diesem Konzept nicht benötigen werden.

 

Mal schauen, was der eine Anbieter dazu sagt ...

 

Gruß,

Markus

 

 

 

 

 

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Moin,

 

naja, wenn man so will, ist beides nicht richtig. :D

 

Tatsächlich hat die SA ja nicht nur ihr "Hauptfeature" mit den inkludierten Upgrades, sondern auch eine ganze Reihe von "Nebenfeatures". Dazu zählt etwa das Hot-Standby, wie man es mit Hyper-V Replica oder verwandten Techniken einrichten kann. Oder auch die "Premium Assurance". Oder die Bi-annual Updates. Für manche dieser Features benötigt man tatsächlich auch die SA für CALs - von diesen drei Beispielen beim ersten.

 

Für das betrachtete Host-HA ist aber eben keine SA nötig, weder für die Hosts noch für die CALs.

 

Gruß, Nils

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Moin,

 

wir sprechen hier ja auch nur von der Windows-Server-Lizenz auf den Hosts. Nicht über die Applikationen.

 

Recht hast du aber. Das ist allerdings nicht auf VMotion beschränkt.

 

Gruß, Nils

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Moin,

 

oh, du hast Recht. So viel parallel geht in meinem Alter nicht mehr so gut. :D

 

Meines Wissens ist für Exchange und SQL die SA nur für die Server nötig, nicht für die CALs. So geht es auch aus den "populärwissenschaftlichen" Hinweisen von Microsoft hervor:

 

https://www.microsoft.com/en-us/Licensing/licensing-programs/software-assurance-license-mobility.aspx

https://download.microsoft.com/download/7/9/b/79bd917e-760b-48b6-a266-796b3e47c47a/License_Mobility_through_Microsoft_Software_Assurance_Overview.pdf

 

Wie immer gilt natürlich, dass es verbindliche Aussagen nur vom Lizenzgeber gibt.

 

Gruß, Nils

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Richtig - SA nur für Sharepoint, Exchange, SQL wenn diese auf einen Cluster mit VMotion / HA oder Failover betrieben werden.

 

Die CALs für die Clients benötigen keine SA. Allerdings ... wenn Du z.B. von Exchange 2016 auf 2019 upgradest (möglich weil SA) musst Du für die Clients neue CALs kaufen. Wenn Du ein Serverproduktupgrade ausschließen kannst ... keine SA für die Client CALs!

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Hi,

ein "tricky" Thema. Sollte lieber ins Forum > Lizenzen, oder?
 

Grundsätzlich benötigt der Kunde keine SA für die CALs, wenn er nur im eigenen Unternehmen(s-Verbund) zugreifen will.

 

1.Will er in seiner Unternehmens-SVR-Farm Lizenzmoblilität (Blechhüpfen) benötigt er
ausschließlich für die SVR-Lizenz die aktive SA ! (Lizenzmoblilität nie erlaubt beim WIN-SVR!)
Also KEINE SA für die CALs.

 

2.Will man das SA-Thema > Server – Wiederherstellungsrechte bei Notfällen

lohnt sich die SA für die CAL nur, wenn man weniger € für die nächsten 4-5 Jahre für die CAL-SA bezahlt,
als für die weitere SVR-Lizenz (ohne SA) auf dem Notfall-Blech!
Da rechnet sich sehr schnell die weitere SVR-Lizenz ohne SA oder mit SA(wg.wiederum ggfl. Lizenzmobilität)
für die weiteren Ziel-Bleche (ist quasi activ-activ SVR-Situation!)...
Also fleißig rechnen, oder schätzen ...

 

3.Geht der Kunde aber zu einem externen Hoster (also SPLA-Partner),
dann gilt: laut Produktbestimmungen 10-2017, Seite 93-95 ...

Das Formblatt zur Validierung von Lizenzmobilität ausfüllen und
bei jedem Partner für Lizenzmobilität durch Software Assurance, der seine lizenzierte Software auf seinen gemeinsam genutzten Servern ausführt, einreichen.

Dann benötigt man für beide Lizenzen SVR u. CALs die aktive SA!

 

 

VG, Franz

bearbeitet von lizenzdoc

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