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Gangolf

Notebooks incl. Windows 10 (OEM) zur Leihgabe an Schüler

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@NilsK

Kann ich so nicht nachvollziehen. Es sind Geräte mit einem vorinstalliertem OS. Das erspart dem Schulträger zwar die Installationsarbeit, ließe sich aber genau so auch mit Linux erreichen. Der TO hat aber geschrieben, das es "für den geplanten Einsatzzweck" keine Alternative zu Windows gibt. Mich interessiert einfach nur, was an diesem Einsatzzweck nun zwingend Windows voraussetzt. Ist es eine bestimmte App, die es nur als Windows-Port gibt? Hat es etwas mit der Geräteverwaltung zu tun? Solche Details halt.

 

Ich will keine ideologische Diskussion  à la "Windows vs. Linux" lostreten. Ist ja kein Kindergarten hier. ;-)

 

VG

Damian

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Moin,

 

Er hat doch gesagt, dass kein Personal da ist, um umfangreiche Arbeiten auszuführen. Ich argumentiere nicht ideologisch, sondern pragmatisch.

 

Gruß, Nils

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naja - ich kenn es von HP und auch Lenovo ... bei entsprechenden BTC Geräten kannst Du denen ein Image geben, dass auf die Kisten aufgespielt wird. (so war es zumindest vor einiger Zeit und ich denke nicht, dass das geändert wurde).

Sprich man könnte einen Rechner fertig konfigurieren inkl. Anwendungen (alles durchklicken bis zum Desktop) und dann ein Image ziehen. (Nachdem das alles die gleiche Hardware wäre müsste es nicht generalisiert werden - auch nachdem die Kisten später eh neu aufgesetzt werden). Das benötigt keinen großen personelle Aufwand, sondern einfach Absprache mit dem Lieferanten und Hersteller. Bei 500-1000 Geräten machen die das normalerweise ohne Probleme. Die Vertriebler/Keyaccounter haben bei solchen Stückzahlen immer so ein gewisses Leuchten in den Augen :D

 

Allerdings geht es mir wie Damian - mich würden die KO Kriterien interessieren

 

Edited by Squire

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Hi

vor 2 Stunden schrieb NilsK:

Ich argumentiere nicht ideologisch, sondern pragmatisch.

Habe ich auch so verstanden. :thumb1:

 

Mich interessieren hier auch keine Ideologien, sondern einfach Fakten. Warum kommt in diesem Fall nur Windows als OS in Frage? Ich hoffe, der TO kann noch ein paar Infos liefern.

 

VG

Damian

 

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Thema Linux:

Warum ein Linux hierbei ausscheidet, ist relativ einfach. Da das Thema "Digitaler Unterricht" ohnehin schon genug Arbeit für die Schulen bedeutet, müssen alle Lösungen mit so wenig Umstellung, wie möglich für Lehrer und auch Schüler umgesetzt werden. Da wir bereits ca. 7000 Endgeräte auf Windwosbasis (in den Schulen) im Einsatz haben, sind alle Abläufe und die, den Lehrern und Schülern bekannten Anwendungen, natürlich auch darauf abgestimmt. Hier nun Geräte mit anderem Betriebssystem ins Spiel zu bringen, ist nicht durchführbar.

Abgesehen davon, sollen die Geräte nur für "bedürftige" Schüler angeschafft werden, der Rest der Klasse arbeitet mit den im jeweiligen Haushalt vorhandenen Geräten und diese sind in der Regel Windows basierend. Es ist für die Lehrer nicht zumutbar, hier auf verschiedene Betriebssysteme einzugehen.

 

Thema Vorbereitung durch Lieferanten:

Wie bereits erwähnt, ist eine Vorbereitung der Geräte durch den Lieferanten zwar möglich, aber hilft mir in diesem Fall nur bedingt. Auch nach einer Vorbereitung der Geräte, wird die Möglichkeit der nachträglichen Verbindung eines MS-Accounts (meines Wissens) nicht entfernt. Da es sich um Geräte für >50 Schulen handelt, kann ich hier auch keine einheitliche Konfiguration mit entsprechend eingeschränkten Benutzerkonten vergeben. Den Schülern muss es möglich sein, die Geräte nach den jeweils nötigen Anforderungen für den Unterricht zu konfigurieren.

 

Generell sind mir die verschiedenen Varianten, wie ich das Problem technisch umgehen könnte bekannt. Da dieses allerdings alle einen Mehraufwand bedeuten, kam ich zur ursprünglichen Frage, wie das Ganze Thema lizenzrechtlich zu betrachten ist.

 

Abgesehen davon, schon mal vielen Dank an euch alle, für die rege Beteiligung und euren Input :)

 

  • Thanks 1

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Moin,
grundsätzlich gilt laut OEM-EULA (SoftwareTerms), dass die OEM-Lizenz zum Gerät gehört, das Gerät gehört der Schule, somit die Lizenz also auch.

Die Übertragung der Lizenz darf nur mit dem Gerät zusammen erfolgen, also sind die 2 Dinge nicht trennbar.

Ergo liegt die Lizenz-Verantwortung + -Verwaltung ausschließlich bei der Schule.


Ob vorher oder später die neuen Geräte zurückgeführt und dann in der Schule weiter verwendet werden,

ist ja der selbe Aufwand >

Aus einem EDU-OPEN oder EDU-SELECT+(oder EDU-MPSA)

einfach einmalig 1x WIN10-PRO-Upgrade (Academic-Preise!) kaufen.

Der Vertrag erlaubt dann alle neuen Geräte mit WIN10-PRO
einheitlich mit dem 1 Volumen-ISO + 1 Volumen-Key neu zu betanken.
bitte, ich bin kein Techniker !....
aber so hat die Schule alle PCs im Verwaltungszugriff unter 1 Domain und vergibt die Geräte

wie ein Unternehmen an seine Mitarbeiter (inkl. aller Admin-Möglichkeiten)....was ja bei "nur OEM" nie gegeben wäre!

 

Bei WIN-EDU ist ja SA dabei, da muss man jedes einzelne Gerät expliziert und einzeln mit der Upgrade/SA-Paket lizenzieren.

Jede andere Vorgehensweise ist bei dieser großen Stückzahl absolut fraglich .... und sinnfrei ...

 

VG, Franz

 

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Moin,

 

Das dürfte nicht das sein, was der TO gefragt hat. Dass die Lizenzen rechtlich der Schulverwaltung gehören, liegt auf der Hand. Hier geht es doch um den Umstand, dass anscheinend eine Verbindung der Lizenz mit jeweils einem einzelnen Microsoft-Account möglich bzw. vielleicht sogar erforderlich ist. Da dies ein Risiko des Missbrauchs bietet, fragt der TO, wie damit umzugehen sei.

 

Da das eine grundlegende Frage ist, wiederhole ich meinen Vorschlag, dies durch den Lieferanten klären zu lassen.

 

Gruß, Nils

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dann bleib ich trotzdem bei meinem Vorschlag mit dem fertig konfigurierten Image mit der benötigten Software.

Man packt für die Schüler ein eingeschränktes Konto drauf mit normalen Benutzerrechten (ohne Adminberechtigungen - auch das kann im Image fertig gemacht werden) dann können solch systemrelevante Änderungen wie Kontoverknüpfungen etc. m.E. nicht durchgeführt werden.

Damit schließt man auch aus, dass Schüler das Schuleigentum "missbrauchen" und illegale Software aufspielen

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Vielen Dank euch allen für die umfangreichen Meinungen.

 

Die Installation und Konfiguration so durchzuführen (bzw. durchführen zu lassen ;) ), dass das Thema umgangen werden kann, ist möglich. Soweit sind wir hier ja alle einig.

Wie der entsprechende "Rollout" der Geräte erfolgt ist noch nicht entschieden. Um eine informierte Entscheidung zu treffen, wie das Thema angegangen wird, muss ich mich im Vorfeld mit allen möglichen Szenarien befassen.

Verzeiht mir also, wenn ich nicht zu sehr auf die "anderen" Varianten eingehe. Die Möglichkeiten mit Ihren Vor- und Nachteilen sind mir bekannt und werden auch so in die Entscheidung einfließen, wie die Geräte am Ende verteilt werden.

Hier bin ich allerdings, um die spezielle Lizenzfrage von der von mir beschriebenen Variante zu klären.

vor 4 Stunden schrieb NilsK:

Da das eine grundlegende Frage ist, wiederhole ich meinen Vorschlag, dies durch den Lieferanten klären zu lassen.

Eine Klärung über den Lieferanten wird ebenfalls noch angestoßen.

 

Je mehr ich mich allerdings mit dem Thema beschäftige, beschleicht mich langsam das Gefühl, dass ich mir Gedanken über ein "Problem" mache, dass überhaupt nicht "existiert".

 

These: Wenn ein Schüler bei der Verwendung eines Notebooks mit OEM-Lizenz sein MS-Account-Verknüpft, wird die OEM-Lizenz in eine "Digitale Lizenz" umgewandelt. Diese kann allerdings nur verwendet werden, um das selbe Gerät, mit dem die Lizenz geliefert wurde zu aktivieren.

 

Damit wäre das Problem nicht existent und nach Rückführung der Geräte zum Schulträger, wäre die Im MS-Konto des Schülers verknüpfte Lizenz für den Schüler unbrauchbar, da dieser das Gerät nicht mehr besitzt.

vor 5 Stunden schrieb lizenzdoc:

Ob vorher oder später die neuen Geräte zurückgeführt und dann in der Schule weiter verwendet werden,

ist ja der selbe Aufwand

nicht wirklich. Völlig egal, welche Variante ich verfolge, die Geräte müssen nach Rückführung zum Schulträger alle neu Installiert werden und ins jeweilige Schulnetz integriert werden. D. h. jede Installationsarbeit, die im Vorfeld erledigt wird, muss nachher erneut erledigt werden.

vor 5 Stunden schrieb lizenzdoc:

Aus einem EDU-OPEN oder EDU-SELECT+(oder EDU-MPSA)

einfach einmalig 1x WIN10-PRO-Upgrade (Academic-Preise!) kaufen.

Der Vertrag erlaubt dann alle neuen Geräte mit WIN10-PRO
einheitlich mit dem 1 Volumen-ISO + 1 Volumen-Key neu zu betanken.

Ich bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstehe. Hier geht es um die Beschaffung eines WIN10-PRO-Upgrades, um Reimaging-Rights zu erhalten und alle Geräte mit einem VL-Key betanken zu dürfen?

vor 5 Stunden schrieb lizenzdoc:

Bei WIN-EDU ist ja SA dabei, da muss man jedes einzelne Gerät expliziert und einzeln mit der Upgrade/SA-Paket lizenzieren.

Auch hier bin ich nicht sicher. ob ich die Aussage richtig verstehe... Die Beschaffung eines Win10-Edu-Upgrades (pro Gerät) ist für die Rückführung der Geräte geplant. Das ist auch der eigentliche Kern der Frage. Um das WIN10-Edu-Upgrade einsetzen zu können, benötige ich ein qualifizierendes OS für jedes Gerät. Dieses hätte ich mit der, mit dem Gerät erworbenen, OEM-Lizenz. Daher kam die Frage auf, was passiert, wenn die OEM-Lizenz vom Schüler mit seinem MS-Account verknüpft wird?!

 

vor 3 Stunden schrieb Squire:

Man packt für die Schüler ein eingeschränktes Konto drauf mit normalen Benutzerrechten (ohne Adminberechtigungen - auch das kann im Image fertig gemacht werden) dann können solch systemrelevante Änderungen wie Kontoverknüpfungen etc. m.E. nicht durchgeführt werden.

Nachteil dieser Vorgehensweise ist, ich muss vorher genau wissen, was im Laufe der nächsten Wochen/Monate auf dem Gerät gemacht werden soll. Wenn ich hier auch nur einen Punkt vergesse, bzw. die Anforderungen sich im Laufe der nächsten Zeit ändern, habe ich keine Möglichkeit das nachträglich ohne erheblichen Aufwand zu berichtigen. Daher der Ansatz, den Schülern die Geräte zu eigenen Verwaltung zu überlassen. So können Anpassungen vom Schüler selbst in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachlehrern durchgeführt werden.

Das Thema digitaler Unterricht steckt noch in den Kinderschuhen und wurde durch die COVID-19 Situation nun zwar in gewisser Weise forciert, aber einen richtig durchgeplanten Unterricht haben Lehrer für diesen Fall nicht. Es ist illusorisch anzunehmen, dass wir jetzt bereits wissen, wie sich die Anforderungen im Laufe der nächsten Wochen und Monate anpassen und welche Dinge auf den Geräten verfügbar sein müssen.

 

Danke und Gruß

Gangolf

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Wie wird das denn mit den vorhandenen 7000 Geräten gemacht? Sind die Domainmitglieder? Wurden/werden die deployt? Welche Werkzeuge werden zur Verwaltung genutzt 

 

Sobald die Schüler admin-accounts haben zmund booten können ist eh alles vorbei. Lenovo z. B. Kann man aus dem Netz neu aufsetzen. Quasi aus der cloud. Das kann jeder Schüler. 

Ganz andere Alternative: die Kohle in Server stecken und RDS-/Citrixzugänge herausgeben. Dann können die Notebooks mit minimaler Ausstattung beschafft werden und mit etwas minimalen betankt werden wie z. B. LeafOS, igel etc... 

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Die vorhandenen Geräte sind auf >50 Schulen verteilt. Alle Geräte sind Domänenmitglieder.

Hier gibt es aktuell zwei Varianten: 

"Alte" Schulen haben eine Domäne Pro Schule.

"Neue" Schulen arbeiten über Subdomains.

Im geplanten Neuaustattungszyklus der Schulen werden alle Schulen in die neue Struktur übernommen.

 

Device-Deployment läuft über SCCM.

 

Eine RDS-/Citrix-Umgebung für den Zweck aufzubauen ist aus mehreren Gründen nicht möglich.

Beispielhaft hier nur ein Grund.

Die Gelder, die für die Ausstattung zur Verfügung stehen, werden unter der Prämise bereitgestellt, dass alle angeschafften Geräte, nach Rückführung zum Schulträger in der vorhandenen Infrastruktur der Schulen eingesetzt werden können.

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Ok, nur kurz: die Prämisse galt bei uns auch. Es spricht aber nix dagegen die Infrastruktur auch in house zu nutzen. 

 

Ansonsten: Mit opsi als Deployment und Softwareverwaltung kann man auch Notebooks übers WAN mit Software, Updates etc versorgen. 

Eventuell geht das ja mit SCCM auch. 

Ich würde halt Admin-accounts bei Schülern mit aller Macht vermeiden. 

Auch den Supportaufwand bei Usern mit Adminaccount, gerade wenn man dann keinen Zugriff auf de Geräte hat, würde ich nicht unterschätzen.

Es muss möglich sein, das Gerät entweder remote oder Nach Anleitung in dem Auslieferungszustand zurückzusetzen. 

Keine Ahnung ob die Hersteller individuell angepasste recovery-Partitionen anbieten? 

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hi,

ja > ich bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstehe. Hier geht es um die Beschaffung eines WIN10-PRO-Upgrades, um Reimaging-Rights zu erhalten und alle Geräte mit einem VL-Key betanken zu dürfen?
ich nehme mal an, das bei den neuen PCs die OEm-lizenz schon vorinstalliert ist....
Dann dafr man laut dem Vertrag einheitlich re-imagen und zwar auch alle, wenn man nur eine einzige WIN10-Pro Upgrade-Lizenz kauft !

 

VG, Franz

 

 

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