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Wünsche einen angenehmen Samstag,

ich habe eine Frage zum ANDing-Verfahren.  Ich habe gelernt, daß ein sendender HOST dieses Verfahren durchführt, um zu prüfen,  ob sich der empfangende HOST im selben lokalen Netzwerk befindet. 

Wenn die 2 Prüfergebnisse gleich sind,  sendet der HOST lokal über ARP und nicht über den Router.

Soweit so gut.

Was aber passiert, wenn ich 2 unterschiedliche Subnetzmasken verwende. Dann kann es passieren, daß Die ANDing Berechnungen ein identisches Ergebniss liefern, aber die beiden IP Adressen liegen trotzdem nicht im selben Netz.

 

Wie im folgenden Beispiel vergleich   192.168.56.1/20  und 192.168.50.1/22

Alleine schon durch den unterschiedlichen Subnetprefixe liegen beide Adressen doch zwangsweise in unterschiedlichen Netzen. Das ANDing Verfahren müsste aber dem sendenden HOST suggerieren, daß beide im selben Netz liegen.

Die beiden 11 im zweiten Subnetz werden durch die 00 in der IP Adresser quasi geschluckt. Dadurch kommt es im XORVergleich eindeutig zu 0000 0000 0000......

 

Sehr verwirrend und unlogisch? Oder kennt jemand eine schlüssige Antwort

 

Ich danke euch   Oli

 

IP 192.168.56.1 /20

1100 0000 1010 1000 0011 1000 0000 0001

1111 1111 1111 1111 1111 0000 0000 0000 (Subnetz)

1100 0000 1010 1000 0011 0000 0000 0000

IP 192.168.50.1 /22

1100 0000 1010 1000 0011 0010 0000 0001

1111 1111 1111 1111 1111 1100 0000 0000 (Subnetz)

1100 0000 1010 1000 0011 0000 0000 0000

 

0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000

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Soweit ich weiss führt der Host keijn ANDing selbstständig durch und ANDing ist lediglich eine Rechenform um passende Netze, Subnetzmasken etc zu errechnen, siehe:

 

https://flylib.com/books/en/2.350.1.21/1/

 

Hat man verschiedene Subnetzmasken, benötigt man m.W.n. immer einen Router der die Netze verbindet.

 

 

Grüsse

 

Gulp

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ANDing habe ich noch nie gehört. Das ist einfach eine AND Berechnung/Verknüpfung.

Und über Arp wird nichts versand. Arp ist dafür da, dass IP Adressen in MAC Adressen umgewandelt werden.

Die AND Berechnung wird z.B. in Routern gemacht um zu prüfen an welches Interface ein Paket weitergeleitet (geroutet, daher der Name) wird.

 

Wenn z.B. von einem PC ein Netzwerkpaket verschickt wird wird dieses auf einem Switch im Layer2 "aufgemacht" und die Mac Adresse ausgelesen um zu prüfen an welchen Port es muss.

Wenn dieses Paket an einem Router ankommt wird es auf Layer3 "aufgemacht" und geschaut an welches Zielnetz geroutet werden muss.

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vor 57 Minuten schrieb Gulp:

Hat man verschiedene Subnetzmasken, benötigt man m.W.n. immer einen Router der die Netze verbindet.

 

 

Grüsse

 

Gulp

Nicht unbedingt 192.168.2.1/24 erreicht 192.168.2.17/16 auch ohne Router. 

192.168.2.1/24 aber 192.168.3.5/23 nicht. 

Die 192.168.3.5/23 erreicht aber die 192.168.2.1/24, nur bekommt er keine Antworten. 

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vor 26 Minuten schrieb Nobbyaushb:

Schulaufgabe?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele gestandene Admins so gar keine Ahnung von Netzwerk haben... 

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vor 3 Stunden schrieb magheinz:

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele gestandene Admins so gar keine Ahnung von Netzwerk haben... 

Hat vermutlich auch mit "Spezialisierung" zu tun. Ein guter Fleischer muss ja nicht zwingend auch ein guter Schweinezüchter sein. ;-)   ... wenn einem ein leistungsfähiges, robustes, fehlertolerantes Netzwerk zu Verfügung gestellt wird, macht man sich keine Gedanken darüber, was es so leistungsfähig, robust und fehlertolerant macht.

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Keine Schulaufgabe, aber eine Weiterbildung. Und zum Thema Schweinezüchter :-). Ich verstehe gerne weshalb ein Schwein gut schmeckt wenn ich schon Metzger lerne :-)))

Aber es ist auch ein wenig beruhigend, daß selbst unter den Profis die Meinungen auseinander gehen.

Ich kann es mir nur so erklären, daß lediglich der Netzanteil miteinander vergleichen wird,also

 

1100 0000 1010 1000 0011   und

1100 0000 1010 1000 0011 00

 

Das sind 2 unterschiedliche Netzanteile bei gegebenen Subnetzmasken und damit ist eine Kommunikation nur über einen Router möglich.

Wenn aber doch die gesamte IP Adresse mit dem AND Verfahren verglichen wird, habe ich gedanklich noch immer das Problem, daß beide Ergebnisse gleich sind.

Und zumindest in meinem Lehrgang heißt es, daß bei gleichem Ergebniss eine direkte Kommunikation ohne Router möglich ist. 

Aber auch der Praxistest aus einer Simulationssoftware sag: " Nö, daß mit dem anpingen kannste vergessen"

 

 

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Das Verfahren wird genutzt um zu prüfen ob ein Paket an ein Interface weitergeleitet wird oder verworfen wird.

 

Mit der "AND" Berechnung werden nur die Netzteile der IP Adresse ausgegeben und der Hostteil versteckt.

https://geek-university.com/ccna/subnet-mask-explained/

 

Es werden auch keine Subnetzmasken mit anderen Subnetzmasken verglichen nur IP Adressen mit einer Subnetmaske, ob es im gleichen Subnet ist (und ein Router das Paket verwirft) oder in einem anderen Subnet und das Paket dann geroutet wird.

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Die netzmaske gibt einfach nur vor, wie viele Bits der Adresse zur Netzmaske gehören. 

030123456789/3 würde bedeuten:

030 = Vorwahl

123456789 =Telefonnummer.

 

Die 030987654321/3 könnte also direkt vom "Fräulein vom Amt"(switching) verbunden werden. Die 0691234/3 muss über ein zweites "Fräulein vom Amt" verbunden werden. Zwei Fräuleins bedeutet Routing. 

Bei IP-Adressen musst du halt binär rechnen, das Prinzip ist aber das gleiche.

 

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vor 21 Stunden schrieb magheinz:

Nicht unbedingt 192.168.2.1/24 erreicht 192.168.2.17/16 auch ohne Router. 

192.168.2.1/24 aber 192.168.3.5/23 nicht. 

Die 192.168.3.5/23 erreicht aber die 192.168.2.1/24, nur bekommt er keine Antworten. 

Ja, überlappende Subnetze erreichen sich natürlich logisch, dürften aber in der Praxis eher nicht absichtlich konfiguriert werden, da es hier leicht zu IP Adresskonflikten und Broadcast Interaktionen kommen kann, deswegen hatte ich das aus der Überlegung mangels praktischem Nutzen ausgeblendet.

 

Grüsse

 

Gulp

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Thema gelöst. Vielen Dank für eure Ansätze.

Ich habe den Prefix ,also 192.168.56.1 /20, mit der Subnetzmaske verwechselt.  Also, ich dachte, das wäre die Angabe  wie die Subnetzmaske zu bilden wäre, demnach

1111 1111 1111 1111 1111 0000 0000 0000

      20x                                          12 x

Die Subnetzmakse hat hierbei aber immer noch 24 x1 (und nicht 20x1) und 8 x 0 und der Prefix bestimmt nur die Stellenanzahl der IP, die eben unverändert bleiben sollen.

D.H. die ersten 20 Stellen der IP sind unveränderlich

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Der Prefix ist die Subnetmaske.

Man kann /24, 255.255.255.0 oder 11111111.11111111.11111111.00000000 austauschen. Das ist das selbe.

 

EDIT:

Zur Unterstützung

https://www.heise.de/netze/tools/netzwerkrechner/

 

Hier mal ein Beispiel:

192.168.56.1
11000000.10101000.00111000.00000001
255.255.240.0
11111111.11111111.11110000.00000000
AND            
11000000.10101000.00110000.00000000
        
192.168.47.1
11000000.10101000.00101111.00000001
255.255.240.0
11111111.11111111.11110000.00000000
AND            
11000000.10101000.00100000.00000000

 

Hier siehst du das der Rot Markierte Bereich unterschiedlich ist und die beiden IP Adressen somit in Unterschiedlichen Netzen sind.

Edited by Dukel

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