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Superstruppi

4000 Postfächer: Cloud oder On Premises Exchange?

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Hallo,

 

welche Exchange-Lösung würdet ihr für ca. 4000 Postfächer bevorzugen? Hat jemand Erfahrungen mit der Verwaltung von tausenden Postfächern? Als wesentlicher Funktionsumfang reicht die Outlook-Email Funktionalität aus (also kein SharePoint, Skype Integration, etc.).

 

Weitere Fragen:

  • Wie viele Postfächer können in Office365 maximal verwaltet werden (habe nichts gefunden)?
  • Wie sind eure Erfahrungen mit Preisverhandlungen mit Microsoft bei dieser Menge an Postfächern für O365?

 

Besten Dank u. viele Grüße,

Struppi

bearbeitet von Superstruppi

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Mit Office 365 Business können maximal 300 Benutzer verwaltet werden. Bei den Enterprise-Plänen gibt es kein Limit. Ich denke nicht, dass 3000 Postfächer ein Problem für Microsoft darstellen.

 

Da nur die teureren Enterprise-Pläne in Frage kommen, ist eine lokale Exchange-Umgebung wohl günstiger. Ich weiss nicht, wie viel Microsoft einem im Preis noch entgegen kommt, aber Firmen mit 4000 Postfächern haben ja meist bereits eine Infrastruktur (Server, Storage, Firewalls, Load Balancer etc.), auf welcher man Exchange betreiben könnte. Und bei der Grösse fällt es auch nicht so ins Gewicht, wenn man externe Dienstleister zuzieht für die Installation.

 

In die Entscheidung sollte aber unbedingt die zukünftige Strategie der Firma mit einbezogen werden: vielleicht ist geplant, mittelfristig alle Server in die Cloud zu migrieren?

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Danke für eure Antworten!

 

Nun, es sollen rund 4000 Postfächer (kein Exchange) auf ein neues System übertragen, das bisherige nicht mehr weiter betrieben werden. Für Exchange sprechen die bekannten Vorteile (Zusammenarbeit, Kalenderverwaltung, usw.). Die Postfachnutzer sind im DACH Raum verstreut.

 

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Das ändert aber trotzdem nichts an meiner Aussage. Ob du nun von Lotus, groupwise oder was linuxbasierendem wie postfix kommst, das Ziel ist bei on premise oder Cloud bei ms eben Exchange. Und welche Option da besser oder passender ist, kann Man nur rausfinden, indem man die Anforderungen definiert, die das Zielsystem erfüllen soll/muss.

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Was die Kostenfrage angeht, wird dir da vermutlich nur der Support oder eine Dienstleister eures Vertrauen etwas sagen können. Ich selbst war in der grössenordnung noch nicht bei O365 unterwegs. Wenn man dann alle Kosten und Ersparnisse mit einrechnet (Office muss nicht mehr extra lizensiert werden wenn man nicht essential nimmt, Exchange Cals, Exchgange Server Lizenzen, Strom, HA-Wartung etc) dann wird da für euch eine Bild draus entstehen. Bei dem dann eine Entscheider sagen kann go oder nicht go.

Aber nur zu einem Produkt zu gehen weil es X Euro billiger ist ... wird nicht passen. 

 

Ich hab an einem Projekt mitgearbeitet wo die Entscheidung nur über das Geld fiel, obwohl von Anfang an klar war, das das geplante Sicherheitskonzept aufgrund der Funktionsweise von Exchange nicht umgesetz werden kann.

 

Also wie Norbert schon sagte: Anforderungen klar definieren. Dann schauen.

bearbeitet von Alith Anar
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Danke für eure Antworten!

 

PS. Es handelt sich um, im Outlook genutzte Postfächer, deren Daten nur im seltenen Bedarfsfall manuell exportiert und importiert werden. Viele Postfächer werden überhaupt nicht übertragen. Es soll ein neues Postfachsystem entstehen, ohne bzw. mit zuvernachlässigbarem Migrationsaufwand.

bearbeitet von Superstruppi

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vor 29 Minuten schrieb Superstruppi:

Es soll ein neues Postfachsystem entstehen, ohne bzw. mit zuvernachlässigbarem Migrationsaufwand.

Hab ich in der Form noch nie in Realität gesehen, weils dann eben doch meist nicht so einfach ging, wie sich das vorher mancher vorstellte. Wenn es so sein sollte, dann schön für dich, denn dann ist es relativ einfach. Andererseits ist, wie oben erwähnt die reine Preisseite wohl kaum als alleiniges Argument für oder wider einer der beiden Optionen zu betrachten. Auch wenn das in der Vorstandsetage gern als einziges so betrachtet wird. Hier gabs immer jemanden der gern auf CAPEX und OPEX verweist, und das zurecht. Meiner Meinung nach ist das oben angerissene Projekt definitiv etwas, was du nicht im Forum lösen wirst bzw. solltest. Dazu ist das hier viel zu oberflächlich.

 

Bye

Norbert

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Das was das sinnvoller ist und das was das Business will. Was nun billiger ist lässt sich schwer sagen da wir eure Kostenstruktur nicht kennen, ähnliches gilt für regularische Sachen. Soll ja doch Bereiche geben die ein Problem damit haben das ihre E-Mails in der Cloud bei einer US Firma liegen.

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Am ‎04‎.‎02‎.‎2018 um 23:58 schrieb Doso:

Soll ja doch Bereiche geben die ein Problem damit haben das ihre E-Mails in der Cloud bei einer US Firma liegen.

Ja, das sind oft die, die sich dann umdrehen und all Ihre Smartphone Daten (inkl. Mails) als Backup in die XYZ cloud snycen.

 

Anders rum: ich kenne seit 2-3 Jahren keine Firma mehr die, wenn sie von was immer auf Exchange geht, noch mit einer on-prem Installation anfängt. Viele sind schon genervt wenn sie auch nur einen on-prem Exchange Management Server brauchen. 

Auch das: "wir wollen nur E-Mail" ändert isch häufig exterm schnell und schon werden "O365 Groups", Skype Online etc. evaluiert. Die Einfacheit macht macht es möglich.

 

ASR

 

 

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tja, ich würde email immer  on premise machen, zumindest wenn ich mir die entsprechende Infrastruktur und Anbindung leisten kann. Wer 4000 Postfächer hat sollte damit kein Problem haben.

 

 

Ich war vor kurzem auf einer Veranstaltung das hat cisco mal wieder meraki promoted. irgendwann hatte ich den mann so weit mal in die Runde zu fragen wer denn schon Dienste in die cloud ausgelagert hat. Es gab genau keine Meldung.

 

Ich würde sagen die cloudaffinität hängt stark vom Umfeld ab. Ich kenne mehr die cloud ablehnen als gut finden.

 

Mein Umfeld ist im Bereich Behörden und wissenschaftliche Einrichtungen.

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Hi,

 

in meinen Augen ist die Frage doch immer, welchen Dienst braucht der Kunde wie ...

Und es gibt weder das eine Ideal, noch das andere... Und ja, meine Umgebungen sind zum Teil noch größer...

 

Beispiel gefällig:

Firma hat einen Standort mit größer 1.000 Usern, Exchange 2016 Hybrid mit insgesamt ca. 30.000 Postfächern, viele Postfächer (Vertrieb / Marketing usw) in der Cloud, an dem Standort aber keines ... Dafür haben Sie eine lokale DAG stehen, die über eine interne Leitung an das eigene RZ angebunden ist.

Ausbau Internet / Leitung in das eigene RZ ist nicht möglich, und glaube mir, sie haben schon alles mögliche versucht.... Dieser Standort wird niemals Cloud Only Dienste nutzen, die Bandbreite reicht einfach nicht.

 

Und insofern liegt es doch an uns, unseren Kunden die richtige Infrastruktur hinzustellen, nur gehört in meinen Augen da mehr zu als ein Exchange zu sizen, den Sharepoint aufzubauen usw. Heute sollte man eine Idee haben, was der Kunde wieso nutzt und ihm dann die richtigen Dienste verkaufen und diese betreuen und anpassen.

 

Was Exchange angeht, würde ich immer einen Hybrid mit mindestens einem Verwaltungsserver hinstellen, und sei es nur, um die Daten notfalls aus der Cloud ohne PST Export zurückholen zu können, bisher hat jeder Geschäftsführer das eingesehen.

 

Gruß

J

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ja.

Ich finde cloud spannend wenn ich dann keine Infrastruktur und IT-Personal vorhalten muss. So aber  kann ichs auch gleich selber machen.

 

Als Industrieunternehmen hätte ich halt immer im Hinterkopf: NSA-Kernaufgabe="Unterstützung der US-Wirtschaft"

 

 

Als Quasi-Behörde ist für mich die cloud bei soetwas eh ein nogo.

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