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Hyper-V Frage zur Plattenkonfiguration


felkr
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Hallo,

 

ich bin gerade dabei einen Hyper-V Server zu planen. Auf der Maschine sollen 5 VMS laufen. Eine davon ist die ERP VM mit SQL Datenbank. Jetzt überlege ich die Hardware so zu konfigurieren, das ich 2 x 1,6TB SSD im RAID 1 einbaue. Dies nutze ich für den Hyper-V selbst und eben die ERP VM.

 

Die weiteren 4 VMS lege ich auf ein zweites RAID mit SAS Platten.

Dies würde ich aus Kostengründen so machen wollen.

 

Spricht irgendetwas dagegen? Baue ich mir da irgendwo einen Flaschenhals?

 

Danke schonmal :-)

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Hallo,

 

ich bin gerade dabei einen Hyper-V Server zu planen. Auf der Maschine sollen 5 VMS laufen. Eine davon ist die ERP VM mit SQL Datenbank. Jetzt überlege ich die Hardware so zu konfigurieren, das ich 2 x 1,6TB SSD im RAID 1 einbaue. Dies nutze ich für den Hyper-V selbst und eben die ERP VM.

 

Die weiteren 4 VMS lege ich auf ein zweites RAID mit SAS Platten.

Dies würde ich aus Kostengründen so machen wollen.

 

Spricht irgendetwas dagegen? Baue ich mir da irgendwo einen Flaschenhals?

 

Danke schonmal :-)

Moin,

das OS auf zwei eigene, kleinere HDD im RAID1 und alles ist gut.

 

Nach meiner Erfahrung ist die Formatierung auch nicht unwichtig, ich nehme bei Hyper-V für die VM immer 64k Sektorgröße beim Formatieren.

Achtung, das kann man nachträglich (eigentlich) NICHT ändern!

 

;)

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Die Anforderungen sind ein altes HP Blade aus dem Jahre 2011 abzulösen. Die Firma ist recht ordentlich am wachsen und deshalb würde ich grad dem ERP (Ich glaub es ist Navision) mehr performance geben wollen.

Daher kam meine Überlegung mit den 1,6TB SSD Platten. Da könnte ich so 1TB dem ERP geben und den Rest für den Hypervisior nutzen.

 

Wie könnte ich den die SSD als Chache nutzen?

 

Die anderen Server sind jeweils Fileserver, Exchange und ein Fileserver nur mit CAD Daten. Ach und der DC natürlich :-)

 

Für alle SSD wird leider zu teuer.

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Wie könnte ich den die SSD als Chache nutzen?

Das kommt auf den verwendeten Controller und die SW drauf an.

Auf jeden Fall brauchst du eine BBU.

 

Ggf. geht auf Software Defined Storage, aber das wird alles schnell komplex (und teurer..)

 

Kommt wie gesagt auf das Blech, den Hersteller, SLA usw. an, von hier aus schwer zu sagen.

 

Du musst immer bedenken, fällt die eine Dose aus, sind alle Server weg.

 

;)

Edited by Nobbyaushb
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Nobbyaushb das weiss ich mit dem Ausfall. Deswegen bin ich schon am hin und her überlegen. Das Kostenproblem wäre nicht die Hardware sondern die Software die ich für Software Defined Storage bräuchte. Sprich Datacore oder Server 2016 Datacenter Edition mit Storage Spaces direct.

 

Das macht das vorhaben zu teuer. Auch die Windwos Lizenzen.

 

Ich habe noch die Überlegung die Hardware Anforderungen zu splitten. Er bekommt zwei Blech. Beide Server bekommen genug Festplatten Platz um alle 5 Maschinen zu hosten. Im Normalbetrieb sind die aber aufgeteilt. Fällt eine Hardware aus kann ich mit Veeam Backup & Replication zumindest schnell wiederherstellen.

Weil die Hardware dafür da ist.

 

Kein Vergleich zu Failover Clustern, aber in diesem Fall bräuchte ich die Lizenzen nicht doppelt und die teure Software nicht.

 

Als Hardware wird Lenovo verwendet und als RAID Controller der M5200 + M5200 Series Performance Accelerator

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Moin,

 

für mich klingt das, als solltet ihr erst mal in Ruhe die Anforderungen klären. Danach mit jemandem, der sich auskennt, die Optionen besprechen, mit denen sich die Anforderungen erfüllen lassen. Und erst im dritten Schritt konkrete Hardware und Sizings auswählen. Ihr macht anscheinend gerade den dritten Schritt zuerst. Das ist in der IT zwar beliebt, führt aber in aller Regel in die Irre.

 

Gruß, Nils

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  • 2 weeks later...

Nach meiner Erfahrung ist die Formatierung auch nicht unwichtig, ich nehme bei Hyper-V für die VM immer 64k Sektorgröße beim Formatieren.

Achtung, das kann man nachträglich (eigentlich) NICHT ändern!

 

;)

Hallo Norbert,

 

ich wollte einmal deine Aussage aufgreifen und nachhaken.

 

Warum wählst du die 64k Sektorengröße beim Formatieren? Was sind deine Erfahrungen? Und unterscheidest du bezüglich der Funktionen der VM, welche Sektorengröße du auswählst oder ist das eine allgemeine Empfehlung/Einstellung von dir?

 

Solltest du Lesestoff hierzu haben, immer gerne her damit!

 

Gruß

Björn

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Moin,

 

es ist relativ simpel: Auf einer Hyper-V-Hostplatte bzw. auf einem CSV liegen fast nur sehr große Dateien. Daher wählt man die größtmögliche Clustergröße, um möglichst wenige I/O-Vorgänge beim Zugriff zu haben.

 

Große Cluster = schneller Zugriff für große Dateien, dafür schlechtere Platzausnutzung bei vielen sehr kleinen Dateien

Kleine Cluster = gute Platzausnutzung bei vielen kleinen Dateien, dafür weniger schneller Zugriff bei großen Dateien

 

Das ist allerdings eher eine Frage der Optimierung und nur selten wirklich spürbar. Bestehende Volumes wird man also nur dann neu formatieren, wenn es wirklich Bedarf gibt.

 

Gruß, Nils

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Hi

 

mir geht es hauptsächlich darum ob es einen Nachteil hat wenn eine VM auf der selben SSD läuft wie das Host Betriebssystem. In dem Fall Windows Server 2016.

Konkret würde ich gerne einen ERP Server mit einer SQL Datenbank auf der gleichen SSD Festplatte ablegen.

Ich denke gerade SQL fräut sich über die Performance von SSDs.

Und der Hypervisor selbst wird ja auch empfohlen auf SSD zu installieren.

Die restlichen VMs sollen auf SATA Platten.

 

Das mit der Formatierung ist ein sehr interessanter Ansatz und werde ich mir definitv genauer ansehen.

 

P.S: Guter Artikel über Windows Server 2016 Herr Kaczenski ;-)

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@Norbert - danke dir für den Link. Schaue mir das heute Abend mal in Ruhe an.

 

@Nils - auch wenn das in den allermeisten Anwendungsfällen eher nicht von Relevanz ist, so kann man das ja dennoch bei der Installation berücksichtigen. "Kostet" ja nichts. Nach "unten" hin, also bei kleinen Clustern, würdest du hier Grenzen setzen? Kommt wahrscheinlich auf den Anwendungsfall an, hmm?! ;)

Naja, ich bewege mich hier im KMU Bereich, da ist das wahrscheinlich ohnehin von eher geringerer Relevanz.

 

@felkr - Dass eine tatsächliche Empfehlung bezüglich der Installation des Hyper-V Hosts auf SSDs besteht, höre ich zum ersten Mal. Ein simpler Verbund aus zwei NON-SSD Platten im RAID 1 sollte eigentlich für die meisten Anwendungsfälle bezüglich des Host-Systems ausreichend sein. Die SSDs als Unterbau für die virtuellen Maschinen zu nutzen, spricht sicherlich nichts dagegen - wenn du die Performance brauchst...

 

Gruß

Björn

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