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Überlegungen zu serverseitig gespeicherten Benutzerprofilen


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Hi Willy,

 

diese Begrenzung habe ich ich auch eingeführt. Die Profilgröße habe ich auf 500 MB beschränkt.

Dann wird der User alle 120 Minuten mit einem aufploppenden Fenster daran erinnert, in dem er auch sieht was ihm da seinen Speicherplatz belegt.

In meiner Meldung wird auch darauf hingewiesen das man bitte sein H Laufwerk verwenden solle (was ich dann auch sichere.)

Klar gab es viel Gejammer und gemaule, aber mittlerweile sind die Leute darauf eingeschworen.

Wenn man die Leute dann freundlich darauf hinweist, das Sie später der eine User sein könnten der das Rücksichern des Backups um 4 Stunden verzögert hat

und die Firma wegen Ihm 4 Stunden nicht arbeiten konnte dann werden die handzahm. (leicht überteiben hilft an der Stelle auch manchmal)

Meist erkläre ich den Leuten das und helfe Ihnen beim aufräumen und mein Links anlegen zu Ihren Daten im H Laufwerk oder wo auch immer.

 

Auch wenn viele Leute schon lange mit dem PC arbeiten, kann so eine Verknüpfung zu einem Ordner schonmal zu einer echten Herausforderung werden.

Deswegen erklären+helfen und alles wird gut.

Es kommt auch wirklich echt selten vor das jemand deswegen anruft. 1 mal im Viertel Jahr wenn überhaupt.

 

Gruß Martin

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Wird den Ordner Eigene dateinen eigentlich benötigt? Sollte der nicht vorbeugend abgeschafft werden?

Wie möchtest Du den Ordner Eigene Dateien/Dokumente und darunter abschaffen?

 

Die von unseren Angestellten erzeugten und bearbeiteten  Dokomente, Daten gehören der Firma, sind keine eigenen Dateien der Benutzer, sie gehören also in Firmeverzeichnisse auf dem Server.

Trotzdem sollte man sich darum kümmern die Daten zu sichern. Natürlich kriegt jeder Benutzer eine Anweisung an die Hand und der Admin stellt per GPO das Speichern unter in Word, Excel und den anderen Office Programmen auf ein Netzlaufwerk um.

Wenn die Leute es nicht wissen, können sie nicht agieren. Bei manchen Benutzern hilft das, bei manchen auch nicht.

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Benutzerprofile ins Sysvol???? Böarrgh...

 

DFS-N ist ok, zwei Verweisziele und Replikation auch, solange nur ein Verweisziel aktiv ist UND Du weißt, was Du tust.

Zum zweimal lesen und dauerhaft verinnerlichen: http://blogs.technet.com/b/askds/archive/2010/09/01/microsoft-s-support-statement-around-replicated-user-profile-data.aspx

 

...

 

PS: Profile ins DFS-N zu legen, ist ein SEHR guter Gedanke. Ohne Ironie. Ist es wirklich. Nur das mit "mehrere Verweisziele" und DFS-R ist etwas - hm - heikler :D Problem dabei ist IMHO, daß DFS-N und DFS-R eigentlich nichts miteinander zu tun haben, aber bei den meisten in einen Topf geworfen werden.

 

Ich bin im Nachhinein froh, dass ich das nicht ins sysvol gelegt habe. Damit hätte ich richtigen Murks gebaut...

 

Den Unterschied zwischen DFS-N und DFS-R musste ich erst mal nachlesen. Ich wusste nicht, dass es dafür so spezifische Begriffe gibt. Aber jetzt weiß ich es. Deinen Link dazu lasse ich mir auch noch auf dem Hirn zergehen. Danke! :)

 

Ich habe ein DFS-R eingerichtet. Ein DFS-N schien mir dafür von vorne herein nicht sinnvoll. Das DFS-R habe ich so eingerichtet, dass der primäre DC das "erste aller Ziele ist". Den Backup-DC habe ich als "letztes aller Ziele" konfiguriert. Ich habe quasi die ursprüngliche Verweisreihenfolge außer Kraft gesetzt. Zusätzlich habe ich die Bandbreite für die Replikation auf ein Maß begrenzt, von dem ich denke, dass es das Netzwerk gut wegstecken wird.

 

Damit sollte ich das "single target" realisiert haben, oder täusche ich mich da?

 

Die Benutzer haben die Sache heute, zu meiner Verwunderung, doch größtenteils wirklich sehr positiv aufgenommen. Einige sehen dafür so gar einen Nutzen für sich, weil sie nicht immer an einem festen Platz arbeiten und so z.B. bequem ihre Emails abrufen können.

Die Kollegin mit ihren entzogenen Adminrechten ist natürlich ein anderes Thema. Aber gut... das ist eher was für den OT-Bereich. :D 

bearbeitet von willy-goergen
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Ich habe ein DFS-R eingerichtet. Ein DFS-N schien mir dafür von vorne herein nicht sinnvoll. Das DFS-R habe ich so eingerichtet, dass der primäre DC das "erste aller Ziele ist". Den Backup-DC habe ich als "letztes aller Ziele" konfiguriert. Ich habe quasi die ursprüngliche Verweisreihenfolge außer Kraft gesetzt. Zusätzlich habe ich die Bandbreite für die Replikation auf ein Maß begrenzt, von dem ich denke, dass es das Netzwerk gut wegstecken wird.

Damit sollte ich das "single target" realisiert haben, oder täusche ich mich da?

Ja, Du täüschst Dich. Du hast DFS-N eingerichtet, nur da gibt es "Ziele". Und Du hast mehr als ein aktives Verweisziel und bist damit _not supported_. Es ist nicht deterministisch, welches Verweisziel (bei mehr als einem aktiven) tatsächlich verwendet wird. Schon ein kurzer Netzwerk-Wackler reicht, und die Party beginnt :D

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Ok... das klingt für mich gerade nicht ganz logisch. Aber ich schau mir das vielleicht sehr bald nochmal an, was ich da gemacht habe. 

 

 

Ja, Du täüschst Dich. Du hast DFS-N eingerichtet, nur da gibt es "Ziele". Und Du hast mehr als ein aktives Verweisziel und bist damit _not supported_. Es ist nicht deterministisch, welches Verweisziel (bei mehr als einem aktiven) tatsächlich verwendet wird. Schon ein kurzer Netzwerk-Wackler reicht, und die Party beginnt :D

 

Eine Frage, bevor ich mir das nochmal in Ruhe ansehe.

Habe ich durch das Ändern der Verweisreihenfolge im DFS nicht genau das erreicht, dass die Clients jeweils nur auf ein Ziel zugreifen?

Wenn der primäre DC aus irgendwelchen Gründen nicht vorhanden ist, wird auf den Backup-DC zugegriffen. Vorher nicht. So hatte ich das jetzt verstanden. 

 

EDIT:

Gut... den "Wackler" hatte ich nicht mit berücksichtigt. Könnte sein, dass das dann nicht so läuft, wie ich mir das dachte. Ich denke bis ich eine Lösung dafür habe, stelle ich die Replikation zwischen den beiden Servern erst mal ab.

Ich habe den Backup-DC jetzt als Verweisziel herausgenommen. Ich hoffe mal das kommt so jetzt eher hin. Ein manueller Eingriff lässt sich im Falle eines Serverausfalls dann wohl nicht vermeiden.

bearbeitet von willy-goergen
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Sehr viel hab ich gerade noch nicht zu schreiben. Vielen Dank für die vielen Tipps bisher (auch zu diesem Thema). Insgesamt hat es mir meine Arbeit unheimlich erleichtert. 

 

 

Die tieferen Hintergründe zum DFS muss ich mir nochmal anschauen... Da sind für mich noch ein paar Fragen offen, die ich erst mal für mich klären muss.

bearbeitet von willy-goergen
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  • 2 Monate später...

Hallo,

 

einen Tipp kann ich dir noch geben bezüglich "Schonung" des Plattenplatzes für die servergespeicherten Profile:

 

"File Server Ressource Manager -> File Screens"

- ich würde bestimmte Dateiendungen blocken (Bsp.: mp3, mp4 vob, mkv etc.)

 

 

Bei den "Quotas" würde ich Berichte generieren lassen(beim erreichen von Schwellwerten)  die dem Nutzer zeigen was denn Ihre "Speicherfresser" sind.

 

Bemerkung:

- gerade durch itunes wird das Profil seeeehr groß

 

Gruss Norman

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"File Server Ressource Manager -> File Screens"

- ich würde bestimmte Dateiendungen blocken (Bsp.: mp3, mp4 vob, mkv etc.)

 

 

Bei den "Quotas" würde ich Berichte generieren lassen(beim erreichen von Schwellwerten)  die dem Nutzer zeigen was denn Ihre "Speicherfresser" sind.

 

 

Der Gedanke, bestimmte Dinge zu blocken ging mir auch schon durch den Kopf. Lässt sich das aber noch im Nachhinein machen? Mit dem von dir genannten Weg sieht es da denke ich ohne weiteres Zutun eher schlecht aus. Eigentlich habe ich auch keine Lust Benutzerprofile per Hand zu bearbeiten.

Lassen sich solche Beschränkungen überhaupt mit serverseitig gespeicherten Profilen vereinbaren, ohne dass Fehler auftreten?

bearbeitet von willy-goergen
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Der Gedanke, bestimmte Dinge zu blocken ging mir auch schon durch den Kopf. Lässt sich das aber noch im Nachhinein machen? Mit dem von dir genannten Weg sieht es da denke ich ohne weiteres Zutun eher schlecht aus. Eigentlich habe ich auch keine Lust Benutzerprofile per Hand zu bearbeiten.

Lassen sich solche Beschränkungen überhaupt mit serverseitig gespeicherten Profilen vereinbaren, ohne dass Fehler auftreten?

 

Hallo,

ja du kannst es im nachhinein aktivieren. Die Sperre wirkt dann aber erst für neu angelegte Dateien. Der "Ressource Manager" ist extra für Freigaben auf dem Fileserver gedacht(servergespeicherte Profile fallen da mit rein).

 

für unsere Homeverzeichnisse(inkl. Ordnerumleitung) haben wir es wie folgt gemacht:

 

- anlegen von Quotas

  • 3x Bereiche mit unterschiedlichen Größenbeschränkungen(mussten wir leider machen da du im Nachhinein den Nutzern nicht sagen kannst Sie möchten Ihr 20GB Verzeichnis aufräumen bis es nur noch ,z.B. 5GB hat; unsere Standard Beschränkung liegt bei 5GB)
  • wenn die Nutzer anfangen aufzuräumen verschiebe ich sie weiter in die nächst "strengere" Quotagruppe

 

- Nutzer bekommen per E-Mail autom. Berichte wenn Ihr Homelaufwerk vollläuft(verschiedene Schwellwerte)

- wir haben bisher nur Audiofiles verboten(möchte aber noch iTunes weiter beschränken(Apps, Backup von IPhones) 

bearbeitet von Norman-79
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  • 3 Monate später...

Hallo,

 

ich hoffe, das ist jetzt kein Leichenfledern aber zu dem Thema habe ich mal eine Verständnisfrage:

 

Bei uns ist die Profilgröße auch auf max. 512 MB beschränkt.

In den GPOs haben wir eingestellt, dass bestimmte Verzeichnisse von der Synchronisierung ins Netz ausgenommen sind und Ordnerumleitungen sind auch aktiv.l

Nun ist es allerdings so, dass ein Haufen Programme ganz gerne ihren Müll unter "locallow" oder "roaming" ablegen.

 

Frage:

Werden diese Verzeichnisse (locallow etc, bzw. ausgenommene Verzeichnisse) von der Berechnung der Profilgröße ausgenommen?

 

Wir hatten nämlich den Fall (bzw. Kollege an anderem Standort), dass bei einem Benutzer das Verzeichnis auf C:\Benutzer über 600 MB groß war. Wenn man allerdings in den Systemeinstellungen guckt, werden dort nur etwa 450 MB angzeigt. Eine Meldung, dass die Profilgröße überschritten wurde kam auch nicht.

 

So richtig erklären können wir uns diese Differenz nicht.

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  • 4 Wochen später...

Das Problem mit dem Resourcemanager ist, dass er zwar Dateien blockieren kann, aber dabei  stur nach Dateiendungen geht. Der kann also nur das blockieren was du ihm als Dateiendung vorgibst. Wenn da jetzt ein User hingeht und sein Her der Ringe Collection bei den Dateiendungen umbenennt, sagen wir mal zu film.xyz, dann wird es nicht geblockt weil es der Resourcenmanager nicht erkennt.

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