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Heavy_D.

Installationsprotokoll - was gehört alles rein?

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Hallo.

 

Im Rahmen eines Kundenprojektes (neuer Linux-Server für unsere Datenbank) soll ich jetzt ein Installationsprotokoll erstellen.

Das habe ich noch nie gemacht.

Weiß jemand was ALLES da rein gehört?

Bei Google findet man fast nur Protokolle zu Sitzungen oder Projekten.

 

Aus eigener Überlegung würde ich so anfangen:

 

Projektname

 

Datum

 

Kunde

 

Ersteller

 

Beschreibung der Arbeiten an den jeweiligen Tagen

 

 

Gruß Daniel

 

 

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Was ist denn das Ziel des Protokolls? Soll es als Anleitung oder Dokumentation dienen? Im Sinne von "damit soll ein Azubi den nächsten Server alleine installieren können" oder nur "nachschauen können, was der Server für eine IP-Adresse hat und welche Version von Software XY installiert ist"? Oder wird es der Rechnung beigelegt, damit der Kunde sieht, wie lange für welche Aufgabe gearbeitet wurde?

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vor 5 Minuten schrieb mwiederkehr:

Was ist denn das Ziel des Protokolls? Soll es als Anleitung oder Dokumentation dienen? Im Sinne von "damit soll ein Azubi den nächsten Server alleine installieren können" oder nur "nachschauen können, was der Server für eine IP-Adresse hat und welche Version von Software XY installiert ist"? Oder wird es der Rechnung beigelegt, damit der Kunde sieht, wie lange für welche Aufgabe gearbeitet wurde?

Ich mache es jetzt so, dass der Kunde den Aufwand der Arbeiten nachvollziehen kann.

Also, welche Arbeiten ich gemacht habe.

Welche Programme installiert wurden, welche Arbeitsschritte ich gemacht habe und wie lange ich dafür gebraucht habe.

Inklusive Angaben zu Server-Umgebung (IP-Adresse, Hostname etc.)

 

Das wird dann der Rechnung beigelegt.

 

 

Gruß Daniel

 

vor 3 Stunden schrieb testperson:

Hi,

 

das klärst du am besten mit demjenigen, der dir die Aufgabe erteilt hat.

 

Gruß

Jan

Da nachzufragen gestaltet sich etwas schwierig.

Unser Kunde wurde von einer schwedischen Firma übernommen. Und auf Antworten wartest Du da schon mal ein paar Tage oder bekommst gar keine Antwort.

 

Gruß Daniel

 

bearbeitet von Heavy_D.

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vor 2 Minuten schrieb mba:

Und das ist dann richtig? 

Deshalb hatte ich hier ja nachgefragt, ob jemand schon einmal so ein Installationsprotokoll gemacht hat... :hmmm:

Und ehe ich gar nichts mache...

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vor 3 Minuten schrieb mba:

Immer wieder das übliche.... Anforderungen? 

 

 

Immer wieder das Gleiche.... :lol3:

Vom Chef die Anweisung bekommen ein Installationsprotokoll beizulegen.

Mitgeteilte Anforderungen vom Chef: keine....

 

Noch Fragen? :ohje2:

 

Das Übliche.

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vor 7 Minuten schrieb mba:

Das dies üblich ist kann ich nicht bestätigen. 

 

Dann schätze Dich glücklich.

Ich habe bisher nur solche Chefs gehabt.

Am schlimmsten war unser Projektleiter, als wir den Onsite-Service bei "einem namhaften deutschen Autohersteller" in "einer namhaften deutschen Hansestadt" übernommen haben.

 

Halt! Nein!

Mein Chef in der Firma in Hessen.

Kleiner Familienbetrieb.

Und ich musste ohne Vorwissen an Kunden-Servern arbeiten bzw. diese aufsetzen.

"Du machst das schon..." Mehr bekam ich nicht zu hören.

Nichts mit Schulungen und Zertifikaten.

Und wenn Du meist 12-Stunden-Tage hinlegst, hast Du keine Lust danach noch privat was zu machen.

Work-Life-Balance im A....

 

 

Gruß Daniel

 

 

bearbeitet von Heavy_D.
zusatz

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vor 37 Minuten schrieb Heavy_D.:

Ich mache es jetzt so, dass der Kunde den Aufwand der Arbeiten nachvollziehen kann.

Also, welche Arbeiten ich gemacht habe.

Welche Programme installiert wurden, welche Arbeitsschritte ich gemacht habe und wie lange ich dafür gebraucht habe.

Inklusive Angaben zu Server-Umgebung (IP-Adresse, Hostname etc.)

Ich würde den Rapport und die Dokumentation trennen. Den Rapport schaut später niemand mehr an, die Doku wird aber unter Umständen noch Jahre später benötigt.

 

Den Rapport würde ich so kurz wie möglich halten. Derjenige, der die Rechnung prüft, wird sich nicht für Details interessieren. Es interessiert nicht, dass Du "apt install mysql-server" eingetippt oder die DNS-Server in der Datei "/etc/resolv.conf" mit dem Editor nano hinterlegt hast. Eher so "Grundinstallation Linux-Server inkl. Updates und Netzwerkkonfiguration, Installation MySQL, Erstellung Backupscripts, Test".

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vor 6 Minuten schrieb mwiederkehr:

Ich würde den Rapport und die Dokumentation trennen. Den Rapport schaut später niemand mehr an, die Doku wird aber unter Umständen noch Jahre später benötigt.

 

Den Rapport würde ich so kurz wie möglich halten. Derjenige, der die Rechnung prüft, wird sich nicht für Details interessieren. Es interessiert nicht, dass Du "apt install mysql-server" eingetippt oder die DNS-Server in der Datei "/etc/resolv.conf" mit dem Editor nano hinterlegt hast. Eher so "Grundinstallation Linux-Server inkl. Updates und Netzwerkkonfiguration, Installation MySQL, Erstellung Backupscripts, Test".

Guckst Du mir gerade über die Schulter???

Oder kannst Du Gedanken lesen?

Genau das mache ich gerade... :shock2: @Dokumentation

 

Aber danke für den Tipp.

Da hast Du recht.

Die Arbeitszeiten werde ich separat aufführen.

Dann wird das Installationsprotokoll eher die Dokumentation.

 

Gruß Daniel

 

Einblick in meinen Arbeitsalltag:

 

Heute mit dem Chef Trecker-Anbauteile in seinen Bulli verladen.

Damit fährt er heute Abend nach Österreich, hat die Dinger verkauft.

 

Eine Schaufel und einen Anbau mit Reinigungsbürste.

Keine Ahnung wie schwer das Teil war. Aber mein Rücken....

Das Teil hat bestimmt fast 100 kg gewogen.

Die Schaufel war noch das Leichteste. :eye2:

 

Und Ihr so?

 

Gruß Daniel

 

bearbeitet von Heavy_D.
Anpassung

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Bei Projekten die für die Doku keine genauen Vorgaben enthalten teile ich die Doku in zwei Teile auf: Systembeschreibung (manuell geschrieben) mit den wichtigsten Daten und Kennwörtern sowie einen technischen, automatisch generierten Teil als Anlage. In deinem Fall könnte folgendes helfen:

 

https://www.linkedin.com/pulse/autodoc-automatic-documentation-system-linux-unix-hernan-fernandez/

 

Für Vmware und Netapp gibt es z.B. auch entsprechende Scripte und Tools.

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