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Relaunch 2018: Willkommen im neuen Forum - Das MCSEboard.de wurde runderneuert. Wir wünschen Euch viel Spaß an Board.

Marco31

Internet Business Anschlüsse Argumente/Vorteile

Empfohlene Beiträge

Hallo liebes Forum,

 

bei uns steht die Erweiterung der Internet-Leitung an von derzeit 2 MBit auf 10-20 Mbit. Die derzeitige Standleitung wird für die Verbindung mit einem Rechenzentrum  (Email-Frontend, Anwendungen über Citrix) sowie für den Internet-Zugang genutzt.

 

Da derzeit bei uns Glasfaser (sozusagen direkt vor der Haustür) ausgebaut wird, bietet sich die Aufrüstung der Leitung an. Jetzt ist aber das Problem, dass Business-Leitungen ("Standleitungen") ja nunmal preislich in einer anderen Liga spielen als der heimische DSL-Anschluss... Darum habe ich jetzt die dankbare Aufgabe, dem Entscheidungsgremium (Gemeindegremium von denen niemand auch nur im Ansatz was mit der Materie zu tun hat) klar zu machen, warum der 40 € Heim-DSL für den Business-Einsatz NICHT reicht.

 

Als Argumente habe ich bis jetzt folgendes:

- Symmetrische Leitung mit vollen 10 bzw 20 Mbit im Up- UND Download

- Garantierte Bandbreite

- Traffic-Priorisierung gegenüber anderen Anschlüssen/Tarifen

- Feste IP-Adresse(n) und keine Zwangstrennung

- Höhere Verfügbarkeit

 

Wenn ich hier falsch liege oder es noch andere Argumente gibt wäre ich dankbar für jede Antwort :-)

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warum der 40 € Heim-DSL für den Business-Einsatz NICHT reicht.

 

Moin

 

Lege dar, warum die jetzige Leitung nicht mehr reicht. Lege dar, welche Übertragungskapazität jetzt benötigt wird! Lege deinen Vorschlag dar! Erläutere den Unterschied, den Vorteil gegenüber der alten Leitung!

bearbeitet von lefg

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Bei der bisherigen Leitung sind größere Downloads (ISO's, Patchday, etc.) das Problem. Die Kollegen mit den Rechenzentrums-Anwendungen beschweren sich eh schon dass es teilweise recht langsam läuft, bei großen Downloads meinerseits wird's dann noch schlimmer. Und bei 4-6 GB jeden Patchday ist jedes mal die Leitung für den ganzen Vormittag "dicht".

Ja, bis vor einiger Zeit hat es gereicht. Es wurde aber seitens des Rechenzentrums vor zwei Jahren eine neue Anwendung eingeführt, die braucht mehr Bandbreite als die alte. Und die Downloads für den Patchday sind seit Windows 10 auf das doppelte bis dreifache angestiegen.

Die 2Mbit-Leitung ist natürlich auch ne symmetrische Standleitung.

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Hallo liebes Forum,

 

bei uns steht die Erweiterung der Internet-Leitung an von derzeit 2 MBit auf 10-20 Mbit. Die derzeitige Standleitung wird für die Verbindung mit einem Rechenzentrum  (Email-Frontend, Anwendungen über Citrix) sowie für den Internet-Zugang genutzt.

 

Da derzeit bei uns Glasfaser (sozusagen direkt vor der Haustür) ausgebaut wird, bietet sich die Aufrüstung der Leitung an. Jetzt ist aber das Problem, dass Business-Leitungen ("Standleitungen") ja nunmal preislich in einer anderen Liga spielen als der heimische DSL-Anschluss... Darum habe ich jetzt die dankbare Aufgabe, dem Entscheidungsgremium (Gemeindegremium von denen niemand auch nur im Ansatz was mit der Materie zu tun hat) klar zu machen, warum der 40 € Heim-DSL für den Business-Einsatz NICHT reicht.

 

Als Argumente habe ich bis jetzt folgendes:

- Symmetrische Leitung mit vollen 10 bzw 20 Mbit im Up- UND Download

- Garantierte Bandbreite

- Traffic-Priorisierung gegenüber anderen Anschlüssen/Tarifen

- Feste IP-Adresse(n) und keine Zwangstrennung

- Höhere Verfügbarkeit

 

Wenn ich hier falsch liege oder es noch andere Argumente gibt wäre ich dankbar für jede Antwort :-)

 

Moin,

 

da liegst du schon richtig. Der Kostensprung von einem Privat-Anschluss zu einem Business-Anchluss ist doch schon enorm. Was in meinen Augen wichtig ist, ist der Verfügbarkeit und bei Ausfall, was doch sehr selten sein soll, die schnelle, unkomplizierte Möglichkeit den Schaden zu melden. Du hängst nicht in einer endlosen   Warteschleife usw. Und das bezahlst du.

 

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ein Ausfall der Leitung für beispielsweise 4 Stunden, bestimmt nicht gut bei der Geschäftsleitung ankommt - oder?

bearbeitet von RalphT

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Als Argumente habe ich bis jetzt folgendes:

- Symmetrische Leitung mit vollen 10 bzw 20 Mbit im Up- UND Download

- Garantierte Bandbreite

- Traffic-Priorisierung gegenüber anderen Anschlüssen/Tarifen

- Feste IP-Adresse(n) und keine Zwangstrennung

- Höhere Verfügbarkeit

 

Wenn ich hier falsch liege oder es noch andere Argumente gibt wäre ich dankbar für jede Antwort :-)

Auf was für ein Produkt zielst du denn da ab?

Ob diese Argumente wirklich passen muss man dann sehen.

"garantierte Bandbreite" ist Produktabhängig, die Trafficpriorisierung hoffe ich, macht kein Provider.

Der Vergleich von ADSL zu SDSL hinkt doch sowieso. 10, bzw 20Mbit ist ein Unterschied von 100%.

Was benötigt ihr denn überhaupt für eine Bandbreite und Verfügbarkeit?

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ein Ausfall der Leitung für beispielsweise 4 Stunden, bestimmt nicht gut bei der Geschäftsleitung ankommt - oder?

Dagegen hilft nur eine zweite Leitung.

SLAs unter NBD ohne Redundanz halte ich für unseriös.

Die Ausfälle die wir in den letzten 5 Jahren hatten lassen sich alle auf Bagger und Ratten zurückführen. Das sind Probleme die nicht immer in 4 Stunden gelöst werden können.

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Hi,

 

wir lösen das häufig mit einer X MBit SDSL Leitung für den "RZ-Traffic" und einer Business- / Consumer-Leitung für den Rest. Zusätzlich könnte man das dann auch noch mit einem LTE Backup für die SDSL Leitung ausstatten.

 

Gibt der RZ Betreiber evtl. eine Vorgabe / Empfehlung zur Leitung?

Für das "Patchday-Problem" solltest du dir evtl. einen WSUS angucken.

 

Gruß

Jan

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Also mit der Traffic-Priorisierung werben manche Anbieter sogar, z.B. Telekom, Vodafone...

Die Verfügbarkeit muss schon entsprechend hoch sein wegen der Rechenzentrum-Anbindung. Es geht niemand pleite wenn die Leitung mal ein paar Stunden oder gar nen Tag nicht läuft, aber macht natürlich nen miesen Eindruck gegenüber Bürgern/Kunden. Und die Mitarbeiter drehen Däumchen.

Tja, die benötigte Bandbreite. Für das "Tagesgeschäft" würden ca. 4-6 Mbit durchaus genügen. Wenn dann aber der monatliche Patchday oder ein anderer Download im Bereich von mehreren GB ansteht reicht das dann halt nicht mehr wirklich...


@Testperson: Hört sich nicht schlecht an mit der Leitungs-Teilung. WSUS haben wir schon im Einsatz, ist aber trotzdem jedes mal der ganze Vormittag Download-Zeit

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Also mit der Traffic-Priorisierung werben manche Anbieter sogar, z.B. Telekom, Vodafone...

Hast du da mal einen Link?

 

 

Die Verfügbarkeit muss schon entsprechend hoch sein wegen der Rechenzentrum-Anbindung. Es geht niemand pleite wenn die Leitung mal ein paar Stunden oder gar nen Tag nicht läuft, aber macht natürlich nen miesen Eindruck gegenüber Bürgern/Kunden. Und die Mitarbeiter drehen Däumchen.

Versuche das mal in Euro auszudrücken.

Das musst du schon klar spezifizieren. "entsprechend hoch" ist nix greifbares.

 

Und schon mal an VOIP denken falls ihr das noch nicht macht!

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Es gibt für alles einen "Würgaround" ;)


Hast du da mal einen Link?

 

 

Ok, nochmal nachgeschaut. Es hier tatsächlich nur um QoS, also Priorisierung innerhalb des Anschlusses.

https://geschaeftskunden.telekom.de/startseite/festnetz-internet/tarife/internet-telefonie/289950/deutschlandlan-connect-ip-internetanschluss-fuer-firmenkunden.html

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Moin,

 

wir bohren unseren Versatel-Glasfaseranschluß gerade von 100Mbit Sym auf 500Mbit Sym auf.

Kostet knapp 1.600 € netto / Monat.

QSC hat hier in Bremen für 20Mbit über S-DSL 399 € / Monat genommen, davon haben wir auch noch drei Stück....

 

Nur als Info.

 

Glücklich sind halt die Leute im Einzugsgebiet Net Colonge....

 

;)

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Moin,

 

wir bohren unseren Versatel-Glasfaseranschluß gerade von 100Mbit Sym auf 500Mbit Sym auf.

Kostet knapp 1.600 € netto / Monat.

QSC hat hier in Bremen für 20Mbit über S-DSL 399 € / Monat genommen, davon haben wir auch noch drei Stück....

 

Nur als Info.

 

Glücklich sind halt die Leute im Einzugsgebiet Net Colonge....

 

;)

 

Ach, ihr habt auch QSC 20M? Dann haben wir das gleiche Produkt in HB. Auch der Preis ist der Gleiche. Die waren früher deutlich teurer.

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WSUS haben wir schon im Einsatz, ist aber trotzdem jedes mal der ganze Vormittag Download-Zeit

 

Download doch nicht während der Hauptkampfzeit. Ich hatte auch dünne Leitungen, ich hab dann die Downloads in die Nacht und aufs WE verlegt.

 

Bei W10 braucht nur ein Client die Updates, die anderen können diese dann bei dem einen abholen.

 

 

Das Argument für eine schnellere Leitung ist doch: Die Verwaltung, die Mitarbeiter könnten damit den Aufgaben besser nachkommen, die jetzige Behinderung entfiele. Die jetzige Behinderung sollte gemessen und dargestellt werden. Ich nutzte für soetwas PRTG.

bearbeitet von lefg

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