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Hallo zusammen,

 

folgende Frage zu dem Einsatz vom OEM Lizenzen im Hinblick auf verbundene Unternehmen:

 

Unternehmer A ist 100%er Eigentümer & Geschäftsführer der Firmen FA, FB, FC.

Die Firmen FA, FB, FC sind rechtlich eigenständig (eigener Eintrag im Handelsregister) und teilen untereinander keine Beteiligungsverhältnisse.

Dennoch sind diese Firmen operativ eng mit einander verzahnt (Firma FA kümmert sich um LKW Logistik, Firma FB um die Kommission/Lagerung und Firma FC den Vertrieb).

 

Unternehmer A möchte jetzt eine gemeinsame IT Infrastruktur mit Microsoft Produkten für die Firmen FA, FB, FC schaffen (2 physikalische Server auf den die Firmen FA, FB, FC gemeinsam zugreifen).

Die Server lassen sich dabei nicht klar einer Firma zuordnen und der Zugriff muss zwingend auf eine gemeinsame IT Infrastruktur erfolgen (keine separaten Server pro Firma).

 

Unternehmer A kauft jetzt über die Firma FA OEM-Lizenzen (Windows Server Datacenter 2016) und stellt die Infrastruktur den Firmen FB & FC zur Verfügung.

 

Frage: Ist das lizenzrechtlich so in Ordnung?

 

In Open-Verträgen (Open-Value) findet sich z.B. folgender Passus zu der Verwendung bei verbundenen Unternehmen:

 

"b. Nutzung durch Verbundene Unternehmen. Der Kunde ist berechtigt, seine Lizenzen für Produkte an Verbundene Unternehmen mit Sitz im Definierten Gebiet des Kunden unterzulizenzieren; jede Unterlizenzierung dieser Rechte durch Verbundene Unternehmen ist hingegen unzulässig, und die Nutzung durch Verbundene Unternehmen muss mit den in diesem Vertrag enthaltenen Lizenzbestimmungen übereinstimmen."

 

"„Verbundenes Unternehmen“ ist (1) jede juristische Person, die einer Partei gehört (Tochtergesellschaft), der eine Partei gehört (Muttergesellschaft) oder die dem gleichen Eigentümer gehört wie eine Partei (Schwestergesellschaft),.."

 

In den Microsoft Lizenzbestimmungen für OEM Lizenzen findet sich dieser Passus nicht (https://www.microsoft.com/de-de/useterms).

 

Frage: Wie verhält es sich mit dem Einsatz von Microsoft OEM Lizenzen (Windows Server Datacenter 2016) im Hinblick auf verbundene Unternehmen (gleicher Eigentümer ohne Beteiligungsverhältnisse)?

 

Danke und schöne Grüße =)

bearbeitet von LicenseStrategy

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Hi,

 

ja, schwieriges Thema.
 

Man könnte jetzt sagen... wenn der Inhaber kauft, darf jeder, der dem Inhaber "gehört" diese Lizenz nutzen, bzw. mitnutzen....

 

Die SoftwareTerms geben darüber keine ausdrückliche Information.

Also sollte man sich daran halten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten.

 

Ich kann das mal bei Microsoft direkt anfragen, mal schauen, was die dazu schreiben.

 

VG, Franz

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Die Regeln zu verbundenen Unternehmen gelten nur für Volumenlizenzen. OEM Lizenzen dürfen nur von demjenigen der sie gekauft hat so genutzt werden wie sie gekauft wurden. Deswegen gibt es auch keine Klausel zu verbundenen Unternehmen in den OEM Nutzungsrechten.

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Unternehmer A kauft jetzt über die Firma FA OEM-Lizenzen

 

Ich meine, es gibt keinen Erwerb über .... . Die Firma FA kauft also die OEM Lizenzen, bestellt und bezahlt diese, nicht der Unternehmer A. Die Zusammenarbeit der Firmen spielt keine Rolle, auch der Besitz durch Unternehmer A nicht.

bearbeitet von lefg

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Danke für eure Antworten! =)

 

Quizfrage: Erfüllt dieses Konstrukt (3 Unternehmen mit dem gleichen Eigentümer / Geschäftsführer ohne Beteiligungsverhältnissen untereinander) die Voraussetzungen für eine SPLA Lizenzierung? Kann Firma FA SPLA-Provider für die Firmen FB / FC werden?

 

Danke =)

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Hi,

 

bei Microsoft SPLA darfst du AFAIK die Lizenzen nicht zur Eigennutzung nutzen. Evtl. wäre es möglich eine Firma D zu gründen, der die Hardware gehört und FA, FB, FC bereitstellt / vermietet.

Das solltest du aber vermutlich mit jemanden planen / besprechen der sich auch damit auskennt :)

 

Gruß

Jan

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So nicht ganz richtig - SPLA gewährt auch internal use :)

Auszug aus dem SPLA Vertrag:

 

b. Internal Use

Customer may use Products for its internal use, so long as:

..

(ii) Customers use is less than 50% of the total use of such Products by all of it's End Users (calculated on a procuct-by-product basis) each month; and..

..

 

Demnach wäre internal use auch ok, wenn nicht mehr als 50% der genutzten SPLA Produkte gebraucht werden und die Nutzung abgerechnet wird / die SPURs nix anderes sagen.

 

Grüsse

bearbeitet von LicenseStrategy

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An der SPLA Lizenzfrage ist meistens am interessantesten wem die Hardware gehört.

Die SPLA Lics kannst du nämlich keiner Hardware deiner Kunden zuweisen. Das sollte man in der Situation nicht vergessen.

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