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HyperV Monitoring


Ralph_S
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Empfohlene Beiträge

Hallo Boardgemeinde,

 

besonders an die HyperV Admins. Ich muss mich gerade mit HyperV anfreunden, da ich Jahrelang VM Ware ESX gewohnt bin, ist für mich die erst ernüchterung recht groß im HyperV Manager keinerlei Monitoringtools zu haben...oder ich bin da einfach blind...Gibt es Kostenlose oder auch kostenpflichtige Tools um HyperV zu Monitoren? Ich denke speziell an CPU RAM HDD Auslastungen. Hintergrund ist folgender...die HyperV umgebung ist meiner Ansicht nach stark am Limit um das argumentieren zu können, wären Daten gut um es zu belegen.

 

Das Hardwaresetup ist in meinen Augen schlicht weg unterdimensioniert (wenn ich meine Referenzdaten aus mehreren Jahren VM Ware nehme) nur ist das grade noch schwer zu belegen weil "es läuft" ja...Der vorgänger hat halt letztes Jahr noch fix neue Hardware angeschafft....wir sprechen von 2 Servern mit je 2 6 Core Xeons und 128 GB RAM (soweit ja ok) und dann aber als Storage 16 TB local Storage mit 4 TB SATA Platen im Raid 6 (weiß nicht wie das andere machen aber normal nehme Ich dafür immer SAS 10K oder besser 15K Platten, im bestfall im SAN!)

Das da mehrere SQL Server und jetzt noch ein Exchange drauf sollen zwingt das ganze halt deutlich in die Knie....

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Hi,

 

SCOM wäre natürlich zu bevorzugen, kostet aber und setzt einiges an Wissen voraus. Um deine jetzige Anforderung zu erfüllen ist der SCOM vielleicht etwas oversized.

 

Wenn es kostenlos sein soll und man nur CPU & RAM beobachten möchte, dann ist der Veeam Task Manager zu empfehlen.

 

-> http://hyperv.veeam.com/free-task-manager-hyper-v-performance-monitoring/

 

Um die Disk Performance zu testen, kann ich diskspd empfehlen.

 

-> http://blogs.technet.com/b/josebda/archive/2014/10/13/diskspd-powershell-and-storage-performance-measuring-iops-throughput-and-latency-for-both-local-disks-and-smb-file-shares.aspx

-> https://gallery.technet.microsoft.com/DiskSpd-a-robust-storage-6cd2f223

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Das Hardwaresetup ist in meinen Augen schlicht weg unterdimensioniert (wenn ich meine Referenzdaten aus mehreren Jahren VM Ware nehme) nur ist das grade noch schwer zu belegen weil "es läuft" ja...Der vorgänger hat halt letztes Jahr noch fix neue Hardware angeschafft....wir sprechen von 2 Servern mit je 2 6 Core Xeons und 128 GB RAM (soweit ja ok) und dann aber als Storage 16 TB local Storage mit 4 TB SATA Platen im Raid 6 (weiß nicht wie das andere machen aber normal nehme Ich dafür immer SAS 10K oder besser 15K Platten, im bestfall im SAN!)

Das da mehrere SQL Server und jetzt noch ein Exchange drauf sollen zwingt das ganze halt deutlich in die Knie....

 

Moin,

jo glaub ich gern, dass Du damit Probleme bekommst. Bei einem Raid 6 mit SATA-Platten und dann mehrere SQL-Server... :rolleyes:

 

Du kannst Dir eine 30 Tage Testversion von Veeam ONE beim Hersteller herunterladen. 30 Tage 'Test' sollten mehr als ausreichen um aussagekräftige Performancewerte zu bekommen.

 

Gruß

Dirk

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Moin,

jo glaub ich gern, dass Du damit Probleme bekommst. Bei einem Raid 6 mit SATA-Platten und dann mehrere SQL-Server... :rolleyes:

Jepp, eine ganz schlechte Konstellation.

 

Da solltest Du schon im Resourcenmonitor einen Engpass auf dem Laufwerk erkennen können.

'resmon.exe' starten und mal im Register 'Datenträger' unter Antwortzeit und Warteschlange schauen.

Ist die Warteschlange (Disk Queue) auf dem VM-Volume > 1 hast Du ein Problem. Die Antwortzeit des System-Prozesses (ID 4) mit Referenz auf die vhdx-Datei sollte nicht über 10ms liegen.

 

Über 'perfmon.exe' kannst Du Dir eine Sammlung erstellen und die Leistungsdaten regelmäßig abfragen.

https://technet.microsoft.com/en-us/library/cc722414.aspx

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Moin,

 

wenn die Bordmittel nicht ausreichen, verdient der 5Nine Manager einen Blick. Kostet nur schmales Geld und bringt einiges an interessanten Management-Funktionen mit.

 

[5nine Manager for Hyper-V. Microsoft Hyper-V management tool]
http://www.5nine.com/5nine-manager-for-hyper-v-product.aspx
 

Ansonsten ist es mit den Funktionen des vSphere-Clients in vielen mittleren Umgebungen so wie früher mit den Spezialfunktiionen von Novell Netware: Wer umsteigt, glaubt, ohne nicht arbeiten zu können. Wer sie nicht kennt, vermisst sie auch nicht. ;)

 

Gruß, Nils

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Ist immer schwer den entscheidenen Personen zu sagen man will gern schnelle Platten wenn die der Meinung sind warum die SATA reichen doch SQL Server arbeitet doch eh im RAM :D

Klar RAM ist schön und gut. Ist aber nun mal so, dass ein Datenbanksystem u.a. die Transaktionen regelmäßig protokolliert. Dabei wird eben zwingend in eine Datei geschrieben.

Ist eben b***d, wenn Entscheider glauben sich über die Meinung vom Fachpersonal hinwegsetzten zu können.

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Wir verwenden PRTG zur Überwachung der Hyper-V Host, Physichen und Virtuellen Servern

 

Eine Version mit bis zu 50 Sensoren ist kostenlos erhältlich

 

http://www.de.paessler.com/

 

 

Ich kann PRTG auch empfehlen! Das ist wirklich ein tolles "Werkzeug", wir verwenden es seit ein paar Jahren (heutzutage über 1000 Sensors) und es funktioniert sehr zuverlässig.

 

 

Grüße

Marcin

bearbeitet von Marcin_K
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Ansonsten ist es mit den Funktionen des vSphere-Clients in vielen mittleren Umgebungen so wie früher mit den Spezialfunktiionen von Novell Netware: Wer umsteigt, glaubt, ohne nicht arbeiten zu können. Wer sie nicht kennt, vermisst sie auch nicht. ;)

 

Gruß, Nils

 

Naja dafür bezahlt man beim vCenter halt direkt Geld und das Monitoring dort bzw. die Performancecounters im Cluster fehlten mir schön öfters bei kleineren Hyper-V Umgebungen. 

Klar geht das mit Perfmon, bei einer reinen Core Installation fange ich dann "mal eben" mich mit Logmon auseinanderzusetzen...

bearbeitet von NeMiX
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  • 4 Wochen später...
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