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Alith Anar

Lizenzbeschaffung

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Hallo

 

Ich habe mal eine FRage die nicht nicht so sehr mit der Lizenzbeschaffung an sich, sondern viel mehr mit der Argumentation vor dem Chef zu tun hat.

 

Kurze Situationsbeschreibung:

 

Umgebung mit 30 Rechner (Dell) die auf Windows 2000 (OEM Lizenzen) laufen.

 

Ich möchte für diese Rechner nun gerne mit 30 Volumenlizenzen ausstatten und dann das Downgrade auf Windows XP nutzen. NAcdem ich dazu die Preise dem Cheffe vorgelegt habe, ging es dann seinen üblichen Weg ("Ahhh, so teuer. Holen se ma nem inung von nem 3ten ein!") Dummerweise hat der 3te im Netz eien Webshop gefunden, der 20 Lizenzen OEM für ca 1100 Euro gibt. Das ist noch nicht mal die Hälfte von dem was ich bei einer Open Licence für 10 Lizenzen bezahlen muss.

 

Das einzige was ich bisher gefunden habe ist auf der Webseite des Shops:

 

Lieferumfang: Handbuch, CD, Produkt-Lizenz (KEY)

Handbuch + CD sind NEU und eingeschweisst.

Es handelt sich natuerlich um eine Vollversion, kein Update.

Die Software kann auf jeden Rechner installiert werden. Ohne Einschraenkung.

Es gilt unsere Geld Zurueck Garantie!

Pult.

Die Lizenzen stammen aus Ruecklaeufer, koennen problemlos auf Sie aktiviert werden. Die CDs sind original verschweisste Ware und weisen einen Herstellerschriftzug auf, sind jedoch NICHT Herstellergebunden und koennen auf jeden PC installiert und aktiviert werden.

 

Gerade der letzte Teil stört mich aber.

Sind solche Lizenzen überhaupt zulässig?

 

Welche weiteren Argumente gibt es, die für eine VL-Lösung sprechen. Wir können später Vista nutzen zieht leider nicht, bzw alleine reichen nicht um 3500 € Mehrkosten auszugleichen, die am Ende entstehen. Auch der Administrative Mehraufwand wird von der GL als vernachlässigbar eingestuft.

 

Danke

Thomas

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30 x Windows XP Pro System Builder = ca. 3.057 € (

 

30 x Windows Vista Business System Builder = ca. 3.104,40

 

Macht zusammen 6.161,40 €, wobei Ihr bei Umzug auf Vista zusätzlich die Möglichkeit habt die XP Lizenzen zu verkaufen, sofern Ihr diese schön brav als Einheit (also Handbuch, Lizenzaufkleber, CD) anbietet.

 

Lizenzen aus einem direkten Vertrag mit dem Hersteller sind seit einem Gerichtsurteil leider nicht mehr so einfach möglich zu verkaufen, zumal ihr dann auch nur "Papierlizenzen" und keine Päckchen aus Handbuch, Lizenzaufkleber und CD habt.

 

Links zu onlineverkaufsplattform von dr.Melzer gelöscht.

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Mein Problem ist aber

30 Windows XP Lizenzen OEM bei Yatego 1700 €.

 

 

Open Licence = 5000 Euro. Selbst wenn ich dann noch den Preis für SB-Lizenzen dazupacke bin ich günstiger als mit einem Open Vertrag. Mir fehlen halt die Argumente mit denen ich das dem Chef ausreden kann, weil er aus der Finanzecke kommt und nur auf die Zahlen achtet.

 

Links zu onlineverkaufsplattform von dr.Melzer gelöscht.

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30 x Windows XP Pro System Builder = ca. 3.057 €

 

30 x Windows Vista Business System Builder = ca. 3.104,40

 

Macht zusammen 6.161,40 €, wobei Ihr bei Umzug auf Vista zusätzlich die Möglichkeit habt die XP Lizenzen zu verkaufen, sofern Ihr diese schön brav als Einheit (also Handbuch, Lizenzaufkleber, CD) anbietet.

 

Mit dieser Aufstellung verbrennst du aber ordentlich Geld, wenn 30 XP-taugliche PCs existieren und die Lizenzen später bei Hardwarewechsel weitergenutzt werden sollen..

Windows Vista SB Versionen besitzen ein Downgrade-Recht auf XP Pro. Du benötigst dafür nur eine eigene XP Pro Lizenz und kannst aus den 30 Vista Lizenzen 30 XP Rechner installieren und aktivieren.

 

Open Value Lizenzen bieten natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten (Assurance), sind dafür aber teurer.

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Es gibt vielfältige Gründe warum ein Produkt billiger ist als das anderes und du kannst nicht erwarten dass ein billigeres Produkt den identischen Umfang (bei Lizenzen Rechte es zu nutzen) hat.

 

Was du brauchst ist eine professionelle Beratung die sich euer Firmenstrategie (Bedarf, Nutzung, Beschaffung, Finanzierung, etc.)genau ansieht und basierend darauf das richtige Lizenzmodell (alleine bei den Verträgen gibt es mit sicherheit über dreissig Variationen) für euch erarbeitet.

 

Wer seien Lizenezn bei den billigsten Online Anbieter kauft wird damit am Schluss vollkommen zu Recht baden gehen, denn ohne fachliche Beratung ist das nicht zu durchschauen.

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Es gibt vielfältige Gründe warum ein Produkt billiger ist als das anderes und du kannst nicht erwarten dass ein billigeres Produkt den identischen Umfang (bei Lizenzen Rechte es zu nutzen) hat.

Da hast du vollkommen Recht.

Was du brauchst ist eine professionelle Beratung die sich euer Firmenstrategie (Bedarf, Nutzung, Beschaffung, Finanzierung, etc.)genau ansieht und basierend darauf das richtige Lizenzmodell (alleine bei den Verträgen gibt es mit sicherheit über dreissig Variationen) für euch erarbeitet.

Auch dabei hast du Recht.

Ich finde es aber sehr bedenklich, wenn die richtige Lizenzierung von Windows-PCs einer Firma mit ca. 30 Computern mittlerweile schwieriger ist, als die Installation + Einrichtung.

 

Das es bei der richtigen Lizenzierung zu massig Fehlern kommen muss, liegt auf der Hand und wird von MS mit der Einführung neuer Varianten des selben Produktes weiter vorangetrieben.

 

Demnächst werden MS-Lizenzspezialisten an Stelle von Admins (oder zusätzlich) eingestellt.

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Na mit der Lizenzierung ist es wie mit jeder anderen Technologie. Du musst dich damit auseinandersetzen um sie zu verstehen, wenn du das nicht willst musst du einen Spezialisten hinzuziehen, sonst geht es schief.

 

Das ist wie mit der Installation eines Windows Servers, eines Excahenge oder eines SQl Servers. Wenn du es selbst nicht verstehst nimmst du dir jemanden der sich damit auskennt.

 

Wenn dir die Regeln zu kompliziert sind oder du keine Lust hast weil du die Regeln sinnlos findest zwingt dich niemand die Produkte einzusetzen, es gibt genug Alternativen.

 

Nur wenn du sie einsetzt musst du dich an die Regeln halten. Ich finde das ist doch ganz einfach. ;)

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Na mit dre Lizenzierung ist es wie mit jeder anderen Technologie. Du musst dich damit auseinandersetzen um sie zu verstehen, wenn du das nicht willst musst du einen Spezialisten hinzuziehen, sonst geht es schief.

 

Naja, ein Hauptproblem sehe ich darin, dass man z. B. keine richtigen Preislisten öffentlich im Internet findet.

 

Man findet Preise zu System Builder, normalen Verkaufsversionen und zu den ganz kleinen OPEN Lizenzen - siehe auch Ursprungsposting in diesem Thread.

 

D. h. wenn ein Chef ankommt mit "schauen sie mal" will der Chef meistens ein halbwegs brauchbares Ergebnis ohne vorher für ein paar hundert Euro einen Spezialisten ins Haus geholt zu haben. Und genau das wird der überwiegende Teil der KMU garantiert nicht machen - da wird dann lieber weiterhin gleich der PC mit allen notwendigen Lizenzen geordert statt sich mal ein Lizenzprogramm angesehen.

 

Ich kenne Firmen der Größenordnung 50-100 PCs mit "Kleiderschränken" voll Motherboard-Kisten mit den Lizenzen der einzelnen PCs. Warum? Na weil es so wie oben beschrieben läuft -> laut Internet-Preislisten sind OPEN-Lizenzen teurer als OEM oder SB und dass es bei 50 oder gar 100 PCs garantiert einen Rabatt auf die OPEN-Preise gibt..... na dafür müsste man ja erstmal einen kommen lassen und das will Cheffe nicht, weil kostet ja Geld und das Ergebnis könnte gleich schlecht sein als dass, was man selbst recherchiert hat.

 

 

Off-Topic:

Meine Meinung zu dem Thema: eine Version für alle zu einem Preis für alle!

 

Warum soll der 5-Mann Handwerksbetrieb, der sich gerade so über Wasser hält denn mehr für Windows, Office und Co. bezahlen als das DAX-Unternehmen mit 10 Milliarden Euro Gewinn??

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Naja, ein Hauptproblem sehe ich darin, dass man z. B. keine richtigen Preislisten öffentlich im Internet findet.

 

 

Preise haben nichts mit der Lizenzierung zu tun! Du vermischt da zwei Sachen die nichts miteinander zu tun haben.

 

Wenn du Preise willst frag deinen Händler. In Deutschland ist es verboten dass der Hersteller die Verkaufspreise vorschreibt, also darf er garkeine Preislisten veröffentlichen. Den Verkaufspreis MUSS immer der Verkäufer kalkulieren!

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Es gibt genug Microsoft-Partner die das Kow-How für eine ordentliche Lizenzierung haben. Selbst wenn Ihr 1000 € in eine ordentliche Beratung steckt ist das wesentlich billiger als auf gut Glück bei Ebay zu kaufen. Bedenkt bitte auch das ein Lizenzprüfung in Eurer Firma gegebenenfalls nachträglich sehr teuer werden kann.

 

PS: Nur am Rande . . . in unserer Firma haben schon MS-Mitarbeiter wegen Lizenzierungsfragen anfgrufen :-) (ich arbeite bei einem sehr großen LAR, wenn auch nicht in der Lizenzabteilung)

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na da muss der Rabatt aber ganz schön groß ausfallen um von OpenL auf OEM zu kommen und bei 50-100 PCs wird es wohl kaum so sein, dass gleich 70 PCs auf einmal umgestellt werden, in der Regel ist dies nicht der Normalfall... und somit kannste in der Größe den Rabatt vergessen....

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Der kleinste Teil des Preises der für Lizenzen gezahlt wird ist der reine monetäre Anschaffungspreis, sondern eine Paket aus Anschaffungspreis, Prozesskosten, Finanzierungskosten und vielem anderem.

Wer nur auf die reinen Anschaffungskosten achtet wird mittelfristig mehr Geld ausgeben als wenn er die Lizenzbeschafffung konkret projektiert.

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Ich würde ertsmal die Rechner anschauen ob die Vista tauglich sind. Ich vermute mal das bei 2000er System es schon etwas betagte Maschinen sind und es für XP u.u. schon nicht mehr ganz ausreicht.

 

Also lieber nach und nach Rechner tauschen und welche mit OEM Versionen schauen. :) (Oder Vista Version die downgradefähig auf XP ist)

 

Dann schlägt man zwei fliegen mit einer Klappe.

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