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Gehaltsvorstellung MCSE ?


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Was anders? Im Vergleich zu was?

 

Ich versuch es mal zu erklären.

 

Bei Serversystem (z.B. AD und Exchange) hat man zumeist ein vollständige Konfiguration, nachdem sich der Server verhält. -> Mailrouting, Adressrichtlinien [ Effektiv ist ja fast das ganz AD eine Konfig-DB.]

 

Im Netzwerk hat man zumeist dynamsiche Konfigurationsprotokolle, die man nur beeinflußt, ihre Arbeit aber von selbst machen (-> IS-IS, BGP, LDP).

 

verkürzt

Server: direkte Konfiguration

Netzwerk: indirekte Konfiguration

 

mfg

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Hallo,

 

ich hab meine Ausbildung als FISI im Jahr 2008 abgeschlossen. Danach habe ich mich beworben. Bei verschiedenen Firmen in ganz Deutschland. Als Gehaltsvorstellung hab ich 30t € angegeben. Einige Firmen sind bereit es zu zahlen, einige nicht. Es kommt immer drauf an in welcher Region Du dich bewirbst und auch wie groß die Firma ist.

Bei meinem jetzigen Arbeitgeber habe ich ohne wenn und aber die 30t € bekommen. Das ohne Zertifikate.

 

Grüße

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... Werde in den nächsten Tagen die ersten Bewerbungen schreiben und weiß einfach ueberhaupt nicht, wieviel Geld ich verlangen kann. Werde meine Ausbildung zum Fachinformatiker/Systemintegration im Sommer abschließen und studiere nebenher Wirtschaftsinformatik. An Zertifikaten habe ich den MCSA, die CCNA-Reihe und eine Citrix-Cert vorzuweisen.

 

Nach meinen Infos liegt das Gehalt für Fachinformatiker zwischen 2200 bis 2600 pro Monat.

 

Leider schreibst du nicht, was du zu den Zertifikaten an praktischer Erfahrung hast. Das Papier alleine ist wenig Wert. Wenn du in allen drei Themen "fit" bist, d.h. die Prüfungen heute bestehen würdest und diese auch UMSETZEN kannst, dann würde ich mich eher am oberen Ende orientieren.

 

VG Java

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Ja das koennte ich wohl immernoch. Hab täglich mit Exchange, Server, AD, GPOs etc zu tun, dazu noch viel Citrix. Hin und wieder mitm SAN und unserer Telefonanlage. Aber das meiste davon sind einfach Sachen, die jeder Zweite macht.

 

 

Edit: Mal ne andere Frage, bin im Moment dabei mir ein Firmennetzwerk mit Linux zuhause nachzustellen(File, Mail, Security etc). Glaubt ihr ich kann mir rausnehmen, sowas wie Linux Grundkenntnisse zu erwähnen, wenn ich das hinbekommen habe?

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Hi Stonehedge.

 

Mal ne andere Frage, bin im Moment dabei mir ein Firmennetzwerk mit Linux zuhause nachzustellen(File, Mail, Security etc). Glaubt ihr ich kann mir rausnehmen, sowas wie Linux Grundkenntnisse zu erwähnen, wenn ich das hinbekommen habe?

 

Glaub' ich schon, solange Du bei der Relativierung "Grundkenntnisse" bleibst entspricht das ja den Tatsachen.

... und wenn Du das bei Dir Zuhause ans laufen bringst sind das durchaus vorzeigbare Grundkenntnisse.

Da gab's bei Vorstellungsgesprächen schon andere Kandidaten die Fachkenntnisse für sich reklamierten und der Meinung waren die würden sich darin erschöpfen zu wissen das es Linux gibt :D.

 

ciao und viel Glück

M.

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Geil, dann kann ich ja auch OSx reinschreiben, ich hab mal was installiert aufm Mac... haha nee nur Spaß :)

 

Hi Stonehedge.

 

... Du glaubst aber nicht, daß das nicht schon vorgekommen ist. "Ich hab' schonmal 'nen Mac gesehen, ich bin der Guru!"

Alles schonmal dagewesen, leider :D.

Wenn Du Dir die Qualifikationen und den dafür aufgebrachten Zeitaufwand manchmal anhörst fragst Du Dich schon ob die offizielle Umstellung auf den 48h-Tag einfach an Dir vorbeigegangen ist ;).

 

ciao, einen angenehmen Resttag und viel Erfolg.

M.

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Edit: Mal ne andere Frage, bin im Moment dabei mir ein Firmennetzwerk mit Linux zuhause nachzustellen(File, Mail, Security etc). Glaubt ihr ich kann mir rausnehmen, sowas wie Linux Grundkenntnisse zu erwähnen, wenn ich das hinbekommen habe?

 

Ich habe eher den Eindruck, dass man Grundkenntnisse eben mal einfach so erwartet. Die hast du einfach zu haben!

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Ich habe eher den Eindruck, dass man Grundkenntnisse eben mal einfach so erwartet. Die hast du einfach zu haben!

 

Dies ist sicher richtig, erwähnen würde ich es trotzdem. Aber bei der Wahrheit bleiben, keiner reißt einem den Kopf ab, wenn man ehrlich ist. Mehr zu behaupten und dann nicht zu können wird viel problematischer.

 

Auch wenn es auf beiden Seiten oft unrealistische Ansprüche gibt, findet sich bei einem Gespräch meist einen vernünftige Basis auf der man weiter sehen kann, ob es passt. Ein vernünftiger AG weiß, das ein "vollprofi" mehr kostet und ein "Einsteiger" zwar weniger kann, aber auch weniger kostet.

 

Nicht vergessen, die Probezeit gilt für beide Seiten, du kannst auch einfach gehen, also im Notfall beim Gehalt etwas zurücktrten und was besseres suchen.

 

mfg

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Ein vernünftiger AG weiß, das ein "vollprofi" mehr kostet und ein "Einsteiger" zwar weniger kann, aber auch weniger kostet.

Nach meinen recht aktuellen Bewerbungserfahrungen wage ich dies zu bezweifeln. Mit einem Anfänger Gehalt hätte ich sofort wieder einen Job gehabt. Und das bei abgeschlossenem Ing. und sehr vielen Jahren Job Erfahrungen

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Nach meinen recht aktuellen Bewerbungserfahrungen wage ich dies zu bezweifeln. Mit einem Anfänger Gehalt hätte ich sofort wieder einen Job gehabt. Und das bei abgeschlossenem Ing. und sehr vielen Jahren Job Erfahrungen

 

Hi Esta.

 

Da kann ich Dir nur Recht geben. Windowsbetatest mag richtig liegen wenn sich's um IT-Firmen dreht, Dein Gegenüber also wirklich beurteilen kann um was es geht.

Wenn Du Dich allerdings in einer Firma bewirbst in der die IT als "Hilfsdienst" fungiert ("muß halt alles irgendwie laufen") kann es manchmal sehr schwierig sein Deine Gesprächspartner davon zu überzeugen das Erfahrung durchaus Geld wert sein kann.

Zur Ehrenrettung der Firmen muß aber auch gesagt sein, daß es nicht wirklich einfach ist bei annähernd gleichen "Papiervoraussetzungen", und kaum Einblick in die eigentliche Thematik, die Konsequenzen mancher Entscheidung abzuwägen ("läuft doch alles und das noch für die Hälft' vom Geld").

 

ciao und 'ne angenehme Woche

M.

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Hallo,

 

ich bezog mich natürlich auf eine Festanstellung bei einer IT-Firma/Systemhaus. Größere Systemhäuser hemen ja gar keine Kleinstkunden, oder nur in Ausnahmefällen.

 

Es gibt unter den AG auch schwarze schafe, die ein Ing für 1.000€ Brutto haben wollen. Aber dort geht man einfach nicht hin, da es eh nichts bringt. Ein Problem ist es natürlich, dass manche für dieses Geld arbeiten würden und somit die Gehälter runter ziehen.

 

IMHO bin ich der Meinung, ein fünftel des Stundensatzes ist ein gute Basis.

 

Bsp. 100€ Stundensatz/h => 20€/h Brutto.

 

160h/Monat => 3.200€/Monat Brutto ==> 38.400€ Jahresbrutto.

 

Sicherlich muss man etwas Varianz und den aktuellen Stundensatz einrechnen.

 

mfg

bearbeitet von Windowsbetatest
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Hi Windowsbetatest.

 

Hallo, ich bezog mich natürlich auf eine Festanstellung bei einer IT-Firma/Systemhaus. Größere Systemhäuser hemen ja gar keine Kleinstkunden, oder nur in Ausnahmefällen.

 

Ich dachte dabei gar nicht mal an "Kleinstkunden", so schaut's durchaus auch im Mittelstand manchmal aus. Da bist Du dann auch öfter mal für ganz andere Dinge zusätzlich zuständig, ob das die Hofreinigung oder die Beseitigung des Verpackungsmülls ist (sind jetzt nur Beispiele, da würden mir aus leidvoller Erfahrung noch ganz andere Sachen einfallen).

 

 

Es gibt unter den AG auch schwarze schafe, die ein Ing für 1.000€ Brutto haben wollen. Aber dort geht man einfach nicht hin, da es eh nichts bringt.

 

Manchmal bleibt den Mädels und Jungs ja leider gar nichts anderes übrig. Du kommst von 'ner Fort-/Weiter-/Ausbildung der Arbeitsagentur und mußt die Stelle nehmen, willst einfach endlich den ersehnten AP haben, bist räumlich nicht flexibel (warum jetzt auch immer), bist schlicht und einfach froh überhaupt was zu kriegen.

 

Ein Problem ist es natürlich, dass manche für dieses Geld arbeiten würden und somit die Gehälter runter ziehen.

 

Da geb' ich Dir schlicht und einfach recht. Aber wie oben schon erwähnt gibt's einfach manchmal Sachzwänge.

 

Deinen Vorschlag zum Verdienst find' ich gut wenn's um IT/Systemhäuser geht. Als "Hilfsdienst" hast Du einen negativen Stundensatz denn Du kostest nur und bist nicht produktiv. Meistens mußt Du da mit 'ner Einstufung leben die halt in die Firma paßt.

 

ciao und 'ne angenehme Woche

M.

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Wui, jetzt könnt ihr mich fleissig nennen! Habe mir jetzt die letzten knapp 100 Seiten dieses Beitrages voller Spannung reingezogen und möchte auch erstmal ein Kompliment an das Board aussprechen, denn eine so "angenehme, freundliche und strukturierte" Unterhaltung über ein solches Thema hätte ich mir nicht erwartet.

 

Nun zum Thema.

 

Ich habe hier jetzt schon viel über Deutschland gelesen und ein oder zwei Schweizer waren auch dabei, nur die österreichische Fraktion fehlt ein wenig, dem will ich nun entgegenwirken.

Ich bin 25 Jahre und lebe in Wien, ich habe eine Ausbildung zum IT-Techniker gemacht, allerdings über den zweiten Bildungsweg, und arbeite jetzt seit ziemlich genau seit Mai 2005 in der IT-Branche.

Ich habe bisher immer recht unterschiedliche Aufgaben gehabt und weis daher, dass es immer Für und Wider bei Gehältern gibt.

 

Mein erster Job war ein schlecht bezahlter Job (1700€ brutto/Monat), dafür habe ich dort allerdings viel gelernt. Herstellung von Schulnetzwerken oder zum Beispiel auch Netzwerkverwaltung sowie erstellung in einer Privatklinik mitten in Wien.

 

Der nächste Job war eher als "Notlösung" gedacht und ich war im Verkauf als Servicetechniker tätig (1900€ brutto/Monat) es war ein ruhiger Job, ich hatte viel Freizeit und es hatte seine Vorteile, vor allem aber war es angenehm da man viel mit Menschen zu tun hatte und sich selbst somit gut für den Umgang mit Kunden sensibilisieren konnte.

 

Danach kam ein ziemlich guter Job, der allerdings auch viel mit reisen zu tun hatte und mit überaus wenig Freizeit, dafür allerdings von der Bezahlung her echt gut 3500 brutto Grundgehalt + Reisediäten + Überstunden + Firmenwagen + Handy, gesammt bin ich auf ein Monatliches Salär (im Durchschnitt) von 3000€ netto pro Monat gekommen.

 

Aber so gut bezahlt der Job auch war, leider wie gesagt keinerlei Freizeit. Dafür allerdings habe ich erstmals mit Kassensystem zu tun und hatte somit eine gute Grundlage für einen anderen Job, in einem ähnlichen Bereich.

 

Mittlerweile arbeite ich in einer doch etwas größeren Firma, die weltweit angesiedelt ist, in der ich zwar nicht übermäßig gut verdiene, dafür aber rundum zufrieden bin. Ich verdiene jetzt 2300€ brutto/Monat (zuzüglich Bereitschaften, welche im Schnitt auch noch ca 500-600€/Monat bringen) und bin aber größten Teils für die interne IT zuständig, das zusammen mit einem insgesaamt 4 Köpfigem Team.

 

Wenn ich eines gelernt habe aus meinen Beruflichen Erfahrungen, dann: Das nicht die Bezahlung der antreibende Punkt bei der Jobwahl sein sollte, sondern einfach die Zufriedenheit mit der Tätigkeit und den Kollegen. Es bringt nix 5000€ netto im Monat zu verdienen, wenn ich dafür den ganzen Tag mit Leuten verbringen muss, die mir nicht sympathisch sind, oder die einem einfach nicht zu Gesicht stehen. Aber das schlimmste sind Arbeitsstellen in denen man sich ständig unter Druck fühlt, seinen Verdienst mit viel Arbeit und Stress erst rechtfertigen zu müssen.

 

So, also bei uns in Österreich ist es wie man sieht nicht viel anders als in Deutschland und der Verdienst ist auch recht ähnlich... aber natürlich sind meine Gehälter alle auf Wien bezogen, wie es bei uns in der Pampa aussieht ist natürlich wieder eine ganz andere Geschichte.

 

So, soviel zu meinem ersten Posting in eurem Forum :)

 

So long

 

Tyr

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