Jump to content

Empfohlene Beiträge

Nein wieso. Hast du mal darüber nachgedacht statt teure NAS Systeme zu kaufen die Backups auszulagern?

Das gleiche geht auch mit deinen VM Replicas.

 

Zumindest bei uns im Rhein-Main ist viel Möglich was Bandbreite angeht. Haben auch Kunden die mit LTE unterwegs sind aber mit 100Mbit/s.

 

Und für den Fall das nix mehr geht ist eine langsame Verbindung übers Internet immernoch besser als gar kein arbeiten.

bearbeitet von felkr

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Genau, und wenn Internet weg ist (soll auch bei einigen passieren) geht ja auch noch alles lokal. ;) Vor allem interne Mailkommunikation mit der Cloud. ;) Ich denke das wird man abwägen müssen, was einem die jeweilige Risiken wert sind.

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@felkr: Kommt ganz auf die Infrastruktur an. Arbeitet der Kunde per Terminalserver, kann man diesen und die dazugehörigen Systeme im Notfall gut ein paar Tage in der Cloud laufen lassen. Aber bei einem Fileserver wird es dann schon schwieriger bzw. braucht eine entsprechende Anbindung. Zudem braucht es ein VPN und einen gut vorbereiteten Plan für die Umschaltung sowie das Failback danach. Da ist ein SAN mit zwei Controllern sehr wahrscheinlich günstiger. Externe Backups sind jedoch unbestritten eine gute Idee.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin ja voll und ganz bei euch das die Cloud nicht das allheilmittel ist.

 

Aber der "Kunde" möchte rund 3000€ in eine NAS investieren, diese hat nur eine Controller und ein höheres Risiko auszufallen als ein System für 10000€. Soweit richtig. Mein Vorschlag wäre die 7000€ Differenz für Backups außer Haus zu verwenden. Und für das Geld gibt es viel Speicherplatz. Der TE möchte Veeam verwenden, gut und gerne dafür gibt es genug Provider die Offsite auf das Backup aufpassen. Und dort liegt es dann sicherer als auf einer einzigen NAS (egal wie viele Controller).

 

Meine Empfehlung für Replica ist statt Veeam Azure Site Recovery. Das bietet in meinen Augen mehr Sicherheit als ein lokales Veeam Replica.

Aber ja auch bei ASR muss man wissen wie Fallback, Routing und VPN zu verwenden sind.

Die Cloud nimmt einem ja nicht das denken ab, es hilft nur gegen Hardware Fehler.

 

Der TE hat ja schon sein Wunschsystem geplant was auch ok ist, er wollte nur unsere Meinung zu Backup und Replica hören.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das wäre ja relativ einfach zu rechnen. In der Cloud kostet 1GB meist weniger als 0,10€ aber es ist einfacher mit 0,10€ pro GB /Monat zu rechnen.

Sein Backup wird wahrscheinlich keine 2TB haben. Aber nehmen wir ruhig 2TB an (Veeam komprimiert ja recht gut). Das sind im Monat 200€. Die Internetleitung ist ja vorhanden.

Es reicht auch eine VDSL 50. Da wären wir aber auch nochmal mit 39,99€ im Monat. Die müsste man dann Anteilig aufs Backup umlegen da Sie ja nicht nur Backup macht.

 

Jetzt teilen wir die 7000€ differenz durch die 200€ im Monat. Dann reicht das für 35 Monate. Also fast drei Jahre.

Ein weiterer Vorteil ich zahle bei der Cloud pay per Use. Sprich ich muss nicht von anfang an große Platten einkalkulieren.

Und wenn die Firma doch schnell wächst dann ist das auch kein Problem.

 

Und wenn wir wirklich kleinlich rechnen dann müssten wir auch sowas wie Strom und Gebäude kosten auf die NAS umlegen.

 

Wie gesagt 1 NAS lokal ist wichtig. Aber um die 3-2-1 Regel einzuhalten ist die Cloud eine wirklich gute Option.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also bei dem Ergebnis, wieviel Ersparnis habe ich wirklich? ;) Und welche Internetleitung vorliegt, kann man ja aus den bisherigen Postings nicht erkennen. Nicht jeder Kunde hat deutlich mehr als 20Mbit, wenn ich hier manchmal das "Geheule bei der WSUS Synchronisierung" lese. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das wäre ja relativ einfach zu rechnen. In der Cloud kostet 1GB meist weniger als 0,10€ aber es ist einfacher mit 0,10€ pro GB /Monat zu rechnen.

Sein Backup wird wahrscheinlich keine 2TB haben. Aber nehmen wir ruhig 2TB an (Veeam komprimiert ja recht gut). Das sind im Monat 200€. Die Internetleitung ist ja vorhanden.

Es reicht auch eine VDSL 50. Da wären wir aber auch nochmal mit 39,99€ im Monat. Die müsste man dann Anteilig aufs Backup umlegen da Sie ja nicht nur Backup macht.

Ist ja echt ein Schnapper...  ;)

Wenn ich mal nur unser Wochenendbackup nehme kommen wir z.zt. auf 4,3 TB Volumen (LTO). Das wären dann immerhin 430€/Monat für die Cloud. Bei 36 Monaten wären dass dann mal eben 15.480€.

Wenn ich jetzt mal die Kosten einer Backuplösung auf Basis einer LTO Tapelibrary + Medien dagegen setze kommt so ein Cloud-Backup schon ganz schön teuer!

 

Noch dazu verlangt doch unsere GF tatsächlich, dass wir nicht nur ein Wochenbackup bereithalten müssen, sondern dass Jeweils die letzten 6 Monate im Backup vorhanden sein müssen. Das geht dann bei 6 Monaten eher in die Richtung 12 TB Backup-Volumen, was ein Cloudbackup preislich dann noch unattraktiver machen würde. 

 

Nicht falsch verstehen.

Cloud-Backup ist eine feine Sache und kann gerade bei Kleinstfirmen mit ziemlich geringen Backupvolumen eine durchaus interessante Alternative sein. Aber für eine etwas größere Firma rechnet sich so etwas nur unter sehr sehr bestimmten Voraussetzungen. Hier ist dann z.B. denkbar, dass nur bestimmte unverzichtbare Daten (zusätzlich) in der Cloud gesichert werden. Aber ein solches Backupkonzept ist dann natürlich entsprechend komplex.

Und nein, wir sind kein Konzern, sondern ein einfaches Mittelstandsunternehmen mit ca. 50 PC Arbeitsplätzen.

 

Wir machen hier übrigens auch selbst 'Cloud-Backup'

Ein Außenstandort sichert seine Daten per Internet in unser Firmennetz.  ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das wäre ja relativ einfach zu rechnen. In der Cloud kostet 1GB meist weniger als 0,10€ aber es ist einfacher mit 0,10€ pro GB /Monat zu rechnen.

Sein Backup wird wahrscheinlich keine 2TB haben. Aber nehmen wir ruhig 2TB an (Veeam komprimiert ja recht gut). Das sind im Monat 200€. Die Internetleitung ist ja vorhanden.

Es reicht auch eine VDSL 50. Da wären wir aber auch nochmal mit 39,99€ im Monat. Die müsste man dann Anteilig aufs Backup umlegen da Sie ja nicht nur Backup macht.

 

Jetzt teilen wir die 7000€ differenz durch die 200€ im Monat. Dann reicht das für 35 Monate. Also fast drei Jahre.

Ein weiterer Vorteil ich zahle bei der Cloud pay per Use. Sprich ich muss nicht von anfang an große Platten einkalkulieren.

Und wenn die Firma doch schnell wächst dann ist das auch kein Problem.

 

Und wenn wir wirklich kleinlich rechnen dann müssten wir auch sowas wie Strom und Gebäude kosten auf die NAS umlegen.

 

Wie gesagt 1 NAS lokal ist wichtig. Aber um die 3-2-1 Regel einzuhalten ist die Cloud eine wirklich gute Option.

Wie kommst du auf die 2TB?

Wie groß muss das Backupfenster bei einem VDSL50 sein und wie sind die Restorezeiten?

Ich finde es einfach abenteuerlich wie du hier deine eigenen Annahmen als Grundlage für eine Empfehlung nimmst.

Was macht man eigentlich bei deinem Konzept wenn so was hier passiert?

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Wolkenbruch-bei-Amazon-Datenverlust-in-der-Cloud-1234444.html

http://www.kanzlei.de/datenverlust-in-der-telekom-cloud

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Strato-7-000-Domains-von-Datenverlust-betroffen-41659.html

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich ging bei den 2TB davon aus das es ausreicht in der Cloud den letzten Stand zu sichern. Wie gesagt ist eine reine Offsite Copy.

Und sicherlich Kundengrößen abhängig. Und Veeam bietet dank WAN Beschleinigung und komprimierung ja ganz gute Möglichkeiten Backups auszulagen.

Übrigens auch in eine Private Cloud wie es bei monstermania genutzt wird zwischen zwei Standorten.

 

2TB sind mit 10Mbit Upload (VDSL50) in rund 2,5Std Online. Das ist nicht berauschend sollte aber in einem Backupfenster drin sein. Wenn nicht arbeitet man mit der Speicherplatz Replikation von Veeam.

 

Zum Thema Restorezeiten. Das definiert die Anforderung. Aber wenn mein Backup in Azure liegt habe ich recht schnell daraus VMs gemacht die wieder Online gehen können.

Definitiv schneller als lokal Hardware getauscht. Falls ein Cluster vorhanden ist brauch ich ja kein Restore.

 

Acronis ist gerade dabei sein Disaster Recovery für die Cloud auszurollen. Ab kommenden Monat ist das auch im RZ in FFM verfügbar. Da kann ich meine Backups ablegen und im Bedarfsfall direkt aus der Backup Datei eine VM erstellen. Ähnlich wie das Instat Restore von Veeam.

Damit hätte ich sehr schnelle Restorezeiten.

 

Klar die Cloud kann auch ausfallen. Aber ehrlich gesagt habe ich bisher mehr schlechte IT Umgebungen sehen dürfen als ausgefallene Cloud Systeme.

Wie gesagt die Cloud ist kein Allheilmittel. Aber für einige Kundengruppen eine gute Möglichkeit an bessere IT Verfügbarkeit zu kommen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

2TB sind mit 10Mbit Upload (VDSL50) in rund 2,5Std Online. Das ist nicht berauschend sollte aber in einem Backupfenster drin sein. Wenn nicht arbeitet man mit der Speicherplatz Replikation von Veeam.

Ähm,

2TB = 2000 GB.

Die schaffst Du nie und nimmer in 2,5h über einen 10MBit/s Upload! 

Bei idealen Voraussetzungen schaffst Du etwa 4,5 GB/h (10Mbit/s). Und ideale Voraussetzungen hat man leider eher selten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wichtig für das Backupfenster ist die Differenz, die hochgeladen werden muss, nicht die Gesamtmenge der Daten. Pro Tag ändern sich von den 2 TB vielleicht 100 GB, die dann dank Kompression und Deduplikation in einer Nacht über 10 MBit/s gehen. Die Initialsicherung schickt man dem Dienstleister einmalig auf einer USB-Festplatte zu, wenn die Leitung nicht reicht für den Upload.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wichtig für das Backupfenster ist die Differenz, die hochgeladen werden muss, nicht die Gesamtmenge der Daten. Pro Tag ändern sich von den 2 TB vielleicht 100 GB, die dann dank Kompression und Deduplikation in einer Nacht über 10 MBit/s gehen. Die Initialsicherung schickt man dem Dienstleister einmalig auf einer USB-Festplatte zu, wenn die Leitung nicht reicht für den Upload.

Aha,

war das mit den 100 GB Änderung pro Tag mal so ins Blaue geschossen!? Wir haben bei einem täglichen Backup schon deutlich mehr Änderungsvolumen. Und das trotz Deduplication. 

Und selbst bei 'nur' 100GB brauchst Du mit  den genannten 10 MBit/s fast 23 Stunden (Im idealen Fall)! 

 

Und wenn wir z.B. mal bei Veeam bleiben. Ein Forever-Incremental bläht sich auf Dauer immer mehr auf! Von daher sollte man ruhig man alle paar Monate ein Active Full machen. Ist schon Wahnsinn, was ein Regelmäßiges Active Full wieder an Platz auf dem Repository einspart!

Also alle paar Monate ein neues Vollbackup an den DL schicken?

bearbeitet von monstermania

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Der letzte Beitrag zu diesem Thema ist mehr als 180 Tage alt. Bitte überlege Dir, ob es nicht sinnvoller ist ein neues Thema zu erstellen.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×