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randy

Vmware HA - Betrieb eines SQL Servers ohne HA

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Hallo zusammen,

 

 

Ich würde für die Planung einer neuen Infrastruktur kurz etwas Hilfe benötigen :)

 

Es ist folgendes geplant:

VMWare Essentials Plus Kit - für 3 Server bis 2 CPUs

 

Jetzt wäre die gewünschte Konfiguration:

2 Leistungsstarke Server - Esxi - 2 Sockel - 8 Cores - auf welchen einige Windows Server ihren Dienst verrichten.

im Cluster Betrieb. vSphere HA aktiviert. Mit Windows Server 2016 durch lizenziert.

 

1 Server mit einem schnellen 4 Kerner. Eine VM mit Windows Server 2016 und SQL Server 2014 Core (2 Packs je 2 Cores)

 

Ist es lizenzrechtlich in Ordnung wenn die entsprechende VM aus dem HA in Vmware ausgenommen wird?

So dass sie nicht auf einen anderen Host gestartet werden kann.

Muss dies auf spezielle Weise geschehen?

 

 

Besten Dank

 

viele Grüße

randy

 

 

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Moin,

 

ob eine solche Einschränkung akzeptiert wird, hängt immer sehr vom Auditor ab. Es gibt Kunden, die mit sowas durchkommen und damit Lizenzkosten sparen. Andere müssen nachzahlen.

 

Die betreffende VM nur aus der HA zu nehmen, reicht i.d.R. nicht aus. Man muss diese Konfiguration auch über die Laufzeit des Systems belegen können. Daraus sollte auch hervorgehen, auf welchem Host die VM wann lief. Mindestens ein solches zusätzliches Logging ist erforderlich, ohne wird es i.d.R. nicht akzeptiert. Vielleicht können andere noch weitere Erfahrungen beisteuern.

 

Gruß, Nils

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Hallo Nils,

 

 

Danke für die Antwort.

Das ganze soll natürlich passen - also eher allen Prüfern gefallen :D

 

Eine weitere Überlegung - wenn man die VM mit dem SQLServer durch die Konfiguration selbst in der virtuellen Maschine am verschieben hindert?

Sei es durch das einbinden einer lokalen Platte, eines Laufwerks, usw.

 

Oder evtl. die vCenter Logs ins Archivsystem automatisch exportieren lässt - so wäre hier unveränderbar ja auch hinterlegt, wann/wo welche VM lief.

Auch wenn das vermutlich sehr aufwendig zu analysieren wäre.

 

viele Grüße

randy

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Hi,

 

wir hatten den Fall bei einem Kunden da wollte der Auditor die vMotion Vorgänge "prüfen". Wir haben Ihm dann nach Rücksprache mit dem Kunden die entsprechenden vmware.logs der VMs ausgedruckt. Ob der Auditor da jemals einen Blick drauf geworfen hat, kann ich dir nicht sagen. Wie die Prüfung ausgegangen ist, kann ich in dem Fall auch nicht sagen.

Alternativ sind die vMotion Vorgänge auch alle in der vCenter DB zu finden.

 

Den dritten Host einfach nur ins vCenter aufnehmen aber nicht mit ins Cluster nehmen.

 

Generell sollte in einem Audit auch der IST Stand geprüft / bewertet werden und nicht ein HÄTTE oder KÖNNTE Stand. Allerdings sollte man da auch nicht auf den vollen Konfrontationskurs gehen ;)

 

Gruß

Jan

bearbeitet von testperson

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Kann den Kollegen nur beipflichten.

War bei unserem Audit 2015 ganz ähnlich. Wichtig war, dass wir glaubhaft belegen konnten, dass die betreffenden VM's nicht häufiger als einmal alle 90 Tage zwischen den Hosts verschoben haben.

Also unbedingt die Logs aufbewahren!

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Man kann DRS / HA so konfigurieren, dass eine bestimmte VM nicht nur bestimmten Hosts startet und sich ohne Konfigurationsänderungen nicht verschieben lässt. Bei einem extra Host hast du dann aber keine Ausfallsicherheit für diesen Server.

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Klasse - dann steht dem ganzen ja eigentlich nix im Wege. Wenn man vor allem die Logs entsprechend aufbewahrt.

Danke!

 

 

Wenn ich jetzt sogar noch eines weiter denke, und die 90 Tage ja eh schon im Raum stehen.

Wenn der entsprechende Server komplett im Cluster laufen würde - mit entsprechender Konfig, dass er nur auf einen der beiden anderen Hosts verschoben werden könnte.

Und man dies komplett Dokumentiert und darauf achtet, dass man sich an die 90 Tage hält - wäre das dann zulässig?

 

Falls der 3. Host mit der SQL VM abraucht - müsste man halt nur entsprechend warten bis zum zurück verschieben.

 

Es wäre ja in dem Sinn keine Lizenzmobilität gegeben, für die ich ja die SQL Ent. mit SA brauchen würde.

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Moin,

 

erfahrungsgemäß sollte man die Lizenzbedingungen nicht zu kreativ lesen und mit solchen Interpretationen "Lösungen" bauen. Das sind genau die Fälle, wo fast immer Nachzahlungen entstehen.

 

Gruß, Nils

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