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mchgbh

Hyper-V Cluster mit DC/Exchange als Gast

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Moin moin,

 

ich wühle mich schon eine Weile durch diverses und finde leider keiner passende Antwort, ob folgendes Szenario möglich ist:

 

1. Ziel:

A) DC und Fileserver mit Exchange in einer kleinen Firma (<50 Nutzer) Ausfallsicher neu installieren (2012 / 2013). 

B ) Keine doppelten Lizenzkosten bei den CALs.

 

2. Vorschlag:

- Einen Cluster aus 2 x 2012 Standard mit Failover Cluster Einstellungen (HV1, HV2)

- SAN

- Im Cluster einen DC mit Exchange als VM installieren (DC1)

 

3. Fragen:

A) Funktioniert das Failover auch für die VM?

B ) Wie ist der Suchbegriff um mich bei den Szenarien und Konfigurationen ein zu lesen?

C) Lizenzierungsanforderungen? Ich vermute: 2x Standard 2012 R2 Server + einen Satz CALs für die VM + Exchange mit CALs.

D) Muss DC1 eine andere Domain haben, damit bei runtergefahrener VM die HV1 und HV2 verwaltbar bleiben?

Danke im Voraus für die Hilfe, gerne auch mit Tips zum selber Einlesen!

 

Gruß

bearbeitet von mchgbh

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Moin,

 

im Prinzip alles richtig (nur flüchtig geschaut) aber du brauchst einen Open-Vertrag und SA wegen der Lizenz-Mobilität.

 

Den Rest müsste man genauer beleuchten.

 

Eigentlich brauchst du den DC nicht als HA, solange es mindestens einen zweiten gibt.

 

;)

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Hallo Dukel,

 

das ist der Plan. Falls das Deine Befürchtung ist: Reine Groupware, hier wird kein einziger Port aus dem Internet hingeleitet. Die Mails werden von externer Software per POP abgeholt und auf den Exchange gespielt.

 

Hallo Nobbyaushb,

 

ich habe mich nun seit vorhin in diese Lizenzmodelle eingelesen, habe aber irgendwie das Gefühl, dass hierfür bereits ein neues Studienfach erstellt wurde. Könntest Du mir sagen, welcher Service der Software Assurance hier wofür benötigt wird? Alles über non-Company Wide macht mir eh Angst. 

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In solchen Dingen bin ich ewig-gestrig. Mit etwas Batching bekommt man mit einfachsten tools Verfügbarkeiten hin, von denen viele nur träumen. Aber das soll hier nicht Thema sein. 

 

Sofern es sich abbilden lässt, kann von mir aus auch ein 2. virtueller Server her, der dann den Exchange getrennt vom DC hostet (ist bei den Lizenzen ja inkluisve, oder?) . Bleibt die Lizenz-Frage für das ganze Konzept, durch die ich nicht wirklich durchsteige. Insbesondere die "features" der SA, die ich bisher für selbstverständlich hielt, überfordern mich ehrlich gesagt.

 

Da Ihr beide hier schon postet, wie seht Ihr meine Fragen unter 3.? Insbesondere halt Lizenz und die Domainfrage. Soweit ich bisher gelesen habe, kann ein Hyper-V Server, auf dem ich eine Server als VM haben möchte, ja nicht gleichzeitig DC sein. Wie also halte ich die beiden HV1 und HV2 verwaltbar, wenn die VMs (mit dem DC) runtergefahren sind?

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Man stellt einen Server daneben. Alternativ kannst ja auch ne batch schreiben die den dc hochfährt, wenn er unten ist. ;)

bearbeitet von NorbertFe

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Naja, Cluster geht eben nur mit Domain-Membern (ja, ich weiß, bei 2016 nicht mehr zwingend, aber ein paar Sachen gehen dann eben nicht...)

 

Wie Norbert bereits geschrieben hat, brauchst du einen DC außerhalb vom Cluster.

 

Wenn du den als VM auf einem 2012R2 installierst, hast du sogar noch eine VM "über"

 

Zu den Lizenzen frage am besten einen Händler bzw. Großhändler deines Vetrauens -  das ist nicht ohne.

 

;)

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Mit aktuellen OS ist es nicht mehr zwingend, dass man einen laufenden DC für einen Failovercluster hat -> Man kann den DC Problemlos virtuell auf einem Hyper-V Cluster laufen lassen.

Empfohlen ist es trotzdem einen (ein zweiter kann problemlos virtuell laufen) DC (und z.B. den Backupserver) Physikalisch zu halten.

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@DocData

Ich hatte als Plan-B über einen Xen Pool nachgedacht. Derzeit setzen wir die für verschiedene kleinere Server (Win7Pro mit Datenbanken, Netzwerkmanagement, usw.) ein. 

 

Allerdings sind die Dienstleister dann zu teuer, da sie eben auch Linux können müssen und im Fail-Fall kann ich mich nicht 100% drauf verlassen, dass Bedarf schnell Ersatzpersonal gefunden werden kann. Daher würde ich für den neuen Hauptserver eine Windows-Only Lösung bevorzugen. 

 

@NorbertFe: Nichts einfacher als das!

@echo off
:loop
set "host=192.168.1.1"
ping -n 1 "%host%" | findstr /r /c:"[0-9] *ms"
if %errorlevel% == 0 (
    goto loop
) else (
    goto fail
)
:fail
echo Starte Server
wolcmd 111111111111 192.168.1.1 255.255.255.0 8900
pause
goto loop
bearbeitet von mchgbh

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Hi,

 

evtl. noch als Alternative die Option auf Anwendungsebene die Verfügbarkeit zu realisieren? Zwei nicht geclusterte Hyper-V Server mit je einem DC (und Fileserver) und einem Exchange. Oder eben vSphere Essentials Plus und vSAN.

 

Gruß

Jan

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VSAN ist teuer und derzeit noch recht buggy.

 

Und es sollte genug Leute geben die VMware beherrschen... Die Verfügbarkeit ist sicher besser als die von Hyper-V oder XEN Spezis.

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