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und wieder eine Frage zur Serverlizensierung in einem VMware Cluster


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Wenn man nur den reinen Hyper-V zum Vergleich nimmt gibt es keine Nachteile.

 

Aha, und wieso gibts dann einen zwischen

 

Bei der Datacenter Version von Hyper-V denke ich schon.

 

diesem hier?

 

Wo siehst du denn den Unterschied zwischen Datacenter Hyper-V und Hyper-V Server bzw. Dritthersteller in diesem Zusammenhang?

 

Bye

Norbert

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Ne Zahni, ich will nicht nur quatschen, ich will das Ganze ordentlich verstehen.

Diese Lizenzgeschichte ist nun mal wirklich nicht einfach.

 

In erster Linie ging es mir um die Aussage, wir schalten DRS ab und sparen uns dadurch die Teuren Datacenter Lizenzen. Jede VM bleibt auf dem Clusterknoten wo sie ist und nur im Hardwareausfall von besagtem Clusterknoten wandert die Lizenzzuweisung der Hardware mit. Die 90 Tage werden eingehalten oder die Sonderlocke

Sie sind jedoch berechtigt, Softwarelizenzen früher neu zuzuweisen, wenn Sie den Server aufgrund eines dauerhaften Hardwarefehlers früher außer Dienst stellen.
greift.

Ich sehe aber genau hier das Problem.

Für mich kommt ein dauerhafter Hardwarefehler einem herrauslösen des Servers aus dem Cluster gleich, und nicht einer Reparatur.

Dann das Patchen des OS der Clusterknoten je nach IT Richtlinie, da kommt man wohl auch nicht mit 90 Tagen hin.

Dann SLA bzw. CarePack, wie oft hört man beim Support "Have you installed the latest firmware?", es muss ja nicht immer gleich der Server brennen.

Ist das Cluster dann noch so ausgelegt das ein Failoverhost mehrere Host´s ersetzten soll, läuft dieser dann im WorstCase "Oberkante Unterlippe", das sofortige zurückschieben der VM auf die reparierten Clusterknoten ist nicht erlaubt, da dieser ja keinen dauerhaften Hardwarefehler hat.:confused:

 

Wenn man aber wirklich auf der sicheren Seite stehen und sauber durch lizenziert sein will, ist nur das abschalten des DRS doch sehr fragwürdig bzw. eine Milchmädchenrechnung.

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OK, jetzt hast du ganz lange was erklärt, aber irgendwie nicht meine Frage beantwortet, wo du jetzt zwischen ESX und Hyper-V (Datacenter/Server) einen Unterschied in der Lizenzierung ausmachen kannst. Fakt ist, du brauchst pro Host eine entsprechende WIndows Serverlizenz der VMs. Da du wie du feststellst, gern die Verfügbarkeits und Desasterfunktionen der Virtualisierungsumgebungen nutzen willst/mußt, brauchst du also bei Standard Servern pro VM pro Host eine Lizenz. Bei 1 VM (Windows Standardserver) und 4 VM Hosts (egal ob Hyper-V oder ESX) brauchst du also 4 Windows Server Standardlizenzen, oder du verhinderst und verzichtest auf das Verschieben von VMs auf andere Hosts als den, dem du die einzelne Windows Server Lizenzn vor Inbetriebnahme zugewiesen hast. Um das überschaubar zu halten, bietet dir MS eben eine "VM-Flatrate" an, indem du pro Host mit mindestens 2 CPU-Sockets 2x Datacenter kaufst. (bei 4 CPU Sockets dann eben 4x Datacenter pro Host). Heißt, du bezahlst logischerweise bei Verwendung von nur 1x VM Windows Server Standard deutlich mehr als mit 4x Windows Standardlizenzen. Bei welcher Anzahl der break even bei dir eintritt, kannst du gern selbst ausrechnen.

 

Bye

Norbert

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Für mich kommt ein dauerhafter Hardwarefehler einem herrauslösen des Servers aus dem Cluster gleich, und nicht einer Reparatur.

 

Ich denke "dauerhafter Hardwarefehler ist nicht soooo schwer zu verstehen und egal was für dich mit was gleich kommt, am Ende des tages musst du den Prüfer überzeugen der bei euch das Lizenzaudit macht und da bin ich mal echt gespannt was der zu deiner "innovativen" Sichtweise sagen wird.

 

Ich hab schon einge solcher Audits durchgeführt und räume dir mit der Argumentation lediglich überschaubare Chancen ein...

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Hi,

 

irgendwie „bedauerlich“ aber bei diesem umfassenden Thema dann doch nicht „verwunderlich“,

dass vielen „meinen“ und/oder „gehört zu haben“, etc.,

aber die wenigsten in den unterzeichneten Vertragsbestandteilen nachlesen.

 

Zitat vom Dr. „ Duschen und nicht nass werden wollen“

übersetzt: „Alles schön ideal nutzen, aber die relevanten Kosten nicht zahlen wollen“

ist so wie Autofahren, aber ohne tanken zu wollen …

 

Die 90-Tage-Regel ist wirklich nur anwendbar bei „zu verschrottende Bleche“,

wenn nur repariert wird, brauchen beide Bleche eine Lizenz!

Und beim „verschrotten“ vergessen fast alle auch das „Deinstallieren“ laut Regelwerk.

 

Beim Lizenzieren sollte man nebenbei auch wissen, dass WIN-Server(alle Editionen)

und die SQL-STD-Edition keine Erlaubnis haben zur Lizenz-Mobilität!

Und „beide NEINs“ betreffen auch das Thema der Neupartitionierung!

 

Mobilität heißt nicht nur gesteigerte Flexibilität und Sicherheit,

diese Wünsche kosten dann auch und das mal nicht zu knapp.

 

Wenn man jetzt nicht wirklich alles vorher bedacht und sauber geplant hatte, sollte man einen „Blankoscheck“ für Microsoft bereithalten,

wenn ein Audit angekündigt ist … das erfreut immer.

 

Das obige kann ich auch ausführlicher mit Zitat + Quellnachweis aus den PURs liefern, sind dann halt 2 Seiten Text.

 

Viele Grüße,

Franz

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