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Frederik

Windows XP und 2k3 Lizenzen Verständnisfrage

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Hallo Gemeinde,

 

ich habe hier eine Verständnisfrage bezüglich Lizensierung von Windows XP Prof. und 2k3 Server.

 

Wir lassen hier grad eine Fertigungsanlage bauen, welche rund 400 Clients und Server beinhaltet.

 

Es ist ein Finnischer Hersteller und hat die Lizenzen auch dort erworben (also kein System Builder).

 

Diese Firma war so "****" und hat für jedes System eine OEM Lizenz gekauft.

 

Nun klebt auf jedem System der MS Aufkleber. Soweit so schlecht...

 

Als ich vor kurzem eine Testinventarisierung durchgeführt habe ist mir aufgefallen, dass jeder Client und jeder Server mit der selben SN installiert wurde. (Nicht miss zu verstehen: Clients mit XP Lizenz und Server mit 2k3 Lizenz installiert.)

 

Nun zu meiner Frage:

Ich habe dunkel im Hinterkopf, dass OEM nur auf einer Maschine laufen darf und nicht doppelt im Netzwerk vorhanden sein darf auch wenn es für jedes System eine eigene Lizenz vorhanden ist.

 

Sehe ich das so richtig?

 

Bitte berichtigt meine Aussage sollte ich falsch liegen.

 

Danke und Gruß

Frederik

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Du liegst da vollkommen richtig. Bei OEM Lizenzen muss jeder Rechner (Server) mit der eigenen CD und dem eigenen Key installiert sein.

 

Wenn ihr die Anlage gerade baut, wann wurden denn die Rechner gekauft? Wenn es noch nicht länger al s90 Tage her ist kannst du sie noch mit SA only in einem Volumenlizenzvertrag ausstatten. Dann kannst du alle mit demselben Volumnelizenzkey installieren.

 

Bei über 500 Rechnern sollte ein Volumenlizenzvertrag eh Standard sein.

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Du liegst da vollkommen richtig. Bei OEM Lizenzen muss jeder Rechner (Server) mit der eigenen CD und dem eigenen Key installiert sein.

 

Wenn ihr die Anlage gerade baut, wann wurden denn die Rechner gekauft? Wenn es noch nicht länger al s90 Tage her ist kannst du sie noch mit SA only in einem Volumenlizenzvertrag ausstatten. Dann kannst du alle mit demselben Volumnelizenzkey installieren.

 

Bei über 500 Rechnern sollte ein Volumenlizenzvertrag eh Standard sein.

 

Zur Not könnte man auch nochmal nachschauen, dass man 5 zusätzliche VL kaufen und das Reimaging Recht in Anspruch nehmen.

 

Bye

Norbert

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Zur Not könnte man auch nochmal nachschauen, dass man 5 zusätzliche VL kaufen und das Reimaging Recht in Anspruch nehmen.

 

Ich beweifle das das lizenzrechtlich absolut sauber ist...

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Ich beweifle das das lizenzrechtlich absolut sauber ist...

 

Ist es schon. Volumenlizenzen beinhalten das Reimaging Recht. Allerdings macht es mittel- bis langfristig keinen Sinn nur einen kleinen Teil der Rechner mit Volumenlizenzen auszustatten.

 

Der überwiegende Teil der Volumenlizenzvorteile macht nur dann Sinn wenn du deine Rechner einheitlich mit den gleichen Lizenzen ausstattest.

 

Auch der Verwaltungsaufwand wir durch das Mischen von verschiedenen Lizenzformen unverhältnissmässig teuer. Das übersehen nur die meisten.

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Und wie ist dann dieser Passus im eopen Volume Licence Center zu verstehen? (Download des XP Pro ISO Files mit SP3)

 

Downloadeinstellungen

Windows XP Professional with Service Pack 3 (ISO)

Windows XP Professional Edition provides security, privacy, advanced recovery options, improved network connections, and much more. Easily work offline or access your computer remotely with wireless networking support, configuration wizards, improved power management, and more.

 

 

 

Downloadeinstellungen auswählen

Produkt: Windows XP Professional with Service Pack 3 (ISO)

Version: XP

Sprache: -- Eine Option auswählen -- English

Betriebssystemtyp: -- Eine Option auswählen -- 32 bit

Verbindungsgeschwindigkeit: Modem (56K) DSL/Kabel (256K) DSL/Kabel (768K) T1 (1,5M)

 

Bestätigen

By checking this box, I acknowledge that I may install this full version of Windows only on desktops for which my organization has acquired:

A qualifying operating system license1AND a Volume Licensing Windows upgrade license, or

A full license for Windows through an OEM or from a retail source (Full Package Product) 1See the Product List for details

ANY OTHER INSTALLATION OF THIS SOFTWARE IS IN VIOLATION OF YOUR AGREEMENT AND APPLICABLE COPYRIGHT LAW.

 

 

das heißt für mich - wenn ich eine VL habe, dann darf ich PCs mit dem VLK installieren - Voraussetzung ist, dass ich eine komplette OEM Lizenz habe! Da steht nix, dass ich für jeden Rechner SA oder VL kaufen muss

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Es genügt eine Volumenlizenz um einen VLK und einen Volumenlizenzdatenträger zu bekommen.

Damit können dann alle Geräte die über einen identische OEM Lizenz verfügen gereimaged werden.

 

Das ist jetzt aber nichts bahnbrechend neues, darüber habe ich hier schon mehrfach geschrieben...

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Ich beweifle das das lizenzrechtlich absolut sauber ist...

 

Doch doch ;) Sonst würd ich das hier nicht so öffentlich schreiben. :) Gilt natürlich nur für gleichwertige Lizenzen. Also XP Pro OEM und nicht XP Home OEM. :) Aber das wird wohl jedem hier klar sein.

 

Im Übrigen war das jetzt als Ausweichvariante gemeint, da die OEM Lizenzen ja nun schonmal da sind. Ausserdem sehe ich persönlich in der Beschaffung von wenigen VL und vielen OEM Lizenzen hinsichtlcih des OS keinen großen Nachteil. Ich habe das Re-Imaging Recht und damit eine gültige VL auf jedem PC.

 

Bye

Norbert

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Ich habe das Re-Imaging Recht und damit eine gültige VL auf jedem PC.

 

Das stimmt so nicht. Du hast zwar das Reimaging Recht, aber nach wie vor nur OEM Lizenzen mit den jeweilig eingeschränkten Nutzungsrechten.

 

Eine gültige Volumenlizenz hast du nur auf den Rechnern für die du auch eine Volumenlizenz (alternativ SA only) gekauft hast.

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Das stimmt so nicht. Du hast zwar das Reimaging Recht, aber nach wie vor nur OEM Lizenzen mit den jeweilig eingeschränkten Nutzungsrechten.

 

Das hab ich wohl ungünstig formuliert. :) Wie immer bei Lizenzdiskussionen. Man besitzt zwar OEM Lizenzen, aber das was auf dem PC installiert ist, ist ein Windows von einem VL Datenträger.

 

sw1kw2.png

 

Hab' leider grad nur eine schlechte Kopie gefunden. Aber ich vermute mal, sowas bekommt man bei MS mit ein wenig Suche auch direkt. Und ja, dort gehts um Vista, aber bei XP war das genauso. :)

 

Eine gültige Volumenlizenz hast du nur auf den Rechnern für die du auch eine Volumenlizenz (alternativ SA only) gekauft hast.

 

Stimmt, aber ist den Leuten normalerweise egal, da das Ergebnis (ohne zusätzliche Angebote die an VL und SA gebunden sind) das gleiche ist.

 

Bye

Norbert

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Das hab ich wohl ungünstig formuliert. :) Wie immer bei Lizenzdiskussionen. Man besitzt zwar OEM Lizenzen, aber das was auf dem PC installiert ist, ist ein Windows von einem VL Datenträger.

 

Genau. Wichtig ist dass sich an den erworbenen Nutzungsrechten der OEM Lizenzen nichts ändert nur weil sie mit Volumenlizenzdatenträger und -key installiert wurden.

Es bleiben OEM Lizenzen mit all ihren Einschränkungen.

 

Hab' leider grad nur eine schlechte Kopie gefunden. Aber ich vermute mal, sowas bekommt man bei MS mit ein wenig Suche auch direkt. Und ja, dort gehts um Vista, aber bei XP war das genauso. :)

 

DA müsset unsere Boardsuche was hergeben das Thema ist nicht so wirklich neu. ;)

 

Stimmt, aber ist den Leuten normalerweise egal, da das Ergebnis (ohne zusätzliche Angebote die an VL und SA gebunden sind) das gleiche ist.

 

Das ist auch das Problem daran. den leuten ist das egal und sie denken si hätten jatzt für alle Rechner eine Volumenlizenz.

 

Aus meiner Sicht macht das auch wenig Sinn weil der Verwaltungsaufwand deutlich zu hoch ist.

 

Die wohl günstigste Variante dürfte da sein OEM Lizenzen mit den Rechnern mitzukaufen (ist ja eh immer dabei) und dann, innerhalb der Frist von 90 Tagen, SA only dafür zu kaufen.

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Es bleiben OEM Lizenzen mit all ihren Einschränkungen.

 

Welche wäre das denn? Also die, die du für wirklich relevant hältst meine ich.

 

DA müsset unsere Boardsuche was hergeben das Thema ist nicht so wirklich neu. ;)

 

War auch weniger an dich gerichtet, sondern irgendwie passend zum Thread. Sozusagen Redundanz-Info. ;)

 

 

Aus meiner Sicht macht das auch wenig Sinn weil der Verwaltungsaufwand deutlich zu hoch ist.

 

Inwiefern?

 

Die wohl günstigste Variante dürfte da sein OEM Lizenzen mit den Rechnern mitzukaufen (ist ja eh immer dabei) und dann, innerhalb der Frist von 90 Tagen, SA only dafür zu kaufen.

 

Dazu müßte man aber klären, welche günstigen Vorteile sich daraus ergeben.

 

Bye

Norbert

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Hallo!

Das mit dem Verwaltungsaufwand würde mich auch interessieren.

 

Wenn wir hier zb Office 2007 SBE nehmen in einem Open License Vertrag. So kann ich es ja so gestalten ,dass ich 5 x Lizenzen im Rahmen des Openlicense kaufe und danach relativ günstige MLK Lizenzen OFFICE SB 2007 MLK kaufen kann (also so meine Office Lizenzen aufstocke auf Basis eines Openlicense Vertrages)

 

Ich finde nicht , dass das soviel Verwaltungsaufwand ist, denn ich hab ja trotzdem nur eine CD / DVD und eben die Anzahl an Lizenzen die ich brauche und da es im Rahmen der Openlicense läuft, hab ich noch dazu ein Downgraderecht. (Im geschilderten Fall eben Office 2003 SBE)

 

Bei XP etc. dürfte sich das dann doch relativ ähnlich verhalten?

 

@NorbertFe: Ich denke die Einschränkungen bei OEM sind z.B. der Support bei Problemen. Das hat man bei Oem ja normalerweise nicht mitdabei. Hier muss -sofern ich das jetzt richtig wiedergebe- nicht MS supporten sondern eigentlich der/diejenige die die Installation der Software durchgeführt hat (z.B. Händler)...

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Welche wäre das denn? Also die, die du für wirklich relevant hältst meine ich.

 

Was für den einzelnen relevant ist muss er immer selbst entscheiden, aber ich sehe zum Beispiel den fehlenden Support durch MS (OEM Lizenzen werden von den OEMs supportet), kein Recht die Sprachversion zu wechseln (kann bei international aufgestellten unternehmen echte Probleme bereiten) oder (abhängig vom OEM) Einschränkungen in der Verwendung in virtuellen Maschinen.

Welche Einschränkungen im Detail bestehen kann von OEM zu OEM auch abweichen. Bei Volumenlizenzen ist das immer identisch, egal wo sie gekauft werden.

 

War auch weniger an dich gerichtet, sondern irgendwie passend zum Thread. Sozusagen Redundanz-Info. ;)

 

Hab ich auch nicht persönlich gesehen nur wollte ich nicht noch einmal bei Adam und Eva zu erklären anfangen daher der Verweis auf die Suche.

 

Inwiefern?

 

Na du muss immer schauen für welches Gerät du jetzt eine Volumenlizenz, mit den damit verbundenen Vorteilen (eventuell sogar SA) hast und für welche nicht. Je nach Einschränkung der Rechte bei OEM (ist bei Applikationen noch schlimmer als bei Betriebssystemen) bedeutet das einen nicht zu verachtenden Verwaltungsaufwand. Gerade bei Applikationen musst du die OEM Lizenznachweise (Datenträger, COA) physikalisch aufbewahren was Lagerraum kostet und natürlich das Handling. Zudem habe ich es bei Audits schon oft erlebt dass der Chef meinte im Lager einige hundert OEM Lizenzen liegen zu haben und erst durch unsere Prüfung gemerkt hat dass ein großer Teil verschwunden war. Damit sind die dazugehörigen Installationen zu Raubkopien geworden...

 

Dazu müßte man aber klären, welche günstigen Vorteile sich daraus ergeben.

 

Na alle bekannten Vorteile von Volumenlizenzen mit SA. Auch das ist davon abhängig welche Lizenzen mit SA im Detail gekauft wurden.

 

Software Assurance (SA)

 

und da es im Rahmen der Openlicense läuft, hab ich noch dazu ein Downgraderecht. (Im geschilderten Fall eben Office 2003 SBE)

 

Das Downgraderecht hast du aber nur für die fünf über Open License gekauften Lizenzen, nicht für die anderen!

 

Das ist ein gutes Beispiel für den erhöhten Verwalstungsaufwand denn du musst im Zweifelsfall genau darüber Buch führen welche deiner Installationen jetzt Downgradeberechtigt sind und welche nicht.

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