Jump to content
Doso

Hyper-V Cluster - Storage Optionen?

Recommended Posts

Hallo zusammen,

 

wir haben aktuell einen 6 Node Hyper-V Cluster mit einem iSCSI SAN (~60 TB) als Storage. Es wird mal wieder Zeit den Krams zu erneuern. Hyper-V ist der Virtualisierer der Wahl, Windows Server 2019 Datacenter das Betriebssystem. Wir brauchen Größenordnung 1 TB RAM und um die 80-100 TB netto Storage, CPU mäßig tut sich nicht viel. Das ganze wäre daher wohl heutzutage mit 2-3 größeren Servern mit Größenordnung 512 GB RAM erledigt. Das ist jetzt nicht so das Problem, auch Switche für 10 Gigabit Ethernet (z.B. Netgear) finde ich einige Optionen. Nur frage ich mich gerade: Braucht es für sowas heutzutage denn überhaupt noch ein klassisches SAN mit Switches und Netzwerk und dem ganzen Krams? Tut es dafür nicht auch eine einfachere Box mit SAS oder sogar Server mit größeren lokalen Festplatten und Storage Spaces Direct oder sowas?

 

Wir haben bei unserem jetzigen SAN auf IBM vertraut (DS3500 Serie) und als es dann soweit war das erweitern wollten haben wir erfahren das IBM mittlerweile kein Bock mehr auf SANs hat. Vermarktung der Serie komplett eingestellt, bitte werfen sie sehr viele Münzen ein um das nächste Geräte zu kaufen das wir eigentlich auch schon gar nicht mehr vermarkten. Ich brauche also andere Optionen. Jemand Vorschläge?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Moin,

 

erstens würde ich mit 2019 noch warten. Das macht noch einen ziemlich unausgegorenen Eindruck. Und zweitens würde ich immer was vom Hersteller unterstütztes nehmen, also entweder Hyperconverged von einem "Komplettanbieter" oder ein herkömmliches Server-und-SAN-System mit definiertem Support.

 

S2D ist von der Idee her nett, aber in der Praxis hat man eben selbst die Support-Sorgen damit, weil es am Ende meist ein Eigenbau ist. Uns haben in den letzten Monaten mehrere Kunden angerufen, denen ein in der Community bekannter S2D-Verfechter sowas gebaut  hat, der es jetzt aber nicht mehr supporten kann, weil er die Leute (besser: den Leut) nicht mehr hat. Wir fassen so ein  System aber nicht an - und dann stehen die Kunden halt da ... da mag man von Hersteller-Support halten, was man will, aber damit hat man wenigstens eine definierte Grundlage, wenn mal was ist.

 

Gruß, Nils

 

 

 

  • Like 2

Share this post


Link to post
Share on other sites

Die Antwort auf deine Fragen hängt von euren Anforderungen ab.

 

Ach?! Kaum ist der K. weg, fliegt dem R. alles um die Ohren?! Wunder mich irgendwie gar nicht...

Edited by DocData

Share this post


Link to post
Share on other sites

Danke für euer Feedback. Nehme dann wieder von S2D Abstand. Hatte das halt mal in einer VMWare Umgebung mit vSAN gesehen und fand das irgendwie cool. Aber auch da gab es verschiedene Probleme wo weder VMWare noch HPE groß weiterhelfen konnte, obwohl man sich peinlichst an das VMWare HCL gehalten hatte und ein Systemhaus das Design übernommen hat.

 

Werde jetzt keinen großen Experimente wagen und mir einfach vergleichbare Geräte zu unserem IBM DS3500 anschauen. IBM selber hat nicht mal mehr Infos zu SANs auf der Homepage, aber Lenovo führt das wohl weiter. Mit iSCSI habe ich halt Erfahrung und fühle mich wohl. Aber ja, ist es immer gut wenn man im Zweifelsfall einen vernünftigen Herstellersupport hat und im Fall der Fälle am nächsten Tag ein Techniker kommen kann wenn das SAN komplett streiken sollte. Das man dafür dann auch entsprechend zahlen muss ist dann halt so.

Edited by Doso

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wir haben "unter" dem Hyper-V-Cluster (beiden) jeweils 2 Server mit Server 201R2 und Datacore, alles immer mit 10G via Glasfaser und passenden Switchen angebunden.

 

Bei weiteren Fragen / Interesse PN, zeige ich gerne. :-)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Moin,

 

man darf aber dazu sagen, dass du hier von einer E- oder S-Klasse sprichst. ;)

 

Gruß, Nils

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wenn ich mich auf dem SAN Markt umschaue fühle ich mich mittlerweile komplett verloren. Kaum ein Hersteller gibt noch irgendwelche Preise an. Fragt man dann mal ein Angebot mit Preisen an bin ich überrascht wieviele Taler da die Hersteller sehen wollen. Auf den Infoseiten der Hersteller wird mit nur mit Schlagwörtern um sich geworfen. All Flash, Hybrid, Easytier, green, supidupi! Ich brauch doch "nur" 100 TB Kapazität und zwei drittel davon dürfen ruhig langsamere NL-SAS Laufwerke sein da hauptsächlich Dateiablage.

 

Wo verstecken sich denn aktuell die vernünftigen Einsteiger/KMU SANs?

Edited by Doso

Share this post


Link to post
Share on other sites

Moin,

 

das war vor zehn oder fünfzehn Jahren aber nicht anders. Ein "SAN" ist halt nix von der Stange wie eine Jeans.

 

Gruß, Nils

 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wie schaut es mit der Performance aus? GGf. lohnt es sich Tools für das Erfassen der aktuellen Daten einzusetzen.

 

Welche Redundanz ist gefordert (lokal, 2 Rz etc. pp.)? Transparent Failover? Definiert die Architektur, davon hängt maßgeblich der Preis ab. 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


×
×
  • Create New...