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Windows 8: Keine Aufkleber mehr auf den Computern? Neuinstallation?


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Guten Abend zusammen,

 

sicher kann mir hier der eine oder andere weiterhelfen. Bei Heise entdeckte ich einen interessanten Artikel (http://www.heise.de/ct/artikel/Verdongelt-1766977.html), der sich mit der Handhabung aktueller Lizenzen von Windows 8 auseinandersetzt. Dabei hat sich wohl so einiges geändert und die Übertragung von Lizenzen ist gar nicht mehr so einfach bzw. unmöglich.

 

Beim Verkauf eines Windows 8 Notebooks ist mir aufgefallen, dass auf den Geräten keine Lizenzaufkleber zu finden sind. Diesen Umstand erklärt der obige Artikel.

 

Nun frage ich mich, wie mit der Situation und ihren Auswüchsen umzugehen ist bzw. wie ihr damit umgeht? Im Chat mit Acer schrieb mir der Mitarbeiter, dass man für eine Neuinstallation des jeweiligen Geräts die Recovery Datenträger braucht. Wenn man diese nicht mehr hat bzw. kein von vorne herein zugemülltes System nutzen will, muss man sich eine Windows Lizenz kaufen.

 

Wie läuft das nun wirklich? Kann ich den Key bei Windows 8 nicht auslesen und mit einer entsprechenden CD (von mir aus auch) auf das gleiche Notebook sauber installieren? Acer sagte darauf, dass es nicht mehr möglich sei, den Key auszulesen.

 

Wie oft hat man Kunden, die Ihre Unterlagen verschlampt haben oder ein defektes Mainboard (Lizenz wird nun im BIOS gespeichert!), usw. Da kommt dann eine Windows Lizenz mit dem Rechner, doch man kann sie nicht auf anderer Hardware nutzen?

 

Soweit ich weiß, hat MS doch vor kurzem noch versucht, die Office 2013 Lizenzen an ein Gerät zu binden (http://www.heise.de/newsticker/meldung/MS-Office-2013-Lizenz-auf-Gedeih-und-Verderb-an-einen-PC-gebunden-1805255.html) und wird damit in Deutschland nicht durchkommen (http://winfuture.de/news,74692.html)? Bei dem von mir geschilderten Fall ist es doch das gleiche?

 

Ich stehe im Wald...

 

Was sagt ihr?

 

Viele Grüße

Samoth

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 Acer sagte darauf, dass es nicht mehr möglich sei, den Key auszulesen.

Was willst du jetzt von uns hören?

 

 

Wie oft hat man Kunden, die Ihre Unterlagen verschlampt haben oder ein defektes Mainboard (Lizenz wird nun im BIOS gespeichert!), usw. Da kommt dann eine Windows Lizenz mit dem Rechner, doch man kann sie nicht auf anderer Hardware nutzen?

Wenn das teil der Lizenzbedingungen ist dann ist das so. Wenn der Kunde Flexibilität möchte sind Volumenlizenzen das Richtige für ihn. OEm Lizenzen sind halt billig...

 

Warum glaubst du dass du bei billigen Lizenzen die gleichen rechte eingeräumt bekommst wie bei teuren?

Soweit ich weiß, hat MS doch vor kurzem noch versucht, die Office 2013 Lizenzen an ein Gerät zu binden (http://www.heise.de/newsticker/meldung/MS-Office-2013-Lizenz-auf-Gedeih-und-Verderb-an-einen-PC-gebunden-1805255.html) und wird damit in Deutschland nicht durchkommen (http://winfuture.de/news,74692.html)? Bei dem von mir geschilderten Fall ist es doch das gleiche? 

Ist Office und Windows das gleiche?

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 Im Chat mit Acer schrieb mir der Mitarbeiter, dass man für eine Neuinstallation des jeweiligen Geräts die Recovery Datenträger braucht. Wenn man diese nicht mehr hat bzw. kein von vorne herein zugemülltes System nutzen will, muss man sich eine Windows Lizenz kaufen.

 

Was lässt dich denn an der Aussage des Acer Mitarbeiter bezogen auf das Acer Produkt zweifeln ?

Frage doch einfach mal schriftlich beim Hersteller an, du solltest bezogen auf das Produkt eine Antwort bekommen.

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Windows 8 ist (ausser für Charity und Academic) kein qualifizierendes Betriebssystem für einen Upgrade auf Windows 8Pro (Windows 8 gibts nicht als Volumenlizenz). Was geht sind Geräte mit vorinstalliertem Windows 8Pro kaufen und dann 1x Volumenlizenz Windows 8 Upgrade damit man MAK/KMS Key's erhält. Einen neuen PC kann man dann platt machen und via Image das OS neu verteilen. Re-Imaging setzt vorraus das die OS absolut identisch sind.

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Nach der Beschreibung des TO scheint es dann nicht mehr möglich, ein defektes Acer-Board gegen ein preisgünstiges eines anderen Herstellers zu tauschen unter Verwendung des mit dem Gerät gelieferten OS. Nun, dann muss der Kunde eben ein neues Board von Acer, ein neues, ein anderes OS bezahlen. Damit habe ich kein Problem.

 

Bei Acer würd ich z.B. im Falle des Festplattenersatzes trotzdem mal nachfragen, ob es da nicht einen Recovery-Datenträger gibt. Den hab ich bisher allerdings auch nur gegen Vorlage der Rechnung und Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung bekommen, für einen Dienstleister erscheint mir das als ziemliche Hürde, denn wer hat schon die Rechnung eines Gelegenheitskunden da.

 

Die Bastler werden sich wohl etwas besorgen, etwa ein W7 und das installieren.

Edited by lefg
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Hallo und schönen Dank für die Antworten!

 

Seid doch nicht so steif ;-) Ich möchte hier keinesfalls Anleitungen zum illegalen Auslesen eines Keys (s. Artikel bei Heise) oder ähnliches von euch.

 

Mir ging es eben nur um die Vorher-Nachher-Situation und wie ihr damit umgeht. Nur weil MS neue Richtlinien vorgibt, muss man diese ja nicht toll finden. Für euch scheint das alles recht einfach handhabbar, doch als eine faire Geste von MS empfinde ich es nicht. Mir geht es in meiner Schilderung auch mehr um Einzelplätze und nicht um die Verteilung im Unternehmen.

 

Hin und wieder hatte ich schon Kunden, die ihr altes Windows bewusst von einem zum anderen Rechner transportiert haben wollten, was jetzt wohl nicht mehr möglich ist. Dann muss man dem Kunden eben sagen, dass er dafür eine neue Lizenz erwerben darf. Sicherlich stößt dies dem einen oder anderen sauer auf.

 

@Dr.Melzer

Flexibilität gab es doch vorher auch schon, oder sehe ich das falsch? In der Form von einer sauberen Installation mit dem vorhandenen Key hatte ich ja und jetzt eben nur noch über Recovery Datenträger.


Office und Windows ist nicht das gleiche, ja. Doch hatte ich den Eindruck, dass es hier nicht um das Produkt, sondern um die Übertragung der Lizenz an sich geht. Der Winfuture-Artikel sagt "Hierzulande [Deutschland] gebe es andere rechtliche Rahmenbedinungen als in den USA, wo die Lizenz tatsächlich nicht übertragbar ist."

 

@mugmug

Das ist für den Privatkunden wohl keine wirkliche Option?

 

@lefg

Wenn das Mainboard defekt ist, würde Acer auf einem neuen Mainboard einen Key flashen. Sicher hat man damit als Händler weniger ein Problem, weil der Kunde ja die Kosten trägt. Doch versuche ich für den Kunden zu arbeiten und so mancher freut sich dann, wenn an dieser Stelle keine Kosten entstehen - vor allem, weil das vorher ja auch nicht so war. An dieser Stelle bitte keine Vergleiche von wegen, wenn alle so denken, dann würden wir jetzt noch auf Pferden reiten... ;-)

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Vielleicht noch ein Hinweis zur Installation: Die Windows 8-Geräte haben ihre Windows-Lizenz verschlüsselt im BIOS abgelegt. Wenn Du von einem Windows 8-Installationsdatenträger (DVD oder USB-Stick) bootest, um den Rechner neu aufzusetzen, liest das Installationsprogramm die Windows-Lizenz aus dem BIOS aus und installiert Dir ohne große Rückfragen die entsprechende Windows-Version auf dem Gerät. Dir fehlen dann nur die herstellerspezifischen Anpassungen (weitere Programme, Treiber, etc.).

Sollte der Rechner kaputt gehen, kann der Hersteller z.B. das kaputte Mainboard tauschen und ein neuen einbauen. Da ist dann die Windows-Lizenz wieder hinterlegt und für den Kunden ist alles gut.

Have fun!
Daniel

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  • 2 months later...

Hallo Daniel,

 

vielen Dank, dass DU dich zu dem Thema äußerst. Habe wg. Problemen mit der Abo-Funktion eben erst deinen Beitrag bemerkt.

 

Kann ich also sicher sein, dass ein Rechner (Workstation wie Notebook), der heute mit Windows 8 ausgeliefert wird, seinen Key im BIOS gespeichert hat? Wie schaut es mit den Zwittern von bspw. HP aus: Die kommen mit Windows 7 und man könnte noch Windows 8 per HP-DVD installieren?

 

Viele Grüße

Samoth

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Warum glaubst du dass du bei billigen Lizenzen die gleichen rechte eingeräumt bekommst wie bei teuren?

Ist Office und Windows das gleiche?

Vielleicht weil es noch nicht lange her ist, wo das so war und grundsätzlich auch korrekt wäre? Es ist das gleiche Stück Software. Eines ist unverhältnissmässig billig, das andere genau so unverhältnissmässig teuer. Der Kunde kann nix dafür, dass MS das OS für Hardwarehersteller in extremis subventioniert, darf aber die Konsequenzen tragen.

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Hallo,

 

ich sehe das so: Mit der neuen Methode will MS das illegale Installieren der OEM-Windows auf nicht dafür zugelassener Hardware unterbinden, die Vielfachinstallation über den Freundeskreis, die Verwandschaft, die Verteilung über die Nachbars***aft, .... . Oh, denke ich manchmal, das kommt dir doch bekannt vor, der hat die Kopie von Bekannten, von Komilitonen erhalten, manchmal glaube ich in Cluster zu stossen, interessiert schon, welcher Illegale da in der Gegend bevorzugt wird.

Edited by lefg
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Hallo Edgar,

 

*lach* DAS habe ich schon verstanden. Ich verstehe "...manchmal glaube ich in Cluster zu stossen, interessiert schon, welcher Illegale da in der Gegend bevorzugt wird." nicht.

 

Grüße

Samoth

 

Ich stosse auf kopierte Datenträger, die mir alle sehr ähnlich erscheinen, auch die Handschrift darauf. Tscha, der Datenträger ist eine Kopie eines OEM mit vier Buchstaben, die Hardware gehört aber nicht dazu.

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