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boot.ini - /3GB-Schalter

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Hallo Leute,

 

wir haben einen Windows 2003 Enterprise 32-Bit-Server mit 20 GB RAM. Aufgrund von Performanceproblemen mit einer Datenbank müssen wir den /3GB-Schalter in der Bootkonfiguration aktivieren. Die Datenbank kann sonst nicht genug Speicher (> 2 GB) allokieren.

 

Leider führt die Aktivierung des Schalters dazu, dass der Server anfängt zu spinnen. Nach ca. einem halben Tag (auf dem Terminalserver arbeiten 30 User) kann man sich nicht mehr am Server anmelden (Bildschirm bleibt schwarz), der Windows-Explorer lässt sich nur noch bei jedem 10. Mal öffnen und Windows findet Ordner nicht mehr die aber vorhanden sind (einige Programme finden bestimmte Pfade nicht mehr die aber vorhanden sind).

 

Desweiteren ist das Ereignisprotokoll voll mit dem Event 2020:

 

Event 2020

Der Server konnte keinen ausgelagerten Poolspeicher reservieren, da der Pool leer war.

 

Hat jemand Erfahrungen mit dem Schalter und den daraus resultierenden Problemen?

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Ihr habt eine grosse Datenbank UND einen Terminalserver auf der selben 32-Bit Maschine ? Das olltest Du einfach sein lassen oder zumindest ein 64-Bit Windows installieren. Der 3GB-Schalter ist in diesem Zusammenhang kontraproduktiv. Der bewirkt, dass Anwendujngen 3GB User-Memory zuweisen können. Allerdings wird daruch der mögliche Kernelspeicher reduziert. Das führt in Deinem Fall halt zu einenm Fehler. Und beachte bttte, was genau PAE bzw, AWE-Speicher ist. Das ist eine Krücke und kein Ersatz für 64-Bit.

 

-Zahni

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Hallo,

 

Du könntest in der Boot.ini noch den Schalter /Userva=2900 hinzufügen. Der Kernel erhält dann etwas mehr Speicher.

Sollten die gleichen Symptome trotzdem auftreten, lohnt sich eher eine Fehlersuche, wie sie hier beschrieben ist.

 

Der Schalter /3GB sorgt in Deiner Konfiguration übrigens dafür, dass der Server maximal 16 GB verwendet. (MSDN)

 

Noch eine kleine Rechnung:

Paged pool     470 MB
Non-paged pool 256 MB
System PTEs    660 MB

 

Das sind die Maximalangaben für ein 32-Bit Windows. Deren Summe ist größer als 1 GB. Wenn der Server also mehr an virtuellem Speicher braucht, als die künstliche Beschränkung zulässt, muss es zwangsläufig Fehler geben. Der /3GB-Schalter ist deshalb nicht die optimale Lösung.

 

Grüße,

 

Sigma

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Danke für Eure Antworten. Das hilft mir schonmal weiter :)

 

 

Ihr habt eine grosse Datenbank UND einen Terminalserver auf der selben 32-Bit Maschine ? Das olltest Du einfach sein lassen oder zumindest ein 64-Bit Windows installieren. Der 3GB-Schalter ist in diesem Zusammenhang kontraproduktiv. Der bewirkt, dass Anwendujngen 3GB User-Memory zuweisen können. Allerdings wird daruch der mögliche Kernelspeicher reduziert. Das führt in Deinem Fall halt zu einenm Fehler. Und beachte bttte, was genau PAE bzw, AWE-Speicher ist. Das ist eine Krücke und kein Ersatz für 64-Bit.

-Zahni

 

Das 32-Bit-OS wird leider aufgrund von Einschränkungen beim ERP-System benötigt. Finde ich auch nicht besonders glücklich, lässt sich aber bisher leider nicht anders regeln.

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Nunja, wenn das ERP System zwar auf 32-bit limitiert ist, muss das ja nicht zwangsläufig heissen, dass die DB auch zwingend lokal auf dieser Maschine laufen muss. Ein Zugriff auf einen externen, seperaten 64-bit Datenbankserver dürfte bei den meisten gängigen ERP Systemen kein wirkliches Problem darstellen.

 

Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich hier bei der DB nicht um einen Microsoft SQL Server handelt, der könnte nämlich AWE Speicher adressieren.

 

Grüsse

 

Gulp

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Dieses ERP System läuft nicht auf einem 64Bit OS? Gibt es ein Upgrade? Geht nur der Client, die DB oder die komplette ERP Software nicht?

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Ein Update des ERP-Systems gibt es bisher nicht. Es wird leider ein relativ alter Datenbankclient verwendet, was aufgrund des verwendeten (alten) Formulargenerators nicht anders möglich ist.

 

Die Datenbank läuft gemeinsam mit auf dem Applikationsserver, weil das im Vergleich zur Zwei-Server-Variante einen erheblichen Performancevorteil bringt (zumindestens laut unserem IT-Leiter). Anfangs waren es mal zwei Server die über eine Gigabit-Leitung direkt per Crossover miteinander verbunden waren (auch separates Subnetz).

 

Es handelt sich dabei um eine Informix 11.50-Datenbank.

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