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4GB Ramanforderung umgehen?


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Ein befreundeter Administrator meinte ich soll mir das Leben nicht selber schwer machen und anstatt des Windows Server 2008 R2 doch erstmal klein anfangen mit dem SBS 2008. Ich wollte den Ratschlag beherzigen, aber nach der Installation meckert der SBS, dass er gerne mind. 4GB Ram will. Grundsätzlich hat der Testrechner diese 4GB, aber einer VM kann ich nunmal nur maximal 2GB zuweisen, wenn ich das Hostsystem nicht zu sehr belasten will (Was sich dann ja auch wieder auf die VM auswirken würde). Gibt es einen Trick, womit man diese 4GB Grenzen umgehen kann?

 

Falls das nicht geht: Kann ich den SBS problemlos neben Windows 7 installieren oder streiten die zwei sich dann wer das Vorrecht im Bootloader und so hat?

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Microsoft empfiehlt 8 GB RAM als Mindestanforderung für einen Exchange Server 2007 mit den typischen Rollen Hub Transport, Client Access und Mailbox. Das ist genau, was unter anderem auf einem SBS 2008 läuft. In Testumgebungen mit weniger als 6 GB RAM ist das Bedienen des SBS keine Freude. Produktiv raten wir in Kundenumgebungen zu 16 GB RAM oder mehr (Maximum ist 32 GB RAM). Wir sprechen in der Regel von Rackservern wie HP DL380, nicht von Notebooks oder PCs.

 

Ein Gedanke zum "klein anfangen". Der SBS ist ein Server für kleine Firmen, nicht ein kleiner Server. Er erfordert Kenntnisse in Active Directory, DNS, DHCP, Exchange Server, SharePoint Services 3.0, Terminaldienste, IIS, Zertifikatsdienste etc.; in der Premium-Edition kommt SQL Server 2005/2008 hinzu. Das ist für den Anfang weit mehr als für die Installation eines Windows Servers mit Basisidiensten nötig ist.

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Die Mindestanforderungen haben ihren Grund und lassen sich meines Wissens nach nicht umgehen.

Die Betriebssysteminstallation des SBS läuft zwar auch mit 2GB RAM, jedoch nur bis zum Konfigurationsassistenten.

 

Für Testzwecke können 4GB RAM ausreichend sein, dabei darfst Du allerdings nicht mehr als ein technisch funktionsfähiges System erwarten. Ein Genuss wird die Arbeit damit nicht.

 

Abhängig von Deinem Wissenstand kann der SBS ein guter Server zum Lernen und Testen sein. Du solltest allerdings schon etwas an Grundlagen über die eingesetzten Technologien mitbringen.

Der SBS ist relativ schnell "verfrickelt", wenn Du an den falschen Schrauben drehst. Es gibt jede Menge Abhängigkeiten, die beim SBS beachtet werden müssen.

 

Für den Aufbau von Basiswissen, ist ein einfaches Serverbetriebssystem die bessere Wahl. Da kannst Du jede Serverrolle auseinandernehmen ohne Dir Gedanken über die Abhängigkeiten zu anderen Diensten zu machen.

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Ich bin beinahe schockiert, aber nicht verwundert... Liegts am Exchange-Server, dass die Mindestanforderungen so hoch sind? Ich habe ja eine Testumgebung mit Win2K8 R2 in einer VM; dieser kommt (zunächst mal) so mit einem GB RAM aus.

Sehr ernüchternd, die Mindestanforderungen. Hoffentlich wirds in Zukunft noch Speicherriegel für Notebooks mit 8 oder mehr GBs geben (ich habe nur zwei Bänke) :)

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Ich bin beinahe schockiert, aber nicht verwundert... Liegts am Exchange-Server, dass die Mindestanforderungen so hoch sind?

 

Du hast noch nie einen Exchange 2007/2010 im Betrieb gesehen, oder? ;)

 

Ich habe ja eine Testumgebung mit Win2K8 R2 in einer VM; dieser kommt (zunächst mal) so mit einem GB RAM aus.

 

Dann installier mal nen Exchange drauf, dann wirst du sehen, warum der SBS gewisse Mindestanforderungen durchsetzt. ;)

 

Bye

Norbert

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Habe mir jetzt den SBS installiert und glücklicherweise funktioniert wenigstens Lan mit einem Win7-Treiber, denn so ziemlich alle anderen Komponenten kann ich nicht installieren, weil HP keine Servertreiber anbietet (Nicht einmal unsupportet!). Finde das ziemlich schwach von HP, zumal das Notebook (selbst heute noch) wirklich recht teuer ist. Zu entschuldigen ist das eigentlich nur damit, dass es halt ein Notebook ist (Und Notebooks i.d.r. nicht als Server betrieben werden), auch wenn das Teil als Workstation ausgewiesen ist. Ich finde es aber auch von Microsoft irgendwie affig, dass die Server 2008 andere Treiber braucht als Win7 (x64). Ich meine der allgemeine Unterbau und Kernel ist doch im großen und ganzen gleich.

 

Aber das Teil frisst wirklich Hardware. 4GB sind echt die unterste Grenze. Hätte nicht erwartet, dass das Teil ressourcenmäßig so wahnsinnig reinknallt. Ich meine als das System installiert war, was das ein DC mit DNS, DHCP, WSUS, die Netzwerkrichtlinien und Terminaldienste. Das hatte ich auch auf einem Standard schon drauf (Terminaldienste nicht), aber so langsam war der Standard dann mit nur 2GB Ram in der VM nicht wie der SBS jetzt auf echter Hardware und 4GB Ram (Trotz installiertem Exchange 2010 auf dem Standard, auf dem SBS ist es ja nur die 2007er Version). Alleine die Installation dauerte knapp etwas über 2 1/2 Stunden und das Runterfahren dauert auch eine gefühlte Ewigkeit. Bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll.

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