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Wenn der Druckertreiber nicht Fach1 und Fach2 nacheinander ansprechen kann


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Hallo allerseits,

ich habe das Problem, dass mein Drucker beim Drucken auf Briefpapier nicht gesondert das Fach1 für Seite 1 des Briefpapiers und Fach2 für alle nachfolgenden Seiten ansprechen kann. Diese Funktion scheint es nicht im Treiber zu geben. Aktuelle Treiber vom Hersteller sind natürlich installiert.

 

Ich kann aber den Druckertreiber so einstellen, dass nur Papier aus Fach1 oder nur aus Fach2 genommen wird. Den Drucker könnte ich dann zweimal für jedes der beiden Fächer einzeln installieren. Gibt es ein Tool für Windows, dass sich als Drucker einrichten lässt und dann für die erste Seite des Ausdrucks den ersten Drucker verwendet und für die nachfolgenden Seiten den zweiten Drucker wählt?

 

Gruß,

Peter

 

 

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Das stellst Du normalerweise in den Anwendung ein. Z.B. Word kann die 1. Seite aus einem anderen Fach ziehen. In Druckertreibern ist mir eine derartige Funktion nicht bekannt.

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vor einer Stunde schrieb passt:

ich habe das Problem, dass mein Drucker beim Drucken auf Briefpapier nicht gesondert das Fach1 für Seite 1 des Briefpapiers und Fach2 für alle nachfolgenden Seiten ansprechen kann. Diese Funktion scheint es nicht im Treiber zu geben. Aktuelle Treiber vom Hersteller sind natürlich installiert.

Das kann man, wie von zahni angesprochen, aus Word oder jeder Anwendung heraus machen. Aus Word lässt sich das auch mit einem VBA-Script abfackeln.

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Ich bin überrascht. Das habe ich jetzt schon häufiger gehört, dass das üblicherweise nicht im Treiber zu finden sein. Für mich ist es dagegen seit den 2000ern Standard in den Treibern zB von HP oder Sharp einen Sondermodus für Seite 1 bzw Deckblatt zu finden.

Tatsächlich gibt es das jetzt auch bei dem Hersteller Epson, um den es geht, aber nur im Universal Treiber und nicht im speziellen Treiber zum Modell.

 

Aber... trotzdem zurück zu meiner Frage, gibt es solch eine evtl auch Fremdsoftware, die einen logischen Drucker installiert, der zwei Drucker für einen Ausdruck kombiniert?

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Ich habe eben mal in unseren Lexmark-Treibern geschaut, ob mir etwas entgangen ist: Nö, nichts gefunden.

Ein Tool kenne ich auch nicht.

 

PS: In Word:

 

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Edited by zahni
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Moin,

 

mir fiele dazu auch nur ein Workaround ein - sowas wie: drucke aus der Applikation in PDF. Gib das PDF dann mit einem PS-Skript aus, das die erste Seite auf Drucker 1 und den Rest auf Drucker 2 druckt. Einen PDF-Viewer, der seinen Druck in dem Detailgrad per Kommandozeile oder Objektmodell steuerbar macht, müsste man noch suchen, aber gibt es sicher.

 

Gruß, Nils

 

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Die "grossen" Drucker oder z.B. auch alle von HP oder Canon mit Original-Treiber - also die wirklich eigenen, mit eigenem Menü etc. - haben in der Regel eine ganze Palette an solchen Einstellungen. Erste, zweite, letzte, andere Seiten ist eigentlich üblich. HP und Canon Business-Modelle geht das z.Bsp. zuverlässig. Was anderes als Business-Modelle weigere ich mich jeweils überhaupt zu installieren. ;)

Bei immer gleichen Szenarien kann man das gut mit einem separaten Drucker erledigen. Bei den Windows-integrierten Zeug ist das meist auch irgendwo verfügbar unter Papier/Qualität bzw. erweiterte Einstellungen. Nicht immer direkt erkennbar.

 

Damit es auch tatsächlich funktioniert muss dann aber oft ein anderer Papiertyp pro Fach definiert werden. Also auf dem Drucker selbst und auch in den Drucker-Einstellungen. Sonst wird einfach die nächste Schublade mit dem gleichne Typ genommen wenn sie leer ist oder die Einstellung gleich ganz ignoriert.

 

Kleine Anmerkung: Word hat eine Unart, das musst Du immer komplett schliessen, wenn Du die Standardeinstellungen die Du einem Drucker hinterlegt hast, neu aus den Windows-Einstellungen laden willst und diese in Word geändert hast. Total mühsam wenn automatisiert wird.

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vor 16 Stunden schrieb Weingeist:

 

Damit es auch tatsächlich funktioniert muss dann aber oft ein anderer Papiertyp pro Fach definiert werden. Also auf dem Drucker selbst und auch in den Drucker-Einstellungen. Sonst wird einfach die nächste Schublade mit dem gleichne Typ genommen wenn sie leer ist oder die Einstellung gleich ganz ignoriert.

 

Ja, man kann anstatt einer festen Fachzuordnung auch Papiertypen definieren. Am Ende muss die Anwendung aber dem Treiber dann auch sagen, welche Seite mit welchem Papiertyp gedruckt werden soll.

Aus langer Erfahrung mit Lexmark: Das funktioniert auf Dauer nicht. Zumal der Drucker ohne konfigurative  Maßnahmen gern mal der Papiersorte einstellt, die ihm zuletzt von Treiber übermittelt wird. Nämlich dann, wenn der Drucker meldet "Papiersorte X fin Fach x einlegen" und der User das abnickt. Das bringt dann Dinge wie eine Fachverbindung durcheinander. Bei Lexmark müssen für eine Fachverbindung (wenn Fach 3 leer ist, ziehe aus Fach 4), das gleiche Format und die gleiche Papiersorte konfiguriert werden.

Sonderfälle wie Folien sollten immer aus einem festen Fach gezogen werden, weil hier die Übermittlung der Papiersorte teilweise notwendig ist. Einige Drucker verwenden wohl bei Folien eine andere Temperatur zur Fixierung.

 

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vor 45 Minuten schrieb zahni:

Ja, man kann anstatt einer festen Fachzuordnung auch Papiertypen definieren. Am Ende muss die Anwendung aber dem Treiber dann auch sagen, welche Seite mit welchem Papiertyp gedruckt werden soll.

Wie gesagt, bei HP muss oft beides gemacht werden. Also Fach + Typzuweisung. Insbesondere bei eher älteren Modellen geht es schlicht nicht anders. Bei den ganz alten hilft alles nichts. Er nimmt das nächste Fach sobalds leer ist, egal welcher Papiertyp. Daher Drucker und Papiertyp + Format hinterlegen und im Treiber in den Druckeinstellungen + den Standardwerten. Dann klappts. Zuverlässig. Bei manchen muss auch Druckeinstellungen + Standardwerte separat gesetzt werden, manche Treiber überschreiben immer beide Einsstellungssätze. HP schreibt normal separat, Canon schreibt in der Regel beide zusammen.

 

Aber eben ich verwende nur Canon und HP. Jeder Druckerhersteller hat so seine Eigenheiten. Mit Lexmark habe ich keine Erfahrung. Ich versuche überall die gleichen Modelle und auch Papierfachzuweisungen durchzubringen, damit ich mich nicht mit zu vielen Typen rumschlagen muss und ein angewendetes Verfahren zuverlässig funktioniert. Auch mit Automatisierungen aus Anwendungen heraus (z.Bsp. mit VB/VBA). So habe ich meine Ruhe. =)

 

Lustiges Beispiel (Im Nachhinein): Lies man Canon vor ca. 7-10 Jahren im Treiber der grossen Geräte die Wahl ob er Farbe oder SW drucken sollte aufgrund der übermittelten Daten, dann hat er alles etwas kleiner gedruckt. Hat man explizit Farbe oder SW erzwungen, war es Normal. Die vom Support konnten das erst nicht glauben, irgendwann hatte ich aber die richtigen Leute am Draht und sie konnten es intern nachstellen nachdem ich Prints aus ihrem Drucker mit ihren Drucker eingescannt und geschickt habe. War super nervig, weil die vorgedruckten Einzahlungsscheine auf einem Drucker falsch bedruckt wurden. Bis ich darauf gekommen bin, wurde ich fast selig. ;)

--> Nervig war es insbesondere, weil die Post Mühe mit der utomatischen Verarbeitung der Codierzeile hatte. Da knapp ausserhalb der Toleranz. Wollte dem Kunde Zusatzaufwände für tausende Rechnungen verrechnen. Konnte aber abgewendet werden, da nachweislich alles richtig gemacht wurde. :D

Edited by Weingeist
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Moin,

 

das erinnert mich an den üblichen Workflow in einer früheren Firma: Vor großen Seriendrucken immer alle Papierschubladen öffnen bis auf die eine, wo das gewünschte Papier drinlag. Dann schnell zurück zum PC und den Druck auslösen. Nur so ließ sich verhindern, dass der Drucker mit irgendeinem Papier weiterdruckte.

 

Gruß, Nils

PS: ja, das war auch Lexmark. Ist aber auch über zehn Jahre her.

 

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