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d33jay

Fehlerhafte Lizenzierung durch Systemhaus

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Hallo Gemeinde,

 

ich habe aus einem Systemhaus gewechselt und betreue nun die IT eines kleinen Mittelständigen Unternehmens. Das "Systemhaus" hat 3 virtuelle Windows 10 Syteme auf einem Hyper-V installiert. 1x als Terminalserver, 1x als Applicationsserver (sfirm, UPS) und ein Mgmt-System für Verwaltungsaufgaben. Natürlich ist es nicht korrekt Lizenziert. Auf eine erste Nachfrage habe ich unsanft eine Abfuhr erhalten. Man ist sich keines Fehlverhaltens bewusst. Ich gehe nicht davon aus das wir eine Einigung erzielen.

 

Hatte schon mal jemand einen solchen Fall? Mein Chef hat sich "blind" auf das Systemhaus verlassen und ist mehr als nur überrascht durch die gefundenen Mängel (nicht nur falsch Lizenzierte Systeme).

 

LG, d33jay

 

 

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Geht es um ein oder um zwei Syszemhäuser? 

Warst du ursprünglich bei dem Systemhaus, dem du jetzt die Fehler vorwirfst? 

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Hallo,

 

ja es geht hier um zwei unterschiedliche Systemhäuser. So etwas hätte es bei meinem ehemaligen Arbeitgeber nicht gegeben!

 

LG, d33jay

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Wo ist denn das Problem? Man schaut ggf. In die Angebote bzw. Aufträge und überprüft das mal. Im Zweifel kann man ja rückabwickeln bzw. Mal anmerken, dass eine zukünftige Zusammenarbeit nicht notwendigerweise mit denen stattfindet.

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Hallo NorbertFE,

 

eine weitere Zusammenarbeit wird nicht stattfinden. Wer statische IPs im DHCP-Bereich konfiguriert disqualifiziert sich selbst. Dafür hätte ich meinen Azubi den Parkplatz kehren lassen :o) Nicht überwachte Raidsysteme usw.

 

Der Geschäftsführer ist der Meinung man habe alles korrekt gemacht und kosten gespart.

 

LG, d33jay

 

 

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vor 2 Stunden schrieb d33jay:

Hallo NorbertFE,

 

eine weitere Zusammenarbeit wird nicht stattfinden. Wer statische IPs im DHCP-Bereich konfiguriert disqualifiziert sich selbst. Dafür hätte ich meinen Azubi den Parkplatz kehren lassen :o) Nicht überwachte Raidsysteme usw.

 

Der Geschäftsführer ist der Meinung man habe alles korrekt gemacht und kosten gespart.

Ohne jemanden verteidigen zu wollen, ich kenne die Umstände nicht: oft entstehen solche Konstrukte auch, weil der Kundes das unbedingt will. Einige Dienstleister setzen das dann halt um. Die intelligenteren von denen haben dabei dokumentiert, dass hier entgegen ihren Rat gehandelt wird. So wie eine Selbstentlassung aus dem Krankenhaus.

  • Like 1

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vor 2 Minuten schrieb magheinz:

... oft entstehen solche Konstrukte auch, weil der Kundes das unbedingt will.  ....

Woher kennst Du meinen Kunden?  :shock2: :rolleyes: :aetsch2:   ... inzwischen versuchen wir so oft es klappt nach dem Motto "Wir fragen nicht. Wir informieren." zu arbeiten.  :aetsch: :super:

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vor 1 Stunde schrieb lizenzdoc:

Aber man kann ja die fehlenden Lizenzen nachkaufen !

Was würde man denn hier nachkaufen müssen, um ein virtualisiertes Windows 10 als "Server System" (SQL Express / Fileserver / o.ä.) nutzen zu dürfen?

Windows 10 als "Terminalserver" ist ja nur mit TSPlus o.ä. bzw. patchen von DLLs möglich und somit komplett raus.

 

Oder bezieht sich nachkaufen auf Server OS + entsprechende CALs?

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Hallo Gemeinde,

 

auch ich habe die letzten 10 Jahre in einem Systemhaus gearbeitet und bin sicher kein heiliger. Solche Konstrukte habe ich/wir nicht gebaut. 

Ich werde die VDI-Umgebung nicht mehr lizenzieren. Beim wechsel auf Server 2019 nächstes Jahr werde ich das glatt ziehen.

 

LG, d33jay

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vor 3 Stunden schrieb lizenzdoc:

Hi,
Aber man kann ja die fehlenden Lizenzen nachkaufen !

VG, Franz

Genügt es sich Server Lizenzen in den Schrank zu legen und das client OS weiter als Server laufen zu lassen? 

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vor 22 Minuten schrieb magheinz:

Genügt es sich Server Lizenzen in den Schrank zu legen und das client OS weiter als Server laufen zu lassen? 

Hi, die Kurzfassung ist Nein. 

 

Die Lizenzierung unter Microsoft ist nicht ohne Fallstricke. Für mich handelt es sich hier um eine VDI Umgebung. Dazu gab es hier bereits einige Themen. 

 

LG, d33jay

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vor 17 Minuten schrieb d33jay:

Für mich handelt es sich hier um eine VDI Umgebung.

1x Windows 10 als Terminalserver würde ich nicht als VDI verstehen zumal man VDI ja in der Tat korrekt lizenzieren kann.

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Hi,
Ich wäre da jetzt etwas vorsichtig!
In der EULA/SoftwareTerms von WIN10PRO OEM steht eindeutig, dass die Lizenz nicht als Server genutzt werden darf !

Virtual DeskTopAcess bedeutet, dass ein bestimmter PC/NB mit VDA-ABO oder SA lizenziert werden muss,

damit er im Unternehmensnetzwerk auf einem Server in einer VM virtualsiert werden kann.
Zusätzlich zur normalen WIN-CAL wird lizenzrechtlich auch die RDS-CAL (TS-CAL) nötig, da Zugriff auf ein GUI!


alles ander...viel Spass beim Audit!

 

VG, Franz

  • Thanks 1

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vor 7 Stunden schrieb d33jay:

Hi, die Kurzfassung ist Nein. 

war klar, ich wollte nur nicht wieder der sein, der sagt: so gehts nicht.:grins2:

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