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Dirk-HH-83

Windows Server 2008 R2: Phase 1 von 12, Konfigurieren von Windows wird vorbereitet

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Hallo, 

 

bei einem Windows 2008 Std. R2 Server kommt beim Herunterfahren diese Meldung:    Phase 1 von 12 Konfigurieren von Windows wird vorbereitet. 

 

Das ist nun seit ca. 60minunten so.

 

Kann man feststellen ob überhaupt noch was passiert? (das Rädchen dreht sich)


Der Server hatte wegen einem SQL Server Std.  ca. 95% RAM Auslastung.

Der Neustart sollte wegen Ressourcenerweiterunge durchgeführt werden, d.h. sonst funktionierte der Server offenbar.

 

 

Mir viele spontan ein den Ressourcenmonitor remote aufzurufen.

Hätte ich vermeiden können das dies passiert?  Vermutlich nur durch bessere Updateinstallation. 

Ob man nun Shutdown -r -t 0  oder Shutdown -s durchführt ist dabei vermutlich egal.

Windows Update Dienst vor dem neustarten beenden verhindert "solche ungewollten Proceduren tagsüber" nicht oder?

Auf dem Server sind länger keine Updates gewesen.

 

Besten Dank für eine Einschätzung!

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Moin,

 

man kann jetzt nur raten, was du da eigentlich machst. Künftig wäre es sinnvoll, wenn du den Zusammenhang erläuterst.

 

Aus dem Bauch: Wenn der Server am RAM-Limit lief und nun Updates einspielt, dann wird er vermutlich sehr viel auslagern müssen (Paging). Da so ein alter Server wohl keine SSDs hat, kann das durchaus dazu beitragen, dass ein Updatevorgang viele Stunden dauert. Zumal Windows-Updates ohnehin sehr Disk-I/O-intensiv sind.

 

Gruß, Nils

 

Edited by NilsK

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vor 3 Stunden schrieb Dirk-HH-83:

Kann man feststellen ob überhaupt noch was passiert? (das Rädchen dreht sich)

Blinken/flackern LEDs vorne/hinten die an den HDDs hängen? Bei 2008R2 oder W7 kann das schon auch ein paar Stunden dauern, lass den Server einfach laufen. Morgen in der früh sollte es allerdings fertig sein.

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vor 5 Stunden schrieb Dirk-HH-83:
 

Der Server hatte wegen einem SQL Server Std.  ca. 95% RAM Auslastung.

Der Neustart sollte wegen Ressourcenerweiterunge durchgeführt werden, d.h. sonst funktionierte der Server offenbar. 

Ist es nicht sowieso eher der Standard, dass sich ein SQL-Server allen verfügbaren RAM schnappt und ihn nicht wieder rausrückt ... es sei denn, man konfiguriert das explizit anders? Dann wären doch 95% RAM Auslastung ganz normal und erstmal kein Grund zur Sorge.

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Ein SQL Server schnappt nicht allen Ram, sondern allen Ram, den er brauchen kann / braucht.

Und, bis auf die Enterprise Variante, der SQL Server gibt den Ram nicht wieder frei.

 

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Hallo, 

 

danke es funktioniert wieder.

Der Win2008 Server hat sich ca. 5x neugestartet und immer dieselben Phasen gezeigt.

Ich dachte erst es wäre die Neustartschleife aus diesem Blog: https://www.borncity.com/blog/2019/11/27/windows-server-2012-geht-in-update-schleife/

 

vor 19 Stunden schrieb Dukel:

Ein SQL Server schnappt nicht allen Ram, sondern allen Ram, den er brauchen kann / braucht.

Und, bis auf die Enterprise Variante, der SQL Server gibt den Ram nicht wieder frei.

 

okay danke

 

Kurze Frage wegen der CPUs und einem SQL Std. Server: 

Ein SQL Server ist auch umso besser je mehr virtuelle CPUs (unter esx) ihm zugewiesen sind? 
(kommt dann natürlich noch drauf an wovon gesprochen, query´s oder andere prozeduren kann ich mir vorstellen)

Es ist m.W. nach ein älterer SQL 2008/2012 Std. Server.

Edited by Dirk-HH-83

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Wenn die Querys parallelisiert werden können, dann helfen mehr vCPU. Daher kommt es immer auf die Applikationen an.

Aber! Zu viele vCPU können die Maschine oder den ESX Host belasten und sind kontraproduktiv.

 

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vor 22 Minuten schrieb Dukel:

Wenn die Querys parallelisiert werden können, dann helfen mehr vCPU. Daher kommt es immer auf die Applikationen an.

Aber! Zu viele vCPU können die Maschine oder den ESX Host belasten und sind kontraproduktiv.

 

du meinst wenn eine vCPU Überbuchung stattfindet nehme ich an

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Moin,

 

im Prinzip profitiert ein SQL Server durchaus von mehreren CPUs bzw. vCPUs. "Je mehr desto besser" ist aber nicht ohne Weiteres richtig - wie viele er nutzt, hängt von der Version und Edition ab. Und "viel hilft viel" ist bei vCPUs kein guter Weg. Vier oder acht vCPUs sieht man bei SQL Servern oft, das kann okay sein (wie gesagt, je nach Edition). Alles Weitere müsste man dann schon genauer analysieren.

 

Nur im Ausnahmefall (also eigentlich: auf keinen Fall) sollte man einer VM so viele vCPUs geben wie der Host Cores hat. Und wenn man sowas tut, dann nicht für mehrere VMs gleichzeitig. Das wäre ein prima Weg, den Host in die Knie zu zwingen.

 

Gruß, Nils

 

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vor 5 Stunden schrieb Dirk-HH-83:

Ein SQL Server ist auch umso besser je mehr virtuelle CPUs (unter esx) ihm zugewiesen sind? 
(kommt dann natürlich noch drauf an wovon gesprochen, query´s oder andere prozeduren kann ich mir vorstellen)

Es ist m.W. nach ein älterer SQL 2008/2012 Std. Server.

Falls Du einen SQL Server tunen willst, dann hol dir einen Spezialisten ins Haus. Der kann möglicherweise viel erreichen und du lernst auch noch etwas dabei. Alles andere kann einfach nach hinten losgehen.

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