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StefanWe

Gehaltsverhandlung bei Jobwechsel

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

Ich bin nun seit 11 Jahren Consultant und habe demnächst ein Gespräch für eine neue Position als IT Leiter. Da ich bis auf Projektleiter keine Führungsposition eingenommen habe, eine ganz neue Herausforderung für mich.

 

Nun, meine Gehaltsvorstellung ist bekannt. Trotzdem gehe ich davon aus, dass sie versuchen werden , mein Gehalt zu drücken.

Wichtig wäre mir weiterhin einen Firmenwagen zu fahren.

 

Als eines der möglichen Argumente welche kommen könnten:

die niedrigere Reisebereitschaft.

 

Habt ihr Ideen oder Erfahrungen, welche Argumente noch kommen könnten?

 

Ich hatte noch nie eine Gehaltsverhandlung daher die offene Frage hier im Forum.

Bis jetzt bin ich mit meinem Wunsch immer ohne zu verhandeln durchgekommen. ;)

bearbeitet von StefanWe

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Ja Privatwirtschaft. Nein ist ein Außer Tarifvertrag.

 

Mir geht es vornehmlich um die Argumente die vom Geschäftsführer angeführt werden könnten.

Müsste da bis jetzt zum Glück nie groß Argumentieren.

(Kann hier auch passieren, allerdings möchte ich mich schon vorbereiten)

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Falls der neue Job keine grosse Reisetätigkeit beinhaltet, wird der Dienstwagen vom Chef evtl. als Lohnnebenleistung angesehen werden, also als eine Art Bonus. Die Kosten werden also dem Gesamtlohn angerechnet. Also nicht "marktüblicher Lohn + Dienstwagen", sondern "marktüblicher Lohn - Dienstwagen".

 

Ich weiss nicht wie es in Deutschland steuerlich aussieht, aber hier in der Schweiz wird der private Nutzen des Dienstwagens am Einkommen angerechnet und muss wie Einkommen versteuert werden. Zudem kann man den Arbeitsweg nicht mehr abziehen. Je nach Dienstwagen lohnt es sich nicht. Besser ist dann der private Kauf eines Autos und eine gute Vergütung der geschäftlich gefahrenen Kilometer (die sind steuerfrei, da Spesen).

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Moin,

 

steuerlich und rechnerisch ist es in Deutschland i.W. genauso. Ein Dienstwagen mit Berechtigung zur Privatnutzung ist ein geldwerter Vorteil, der zu versteuern ist (nach Listenpreis des Wagens). Dazu kommt, dass auch die laufenden Kosten in so einem Modell üblicherweise anteilig mit dem Gehalt verrechnet werden - also in etwa "Nettozielgehalt minus Privatanteil an der Leasingrate ergibt zu überweisendes Nettogehalt".

 

Wenn man das durchrechnet, lohnt es sich oftmals nicht, das muss man sich dann also überlegen.

 

Was die Frage nach der Verhandlungsstrategie angeht - das ist eine persönliche Sache, die man bei Bedarf auch mit Coaching üben oder auf die man sich mit Literatur vorbereiten kann.

 

Gruß, Nils

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Moin

 

Ich nehme mal an, mit Gehaltsverhandlung als Suchbegriff wurde schon gegoogelt?

 

Ich hab an erster Stelle http://www.wiwo.de/erfolg/coach/optimierung/gehaltsverhandlung-so-bekommen-sie-was-ihnen-zusteht/19612300.html

 

Darin gibt es auch: So viel verdienten einzelne Berufsgruppen

bearbeitet von lefg

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Wieso Argumente? Im dümmsten Fall gibt's halt einfach nicht mehr Budget.

Argumente musst du bringen. der potentielle Arbeitgeber wir dir ein Angebot machen. Möchtest du das er es ändert musst du sagen warum.

Der AG wird sagen "mehr als XYZ können wir nicht zahlen". Warum sich das eventuell trotzdem für ihn rechnet musst du ihm dann erklären.

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Budget, Lohnmodell, wirtschaftliche Lage, Vergleich mit Lohnstatistiken über gesamte Branche... Da gibt es vieles.

 

Womit ich bisher gut gefahren bin: Zuerst nur einen marktüblichen Lohn verlangen. Nicht zu günstig (sonst wirkt man verzweifelt), aber auch nicht viel höher als ein Durchschnittslohn für die entsprechende Position.

 

Nach einem Jahr, wenn einen der Chef kennt, nachverhandeln. Dort kann man dann neue Argumente bringen: messbare Erfolge, was man konkret dem Unternehmen gebracht hat und bringen wird etc. Ist man gut, wird der Chef eher bereit sein, gut zu bezahlen, als zu Beginn des Arbeitsverhältnisses. Er will ja keinen guten Arbeitnehmer verlieren.

 

Ich würde die Verhandlungen auf das jährliche Qualifikationsgespräch beschränken. Unter dem Jahr mehr zu fordern kann gierig wirken.

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Moin

 

Geht es um eine Bewerbung für eine vakante Stelle beim jetzigen Arbeitgeber`Oder um einen Wechsel zu einen anderen Arbeitgeber? Das wird für mich nicht deutlich in der Eröffnung des Threads.

 

Ist die Stelle firmenintern ausgeschrieben im Intranet oder auch öffentlich im Internet?

 

Passen das Anforderungsprofil für die Position und das Profil des Bewerbers zueinander?

 

Gibt es bereits einen informelle Interessenbekundung beider Parteien?

 

Senden Sie uns Lebenslauf, Zeugnisse und Gehaltsvorstellung!?

 

Ob während eines Interviews tatsächlich der Satz fiele, mehr können wir nicht zahlen?

 

Als ich einmal sagte ".... mehr Geld!", da schaute der NLL mich freundlich an, dann in eine Akte, tippte in einen Taschenrechner, soviel sei drin. Ich war so überrascht, dass ich zustimmte. Er hatte mich aber überfahren. Später erfuhr ich, ich hätte fordern können, meine Tätigkeit war es wert.

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Ob während eines Interviews tatsächlich der Satz fiele, mehr können wir nicht zahlen?

Ich hab mehr Erfahrung im öffentlichen Bereich und ja, dort ist dieser Satz üblich.

 

Ich würde einem Bewerber gegenüber aber auch nicht argumentieren warum ich bereit bin soundso-viel zu zahlen.

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Es geht um einen neuen Arbeitgeber. Die Stelle ist intern ausgeschrieben. Es ist eigentlich sicher, dass ich die Stelle bekomme. Allerdings muss eben noch über das Gehalt gesprochen werden. Dies steht noch offen. Sie kennen meine Gehaltsvorstellung. Möchte mich für das Gespräch entsprechend vorbereiten, was für Fragen / Argumente gegen ein etwas höheres Gehalt kommen könnten.

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Was heist Argumente kommen koennten, ...?!

Ich finde DU solltest die Argumente vorlegen koennen weshalb die mehr Lohn zusteht!

Andernfalls werden sie dich fragen weshalb sie dir mehr zahlen sollten, ...

Eigentlich ganz einfach.

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