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ChrisRa

SD-WAN wieso, weshalb, warum?

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Moin zusammen,

 

ich stoße in letzter Zeit immer wieder auf den Begriff SD-WAN. Im groben habe ich das schon verstanden. Ich finde allerdings keine deutschen Hersteller, bzw. Reseller außer viprinet. Hat da schon jemand was im Einsatz?

Erfahrungen? Informationsquellen?

 

Wir möchten gerne vom teuern MPLS weg.

 

Grüße

Chris

bearbeitet von ChrisRa

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Moin,

 

wieso sollen es deutsche Hersteller sein?

 

SD-WAN ist im Wesentlichen ein neuer Marketingname für bekannte Techniken. Dazu zählen etwa Hersteller bzw. Produkte wie Riverbed oder Citrix NetScaler SD-WAN, was früher "CloudBridge" und noch früher WANscaler. Dazu kommen in jüngerer Zeit Multi-WAN-Ansätze, aber auch das ist weder brandneu noch ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal.

 

Stellt sich also mal wieder die Frage nach den Anforderungen ...

 

Gruß, Nils

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Es müssen keine deutschen Hersteller sein. Ich meinte damit eher die Reseller.

 

Anforderungen sind noch nicht klar definiert, ich wollte mir erstmal den Markt anschauen. Hintergrund ist, dass mir die 97% Verfügbarkeit mit den dazugehörigen SLAs von einer einfachen VDSL-Strecke nicht ausreicht. Ich schaue gerade nach Lösungen für dieses Problem. Die MPLS-Bandbreiten sind einfach nicht bezahlbar.

bearbeitet von ChrisRa

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wieviel Verfügbarkeit hättest du denn gerne? Leg das doch erst mal fest. Bei der Telekom bekommst du auch Leitungen mit höherer Verfügbarkeit.

Diese SD-WAN-Lösungen bieten welche SLAs an?

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Kann ich pauschal nicht sagen. Über Verfügbarkeit will ich jetzt auch keine Grundsatzdiskussion anfangen.

Leitungen mit hoher Verfügbarkeit kriegt man überall. Das ist nur immer eine Preisfrage.

 

Die SD-WAN Lösung ist daher interessant, dass man bspw. VDLSer zusammenfassen kann. Ich kann also 2 VDSLer (zukünftig wahrscheinlich auch LWLs) von 2 unterschiedlichen Providern buchen. Zusätzlich noch eine LTE Verbindung und die Verfügbarkeit ist enorm.

Einen Datendurchsatz von 100/40 oder 100/100 MBit über eine MPLS-Strecke zu bekommen ist nicht bezahlbar. Ich habe beim MPLS zwar sehr schnelle Reaktionszeiten und eine Hohe Ausfallsicherheit. Aber warum soll ich den Preis bezahlen, wenn ich dies für ein Bruchteil über VDSLer oder LWL realisieren kann.

 

Meine Ausgangsfrage war eigentlich auch nur ob jemand schon was vergleichbares in Betrieb hat und dieser seine Erfahrungen mal erläutern kann.

 

Zur Größenordnung: knapp 40 Standorte

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Hi,

 

du solltest dich von den "Standard Business" Leitungen und den Datenraten nicht blenden lassen. Die Leitungen sind nicht mit der Qualität einer MPLS oder z.B. Telekom Company Connect zu vergleichen!

Selbst wenn du 2 oder 3 solcher Leitungen "bündelst" hast du im Worst-Case auf allen Leitungen total bescheidene Latenzen.

 

Wir haben im Hosting diverse Kunden mit "dicken" VDSL Leitungen. Die nöhlen aber fast alle monatlich mindestens einmal wegen "schlechter Performance" rum.

 

Gruß

Jan

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Moin,

 

dann geht es dir anscheinend gar nicht um SD-WAN (bzw. das, was derzeit meist darunter verstanden wird), sondern eher um einen Multi-Provider-Router. Das ist dann ja vergleichsweise simpel.

 

Gruß, Nils

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Unter SD-WAN habe ich bisher verstanden, dass es ein Gemisch aus Multi-Provider-Router, Load-Balancer, Kanalbündlung usw. ist.

Jans Statement bringt nun natürlich wieder eine gewisse Unruhe.

 

Wir stehen vor dem Problem, dass wir eine Standortvernetzung mit höheren Bandbreiten benötigen. Aktuell haben wir ein MPLS über 40 Standorte (größtenteils 4MBit ADSL, 4MBit SDSL und vereinzelt auch 10MBit SDSL, Hauptstandort 40MBit LWL) aufgebaut. 

Die Verhandlungen über schneller Bandbreiten im MPLS mit dem Telekommunikationsanbieter haben eine Summe herausgebracht die unter keinen Umständen zu stemmen ist (non-Profit).

 

Daher suche ich nach brauchbaren Alternativen.

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Ich habe es ja extra ins Offtopic geschrieben. Ich wollte mir nur ein paar Impressionen holen. Vielleicht gibt es ja Techniken, von denen ich noch gar nichts weiß. :-)

bearbeitet von ChrisRa

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Man kann das natürlich "oldschool" via VPN lösen das man selber managed. Auch hier gibt es Möglichkeiten Leitungen zu "bündeln", also wiklich active active zu fahren. Je nach Hersteller ist das mal mehr, mal weniger intelligent gelöst, am Ende des Tages ist es aber immer ein Punkt der bei troubleshooting extrem nervt.

 

Wir verwenden zb aktuell Barracuda Firewalls, da kann man bis zu 8 Transports (=Leitungen jeglicher Art) für den Tunnel verwenden. Angenommen man hat 100 Außenstellen und überall ist alles vorbereitet, hat man ein Star oder Fullmesh VPN in Sekunden "konfiguriert", aber wie gesagt, die Vorbereitung ist hier wichtig. Wenn eine der Leitungen ausfällt, wird eben nur der Rest verwendet, man bemerkt das meistens kaum.

Die Probleme die man sich mit active active aber eintritt sind uns zu mühsam, daher haben wir das nur als active-standby im Einsatz, die Hauptleitung ist überall entprechend groß dimensioniert, die Backup theoretisch auch, aber nicht so zuverlässig (3/4G)

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Ich schließe mich hier Otaku an. Barracuda Firewalls sind hier sicherlich ein guter Tip, da sie den VPN über mehrere Leitungen aufbauen und ein Ausfall meistens unbemerkt bleibt (hab sie selbst schon seit einigen Jahren im Einsatz, wenn auch mit weit weniger Aussenstellen). Was für mich vor allem für Barracuda spricht, ist der geniale Support (schnell, kompetent, unkompliziert).

 

Je nach größe und Verhandlungsgeschick  lassen sich auch gute Konditionen raushandeln. Wenn du willst, kann ich einen Kontakt herstellen. Kenn ein paar der Cuda-Jungs recht gut. 

 

Grüße

Johannes

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