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pharao

Ashampoo Antispy - Neues Datenschutz Tool

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Über dieses Tool von Ashampoo bin ich heute gestolpert und habe es heruntergeladen, ausgeführt und für gut befunden.

 

Trotz vorheriger Recherche, welche Optionen in Windows 10 auszuschalten sind, damit möglichst wenige Daten gesammelt werden können, hat Ashampoo Antispy noch eine Lücken in meiner Konfiguration gefunden und geschlossen.

 

Vielleicht hilft's ja wem von euch weiter.

 

LG

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Für was braucht man dafür ein Tool? Du weißt nie was so ein Tool alles noch zusätzlich im Hintergrund macht. Ansonsten kann ich mir Norberts Aussage nur anschließen.

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Verzeihung.

 

Also zunächst habe ich in den Datenschutzeinstellungen die Positionserkennung deaktiviert.

 

3xk6iy69.png

 

Im Tool wird mir folgender Hinweis angezeigt:

t3scw89a.png

 

Auch wenn ich die Position aktuell ausgeschaltet habe, sind vermutlich von der Installation noch Positionsdaten in der Historie. Diese Position kann dann ja weiterhin von Apps ermittelt werden. So verstehe ich diese Angaben.

 

Weiterhin ist bei mir "Microsoft Application Telemetrie" aktiv, dessen Aktivität ich in den Datenschutz-Einstellungen nicht deaktivieren kann.

 

 

Ich finde, auch wenn man die Änderungen nicht durch das Tool vornimmt, gibt es dennoch einen guten Ist-Zustand der Privacy Settings in Windows 10 und damit eine Ausgangslage, um sich darüber Gedanken zu machen, darüber zu recherchieren und eventuell an anderer Stelle manuell vorzugehen.

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Konnte man die denn früher schon in der GUI deaktivieren? ICh denke du meinst das hier, oder?

http://gpsearch.azurewebsites.net/Default.aspx?PolicyID=17

 

Ob man dazu nun wieder ein Tool benötigt?

 

Bye

Norbert

 

PS: Zum Standort für Apps:

Wenn eine App, die den Windows-Positionsdienst verwendet, Ihren Gerätestandort oder den Standortverlauf zum ersten Mal benötigt, wird sie die Zugriffsberechtigung von Ihnen anfordern. Wenn Sie einer App die Berechtigung erteilen, aber Ihre Meinung später ändern und nicht möchten, dass die App Ihren Standort oder den Standortverlauf verwendet, können Sie auf der Seite „Standorteinstellungen“ den Zugriff der App auf den Gerätestandort in der Liste Diese Apps dürfen meinen Standort verwenden deaktivieren.

http://windows.microsoft.com/de-de/windows-10/location-service-privacy

bearbeitet von NorbertFe

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Danke für den Link.

 

Bei W7 gab es doch eine Abfrage, ob man an dem Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilnehmen möchte.

 

In Windows 10 habe ich so eine Abfrage bisher nicht bekommen und ich finde keine Option, wo ich CEIP deaktivieren könnte, außer über gpedit. 

Aber darauf muss man dann ja auch erstmal kommen....


PS: Zum Standort für Apps:
Wenn eine App, die den Windows-Positionsdienst verwendet, Ihren Gerätestandort oder den Standortverlauf zum ersten Mal benötigt, wird sie die Zugriffsberechtigung von Ihnen anfordern. Wenn Sie einer App die Berechtigung erteilen, aber Ihre Meinung später ändern und nicht möchten, dass die App Ihren Standort oder den Standortverlauf verwendet, können Sie auf der Seite „Standorteinstellungen“ den Zugriff der App auf den Gerätestandort in der Liste Diese Apps dürfen meinen Standort verwenden deaktivieren.
http://windows.microsoft.com/de-de/windows-10/location-service-privacy

 

ABER: Klassische Windows-Apps fordern keine Zugriffsrechte an, um die Standortinformationen Ihres Geräts zu ermitteln, sodass sie in der Liste Diese Apps dürfen meinen Standort verwenden nicht angezeigt werden.

 

Quelle: ebenda
 
Also erhält eine klassische Windows-App meine Position ungefragt. Weiß jemand, ob solche Apps nur die aktuelle Position erfragen oder ob sie auch auf eine eventuelle Historie zugreifen können?
Hier steht's:
tdbbb4ae.png
 
Hier ist aber nur von Apps und nicht von klassischen Windows-Apps die Rede, wobei es ja offenbar einen Unterschied zwischen beiden genannten gibt.
Für mich bedeutet das im Kehrschluss: Klassische Windows-Apps können meinen Positionsverlauf (der ja zwangsläufig existiert, wenn man die Positionsbestimmung erst nach der Installation ausschalten kann) ungefragt einsehen. Oder?
bearbeitet von pharao

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Ich würde mal behaupten, dass man Tools wie Aschampoo nicht wirklich braucht. Für meinen Teil hab ich damit auch keine guten Erfahrungen gemacht. Ich hab sowieso ne empfindliche Haut.

 

Wieso sollte man nicht, wenn man das will und braucht, die Verbesserungen, die mit solchen Tools geliefert werden, nicht einfach selbst per GPO umsetzen?

 

Warum will man Windows 10 überhaupt einsetzen, wenn man dem Ding sowieso nicht ganz glaubt?

 

Nur mal so zur Diskussion in die Runde geworfen....

bearbeitet von willy-goergen

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Wieso sollte man nicht, wenn man das will und braucht, die Verbesserungen, die mit solchen Tools geliefert werden, nicht einfach selbst per GPO umsetzen?

Sehe ich auch so. Das meinte ich mit folgender Aussage:

 

Ich finde, auch wenn man die Änderungen nicht durch das Tool vornimmt, gibt es dennoch einen guten Ist-Zustand der Privacy Settings in Windows 10 und damit eine Ausgangslage, um sich darüber Gedanken zu machen, darüber zu recherchieren und eventuell an anderer Stelle manuell vorzugehen.

 

In einer bestehenden Windows Domäne wird man nicht um Windows 10 herum kommen. Ich finde das Betriebssystem toll, schnell, intuitiv und schön designt, aber ich möchte es nicht einfach hinnehmen, dass Microsoft selbstständig und ständig Daten nach Redmond sendet. 

Es schließt sich meiner Meinung auch nicht aus, dass man Windows 10 installiert und gleichzeitig mit einem Auge auf den Datenschutz schielt :)

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Einfach auf Windows 10 verzichten oder damit leben. Immer diese "German Angst"... NSA, Microsoft, Cloud... buuhuuhuu... Nichts ist schlimmer als sowas mit dem deutschen Mittelstand zu diskutieren.

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Einfach auf Windows 10 verzichten oder damit leben. Immer diese "German Angst"... NSA, Microsoft, Cloud... buuhuuhuu... Nichts ist schlimmer als sowas mit dem deutschen Mittelstand zu diskutieren.

Sei froh, dass der Mittelstand viele Dinge hinterfragt und nicht einfach abnickt. Genau deshalb ist ja auch so unbeliebt bei den Politikern/Konzernen. Er glaubt nicht alles. Dummerweise ist er innovativ und bringt dem Staat viel Steuergelder. ;)

bearbeitet von Weingeist

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Viele Mittelständler sind eben nicht zwingend innovativ, sondern hängen an Jahrzehnte alten Geschäftsmodellen. Dir Läden sind meist darauf ausgelegt Geld abzuwerfen, aber das Geld für Innovationen wird nicht ausgegeben (würde ja die Ausschüttung für die Gesellschafter verringern...).

 

Gerade vor zwei Wochen wieder erlebt: Mittelstand, Rohrleitungsbau, inhabergeführt (Familie), nach eigenen Aussagen 75 Jahre am Markt. Geld wie Heu, aber nicht im Unternehmen. Was ich gesehen habe reichte: Verranzte IT, urmelalte Schreibtische, 15" TFTs, lustige Mischung ald Aldi-PCs, Dell und Selbstbau-PCs, aber zwei 911er und eine E-Klasse vor der Tür. Dringend notwendiger Umbau der IT wurde nur unter Kostengesichtspunkten betrachtet, ich bin nach 15 Minuten wieder gegangen. Soll ein anderer zum "Bestpreis" liefern... Das ist der Großteil des deutschen Mittelstandes. Und das sind auch die, die der Union schön Spenden zukommen lassen, damit das Erbschaftsrecht bleibt wie es ist und es weiter genug Möglichkeiten gibt Vermögen unversteuert weiterzugeben. Ein Hoch auf den deutschen Mittelstand...

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IMHO liegt das Problem *oft*, aber nicht immer, am 'Inhabergeführt', der Inhaber hat eine Meinung, von der wird nicht abgerückt. Bitte nicht auf den Mittelstand verallgemeinern. Aber die Diskussion hat nichts mehr mit der ursprünglichen Diskusstion zu tun. ;)

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