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Terminalserver - Ressourcen einschränken?


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Wunderschönen guten Montag-Morgen :-)

 

Ich hätte da mal eine kleine Frage.

Dazu will ich erstmal kurz den IST-Zustand erklären:

 

Wir haben bei uns in der Firma einen Server, auf dem VM-Ware installiert ist. Dort wiederum haben wir verschiedene Terminalserver installiert.

Jetzt kommt es sehr oft vor, dass einzelne Benutzer größere Programme (oder riesige Excel-Dateien öffnen) und damit JEDEM anderen User die Performance wegnehmen, d.h. im Endeffekt hängt nicht nur der eine Terminalserver, sondern alle die auf der VM-Ware installiert sind.

 

Nun die Frage:

Es muss doch irgendwie die Möglichkeit geben, die Ressourcen für jeden Benutzer so einzuschränken, dass so ein Problem nicht mehr auftreten kann? Es gibt wesentlich größere Firmen mit wesentlich mehr Clients.. die hätten ja sonst den ganzen Tag ne CPU-Auslastung von 100% und RAM ausgelastet bis hinten gegen..

 

Wäre über Tipps wie man so Probleme lösen kann sehr Dankbar!

 

MfG Jac

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.... Es gibt wesentlich größere Firmen mit wesentlich mehr Clients.. die hätten ja sonst den ganzen Tag ne CPU-Auslastung von 100% und RAM ausgelastet bis hinten gegen..

 

Wäre über Tipps wie man so Probleme lösen kann sehr Dankbar!

....

 

Nun, falls es an der Performance liegt, wie wäre es mehr davon?

 

Liegt es aber tatsächlich daran?

 

Wie ist es denn, falls diese riesigen Tabellen lokal auf einem Client geöffnet werden?

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@Gulp: Das Problem hätte ich aber auf einem anderen Terminalserver genauso.. halt nur für den einen Server. Generell müsste ich es dann aber auch lösen.

 

@lefg: Für unsere Problematik reicht die Performance aus die wir haben. Da mit Excel war nur ein Beispiel. Wir verwenden eine ERP-Software auf Access / VBA - Basis.. dank dem so toll stabilen Access kommt es oft vor, dass das Programm hängen bleibt (wieso ist leider nicht rauszufinden).. das zieht dann bei dem einen Benutzer die CPU-Last auf 100%.. das Problem ist, dass die CPU-Last für den kompletten Server auf 100% gezogen wird und nicht nur bei dem Benutzer selbst.

 

Dann bekommen wir hier in der IT-Abteilung von ca. 60 Leuten anrufe, dass auf den Servern nichts mehr geht.

 

2-3 Minuten später hat sich das Problem dann von selbst gelöst..

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@Gulp: Das Problem hätte ich aber auf einem anderen Terminalserver genauso.. halt nur für den einen Server. Generell müsste ich es dann aber auch lösen.

 

Naja, das Problem hättest Du aber vielleicht eben gerade nicht, wenn Du die physikalische Hardware der VMware Maschine exklusiv für eine TS Instanz nutzen würdest. Eine eventuelle Problemlösung liesse sich dann auch deutlich vereinfachen. Nämlich durch den Einsatz von zusätzlichen TS, einer TS Farm oder aber durch Bereitstellung von zusätzlichen Hardware Ressourcen für den vorhandenen TS. Dein anfänglicher Ansatz ging ja genau ins Gegenteil, nämlich die Begrenzung von Ressourcen.

 

Generell bin ich kein Freund von allumfassender Virtualisierung, viele springen immer mit Vollgas auf solche Trends auf und stellen nachher zähneknirschend fest, dass Server die stark frequentiert werden, oft mehr als das durch die Virtualierung erwartete Einsparpotential dann an zusätzlichem Support spezifischer Probleme verschlingen und/oder mit zusätzlichen Ressourcen (Hard-, Software, etc) versorgt werden müssen. Nur dass wir uns recht verstehen, eine clever geplante (und vor allem unter Last getestete) Virtualisierung kann durchaus sinnvoll und effizient sein.

 

Bei bestimmten Szenarien muss man schon beim Planen der VMware Struktur deutlich mehr Geld für die physikalische Hardware rechnen als bei manchen dedizierten Serverlösungen, natürlich kommt es hier immer auf das jeweilige Einsatzszenario an und lässt sich leider nicht pauschal eingrenzen.

 

Grüsse

 

Gulp

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Hi Gulp,

 

ich vermute mal, dass könnte hier in einer Grundsatz-Diskussion enden :) Ich denke da denkt jeder anders.. wir haben uns zu dem Zeitpunkt der Server-Anschaffung für die Virtualisierung entschieden. So groß sind wir im Moment nicht, dass wir mehrere verschiedene physikalische TS aufstellen müssen / würden.

 

Was das Problem aber nochmal angeht:

Ich vermute einfach mal, dass egal wieviel Ressourcen ich in so ein TS packe.. ob er virtualisiert wurde oder physikalisch vorhanden ist. Das Problem wird (ohne Ressourcen-Einschränkung) immer das selbe bleiben. Ich gehe davon aus, dass die ERP-Software (also Access) in diesem Moment einen "hänger" hat und damit die komplette CPU lasst dicht macht.. unabhängig davon wieviel CPU-Leistung zur Verfügung steht.

 

Ich hätte also das Problem sowohl bei einer einzigen Maschine, als auch einer virtuellen Maschine.

 

Die Frage ist nur, wie behebe ich es, dass ein einziger Benutzer nicht 20 weitere lahm legt.. weil in seiner Sitzung ein Programm festhängt.

 

Da kam mir halt eine Ressourcen-Einschränkung in den Sinn :)

 

Freue mich allerdings über die vielen Reaktionen und weitere Tipps..

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Hätte .... tja, das ist das eigentliche Problem, Du meinst Du hättest, vielleicht aber auch nicht ..... und das hat nichts mit Grundsatzdiskussion zu tun.

 

Und ja es gibt auch TS mit genügend Ressourcen für die auf dem TS festgelegten Programme und Exceldateien (oder Zeichnungen, Datenbanken, Webservices, oder, oder ......).

 

Grüsse

 

Gulp

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....Ich gehe davon aus, dass die ERP-Software (also Access) in diesem Moment einen "hänger" hat und damit die komplette CPU lasst dicht macht.. unabhängig davon wieviel CPU-Leistung zur Verfügung steht.......

 

Tritt das Problem nur auf einem TS auf oder auch auf einem Client?

 

Ist das ein neu aufgetretenes oder ein altes Problem?

 

Was sagt der Hersteller der ERP dazu?

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Das Problem haben wir nur bei den TS selbst.. ich kann dir aber auch nicht genau sagen ob es bei Clients auch auftreten würde, da wir ja nicht auf jedem Client die ERP-Software noch lokal installiert haben.

 

Soweit ich aber von dem Business-Partner (für die ERP-Software) weiß, existiert das Problem bei lokalen Clients nicht.

 

Das liegt halt an Access.. ist wohl nicht die stabilste Software :) Das Problem hatten wir damals schon bei TS 2003 und jetzt bei TS 2008 leider immernoch..

 

Mir gehen nur die Support-Anrufe immer auf den Keks, die kommen, sobald ein Client hängt und alle anderen mit runter zieht..

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Hi,

Ich habe früher intensiv den Threadmaster für 2003-er Terminalserver zur Resourcenbegrenzung benutzt. Damit kannst du konfigurieren, daß z.B. kein User mehr länger als 20 Sekunden mehr als 15% CPU-Leistung bekommt. Ab 21 Sekunden regelt der Threadmaster dann die CPU für den User herunter.

 

ThreadMaster Home

 

Unter 2003 hat der wunderbar garbeitet, wie es bei 2008 aussieht, kann ich nichts mehr dazu sagen. Ich hatte mehrere TS-CitrixFarmen mit insgesamt ca. 50.000 Usern drauf und genau auch dein Problem mit den riesigen Exceltabellen beobachtet :-)

 

blub

bearbeitet von blub
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Hast du mal nachgesehen welche Auslastungen genau nach oben gehen`? Ich habe hier in der Firma z.b. eine CRM laufen die auf Firebird-Datenbanken läuft, und hier gibt es (auch durch Programmfehler bzw. Firebird-spezifische Bugs) auch öfter mal "Hänger". Die liegen aber an IO-Bottlenecks, die dann die lokalen Clients auf 100% Auslastung zerren. Warum genau das passiert kann mir auch der Softwaresupport nicht sagen. Es ist jedoch so dass die Clients mit ihrer lokalen Software manchmal 100% CPU-Auslastung haben und einen irren IO auf dem Server produzieren, was den Rest der User dann bremst. Anstatt nun aber herzugehen und jedem Datenbankserverprozess eine Beschränkung der maximalen IO-Bandbreite zu geben hab ich ein kleines extra-Storage mit SSD`s projektiert das das Poblem mit höherer Wahrscheinlichkeit lösen wird.

 

MfG Maik

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