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Bib

Bewerbungsgespräch und Gehaltsverhandlung?

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Hi,

ich habe demnächst ein Bewerbungsgespräch. Es gibt aber ein paar Dinge, die ich gerne hätte.

z.B. Firmenwagen, Höhe des Gehalts, jährliche Gehaltsanpassung, Weihnachtsgeld, regelmäßige Weiterbildungen usw.

 

 

Wann soll man sowas denn vorbringen? Beim ersten Bewerbungsgespräch? Oder soll man lieber erst mal alles anhören, was der neue Arbeitgeber so erzählt und dann wenn sie mich einstellen würden, nochmal darauf zurückkommen und um ein Gespräch bitten?

 

Wie wird sowas allgemein gehandhabt?

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Beim ersten Gespräch redet man da eigentlich nicht drüber, außer dein neuer AG spricht das Thema an.

Du solltest aber dann nicht gleich deinen DIN A4 Zettel mit Vorstellungen auspacken, das kommt dann auch nicht besonders gut an.

 

Auf jeden Fall überleg dir gut, wie du deine Wünsche vorbringst und sie formulierst.

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Servus,

 

z.B. Firmenwagen, Höhe des Gehalts, jährliche Gehaltsanpassung, Weihnachtsgeld, regelmäßige Weiterbildungen usw.

 

quasi eine Traum-Forderung die jeder gerne hätte, aber die wenigsten so in diesem Umfang das auch bekommen.

Um das durchzusetzen muss man wirklich schon entweder ein technisches As sein oder eben auf höhere Posten zielen (Abt.-Leiter etc).

 

Bkolbe hat in seinen drei Sätzen das ganze sehr gut formuliert, dem ich mich anstandslos anschließe.

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@Bib, wenn's eines deiner ersten Bewerbungsgespräche ist, wäre ich eher zurückhaltend. Firmenwagen gibts normal erst ab Bereichsleiter oder höher, ausser du bist im Aussendienst.

 

Wenn du ein alter Hase bist, musst du dich auf dein Gefühl und deine Erfahrung verlassen.

 

cu

blub

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Na wenns keinen Firmenwagen und keine Fahrtkosten gibt, dann fällt der Job ja eh schon weg.

 

Hab momentan 5 km zur Arbeit und danach wären es einfach über 70km. Da müsste ich schon einiges mehr verdienen, damit ich mich da finanziell verbessern würde.

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Weil mir das Gehalt hier zu wenig ist (brutto 2000 Euro, öffentlicher Dienst) und weil ich keine Aufstiegschancen bzw. Gehaltserhöhung sehe.

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Nun,

 

oftmals schreibt der Arbeitgeber seine Konditionen, Bedingungen und Angebot in die Anzeige, auch die Aufgaben für den Arbeitnehmer. Eine andere Möglichkeit, der Aufgebende bittet in der Anzeige sich Bewerbende um die Mitteilung der Gehaltsvorstellung.

 

Erfordert die Arbeit ständig ein Firmenfahrzeug, dann besteht schon die Möglichkeit es für den Arbeitsweg zu benutzen; zu welchen Bedingungen, das ist dann wieder etwas anderes.

 

Was bringt die Tätigkeit des Beschäftigten dem Arbeitgeber ein, ist der Scherge, Leiter, Entwickler, Kundenberater im Aussendienst, schafft er Aufträge ran, verkauft?

 

Hat der Bewerber besondere Fähigkeiten, Kenntnisse, die der Arbeitgeber dringend benötigt und wieviele geeignete Bewerber gibt es?

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Ja, schon klar.

 

Hab leider keine Anzeige oder sonstwas vom Arbeitgeber. Ein Bekannter hat da als Admin gearbeitet bzw. arbeitet da momentan noch und arbeitet jetzt dann zukünftig zuhause bei seinen Eltern im Betrieb mit. Er hat gemeint, die Stelle wäre was für mich.

 

Seiner Beschreibung nach kann ich das auch alles, er weiß ja, was ich kann. Hab halt nur seine Angaben.

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Nö, er meinte, da er nur 600 Meter neben der Firma wohnt, stand das nie zur Debatte.

 

Er hat auch gemeint, daß das aber vielleicht wohl schon machbar wäre.

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Was ist denn die Arbeit, die du da machen sollst? Gib mal eine Beschreibung.

 

Wenn es halt ein Administrator ist, der intern arbeitet, dann wird es mit einem Dienstwagen schwer. Und ich denke auch mit Fahrtkosten wird es schwer. Dann wird sich die Firma lieber jemanden holen, der bei denen um die Ecke wohnt. Außerdem gibt es ja auch noch die Möglichkeit, Fahrtkosten steuerlich abzusetzen. Da sind zwar seit diesem Jahr 20 km abgezogen, aber der Arbeitgeber wird darauf verweisen.

 

Und wenn er bei sich um die Ecke jemanden bekommt, der die Arbeit für 2500€ im Monat macht, wird er wie schon gesagt, dir nicht 2500€ + 400 € Fahrtgelt zahlen wird. (die 2500€ sind nur ein angenommener Betrag)

 

Denke auch daran, dass eine Arbeit 5 Minuten von zu Hause ein Privileg ist, dass nicht viele in der EDV haben. Ich meine viele von uns müssen täglich die 70km fahren, ohne den Ausgleich durch den Arbeitgeber zu erhalten. Und viele sind bereit, für weniger als du, den Weg auf sich zu nehmen. Deshalb wirst du mit der Forderung nur wenig Chancen haben, dieses Ziel zu erreichen. (Wie gesagt, außer vielleicht im Außendienst).

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Also es wäre halt ein Systemadministrator-Job. 100 Win XP-Clients, ca. 20 Server, Telefonanlage.

Alles was halt anfällt. Netzwerk administrieren, Mitarbiter schulen, defekte Hardware austauschen, neue Hardware kaufen und installieren.

 

Sind insgesamt 2 Admins und 1 Lehrling. Dabei sind die Admins aber für 2 Firmen zuständig. Weis jetzt nur nicht, ob die beide im gleichen Gebäude sind oder weiter auseinander.

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...Da sind zwar seit diesem Jahr 20 km abgezogen, aber der Arbeitgeber wird darauf verweisen....

Das wurde meines Wissens diese Woche wieder gecancelt, so dass wieder jeder Km zählt. Kam in den Nachrichten. Frag mich jetzt aber nicht von welchem Gericht.

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