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Aehrfoordt

Terminalserver konzipieren

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Hallo,

 

In mittelfristiger Zukunft möchten wir einen Terminalserver anschaffen.

Dieser soll den Jetzigen "Tobit David, Cobra Adressplus und weitere Anwendungen,

Fileserver" Ablösen.

Wie sollte ich so einen Server dimensionieren, wenn darauf diverse CRM Programme, Verwaltungsprogramme, David Zehn und Files für ca 15 User liegen?

 

Die idee ist, wenn der Leasingvertrag ausläuft die PCs durch Notebooks zu ersetzen, damit die Mitarbeiter auch über UMTS und Terminalsitzungen uneingeschränkt arbeiten können.

Leider habe ich keine Erfahrungen, was man alles beachten muß, rein vom Verständnis her muss der doch aber die ganze arbeit machen und daher recht fix sein.

Gibt es im Inet nachlesbare Literatur, über den Terminalserver? Ich kenn den nur im Adminmode.

 

mfg

 

Aehrfoordt

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Terminalserver sind eine tolle Technologie, besonders wenn es um zentrale administration und den Zugriff von Unterwegs aus geht.

 

Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten damit so ein TS performant arbeitet.

 

Wenn du noch garkeine Erfahrung damit hast kann ich die das Buch Microsoft Windows Server 2003 Terminaldienste empfehlen. Da gibt es auch ein Tool auf der beiliegenden CD um die Dimensionen zu kalkulieren.

 

Auf alle fällle solltest du dich vergewissern dass alle Applikationen auch für den Betrieb auf einem TS freigegeben sind. Zudem achte darauf dass der TS nichts für sehr Ressourcenhungrige Applikationen ist. Wenn ein Anwender so eine Applikation ausführt (oder zum Beispiel einen 3D Bildschirmschoner, kann es passieren dass sie sich alle Ressourcen nimmt und der Rest der User nur noch lahm arbeiten kann.

Das kannst du nur mit der Enterprise edition des W2K3 Servers in den Griff bekommen, welche den Ressource Manager mitbringt.

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Hallo,

 

In mittelfristiger Zukunft möchten wir einen Terminalserver anschaffen.

Dieser soll den Jetzigen "Tobit David, Cobra Adressplus und weitere Anwendungen,

Fileserver" Ablösen.

Wie sollte ich so einen Server dimensionieren, wenn darauf diverse CRM Programme, Verwaltungsprogramme, David Zehn und Files für ca 15 User liegen?

 

Das hört sich für mich so an, als wenn der TS auch DC werden soll? Dann noch Backup, Tobit und die anderen Sachen. Keine einfache Geschichte, besonders, wenn man neu im TS Umfeld ist.

Wenn die Möglichkeit besteht verlager kritische Anwendungen/Dienste auf einen anderen Server. Je mehr der TS seiner eigentlichen Aufgabe (die Anwendungsbereitstellung) nachkommen kann, desto besser ist die Stabilität und Performance des Systems gewährleistet.

 

Man kann leider keine pauschale Aussage treffen, wie ein Terminalserver dimensioniert werden muss, da es meist Umgebungsabhängig ist. Den Blick auf die zukünftige Entwicklung sollte man ebenfalls nicht vergessen, von der Redundanz ganz zu schweigen.

 

Aus eigener Erfahrung macht ein Server mit Dual CPU und mind. 4 GB RAM Sinn (allein schon deswegen, weil RAM im Nachkauf extrem teuer ist). Der Plattenplatz ist entsprechend nach den Anforderungen zu wählen, sollte aber mit SAS/SCSI Disks bestückt sein.

 

Eventuell ist zu erwägen, ob ein 64 Bit OS eingesetzt werden kann. Oftmals ist dies wegen den Anwendungen und Treibern jedoch nicht möglich.

 

Mach Dir Gedanken, was konkret an Diensten und Anwendungen auf der Maschine laufen sollen.

Wie sind die Anforderungen an die Druckumgebung?

Müssen die Nutzer mit 16Bit Farbtiefe Arbeiten oder reichen 256 Farben? Das entscheidet unter anderem, über welche Leitung Du den TS an das Internet anbinden musst.

Gedanken musst Du Dir auch über die Lizenzierung machen (per User/per Device).

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hi, bevor Du David Zehn auf nem TS laufen lässt, schau Dir bei Tobit die KB-Einträge dazu an. Ich bin froh, dass es ohne TS vernünftig läuft ;-)

 

Gruß Pusi

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Danke an wolke 2K4 für den Hinweis, ein TS auf einem Domaincontroller ist immer ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko!

 

Ebenso ist (wie bei allen Projekten) das wichtigste vorher ein Pflichtenheft zu erstellen, welche Ziele erreicht werden müssen. Erst dann kannst du sagen wie das mit dem TS zu realisieren ist und ob es überhaupt geht.

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Danke schon mal für die Antworten,

wenn ich als DC den alten Fusi TX150 (2 GB Ram, 4x36GB SCSI Hotplug HDD) nehme ...

 

Im Moment besteht das Problem, daß dieser Server alles macht und keine Festplattenredundanz hat. Wenn dann mal alles Umgestellt wird, könnte ich das Ändern (Festplatten rein, Raid 10 o.ä.)

 

Die Anwendungen sollten halt alle über TS Verfügbar sein. Die meisten gehen auch (Habe Hersteller gefragt)

 

Hmm Mit David werd ich mal lesen, ggf muss der auf dem alten bleiben, wenn ich das so mache, Web Access ginge vielleicht auch, allerdings nur Web Access ist ja auch ****, zumal die Lizenzen dafür teurer geworden sind :-/ Ich werde das zu Hause am Quarantäne PC mal testen :-)

 

Welche Komponenten außer HDD sollte man redundant halten?

 

mfg

 

Aehrfoordt

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Hallo,

 

in der Summe und der Art deiner Fragen ergibt sich der Hinweis eine Firma die Kow-How auf dem Gebiet hat zu beauftragen. Hier sind insbesonere zertifizierungen und referenzen sehr wichtig. Gerade in dem Zusammenspiel der Applikationen kann man viel falsch machen. Damit ist die Gefahr sehr groß viel Geld in den berühmten Sand zu setzen.

 

Eventuell (und nur unter dem Vorbehalt das es zu der zukünftigen umgebung passt, siehe Anzahl User etc.) wäre vielleicht ein SBS 2003 + Terminal-Server eine Überlegung wert:

 

SBS 2003:

 

Domänencontroller, DNS, DHCP-Server

Fileserver

Exchange 2003 (Mail)

Datenbank (SQL 2000 / 2005) bei der Premium Version enthalten

ISA 2004 (habe ich noch nicht auf dem SBS 2003 installiert, keine Erfahrung ob das sauber funktioniert)

 

Terminal-Server:

 

Terminal-Server

 

Charme der Angelegenheit:

 

-SBS 2003 gibt es günstig bei den großen Hardware-Herstellern dazu ( 5 Cals enthalten)

-Backup-Software ist als SBS-Edition meist wesentlich günstiger als die Normalversion

-der SBS verkraftet auch jegliche Art von Bandlaufwerken

 

Wie gesagt, vorbehaltlich jeder Kompatibilitätsprüfung . . . . :-)

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Hier sind insbesonere zertifizierungen und referenzen sehr wichtig.

 

Zu den Zertifizierungen habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich habe schon viele "Paper MCSEs" gesehen, die es trotzdem nicht drauf hatten. Ein Zertifikat ist noch lange kein Nachweis für Erfahrung bei entsprechenden Projekten.

Hab auch einen CCNA gemacht aber mit Cisco Routern kannst Du mich heute jagen.

 

Aussagekräftiger sind da schon eher die Referenzen einer Firma, die man auch mal an telefonieren sollte um sich über den Service zu erkundigen. Was hilft Dir eine ordentliche Einrichtung der Umgebung, wenn Du im Produktivbetrieb keinen kompetenten Ansprechpartner hast?

 

Ansonsten stimme ich Dir natürlich zu, eine Firma mit entsprechendem Know How wäre hier sicher anzuraten

 

Eventuell (und nur unter dem Vorbehalt das es zu der zukünftigen umgebung passt, siehe Anzahl User etc.) wäre vielleicht ein SBS 2003 + Terminal-Server eine Überlegung wert:

 

Neben dem TS, den er kaum kennt noch eine Tobit zu Exchange Migration? Viel Spass dabei, das wird ein heisser Sommer... ;)

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Hallo,

 

also das ist keine triviale Aufgabe, die Dir da gestellt wurde. Zum Einstieg empfehle ich das Buch "Inside Citrix Metaframe XP", ISBN 0735711925. Trotz des Titels wird auch eingehend auf die reinen Terminalservices von MS eingegangen, auch die Planung wird ausführlich erörtert.

Für die Durchführung des Projekts rate auch ich zu fachlichem Beistand, zumindest für die Installation des OS, der Terminalservices und der Anwendungen. Die laufende Administration kann man sich zur Not bei einem gerüttelt Maß natürlicher Neugier selbst aneignen.

 

 

Gruß

 

Hans

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