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hhred

hardware migration, wie ?

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hallo.

 

habe hier einen einzelnen w2003 server auf dem auch exchange 2003 läuft.

 

ist zustand: die hw ist veraltet (P-III 1,2 GHz mit max. 512 MB RAM, Intel RAID U2-1 Controller), die neue hw steht bereits da (P5PL2 3,4 GHz CPU, 2 GB RAM).

 

erstes Problem: einfach den Intel RAID in das neue MB reinstecken und mit den Platten im neuen MB booten geht nicht, das MB und der Intel RAID vertragen sich nicht (grmml).

 

hab nun noch einen AMI MegaRAID (4 LVD Kanäle) der zwar mit dem neuen Board läuft, aber wie bringe ich das ganze zum laufen ?!?

 

Gibt es ein Tool, das die Migration schafft (weil neuer Chipsatz auf dem MB, etc ?!?).

Ich will mir eine neuinstallation ersparen, viel lieber wäre mir eben wenn die alte Bootpartion auf dem neuen MB weiterläuft (und der Gerätemanger halt einiges neu erkannt).

 

Bin für jeden Tipp dankbar.

 

hubert

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Von einem Hardwaretausch eines bestehenden DCs vor allem mit Exchange ist dringend abzuraten. Es wäre viel besser einen neuen DC zu installieren, Exchange drauf, SPs installieren und dann die Daten zu übernehmen.

 

Auch wenn du vielleicht den Server zum Laufen kriegst, irgendwann werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit komische Fehler auftreten, die sich weder erklären noch lösen lassen.

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Hallo Hubert,

 

Thomas hat recht: Lass es.

 

Installiere den Server neben dem ersten auf neuer Hardware, zieh die Daten rüber und zum Thema Migration von Daten, Konten, Einstellungen etc. gibt es unzählige Beispiele, die Boardsuche hilft weiter ;)

 

grüße

 

dippas

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Höre bitte auf unsere Warnungen, auch wenns mehr Arbeit für dich ist.

 

Hast du dir schon mal überlegt, was du deinem Chef sagst, wenn das AD zufälligerweise aus unerklärlichen Gründen nicht mehr funktioniert. Wenn er nicht weiß, dass du den neuen Server mittels Plattenübersiedlung in Betrieb genommen hast, dann kommst du vielleicht noch durch, allerdings wirst du aufgrund des Ausfalles auch nicht unbedingt gut dastehen.

 

Wenn er es weiß, kannst du gleich die Kündigung unterschreiben.

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Hi,

 

ich bzw. mein Kollege steht vor einem ähnlichen Problem. Ich würd ja auch viel lieber einfach nen weiteren DC aufsetzen ... allerdings hat der Kunde diverse Programme drauf (Speditionssoftware, Map & Guide, Mautberechnung, Schnittstelle zu externen Kunden, etc. etc. etc.) ... Die Möhre hat eine ziemliche Macke. Es braucht x-Versuche nach dem Herunterfahren die Kiste zu starten und sich anzumelden. Wenn er mal läuft, dann ist es ok ... Graka, Netzteil, Ram, Nic wurde testweise schon ersetzt. Meines Erachtens hat das Board einen Schuss weg - nur ein identisches Board ist nicht mehr lieferbar (MSI mit 845er Intel Chipsatz).

 

Die Zusatzsoftware kann auch hier vor Ort nicht aufgespielt werden - für den Speditionskram müsste der Rechner nach Österreich geschickt werden - das dauert schlicht zu lange ...

 

Irgendwie ist das ein ziemlicher Graus wenn man Kunden von anderen Firmen übernimmt und dann so sukzessive feststellt was da so alles im Argen liegt ...

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Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende (Weisheit meiner Oma selig).

 

Löse Dich von dem Gedanken dass der Kunde die Vorgaben über die Arbeitsschritte macht - wenn der Kunde Ahnung hätte wärst Du nicht da um seine Probleme zu lösen. In so einem Übergang (neues Systemhaus, neue Hardware) hat man schlechthin DIE Gelegenheit, das System vom Kopf auf die Füsse zu stellen.

 

So eine "all in one"-Murkskiste ist der grösste anzunehmende Albtraum. So was kriegt man unter keinen Hut. Exchange auf DC ist nicht gerade das was MS empfiehlt, da dann noch X Fremdapplikationen drauf zu packen ist irgendwas zwischen bes*heuert, däml*ch und strafbar. Am Ende bekommst Du genau wieder das was Du jetzt hat: Ein System dass nicht wartbar ist.

 

In den letzten Jahren sind wir dazu übergegangen, solche System abzulehnen. Weder installieren wir sowas noch nehmen wir sowas in Wartung. Wenn der Kunde einen solchen Bastard will soll er sich wieder einen Frickler holen, da passt dann wenigstens Kundendenken und Qualität zusammen.

 

Auf der einen Seite ist der Kunde wahrscheinlich zu 100% von der Kiste abhängig, auf der anderen Seite weint er rum wenn er ein paar Ois investieren soll um seine Geschäftsgrundlage dauerhaft zu sichern. Wenn sich der Kunde eine adäquate IT nicht leisten kann soll er zusperren.

 

Mach ein ordentliches Sizing. Z.B.: Die Hardware selbst wird der DC, dadrauf kann man z.B. Virtual Server laufen lassen und packt Exchange in eine eigene Virtual Machine. Eine weitere Virtual Machine z.B. für Datei- und Druckdienste, in eine dritte VM den Virenscanner und vielleicht den WSUS. Soll er sich für seine Sondersoftware einen weiteren PC kaufen den er fallweise auch in der Weltgeschichte rumschickt.

 

Der Versuch, ein kaputtes System per Komponententausch in ein ganzes System zu "migrieren" endet nach den Gesetzen der Logik wieder in einem kaputten System - und für das musst Du dann wohl Deinen Kopf hinhalten weil Du das verbrochen hast.

 

Es gibt auch Aufträge bei denen der Gewinn in der Ablehnung liegt.

 

Gruss

Markus

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naja ... das ist auch meine Meinung! BTW - Exchange ist bei dieser Mühle nicht drauf.

 

Doof ist halt, dass das die erste Kiste war (Selbstbau-Hobel) ... die anderen Kisten sind HP Netserver. Aber das Problem ist mein noch Chef - so nach dem Motto das muss gehen.

 

Für mich erledigt sich das Problem eh in ca. 2 1/2 Wochen - ich geh dann in Urlaub (und Überstunden abfeiern) und werd auch nicht mehr zurückkommen, da ich zum 1.10. als Admin bei einer anderen Firma anfange.

Die A-Karte hat halt mein Kollege gezogen. Ich werd wohl am Montag den Kunden nochmal anrufen und ihm erneut dringlich zu einem neuen Server raten - wenn er nix ausgeben will, dann kann er einen Proliant ML110G3 nehmen - die Kisten werden fast hergeschenkt oder alternativ für knapp 2000€ einen ML350 mit Xeon 3GHz, 3*72GB, Smartarray und 1 GB Speicher ... ist für seinen W2k Domänenkontroller und die paar User mehr als ausreichend. Außerdem kann er die Kiste mit einer gewissen Redundanz (redundates Lüfterkit, 2. Netzteil) ausstatten.

 

So ... jetzt will meine Kampfkatze wieder ihre Streichel- und Schmußeeinheiten :D

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Von Platespin gibt es die Software PowerConvert, die für solche Zwecke geschaffen wurde. Der Knackpunkt dürfte der Preis werden - soll nicht ganz billig sein.

 

Auch wenn die anderen vor einer solchen Aktion gewarnt haben - habe selbst schon DC's und DC's mit Exchange in VMs migriert und die haben keinen Ärger gemacht. Mit der richtigen Software geht das auch ohne ...

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Hallo hhred,

 

Bin für jeden Tipp dankbar.

hubert

 

Erstmal ein lautes LASS ES BITTE auch von mir :D

 

Als Ergänzung noch ne Faustregel: durch die Leistungs- und Kapazitätssteigerung durch den technischen Fortschritt ist ein neu gekaufter Server nach ca. 3 Jahren abgeschrieben; wenn man ihn nach dieser Zeitspanne nochmal wegen Leistungsproblemen anfassen muß ist es auch buchhalterisch sinnvoll, ein neues Gerät für diese Aufgabe zu beschaffen und den alten Rechner für eine passende Aufgabe weiterzuverwenden.

 

Aber nochmal zurück zum ursprünglichen Problem; ich stell mir jetzt einfach mal vor, Du hast die Aufgaben auf ein neues Gerät (Dell und hp bieten da schöne Sachen, allein schon wegen des Hardwareaustauschservices!) migriert, und willst aus rein akademischem Forscherdrang ;) das alte Gerät doch noch umfrickeln:

 

Was genau geht z.B. bei dem RAID-Controller und dem Mainboard nicht zusammen?

 

Braucht der Controller z.B. 64bit-PCI-Slots, die das neue Board nicht hat, oder bootet das Raid einfach in einen Bluescreen?

 

Dann solltest Du (wieder mit dem alten Board) das System mit den Treibern für das neue Board impfen, d.h. diese installieren, so daß das System ne Chance hat, das neue Board überhaupt anzusprechen.

 

Auch hier gilt natürlich wieder grundsätzlich: LASS ES!

 

Ansonsten hast Du ja mit neuem Board (ein Server-Board, hoffe ich), Prozessor, Speicher (ist doch ECC und nicht so DDRxxx-Homeuser-Kram; damit solltest Du auf GAR KEINEN FALL den einzigen Windowsserver eines Unternehmens betreiben!) und RAID-Controller

eh schon fast den neuen Rechner beisammen.

Beschaff eine zu den alten Platten passende SCSI-Platte, bau damit ein neues Volume im Controller-Bios auf, installier da Windows rein, verschieb durch geschicktes Rangieren die Daten vom alten Rechner da drauf (Backup gibts ja bestimmt!); nimm ne zweite Platte aus dem alten RAID und mach aus den beiden ein RAID1 fürs System, und bau mit den übrigen (hoffentlich min.3 )Platten ein RAID5 an einem anderen Channel des Controllers für die Daten auf.

 

Viel Glück

 

Knopfdrücker

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Du kannst auch mal bei Acronis True Image Server + Universal Recovery gucken,

das soll ein volles Backup beim Recovery an neue Hardware anpassen. Die neuen Treiber können beim Recovery angegeben werden. Leider sehr teuer.

 

Allerdings nur gehört das es funktioniert ( Server -> VMWare), ging mit Backup/Recovery + Reparaturinstallation mit Windows 2003 nicht.

 

Gruß Kai

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Microsoft macht es wohl nun auch (jedenfalls in eine VM)

 

http://www.mcseboard.de/showthread.php?t=93938

 

 

Gruß Kai

 

ja, das klingt ja so ziemlich genau nach dem was ich suche!

 

hier mal ein dickes vorschuss danke!

 

so jetzt aber gleich zum nächsten problem:

 

ist jemand unter euch der mit dem ms virtual server das schon mal machte und hier ein halbwegs einfachen weg aufzeigen kann welche schritte in welcher abfolge notwendig sind ?

 

ich hab bisher nur ganz flüchtig bei ms reingelesen:

ok, zuerst wird es wohl notwendig sein, aus der physikalischen Maschine eine virtuelle zu machen (mittels dem VSMT Tool)

und wie gehts dann weiter, wie findet der Transfer vom Virtual Server von der alten Hardware auf einen neuen Virtual Server (neue Hardware) statt, wobei alles andere, insbesondere AD, Exchange, IP Einstellungen usw. usf. erhalten bleiben sollen?

 

Also wer hat damit schon Erfahrung gesammelt?

 

Wäre echt cool wenn das funktionieren würde

.

 

Bin schon sehr gespannt ....

hubert

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