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fanman66

NAS oder SAN welche Backuplösungen?

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Hallo,

 

bin auf der Suche nach Backup-Platten. Bisher fahre ich mein Backup (Win 2003 SBS) mit 3 USB-Platten.

 

Nun habe ich von NAS und SAN gehört - also Festplatten per TCP/IP usw.

 

Kann mir jemand Hilfe bei der Entscheidung geben, bzw. die Vor - und Nachteile. Und welcher Hersteller mit welcher Technik scheint am besten geeignet?

 

Ich weiß, viele Fragen, aber vielleicht hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht.

 

Erstmal denke ich dabei nur als Backup-Medium (nachts) und nicht als Datenspeicher fürs Netzwerk!

 

Gruß

 

Fanman

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Hallo Fanman,

 

Google ist Dein Freund und Helfer:

 

http://www.heise.de/glossar/entry/a46af4af787fe980

 

http://www.tecchannel.de/netzwerk/networkworld/testcenter/403796/index2.html

 

http://www.netigator.de/netigator/live/fachartikelarchiv/ha_artikel/powerslave,id,10063434,obj,LL,np,archiv,ng,,thes,.html

 

Erstmal denke ich dabei nur als Backup-Medium (nachts) und nicht als Datenspeicher fürs Netzwerk!

 

Wie wäre es mit einem Bandlaufwerk??

 

grüße

 

dippas

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Danke für die Links. Habe ja hier im Forum schon einiges gelesen und natürlich auch im Internet. Wollte aber gerne persönliche Erfahrungswerte hören.

 

Bandlaufwerk scheint mir zu "altmodisch" denke ich und weniger langlebig. Deswegen nutze ich im Moment ja auch USB-Platten, welche mir aber auch nicht zusagen. Für Bandlaufwerke brauche ich ja das "teuere"? Laufwerk und mehrere Medien, was ich ja gerade vermeiden möchte.

 

Sich mit NAS und SAN auseinander zusetzen, ist mir völlig neu, habe erst vor kurzem davon gelesen...

 

deswegen, bitte Hilfe mit Erfahrungswerten, falls vorhanden.

 

Wie gesagt, habe ja schon einiges gelesen...

 

Gruß

 

Fanman

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Bandlaufwerk scheint mir zu "altmodisch" denke ich und weniger langlebig. Deswegen nutze ich im Moment ja auch USB-Platten, welche mir aber auch nicht zusagen. Für Bandlaufwerke brauche ich ja das "teuere"? Laufwerk und mehrere Medien, was ich ja gerade vermeiden möchte.

 

Sich mit NAS und SAN auseinander zusetzen, ist mir völlig neu, habe erst vor kurzem davon gelesen...

 

ich bin persönlich auch kein fan von bandlaufwerken. ich hab bei mehreren kunden gute erfahrungen mit NAS lösungen gemacht, die schnell im bereich terabyte-nettospeicher kommen.

der einfachheit halber haben wir in kleineren umgebungen ein buffalo terastation eingesetzt und in größeren umgebungen umgebungen ein rack-nas. beide haben vorteile und ersetzen aber trotz festplattenredundanz keine externe sicherung. ich würde also die daten trotzdem regelmäßig weiterhin auf deine usb platten sichern.

 

Transtec NAS (my personal favorite at the moment)

transtec 1000M Storage Server, 4x 250 GB SATA, 2x GbE, 1 HE; NAS1000M-C, ab 1950,00 EUR exkl. Mwst.

Buffalo TeraStation

Buffalo Technology - TeraStation 1GB

Preise:

 

Buffalo Technology - TeraStationPro 1GB

Preise:

 

- TeraStation unterstützt nur die Kommunikationen über TCP/IP, Samba und FTP.

- In der TeraStation Pro sind S-ATA Festplatten verbaut.

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Bandlaufwerk scheint mir zu "altmodisch" denke ich und weniger langlebig. Deswegen nutze ich im Moment ja auch USB-Platten,

:shock:

...fürn Hausbgebrauch vertretbar, aber ansonsten Finger weg von USB, wenns um BACKUP geht!

 

 

Für Bandlaufwerke brauche ich ja das "teuere"? Laufwerk und mehrere Medien, was ich ja gerade vermeiden möchte

Das nennt man eigentlich Backup! ;)

 

Ich würd mir einen anständigen Streamer zulegen und zusätzlich eine Sicherung aufn Netzspeicher fahren.

Sicherheitsvorschriften bzgl. Backup gibt es nicht bei euch?

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:shock:

...fürn Hausbgebrauch vertretbar, aber ansonsten Finger weg von USB, wenns um BACKUP geht!

 

 

 

Das nennt man eigentlich Backup! ;)

 

Der Meinung bin ich auch. Platten als Storage und Bänder fürs Backup. Natürlich auch eine Kombination aus beiden => Backup to Disk to Tape.

Aber letztendlich ist gibt es noch keine Vernünftige Alternative zum Tape Backup.

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Zu den Bandlaufwerken:

 

Wenn ein Dokumenten Management drauf läuft braucht ihr Zwingend ein Bandlaufwerk.

Siehe mal das Finanzamt. Die schreiben das vor.

Jedenfalls bei uns in NRW (Gütersloh)

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Hallo,

 

herzlichen Dank für die tollen Antworten.

 

Wie gesagt, geht es bei der Entscheidung "nur" um eine Backuplösung, aber auch das "Storage" ist nicht zu vergessen. Habe ja gerade das Problem mit dem nicht mehr ausreichenden Platz auf dem Server. Da kommt die Frage auf nach Erweiterung des RAID!?

Oder doch einen NAS-Dateiserver als Dateiablage. Exchange und andere Datenbanken laufen ja nicht darauf oder nur mit Mühe - habe ich bei MS Exchange Faq gelesen: http://www.msxfaq.net/konzepte/sannas.htm

 

Deswegen stelle ich mir das noch nicht als Dateilösung vor, sondern als Backup.

 

Mal ehrlich, ist denn Bandlaufwerk wirklich noch besser als NAS und sonstiges? Habe ja noch keine Erfahrungen damit, aber mucken die nicht auch und gehen die Bänder nicht leicher kaputt als Festplatten?

 

Wüßte gerne mehr, danke.

 

Gruß

 

Fanman

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Mal ehrlich, ist denn Bandlaufwerk wirklich noch besser als NAS und sonstiges? Habe ja noch keine Erfahrungen damit, aber mucken die nicht auch und gehen die Bänder nicht leicher kaputt als Festplatten?

 

Es ist sicherlich richtig, das Bänder aus rein mechanischen Gründen leichter "kaputt" gehen als Festplatten.

 

Aber Du hast enorme Vorteile mit Bändern, die Du mit Festplatten nicht hast: du kannst die Bänder mitnehmen :D Bänder können extern gelagert werden (denk mal an ein Feuer in der Firma).

 

Zudem sind Bänder auch in andere Rechner einlegbar. Dort können dann Daten restauriert werden, ohne Platten ausbauen oder abklemmen zu müssen.

 

Es stellt sich auch die Frage nach der Sicherungsgeschwindigkeit. Es ist durchaus möglich, dass Daten schneller auf einem Band sind, als über das Netzwerk verschoben werden können.

 

Kein Argument für Bänder ist die Datenmenge. Auf Platten geht einfach mehr drauf.

 

Bezüglich der Kosten muss man das differenziert betrachten: eine reinrassige SAN-Lösung über FC ist sicherlich teurer als ein gutes Bandlaufwerk mit Medien. NAS ist da sicherlich billiger.

 

Ein Freund von mir macht folgendes:

 

BackupExec mit RemoteAgents auf den Servern sichert auf einen separaten Rechner. Diese Daten werden dann auf ein LTO-Band geschrieben. Das entspräche Backup-to-disc-to-tape. Vorteil: die Daten sind auf den Bändern (weil siehe oben) und er kann von diesem Rechner schnell den Vortag von den Platten zurücksichern.

 

Wir haben Kunden, die etwas ähnliches machen, aber im größeren Stil. Die arbeiten dann mit Bandrobotern.

 

Unabhängig davon kommt in allen Datensicherungsszenarien ein Bandlaufwerk vor. Das wird wohl seinen Grund haben ;)

 

Die unumgängliche Kostenfrage muss man eigentlich so beantworten:

 

"Die Bandsicherung für 5000 Euro ist Ihnen also zu teuer? Wieviel ist Ihnen denn der Erhalt der Firma (bezogen auf die Rekontruierbarkeit der Daten) wert??" :suspect:

 

grüße

 

dippas

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eine platte fällt auf den boden => kaputt

ein band fällt auf den boden => die hülle wird staubig

 

backup auf nas ist ein recht teurer spaß, des weiteren ist es nicht so einfach das backup sicher zu lagern (brand, hochwasser,...).

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Es ist sicherlich richtig, das Bänder aus rein mechanischen Gründen leichter "kaputt" gehen als Festplatten.

 

verglicher mit einer hdd ist ein band ja schon fast unzerstörbar.

 

 

Kein Argument für Bänder ist die Datenmenge. Auf Platten geht einfach mehr drauf.

 

eine große festplatte hat 250-500gb, ein großes band hat 400-800gb?

 

 

Bezüglich der Kosten muss man das differenziert betrachten: eine reinrassige SAN-Lösung über FC ist sicherlich teurer als ein gutes Bandlaufwerk mit Medien. NAS ist da sicherlich billiger.

 

ein ordentliches nas ist um einiges teurer als die bandsicherung. vergleiche einfach was eine 500gb festplatte und ein 400/800gb lto band kostet. spätestens wenn man mehrere tages/wochen/monats/jahres stände halten muss, wird eine reine nas lösung extrem teuer.

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verglicher mit einer hdd ist ein band ja schon fast unzerstörbar.

Naja, wenn man beide so benutzt, wie es sein sollte, dann ja. Ansonsten bekommt man ein Band genausoschnell kaputt wie eine HDD.

 

eine große festplatte hat 250-500gb, ein großes band hat 400-800gb?

Da vergleichst du grade Äpfel mit Birnen ;)

Klar, eine HDD ist günstiger als ein LTO3 Band, ABER eine HDD braucht kein extra Laufwerk und die sind bei LTO3 noch teuer. Wenn man also dann den Preis/Gig vergleicht ist die HDD deutlich günstiger.

 

ein ordentliches nas ist um einiges teurer als die bandsicherung. vergleiche einfach was eine 500gb festplatte und ein 400/800gb lto band kostet. spätestens wenn man mehrere tages/wochen/monats/jahres stände halten muss, wird eine reine nas lösung extrem teuer.

Eine reine NAS-Lösung wird da auch irgendwann an ihre Grenzen stossen, da sich die gebräuchlichen NAS-Lösungen auch nicht ewig erweitern lassen.

 

Und bezüglich nur Backup to Disk, am Freitag war ein Versicherungsmensch bei einem Kunden, um dort die IT zu überprüfen (der Kunde ist etwas größer und international tätig) und ht dort beiläufig erwähnt, das die meisten Versicherungen nicht haften, wenn nur eine toDisk-Lösung genutzt wird. Einzigste Ausnahme ist wohl, wenn die Lösung nicht im selben Brandabschnitt, besser noch komplett ausgelagert ist.

Wenn man aber sowas realisiert, reicht eine einfache NAS-Lösung meistens nicht mehr aus, da ein einfaches Auslagern der Disk gar nicht möglich ist.

 

Die meisten toDisk-Lösungen sind auch nur aufgekommen, da moderne Bandlaufwerke eine zu hohe Datentransferrate haben und bei den herkömmlichen Methoden nicht mehr in einen Streamingmode kommen sondern zu viele Start/Stopp-Zyklen haben, was die Lebensdauer der Laufwerke deutlich reduziert.

 

Zu diesem Thema gibt es viele Meinungen und auch Ansätze/Ideen, nur sweit es mich betrifft, werde ich immer eine Lösung mit Tape am Ende vorziehen. Das hat zum einen Gründe aus dem Bereich "einfachere Auslagerung von Sicherungen" zum anderen aber auch rechtliche Hintergründe (Aufbewahrungszeiten von Daten und so "super" Erfindungen wie Basel II ode auch Sarbanes-Oxley-Act oder sehr speziell für DE "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfung digitaler Unterlagen")

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Gutes Post thorsatten :)

 

letztlich zahlen sich die Kosten und der vermeintliche Aufwand irgendwann aus, wenn man eine gute Bandsicherungstrategie hat. Sei es aus technischen oder rechtlichen Gründen. Vielleicht häng an einer Bandsicherung ja sogar die Existens einer Firma.

 

Grüße

 

dippas

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Naja, wenn man beide so benutzt, wie es sein sollte, dann ja. Ansonsten bekommt man ein Band genausoschnell kaputt wie eine HDD.

 

ich wüßte nicht wie eine platte den freien fall aus 1,5m aushalten soll, ein lto/ait band steckt sowas recht problemlos weg. selbst wenn das gehäuse springen sollte bleiben die daten erhalten.

 

bei extremfällen wie feuer hast du natürlich recht.

 

 

Da vergleichst du grade Äpfel mit Birnen ;)

Klar, eine HDD ist günstiger als ein LTO3 Band, ABER eine HDD braucht kein extra Laufwerk und die sind bei LTO3 noch teuer. Wenn man also dann den Preis/Gig vergleicht ist die HDD deutlich günstiger.

 

rechne 25x 200/400 lto bänder (etwa 400 euro) und 25x 300gb hdd (etwa 2000 euro). da fehlt nicht mehr viel zum lto2 laufwerk. bei der hdd brauchst du dann immer noch etwas dazu was alle platten aufnehmen kann (zb ein nas), dagegen ist ein lto schon fast geschenkt ;)

 

ich möchte backup to disk nicht verteufeln, ganz im gegenteil. aber die meinung backup to disk ist viel billiger stimmt nur im kleineren bereich wo zb mit usb platten gearbeitet wird.

 

 

Eine reine NAS-Lösung wird da auch irgendwann an ihre Grenzen stossen, da sich die gebräuchlichen NAS-Lösungen auch nicht ewig erweitern lassen.

 

klar, auch eine bandlösung kann nicht unbegrenzt (wirtschaftlich) erweitert werden. spätestens wenn ein größerer wechsler ansteht kommt man um ein vorgeschaltenes backup to disk kaum mehr herum.

 

 

Und bezüglich nur Backup to Disk, am Freitag war ein Versicherungsmensch bei einem Kunden, um dort die IT zu überprüfen (der Kunde ist etwas größer und international tätig) und ht dort beiläufig erwähnt, das die meisten Versicherungen nicht haften, wenn nur eine toDisk-Lösung genutzt wird. Einzigste Ausnahme ist wohl, wenn die Lösung nicht im selben Brandabschnitt, besser noch komplett ausgelagert ist.

Wenn man aber sowas realisiert, reicht eine einfache NAS-Lösung meistens nicht mehr aus, da ein einfaches Auslagern der Disk gar nicht möglich ist.

 

ein eigener brandabschnitt für einen dasi raum wäre natürlich immer optimal. das angesprochene auslagern der daten halte ich für besonders wichtig, viele vertrauen blind den feuerfesten tresor.

 

 

Die meisten toDisk-Lösungen sind auch nur aufgekommen, da moderne Bandlaufwerke eine zu hohe Datentransferrate haben und bei den herkömmlichen Methoden nicht mehr in einen Streamingmode kommen sondern zu viele Start/Stopp-Zyklen haben, was die Lebensdauer der Laufwerke deutlich reduziert.

 

ack.

 

 

Zu diesem Thema gibt es viele Meinungen und auch Ansätze/Ideen, nur sweit es mich betrifft, werde ich immer eine Lösung mit Tape am Ende vorziehen. Das hat zum einen Gründe aus dem Bereich "einfachere Auslagerung von Sicherungen" zum anderen aber auch rechtliche Hintergründe (Aufbewahrungszeiten von Daten und so "super" Erfindungen wie Basel II ode auch Sarbanes-Oxley-Act oder sehr speziell für DE "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfung digitaler Unterlagen")

 

ganz meine meinung.

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Herzlichen Dank für die tolle Resonanz.

 

Habe ich also vielleicht doch den falschen Ansatz gewählt mit NAS/SAN/USB??!!

 

Wie ist das eigentlich mit der rechtlichen Seite, von der hier die Sprache ist, bzw. versichereungstechnisch? Da tun sich für mich ja Welten auf, was ich bisher noch nicht bedacht habe!

 

Also sollte es immer eine gemischte Variante geben, oder?

 

Gruß

 

Fanman

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