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cyberjunk

Backup Strategie - Was sagt ihr dazu?

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Hallo zusammen,

 

ich habe nun nach einigem Probieren und manch schlechter Erfahrung folgendes Backupkonzept im Einsatz und frag mich, ob es vollkommen sicher ist, also schreibt mir doch einfach mal eure Kommentare dazu :)

 

Windows 2000 Server mit Exchange 2003

C: -> systempartition, exchange, AD, netzwerksoftware via dateifreigabe

D: -> reiner datenstorage

 

(zusammen auf einem SCSI320 RAID 5 - nicht ideal aber ok...)

 

Als Backupmedium kommt eine 500gb externe Festplatte ins Spiel

 

1. Hot Spare Disk versteht sich eigentlich von alleine ...

 

2. Partitionsimage (TrueImage 9.0):

Für den Härtefall ein Partitionsimage von Laufwerk C:\, (falls das System mal absolut nichtmehr bootfähig ist) enthält damit ja den kompletten Exchange, AD etc

wird nur aktualisiert wenn sich grundlegendes ändert oder 1x in 1-2 monaten.

 

3. NTBackup TASKS (automatisch, 1-wöchentlich, Systemstatus + Exchange Information Storage)

Ist die Ergänzung zu 1), damit lässt sich nach dem Partitionsrestore das AD und Windows durch das Systemstatus Backup und die Exchange DB auf den stand der letzten Woche restoren), müsste dann ja auch keine Probleme mit AD-Synchronisierung bei mehreren DCs geben - richtig?

 

4. Datenbackups für reine Dateirestores - automatische ZIPS

Von allen Datenspeichern die auf D liegen und von der Netzwerksoftware die via Dateifreigabe läuft (auf C) wird nachts täglich ein komplettes zip erstellt (datenmengen nicht zu groß und ideal für komplett restore von einem beliebigen tag...) und für 3-5 tage aufgehoben

 

So... damit denke ich doch, dass ich ideal gesichert bin

 

a) kann ich von den letzten Tagen ein beliebiges file wiederherstellen (.doc, etc...)

b) kann ich einzelne Netzwerksoftware, die nur über eine simple dateifreigabe funktioniert zu einem bestimmten tag der letzten wiederherstellen

c) kann ich im falle leichter systemprobleme das NTBackup vom systemstatus einspielen

d) bei einem totalen systemcrash erst das partitionimage draufspielen, dann systemstatus & exchange restoren und danach aus den zips den letzten stand der daten (.docs..) und der netzwerksoftware einspieln...

 

 

Was sagt ihr dazu, wo gibts verbesserungsvorschläge?

 

 

danke

cyb

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Hi cyberjunk !

 

Dazu fallen mir 2 Fragen ein:

 

Zu NTBackup (Systemstatus) - wohin sicherst Du, auf eine externes Medium ?

 

Zum Controller:

Ist der onboard - dann nützt Dir das Image nur was, wenn Du ein relativ baugleiches Board hast !

Wenn es ein extra Controller ist - hast Du einen baugleichen im Schrank ?

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Sicherst du immer auf dieselbe externe Platte? Was machst du wenn die Hütte abbrennt, dann ist die Sicherung auch weg. Was machst du bei Plattenverlust der Backupplatte, dann sind alle Backups weg.

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@zuschauer

ja, backup erfolgt komplett alles auf externe Festplatte

Controller ist ein IBM ServeRaid, also ne PCI64 steckkarte aber ohne anschlüsse für das scsi kabel das läuft onboard...

 

im falle von hardware defekten ist die IBM Garantie fällig... zumindest ist die serverhardware so komplett gekauft zertifiziert und nich verändert etc. ist ein neuer Server also im schadenfall 1zu1 ersatz

 

@Dr.Melzer

Tja.. wenn die Hütte abbrennt.. also so weitgehende Backups hatte ich bisher noch nicht ;)

Werd dann nen schild hinhängen "im falle von brand externe festplatte retten" :-D

 

 

Mir geht's in erster Linie um RAID5 crashs (sowas gibts...), nicht-mehr bootfähige szenarien, ausversehen gelöschte dateien etc... damit lieg ich doch so auf der sicheren seite, oder?

 

grüße

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Mmh,

ich kenne eigentlich die generelle Vorgabe (der Versicherungen), dass Backups immer zumindest in einem anderen Brandsektor deponiert werden müssen (um als Versicherungsfall anerkannt zu werden), am günstigsten im einem (Bank-) Safe.

 

Wenn Du da eine externe Platte permanent neben dem Server stehen hast, kommt keine Versicherung für den Datenverlust auf.

Der Datenverlust wiegt bei einem Totalverlust (Brand, Wasser usw. - Schaden) sicherlich schwerer als der Hardware-Ersatz.

 

Für eine schnelle Wiederherstellung des Systems ist eine HDD-Lösung sicherlich günstig, aber eine Datensicherung auf Band sollte parallel dazu auf jeden Fall laufen.

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Das monitoring der 500gb platte nicht vergessen ;)

 

... da sehe ich z.Zt. das "größte" Problem ... man(n) hat schon Pferde ***** sehen ....

 

Die evtl. gegen eine Raid Lösung ( NAS ) austauschen ?

 

MFG

Foster´s

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Hallo cyberjunk,

zuerst mal zu Deinen Fragen: Backups sind IMHO wie Versicherungen – ob sie was taugen merkst Du erst wenn Du sie mal wirklich brauchst :D

 

Ich habe mich in letzter Zeit auch intensiver mit meinen Backups beschäftigt und kann Dir nur raten einige Szenarien in Ruhe selbst durchzuprobieren da Du hier viel stressfreiere Erfahrungen als unter Zeitdruck im realen Notfall sammeln kannst.

 

Von den Bandlaufwerken bin ich in meiner kleinen Infrastruktur nicht mehr so begeistert. Ich müsste mir im Falle es Serververlustes erst wieder ein Laufwerk besorgen und habe Zweifel an der Zuverlässigkeit der Einsteigermodelle von HP. Mein erstes Laufwerk hielt gerade mal ein Jahr und wenn die Dinger mal zum Zicken anfangen rotiert man permanent zwischen der Aufforderung das Reinigungsband einlegen und unzuverlässig erkannten Datenträgern :cry:

 

Einige persönliche Gedanken zu Deinem Konzept:

Raid ist ja eine tolle Sache aber im Falle eines Brandes, Diebstahls, Vandalismus hast Du dabei keine höhere Sicherheit zu einer Einzelplatte. Deine ganze Backupstrategie steht und fällt mit dem Funktionieren einer einzigen externen Festplatte. ZIP Archive mögen zwar Speicherplatz sparen aber wenn so ein Archiv aus irgendeinem Grund beschädigt ist könnte es passieren das Du dann auf keine einzige Datei darin mehr zugreifen kannst...

 

Ich verwende für die Datensicherung zusätzlich zur externen Festplatte noch einen alten 266er mit einer neuen, großen Festplatte und benutze dabei die Programme NTBackup und SyncBack. In meinem Worst Case Versuch (kompletter Serververlust) installierte ich Win2K Server auf einen 500er und im Wiederherstellungsmodus wurde dann der Systemstatus mittels NTbackup zurückgespielt. Dies klappte einwandfrei und nach Einbau meiner Sicherungsplatte vom 233er hatte ich 2 Stunden später wieder einen funktionierenden (Not-) DC mit allen benötigten Daten laufen.

 

Langer Rede kurzer Sinn – schnapp Dir einen alten PC und versuch dort Deinen Server wieder zum Laufen zu kriegen und bestimmte Dateien wiederherzustellen :)

 

Gruß

santiago

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hmm

ein NAS in einem feuer,wasser, atomschlagfesten safe? :) nur wie krieg ich das kabel da rein ...

 

Hatte diese Seite ehrlich gesagt noch gar nicht beachtet, in der vorherigen Version (alter Server, netzwerk...) war es allerdings ne Bandlösung, und da lagen die 7 Bänder für die Woche direkt neben dem Server ;) wärn also auch mitabgefackelt ...

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Hi,

 

@cyberjunk

ein NAS in einem feuer,wasser, atomschlagfesten safe? nur wie krieg ich das kabel da rein ...

na eingiessen *gg*

 

@dr.melzer

Was machst du wenn die Hütte abbrennt, dann ist die Sicherung auch weg.

naja, wenn bei uns die hütte abbrennt (also mitsamt der maschinen) dann ist das backup glaub ich das kleinere problem ...

 

ich mach es momentan so, das ich nachts backups vom w2k-server auf einen linux-rechner mache (per ntbackup) und diese dann am tag auf eine externe platte ziehe, welche am abend wieder mitgenommen wird ... somit ist das ganze eigentlich (!!) relativ (!!!) sicher ... ;) zusätzlich wird 1x wöchentlich auf Band gesichert ...

 

BP

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Tja.. wenn die Hütte abbrennt.. also so weitgehende Backups hatte ich bisher noch nicht ;)

Werd dann nen schild hinhängen "im falle von brand externe festplatte retten" :-D

 

Ich hab das nicht als Witz gemeint, sondern im Ernst. Ich habe bei einigen Kunden Sicherheits und hochverfügberkeitslösungen implementiert und nur auf eine einzieg externe Festplatte zu vertrauen halte ich für grob fehrlässig.

Als Ergänzung zu einer mehrstufigen Sicherung auf Band, mit auslagerung und archivierung der Bänder in einem Bankschliessfach mag so etwas taugen, aber nicht wenn ich dem Ding exklusiv meine Unternehmensdaten anvertrauen muss.

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@dr.melzer

 

naja, wenn bei uns die hütte abbrennt (also mitsamt der maschinen) dann ist das backup glaub ich das kleinere problem ...

 

Das ist ein Irrtum.

Wenn du alle Maschinen wieder beschaffen kannst, weil die Versicherung schnell zahlt helfen sie dir nichts weil alle Aufträge, Kunden- und Produktionsdaten weg sind.

In den meisten Fällen geht e auch nicht um produzierendes Gewerbe, sondern Firmen die mit einer Handvoll Rechnern und einem Telefon wieder handlungsfähig sind. Was machen die ohne Kunden- und Auftragsdaten?

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Hi,

 

@Dr.Melzer

naja, wenn eine firma aus der produktion aufgrund eines brandes aber alles verliert, kann es das gewesen sein ...

 

aber gut, ich hab mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Es sind mehrere USB Platten (insgesamt 6 Stück á 250GB), welche allesamt an einem externen Standort gelagert werden... ;)

 

BP

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Hi !

@bp158: Du bringst momentan diesen Thread durcheinander - es geht um das Konzept von cyberjunk, und die geposteten Denkanstöße beziehen sich auf sein Konzept !

 

(Ich mußte jetzt selbst erstmal zurückblättern, wessen Thread das ist - cyberjunk´s oder Deiner ! :rolleyes: )

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MEINER! - der Thread :)

 

Vielen Dank für all eure Ansätze, wie schon erwähnt hatte ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht (Brand etc..) und habe es auch bisher weniger unter den Begriffen "Backup" eingeordnet, obwohl es womöglich doch einer Überlegung bedarf.

 

Nun ein paar Punkte,

über die einzelne Festplatte als einziges backupmedium mache ich mir eigentlich weniger Sorgen, wenn die abstürzt kommt ne neue dran und schwupps sind neue Backups drauf, denke wohl kaum dass genau zu dem zeitpunkt auch noch 2 platten aus dem raid verrecken bevors automatisch auf die hotspare rebuilded wurde ...

 

der Einwand mit den beschädigten Zips ist berechtigt, da gibts aber zum Glück ne "verify" option, die aktiviert ist. Ganz glücklich bin ich eh nicht, da bei eingeloggten Clients (siehe Netzwerksoftware über simple Dateifreigabe) diese Files natürlich gelocked sind und Windows da ja so seine Probleme macht, im klartext wenn Clients eingeloggt sind wird nachts eh keine Sicherung gemacht (wird bei den programmbackups abgebrochen, da nicht verwendbar)... ohnehin wäre eine Wiederherstellung eines 2-tage alten Standes auch nicht so wild (siehe Maildatenbanksicherung einmal die Woche).

 

Zu der Brandgeschichte: In diesem Fall wäre wohl auch einiges mehr von Nöten als ein paar Rechner hinzustellen, trotzdem sollte man das nicht ausser Acht lassen,

sehe da nur keinen Lösungsansatz, ausser z.B. nochmal eine interne große Festplatte zu verbauen, die Backups die bisher auf die externe laufen auf diese zu schreiben und dann z.B. per One-Button Copy (sowas ham die usb dinger ja) eben diesen inhalt nochmal vom letzten mitarbeiter auf die externe zu synchronisieren, die er dann ausm safe holt wo sie tagsüber liegt und mit nach hause nimmt?

 

ich hatte in der vergangenheit in erster linie wie schon erwähnt probleme mit z.B. einem defekten RAID5, 3 platten verbleibend und plötzlich hatte noch eine ne kleine macke und wurd nicht mehr im array erkannt sowie alle möglichen bekannten art udn weisen eine windows 2000 server installation zu zerschießen,

 

das sind eigentlich meine primären anliegen

 

 

 

das sind meine primären backupanliegen

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