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Überzeugungsarbeit - Festangestellter Admin


Josh16
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Hallo Zusammen,

 

in unserer Firma, ca. 50 Mitarbeiter, gibt es keinen festen Admin. Von den 50 Mitarbeitern ist ca. die hälfte im Außendienst. Desweiteren gibt es ca. 30 Server wobei auf 16 SAP Demosysteme laufen. Momentan teilen sich 2 Admins die Verantwortung, wovon keiner so richtig Ahnung hat und länger als ein halbes Jahr in der Firma ist. Einer der beiden ist bis auf wenige Tage im Jahr beim Kunden, der Zweite ca. 2 Wochen pro monat. Lediglich drei Fachinformatiker-Azubis sind in der Firma, solange es die Blockschule zulässt.

Meine Person ist schon seit 3,5 Jahren (2,5 Jahre Ausbildung) bei der Firma und kennt das Netz in und Auswendig. Doch ich bin auf dem besten Weg ebenfalls Außendienstler zu werden.

Meiner Meinung nach ist das nicht tragbar. Es gibt keinen Notfallplan, der Sicherheitsbeauftragte ist praktisch nicht greifbar und die Azubis dürfen ihre Lernfehler nur am lebenden objekt machen.

Muss der Geschäftsführer erst auf die Nase fallen, bevor sich der Zustand ändert, oder gibt es da Richtlinien, an die er sich halten muss?

Könnt ihr mir helfen Argumente zu finden? Der Profitgedanke meines Chefs lässt es leider nicht zu, das ein Mitarbeiter keinen Umsatz macht.

 

Vielen Dank für eure Hilfe

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Na prima!

50 Mitarbeiter/30 Server !?.....wow!...habt ihr auch Clients? :D

 

es ist viel. noch vertretbar, wenn ein MA "nebenher" das Netz betreut, aber dieser MA sollte doch greifbar sein.

wie wichtig ist denn "das Netz", die Anwendungen, ...? Sind Ausfallzeiten von x Tagen vertretbar?

wer ist denn verantwortlich wenns mal knallt oder geschäftl. Daten weg sind....die 2 hobbyadmins...die azubis?....!!

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Hy,

 

rechne einfach mal deinem Chefe vor was ihn das kostet wenn die Server stehen oder gröbere Sachen sind und das sich mit Projekten überschneidet die für Kunden sind. Für was entscheidet er sich dann Kunde oder Firma.

 

Wenn er sagt ja wir haben ja Azubi und die 2 Hobbybastler kannst ja sagen der eine ist nich erreichbar und die anderen haben ein gefährliches Halbwertswissen womit man vieles noch verschlimmern und verteuern kann.

 

Glaub mir dann ist ruhe im gemäuer.

 

Gruß

 

CoolAce :cool:

 

PS: Jeder von denen hat auch mal Urlaub was dann ??

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Hi,

bist du denn jetzt schon als Admin bei euch tätig und zuständig oder möchtest du nur nicht in den Aussendienst. ;-)

 

Hmm das ist nicht so eindeutig. Wenns mal um gröbere Sachen geht werd ich immer angerufen und ich muss ca. ein duzend mails am Tag beantworten. Eigentlich hab ich keine lust auf Außendienst. Ich dachte eigentlich auch, dass meine Ausbildung dahin führt das Netz zu Managen, Helpdesk und den Tagesbetrieb aufrecht zu erhalten. Falls jetzt jemand auf die Idee kommt nach meiner Tätigkeitsbeschreibung laut Arbeitsvertrag zu Fragen, die hab ich noch nicht bekommen. Es heißt nur immer wieder "Wird nachgereicht"

Die Umgebung wurde damals von mir nach W2k migriert, login scripts von mir geschrieben, gruppenrichtlinien von mir erstellt, die Firewall von mir eingerichtet, usw. Bis jetzt hab ich noch keine Schulung für irgendetwas mitgemacht, sondern mir das KnowHow müsam angeeignet.

Ja wir haben auch feste Clients, das sind i.d.R. Entwickler und die Buchhaltung. Es sind soviele Server, da unsere Kunden unterschiedliche Releases haben, die wir vorhalten bzw. für die wir entwickeln müssen.

Zum Thema Urlaub: atm hab ich noch 14 Tage resturlaub und momentan ist noch kein Zeitpunkt in sicht wann ich den nehmen soll.

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Hi,

wer "passt" den auf die Auzubildenen auf?

Ich denke, das Problem ist, solange es irgendwie läuft, ändert sich wenig bis gar nichts. Deine Überzeugungsarbeit beim Chef sollte auf jeden Fall die Punkte Reaktion auf Probleme, Dokumentationen, Tagesgeschäft und Ausfall enthalten. Am besten du machst mal eine Aufstellung, was so anfällt. Vorbereitung ist alles. Das ist natürlich nur meine persönliche Ansicht.

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Hi,

wer "passt" den auf die Auzubildenen auf?

Gute Frage, meist ist jede Woche mindestens an 3 Tagen jemand da der aufpassen kann.

Das Problem dabei ist halt auch, das drei verschiedene Laute das System administrieren und dabei keine einheitliche Arbeit abgegeben wird. Einfaches Beispiel: Benutzer werden mal ohne, mal mit Adresse angelegt, bei der Telefonnumer wird manchmal ein Trennstrich für die Durchwahl verwedet, das andere mal nicht

Ich denke, das Problem ist, solange es irgendwie läuft, ändert sich wenig bis gar nichts.

.

Das sehe ich auch so. Deshalb möchte ich ja Tipps um nicht gleich den Laden boykottieren zu müssen ;)

Deine Überzeugungsarbeit beim Chef sollte auf jeden Fall die Punkte Reaktion auf Probleme, Dokumentationen, Tagesgeschäft und Ausfall enthalten. Am besten du machst mal eine Aufstellung, was so anfällt.

Vielen Dank für die Tipps!

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Muss der Geschäftsführer erst auf die Nase fallen, bevor sich der Zustand ändert, oder gibt es da Richtlinien, an die er sich halten muss?
Ja, so ist es, meistens müssen die Leute erstmal richtig Lehrgeld zahlen. Der GF trägt die Veratwortung.

 

Ein Freund von mir ist Pfegedienstleiter eines Wohn- und Pflegeheimes für Senioren.

Neulich berichtet er, der Server sei abgestürzt und die "Servicefirma" mit der man schon lange zusammenarbeite habe es in 14 Tagen nicht geschafft, die Betriebsfähigkeit wieder herzustellen. Die Schaden ging zu dem Zeitpunkt bereits im fünfstelligen Bereich.

Ein Geschäftsfreund empfahl dann einen Freelancer, der brauchte zwei Tage.

Die Leute haben jahrelang brav die Bänder für die Datensicherung gewechselt. Die Funktionsfähigkeit hat nie jemand getestet. Es gibt auch bis heute wohl keinen evaluierten Notfallplan.

Ich muss meinen Freund heute abend mal fragen, wie die Sache bisher weitergegangen ist und wie es nach Vorstellung der Geschäftsleitung in Zukunft weitergehen soll.

Für einen festangestellten Systembetreuer in Ganztagsstellung ist der Betrieb (noch) zu klein.

 

Eine andere Firma (Windenergieanlagen) in meinem Umfeld leistet sich 3 x wöchendlich halbtags einen freischaffenden Mitarbeiter eines kleinen lokalen EDV-Unternehmens. Ein Freund (auch Freelancer) von mir macht dessen Vertretung. Beide Leute sind gut, damit erscheint die sache dort in trockenen Tüchern.

Nun, aber auch dort musste der vorherige GF Lehrgeld zahlen. Ein Kunde sprang ab, stornierte einen Auftrag als ruchbar wurde, die EDV des Unternehmens stehe auf wackligen Füssen. Das hätte man zwar abstellen können, für den Kunden war entscheidend, wer an solchen wichtigen Dingen nicht die nötigen Investitionen und das Knowhow bereitstellt, dem sei nicht zu vertrauen. Weder beim Bau der Anlage(n), noch beim Betrieb und Service.

 

Wer die EDV zufällig anwesenden Mitarbeitern und Azubis überlässt, keinen fachkundigen EDV-Zuständigen beschäftigt (fest oder frei), handelt (grob?) fahrlässig (meine ich).

 

Gruß

 

Edgar

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...Ein Kunde sprang ab, stornierte einen Auftrag als ruchbar wurde, die EDV des Unternehmens stehe auf wackligen Füssen. Das hätte man zwar abstellen können, für den Kunden war entscheidend, wer an solchen wichtigen Dingen nicht die nötigen Investitionen und das Knowhow bereitstellt, dem sei nicht zu vertrauen. Weder beim Bau der Anlage(n), noch beim Betrieb und Service.

Wer die EDV zufällig anwesenden Mitarbeitern und Azubis überlässt, keinen fachkundigen EDV-Zuständigen beschäftigt (fest oder frei), handelt (grob?) fahrlässig (meine ich).

Das sehen Banken beim Kreditnehmerscoring sicherlich ähnlich. Wäre also _ein_ Argument - insbesondere im Hinblick auf BASEL II.

 

Gruß

Steffen

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ich meinte wer bildet den die Auszubildenden aus? Oder lernen die nur etwas durch try and error?
Sowas habe ich auch schon gesehen, da ist jemand da, dem Namen nach EDV-Beauftragter, er ist der Leiter der Refa-Gruppe. Die Fachkraft hat man inzwischen eingspart, der Azubi bildet sich selbst aus. Das mag mit einem erwachsenen, intelligenten Menschen sogar mal funktionieren. Solange die Sache nicht wirklich in die Grütze geht, die Kammer davon nichts mitbekommt, formal alles ok ist, passiert ja auch nichts. Es funktioniert doch.
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Jo so läuft das. War bei mir nicht anders, allerdings hatte ich schon sehr umfangreiche Kenntnisse mitgebracht. Der Azubi nach mir war da nicht so bestrebt sich selbst was anzueignen und hat das Unternehmen auch wieder verlassen.

 

... klingt als würdest du von meiner Ausbildung berichten :D ... ´ne eigentlich :rolleyes:

 

 

MFG

Foster´s

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